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Objekttyp: Männermütze
Ethnologisches Museum
Hauptkatalog: "llgha Mütze, Leder mit Kauri und Glasperlen; für Männer H: 14 cm L: 23 cm !Kung"
Ethnologisches Museum
Material der Mütze: Baumwollstoff, Material der Verzierung: Baumwolle. Gestickt wurde auf einem Siebleinen. Die Stickerei besteht aus halben Kreuzstichen. Die verwendeten Seidenfäden zeigen die Farben rot, weiß, grün, gelb, violett, türkis. Der Rand weist einen zweiten schmaleren, ebenfalls gestickten Rand auf. die Muster des Mützentellers werden als Granatäpfel mit Mandelmotiven in den Zwischenräumen gedeutet. Die liegende S-Form des schmaleren gestickten Randes trägt die Bezeichnung "Hundeschwanz". Veröffentlicht in "Mützen aus Zentralasien und Persien", Abb. 24.
Ethnologisches Museum
Beschreibung im Katalog Hellbusch/Soltkahn: "Mützen aus Zentralasien und Persien" Abb. 10 Material des Zierrandes: Seiden- und Baumwollgarn. Schnureinlage: Baumwolle Die Rippen wurden mit Vorstichen aus roter Seide und rosa Baumwolle abgesteppt. Das achtfache Winkelmuster ist gut zu sehen. Der äußere Rand ist aus vier Stücken zusammengesetzt. 1,3 cm wurden unten für den Stick-Webrand freigelassen. Die Kettfäden der Stickweberei bestehen aus hellblauer, weißer, hellgrüner, gelber, rot-violetter und der Schuß aus taubenblauer Baumwolle. Innen: Baumwollchintz, bedruckt
Ethnologisches Museum
Steife persische Mütze Material der Mütze: Wollstoff, Kaschmirstreifen, Lammfellimitation, Baumwollstoff. Besonderheiten: Die Zierschnüre bestehen aus Schlauchgeflechten, bei denen die Silberfäden stark schwarzbäunlich oxydiert sind. Die acht Außenteile wurden bestickt, bevor man sie zusammennähte. Die Innenbekleidung ist separat hergestellt. Die Pappeinlage, die den Deckel mit versteift, ist vermutlich ein Pappstreifen gewesen, aus dem oben vier gleichschenklige Dreiecke ausgeschnitten wurden. Der Streifen wurde rund geschlossen und die stehengebliebenen Dreiecke zur Mitte gebogen. Die Pappeinlage erhielt nach innen zu ein Futter aus braunem Filz. Man muss annehmen, dass die Pappe an den Filz angeheftet worden ist. Am unteren Rand der Außenmütze nähte man mit Saumstichen den Kaschmirstreifen an und an diesen in gleicher Weise die Lammfellimitation. Alle Nähte der Außenmütze sind mit dem aufgehefteten Schlauchgeflecht verdeckt. Die Stickerei ist Tambourierarbeit. Der Kaschmirstreifen ist alt und aus schwach gedrehter, einfädiger Wolle hergestellt. Veröffentlicht in "Mützen aus Zentralasien und Persien", Abb. 108.
Ethnologisches Museum
Material der Mütze: Baumwollstoff, Material der Verzierung: Seide, Baumwolle. Der Futterstoff ist mit den Konturen der Muster, sonst jedoch nur teilweise durchstickt worden. Stofflagen und hängende freie Enden der Stickereifäden sind z.T. durch Reisstärke versteift. Die Mütze ist in halben Kreuzstichen mit Vorfaden bestickt. Baumwolle wurde für den unteren Rand und die zwei Troddeln verwendet, die oben und in der Seitennaht unten angenäht sind. Der Mittelpunkt der Mütze ist etwas nach hinten verschoben. Das Achteck ist eine Grundform des "göls", des gewebten oder geknüpften Stammeszeichens der Nomaden. Veröffentlicht in "Mützen aus Zentralasien und Persien", Abb. 42.
