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Objekttyp: Leuchter
Vierseitiger Leuchter
Kunstgewerbemuseum
Gegenstück zu Inv. Nr. M 1982: "Zwei Leuchter mit breitem, quadratischen Fuß, blau bemalt. Der Schaft besteht aus einem Bündel von acht Stäben, die in der Mitte von einer modellierten Klammer zusammengefaßt sind. Die Standplatte und die vorkragenden Abschlußstücke des Schaftes sind mit Reihen plastisch modellierter, gestrichelter Blütenblätter verziert. Den Fuß schmücken gemalte Blumen. Am Schaft Strichmuster und Spiralranken. Die Leuchter sind nach Delfter Vorbildern gestaltet, die ihrerseits silberne Leuchter französischer und holländischer Herkunft nachahmen." (Kat. Berlin 1976, Fayence, Kat. Nr. 51) Da die meisten Berliner Fayencen, wie auch diese, unmarkiert und stilistisch eng verwandt sind, ist eine eindeutige Zuschreibung oftmals nicht möglich. Eine eingehende Bearbeitung der Berliner Fayencen im Bestand des Berliner Kunstgewerbemuseums erfolgte 2001 im Rahmen der Ausstellung "Herrliche Künste und Manufacturen", auf die auch die Zuschreibung dieses Leuchterpaars an die Wolbeer'sche Manufaktur und die Vordatierung auf um 1710 zurückgeht. Lit.: Kat. Berlin 1976, Fayencen, Kat. Nr. 51; Kat. Berlin 2001, "Herrliche Künste und Manufacturen". Fayence, Glas und Tapisserien aus der Frühzeit Brandenburg-Preußens 1680-1720. ClKa
Leuchterträger in Gestalt eines Satyrs
Kunstgewerbemuseum
Auf grasbewachsenem Felsstück bocksfüßiger Satyr; die Rechte greift zur linken Schulter herüber, einen Untersatz für eine Kerzentülle haltend. Die Linke faßt in ein Grasbüschel. Der Kopf, mit geschlitzten Ohren und gebogenen Hörnern, zur Seite gewendet; das plattnasige Gesicht vor Anstrengung verzerrt. Die Figur, ein später Nachkomme der Satyrgestalten Riccios, zeigt eine glatte Oberfläche mit fein ausgearbeiteten Muskelpartien. Für die zeitliche Ansetzung zu Beginn des 17. Jahrhunderts spricht neben dem grasbewachsenen Sockel (der bei den Figuren des frühen 16. Jh. fehlt oder ornamental gebildet ist) vor allem die stark gedrehte, nachmanieristische Haltung. aus K. Pechstein, Bronzen und Plaketten, 1968, Kat. Nr. 121 MAKR
Leuchter mit Satyrgestalt auf einem Löwen sitzend
Kunstgewerbemuseum
Auf runder Fußplatte erhebt sich der Leuchterschaft. Dieser wird gebildet aus der Gestalt eines Satyr, der sich auf einem ebenfalls sitzenden Löwen niedergelassen hat. Der Satyr hält ein Füllhorn in beiden Händen, welches die Leuchtertülle trägt. Am Boden liegen Weintrauben. MAKR
Leuchter
Kunstgewerbemuseum
Den Leuchter zieren an seinem runden Fuß vier Wappen in Grubenschmelz. Je zweimal sind das englische Wappen mit drei Leoparden und das Wappen von Kastilien und Leon mit zwei Türmen und Löwen. LL
Vierseitiger Leuchter
Kunstgewerbemuseum
Gegenstück zu Inv. Nr. M 1981: "Zwei Leuchter mit breitem, quadratischen Fuß, blau bemalt. Der Schaft besteht aus einem Bündel von acht Stäben, die in der Mitte von einer modellierten Klammer zusammengefaßt sind. Die Standplatte und die vorkragenden Abschlußstücke des Schaftes sind mit Reihen plastisch modellierter, gestrichelter Blütenblätter verziert. Den Fuß schmücken gemalte Blumen. Am Schaft Strichmuster und Spiralranken. Die Leuchter sind nach Delfter Vorbildern gestaltet, die ihrerseits silberne Leuchter französischer und holländischer Herkunft nachahmen." (Kat. Berlin 1976, Fayence, Kat. Nr. 51) Da die meisten Berliner Fayencen, wie auch diese, unmarkiert und stilistisch eng verwandt sind, ist eine eindeutige Zuschreibung oftmals nicht möglich. Eine eingehende Bearbeitung der Berliner Fayencen im Bestand des Berliner Kunstgewerbemuseums erfolgte 2001 im Rahmen der Ausstellung "Herrliche Künste und Manufacturen", auf die auch die Zuschreibung dieses Leuchterpaars an die Wolbeer'sche Manufaktur und die Vordatierung auf um 1710 zurückgeht. Lit.: Kat. Berlin 1976, Fayencen, Kat. Nr. 51; Kat. Berlin 2001, "Herrliche Künste und Manufacturen". Fayence, Glas und Tapisserien aus der Frühzeit Brandenburg-Preußens 1680-1720. ClKa
Museum Europäischer Kulturen
Stück eines Paares, flacher quadratischer Fuß, schwarz, Beinring am Hals. Balusterform, ebonisiert.
