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Objekttyp: Krug mit Zinndeckel
A.M. Geißlerin 1742.
Museum Europäischer Kulturen
Über kleinem Standwulst etwas eingezogen, nach oben sich bogig verjüngend (entfernt an einen Bienenkorb erinnernd). Der Rand zweimal zurückgesetzt, das zweite Mal für den übergreifenden Zinnhenkel. Ziemlich enger Bandhenkel. Um die Wand laufen ca. 17 eingetiefte Bänder in Rädchentechnik, Muster: IIXIIXII. Diese Bänder machen sich innen als Wulste bemerkbar. Grauer Scherben, Außenwand toxydierend gebrannt. Standring mehrfach, Krugwand zweimal, Henkel einmal angeschlagen. Von der Handhabe des Deckels fehlt das Kugeloberteil. In die Deckelmitte eingelassener Abguss einer Münze König Stanislaus von Polen. Gekrönt 1705 und 1733, dann bald entgültig verzichtend nach Frankreich übergesiedelt. Zinndeckel graviert A.M. Geißlerin 1742.
Museum Europäischer Kulturen
Schlank, umgekehrt birnenförmig, mit hohem, fast geradwandigen Hals, der in ungefähr dem Fußteil entspricht. Standring, der in Zinn gefasst ist. Am Henkel, der vom Mündungsrand bis zum Bauch reicht, ist der Zinndeckel befestigt. Auf der Rückseite der Daumenpalmette die Marke. IP BM. Graviert: 1826. Einziger Schmuck des Kruges außer seiner rotbraunen Farbe sind Drehstreifen, auf der Bauchung ein Kranz von Strichgruppen.