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Objekttyp: Leiste (Architekturelement)
Museum für Islamische Kunst
Länglich geschnittenes Zierbrett mit reliefgeschnitztem Dekor. Der symmetrisch gegliederte Dekor weist zwei sich überschneidende Weinranken, in rautenförmigem System mit Blättern und Trauben auf. Durchbohrungslöcher sind zu erkennen. Ein ähnliches Stück befindet sich im Museum für islamische Kunst in Kairo.
Museum für Islamische Kunst
Längliches Zierbrett aus Holz. Der reliefierte Dekor zeigt verflochtene, geriefte Bänder, die sechseckige Kartuschen und achtstrahlige Sterne bilden. Die Kartuschen und Sterne wechseln sich ab und sind mit Spiralranken verziert. Die Ranken weisen Dreipass- und Gabelblätter auf. Die Zwickel sind mit Rankenblättern gefüllt. Oberhalb und unterhalb der Komposition verlaufen geriefte Rahmen, die durchbohrt sind. Wahrscheinlich verzierte das Brett ein Architekturelement.
Museum für Islamische Kunst
Schmale, leicht gebogene Leiste aus Birnbaumholz. Auf der Vorderseite sind ein schmalerer und ein breiterer Fries zwischen Begrenzungsstegen eingeschnitzt. Ihr Dekor besteht aus einer einfachen und einer doppelten Wellenranke, die Dreiblättern und Knospenformen besetzt sind. An den Schmalseiten sind Reste der Feder erhalten, an den Längsseiten Nut und Feder. Die Rückseite ist unverziert.
Museum für Islamische Kunst
Längliches Zierbrett mit einer reliefierten Verzierung im sogenannten Schrägschnittstil. Der reliefierte Dekor weist geometrische Flächeneinteilungen auf und zeigt reziproke Dreiecke, die ein Zickzackmuster bilden. Jedes Dreieck ist mit einem stilisierten Gabelblattpaar gefüllt. Umrahmt wird das Muster durch eine stilisierte Blattranke, die wiederum von einem flachen Rahmen umfasst ist. Der Schrägschnittstil ist vor allem aus den Stuckplatten von Samarra des 9. Jahrhunderts bekannt, wurde allerdings auch in Ägypten des 9. und 10. Jahrhunderts angewandt und ist dort häufig in Holzarbeiten wiederzufinden, cf. I. 4404, I. 6386.