Museum Europäischer Kulturen
Vasenförmiger Schaft, achtkantig abgefasst auf vierfüßigem Sockel, Korbschnitzerei am Schaft. Material: Kiefer, gebeizt.
Museum Europäischer Kulturen
Holzleuchter, vierbeinig aus verschränkten Hölzern. Angeblich von 1791 aus Groß Richow bei Pyritz.
Museum Europäischer Kulturen
Roter Leuchter mit vier Kerzenhaltern. Im Zentrum befinden sich vier singende Engel und ein Stern. Originalverpackung von Dregeno: 201/36 ELN 18243421 Adventsleuchter mit 4 Engel, rot EVP M 22,90.
Erzgebirgischer Adventsleuchter zum Hängen
Museum Europäischer Kulturen
Sechsarmiger Leuchter mit einzuhängenden Kerzentüllen, gelb und rot gefaßt sowie gold bronciert, Tüllen teilweise ausgebrannt. Stammt aus dem Haushalt von Dr. hab. Reinhard Peesch (1909 - 1987), Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR, Zentralinstitut für Geschichte, Bereich Volkskunde.
Leuchter
Kunstgewerbemuseum
Der Leuchter zählte zusammen mit drei ähnlichen (darunter Kunstgewerbemuseum, Inv. Nr. S. 1201) zur Ausstattung der Kleist‘schen Kammern im Berliner Schloss, der ehemaligen Bibliothek der Königin Sophie Charlotte. Der ursprüngliche kuppelförmige Deckel, dessen Hülsen als Kerzenhalter dienten, fehlen. Am Standring befindet sich ein Besitzervermerk.
Romanischer Leuchter im Domschatz zu Trier (Nachbildung)
Kunstgewerbemuseum
Es handelt sich bei dem Leuchter um eine Kopie eines Exemplars des aus der Pfarrkirche in Neef stammenden, um 1120/1130 entstandenen Leuchter-Paars im Museum am Dom in Trier. Ausgeführt wurde die Nachbildung durch den in Düsseldorf ansässigen Goldschmied Conrad Anton Beumers, als die Originale während der Kunsthistorische Ausstellung 1902 in Düsseldorf gezeigt worden. An ungewöhnlichem Ort, an der Unterseite der Traufschale, erscheint die Inschrift "arte metallina fiunt candelabra bina", ein Teil der am originalen Leuchter-Paar über beide Exemplare fortlaufenden, wohl erst im ausgehenden 12. Jahrhundert eingravierten Inschrift "Martyre translato, de vase cruore sacrato; fiunt candelabra bina, arte metallina" (Aus dem durch das Blut geheiligten Gefäß werden – nach Übertragung des Märtyrers – in metallischer Kunst zwei Leuchter). LL
Leuchter
Kunstgewerbemuseum
Der Leuchter zählte zusammen mit drei ähnlichen (darunter Kunstgewerbemuseum, Inv. Nr. S. 1202) zur Ausstattung der Kleist‘schen Kammern im Berliner Schloss, der ehemaligen Bibliothek der Königin Sophie Charlotte. Der ursprüngliche kuppelförmige Deckel, dessen Hülsen als Kerzenhalter dienten, fehlen. Am Standring befindet sich ein Besitzervermerk.
Leuchter mit verstellbarer Kerzenhalterung
Kunstgewerbemuseum
Leuchter aus Eisen, einstmals verzinnt. Lange zylindrische Röhre mit verschiebbarer Dille, breiter runder Teller mit gravierten Voluten in konzentrischer Komposition, drei Füße in Form stilisierter Fische mit drei eingerollten Rankenansätzen. Oben an der Mündung der Röhre ein Henkel in Form eines horizontalen stilisierten Fisches mit abwärts verlaufendem Rankenansatz. Beschreibung der historischen Zettelkartei. MAKR
Zwei nackte Knaben
Kunstgewerbemuseum
Schreitende, nackte Knaben, mit der Linken eine Kerzentülle mit Tropfschale emporhaltend. Der Kopf in den Nacken geworfen, weisen die pausbäckigen, rundlichen Putten mit ihren Rechten nach oben. Die nach demselben Modell gegossenen Figuren stehen auf einem trapezförmigen, profilierten und eingezogenen Sockel, der auf vier flachen Knopffüßen ruht. aus K. Pechstein, Bronzen und Plaketten, 1968, Kat. Nr. 46 und 47 MAKR