88 Ergebnisse
Objekttyp: Lampe
Lampe; Büste mit Blattmaskenkopf
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Das aus einer Büste und einer Adlerkralle bestehende Gerät diente ursprünglich als Öllampe. Am Hinterkopf befindet sich eine Öffnung mit Deckel und Scharnier, in die das Öl eingefüllt werden konnte; die Zunge im geöffneten Mund nahm den Docht auf. Der Hauptbestandteil der Komposition, die als Öllampe konzipierte Büste, gehört zu einer Gruppe ähnlicher Geräte mit Blattmaskengesichtern. Vorbilder waren antike Öllampen, die allerdings nur aus Kopf und Hals bestanden.
Lampenglocke mit Alpenveilchen
Kunstgewerbemuseum
Annähernd halbkugelförmige Lampenschale. Ausgeätztes, innen und außen milchig mattiertes Grundglas. Dekor: Alpenveilchen mit Blüten, Knospen und Blättern, reliefiert geätzt. Binnenzeichnung z.T. in Nadelätzung. Sign.: auf der Wandung reliefiert geätzt: "Arsall"; auf der Innenwandung mit Kopierstift geschrieben 10002. Wolgang Hennig, Arsall, KGM Berlin, 1985, Kat. Nr. 5 MAKR
Ethnologisches Museum
Lampe. Kuppelförmig, Durchbrucharbeit in Schriftform. Unten Platte mit 4 Lichtöffnungen. Anm.: Die Lampe besitzt eine sekundäre, jetzt bereits alte Vorrichtung für elektrische Beleuchtung.
Leuchter oder Prozessionsgerät in Gestalt einer Architektur
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Der mittlere Teil des Gerätes hat die Form einer mehrgeschossigen Architektur mit durchbrochenen Fenstern. Die Dachzone zeigt nach allen vier Seiten Rundgiebel. Darüber erhebt sich ein runder, turmförmiger Aufsatz. Reste von Lötblei an den vier Rundgiebeln legen nahe, dass dort ehemals Medaillons aufgesetzt waren. Möglicherweise umschlossen sie die Büsten von Heiligen. In die Wandungen sind ringsum mehrere Reihen kleiner, teils fensterartiger, teils kreisrunder Öffnungen eingeschnitten. Zwei größere in der unteren Zone bezeichnen wahrscheinlich Türen. Auch der turmartige Aufsatz zeigt als Fenster zu deutende Öffnungen. Bei der Architektur handelt es sich um die freie Nachbildung eines kreuzförmigen Kirchenbaues mit Kuppeltambour. Am unteren Ende weist das Gerät eine Hülse auf, die zum Aufstecken auf eine Stange oder einen Ständer diente. Eine weitere rechteckige Einstecköffnung am oberen Ende nahm wahrscheinlich ein Kreuz auf. Es konnte damit wahlweise in der Liturgie verwendet oder bei Prozessionen an einer Stange mitgetragen werden. Die untere Hülse ist ebenfalls mit fensterartigen Schlitzen versehen, die Flächen sind mit gravierten Ornamenten in Gestalt von Kreisen, Ranken, Zacken und Rahmungen verziert. Die Ränder der oberen Einsatzöffnung sind zurückgebogen und schadhaft. Das Objekt wird seit dem Zweiten Weltkrieg vermisst.
Lampenträger
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Der Lampenträger diente zum aufstellen einer Öllampe. Er steht auf drei Füßen, deren Schaft einen scharfen Grat aufweist und die in einer Klaue enden. Darüber legt sich eine zwischen den Füßen einsinkende Blattform (?), die jeweils zwischen den Füßen mit einem kleinen Knauf besetzt ist. Der Leuchterschaft weist eine Abfolge von Wulsten und Kehlen auf als sei er qaus Holz gedrechselt. Er schließt oben mit einem flachen Teller mit hohem, schräg nach innen geneigten Rand. In der Mitte des Tellers sitzt ein kräftiger, vierkantiger Dorn, der in eine Vertiefung auf der Unterseite einer Öllampe eingreifen konnte. Der Lampenträger wird seit dem Zweiten Weltkrieg vermisst.
Polykandelon
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Das Polykandelon besteht aus einem flachen, breiten Metallring, der von sechs kreisrunden Löchern durchbrochen ist. Sie dienten als Halter für die konisch zulaufenden Ölbehälter aus Glas. Nach innen hin ist der Glatt, nach außen zeigt er einen abwechselnd gerundeten und dreieckig spitzen Umriss. Der Lampenträger hängt an drei aus balusterförmigen Gliedern bestehenden Ketten, die an drei festgenieteten, ringförmigen Ösen befestigt sind. Oben laufen sie an einem blütenförmigen Kettenhalter zusammen, der wiederum in einem mittels Scharnier beweglich gehaltenen Haken zum Aufhängen endet. Das Polykandelon wird seit dem Zweiten Weltkrieg vermisst.