Ethnologisches Museum
Beschreibung im Katalog Hellbusch/Soltkahn: "Mützen aus Zentralasien und Persien" Abb. 55 Die Stickerei besteht aus halben Kreuzstichen mit Vorfaden, die Farben des Seidengarns sind türkis, hellblau, schwarz usw. Die Kettfäden sind übereinandergelegt und zu einer kleinen Troddel vernäht worden. Die Mütze zeigt eine Dreifelderteilung. Die Felder sind durch stark betonte dunkle Streifen mit S-Figuren voneinander getrennt. Die geometrische Figur hat deutliche Ähnlichkeit mit einem Ornament der Turkmenen, das mit dem Bock in Verbindung gebracht wird. Die Füllfiguren in den Ecken erinnern an einen Vogel.
Ethnologisches Museum
Beschreibung im Katalog Hellbusch/Soltkahn: "Mützen aus Zentralasien und Persien" Abb. 13 Material der Stickerei: Seiden- und Baumwollgarn. Die Rippen dieser Steppmütze sind mit der Maschine gesteppt. Die Tambourierarbeit des Zierrandes ist auf bedruckten farbigen Kattun hergestellt worden. Das verwendete Seidengarn ist hellblau, weinrot, gelb, weiß und grün. Die Fadenenden sind zu einer Art Troddel vernäht.
Ethnologisches Museum
Bestickte Kappe mit geradem Rand und leicht rundem Deckel. Gewebter Rand (Brettchenweberei ?) mit blau-braunen schmalen Streifen. Darüber ein voll ausgestickter Randstreifen und der ebenso bestickte Deckel. Muster: 2 ineinander liegende, versetzte Vierpassformen mit farbigen floralen Motiven auf weißem Grund. Futter aus drei unterschiedlichen Stoffen (rot, rosa, weiß) mit diversen Blumenmotiven.
Ethnologisches Museum
Beschreibung im Katalog Hellbusch/Soltkahn: "Mützen aus Zentralasien und Persien", Abb. 16 Material der Mütze: außen schwarzer Baumwollstoff Innen: schwarz-weiß bedruckter Kattun. Material der Verzierung: Seiden-und Baumwollgarn. Schnureinlage der Steppmütze: Baumwolle Zum Steppen und Nähen wurde indigofarbenes bzw. blaues Baumwollgarn benutzt. Die fertige Mütze wurde mit Wickelstich, Languettenstich und verlängertem Stielstich bestickt. Die Farben der Seide sind weiß, gelb, violett, schwarz, der Baumwolle hellrot, weiß, blau. Schuß und Kettfäden des Stick-Webrandes sind aus schwarzer, die begrenzenden Kettfäden aus blauer Baumwolle. Zur Kreuzstichstickerei des Randes wurde Baumwolle in Beige und Weiß benutzt.
Czapka
Museum Europäischer Kulturen
Die Männermütze gehört traditionell zur Krakauer Männertracht. Sie ist viereckig aus rotem Wollfilz und unten mit dem sogenannten "Krimmer", einem schwarzen Noppenstoff abgesetzt. Innen ist sie schwarz gefüttert. An der linken Seite hängt ein Bänderensemble aus einem roten, gelben, weißen und grünen Seidenband, welches durch eine Blume zusammengehalten wird. Die Bänder sind stark ausgeblichen.
Nepal
Museum Europäischer Kulturen
Die Männermütze ist aus einem festen Gewebe gefertigt und ist komplett mit Stickereien verziert. Vorne steht in Großbuchstaben "NEPAL", darüber sind Berge umrahmt von floralen Motiven. Um die gesamte Mütze sind Linien und Wellen gestickt. Die Garne sind in hellen und erdigen Nuancen gehalten. Gastgeschenk an die Textilkünstlerin, Helga Graupner. Anlass waren die 10. Weltfestspiele, 1973 in der DDR.