59 Ergebnisse
Objekttyp: Münzfälschung
Münztechnik: Abschlag Beckersche Fälschung Denar Rudolf von Rheinfelden
Münzkabinett
Vorderseite: RVDOLFVS REX. Umschrift getrennt durch eine Adlerdarstellung, im Perlkreis Kreuz, in den oberen Winkeln Punkte, unten V - C. Rückseite: S / COLONI/A [Sancta Colonia Agrippina]. Dreizeilige Aufschrift in Perlkreis. Kommentar: Dieser Abschlag von den Fälscherstempeln eines Kölner Denars täuscht eine Prägung Rudolfs von Rheinfelden, auch Rudolf von Schwaben genannt, vor. Er war 1077 zum Gegenkönig von König Heinrich IV. gewählt worden. Seine Grabstätte befindet sich im Dom zu Merseburg. Abschläge in Blei wurden vor allem nach dem Tode Beckers von dem zweiten Ehemann seiner Witwe, die die Stempel nach dem Tode Beckers erbte, gefertigt und zum Verkauf angeboten, Abschläge in Kupfer sind wohl erst nach dem Verkauf der Stempel angefertigt worden. Literatur: M. Pinder, Die Beckerschen falschen Münzen (1843) Nr. 311; G. F. Hill, Becker the Counterfeiter (1955) Nr. 318; H. Voigtländer, Falschmünzen und Münzfälscher (1976) 95-102. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18207945
Münztechnik: Abschlag Beckersche Fälschung Denar Konrad II.
Münzkabinett
Vorderseite: CHVONRADVS IMP. Umschrift, in einem Perlkreis das gekrönte, bärtige Porträt des Kaisers Konrad II. von vorn. Rückseite: S / COLONIA / A [Sancta Colonia Agrippina]. Dreizeilige Aufschrift. Kommentar: Eine der fünf auf den Stempel BM-014/10 gravierten fünf Münzen ist die Fälschung eines Denars König Konrads II. und Erzbischof Pilgrims. Dieser Kupferabschlag wurde wahrscheinlich erst nach dem Verkauf der Stempel gefertigt. Kenner der zeitgenössischen Prägungen werden diese Münze sicher als eine Nachahmung sofort erkannt haben. Literatur: M. Pinder, Die Beckerschen falschen Münzen (1843) Nr. 308; G. F. Hill, Becker the Counterfeiter (1955) Nr. 316; H. Voigtländer, Falschmünzen und Münzfälscher (1976) 95-102. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18207956
Münztechnik: Abschlag Beckersche Fälschung Denar Otto IV.
Münzkabinett
Vorderseite: + OTTO REX. Umschrift umgeben von zwei Perlkreisen, im Feld Kreuz, in den Winkeln Punkte. Rückseite: S / COLONIA / ADOLFVS / EPS. Dreizeilige Aufschrift, umgeben von Perlkreis. Kommentar: Eines der fünf auf den Stempel BM-014/10 gravierten Münzbilder ist die Fälschung eines Denars (oder Hälblings) König Ottos IV. und des Erzbischofs Adolf von Köln. Hier zu sehen ist ein Kupferabschlag, der wahrscheinlich erst nach Verkauf der Stempel angefertigt wurde. Literatur: M. Pinder, Die Beckerschen falschen Münzen (1843) Nr. 312; G. F. Hill, Becker the Counterfeiter (1955) Nr. 319; H. Voigtländer, Falschmünzen und Münzfälscher (1976) 95-102. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18208009
Sueben: Rechiar
Münzkabinett
Vorderseite: D N HONORI-VS P F AVG. Drapiertes Brustbild des Honorius im Panzer mit Diadem nach rechts. Rückseite: IVSSV RICHIARI REGES. Kranz, darin Kreuz zwischen B-R. Kommentar: Die Vorderseite ist einer Münze des Kaisers Honorius (regierte 393-423 n. Chr.) nachempfunden, während die Rückseite den suebischen König Rechiar nennt. Es ist dies das früheste Zeugnis für die Verwendung des Herrschernamens auf Münzen der Völkerwanderungszeit. Literatur: W. Reinhart, Die Münzen des Suebenreiches, MBNG 55, 1937, 180 f. 189 Nr. I Taf. 36 (dieses Stück, Exemplare Paris und Sammlung Fr. Stefan nicht echt); S. Suchodolski, La silique du roi Rechiarius et les autres monnaies suèves, QT 18, 1989, 353-362 (ebd. 353: Abguss des Exemplares in Paris ebd. Abb. 1); P. Grierson - M. Blackburn, Medieval European Coinage I (1986) 78 f.; B. Kluge, Numismatik des Mittelalters (2007) Nr. 103 (dieses Stück); RIC X Nr. 3786 (datiert 448-455); K. Dahmen, Siliqua de plata de Requiario in: In tempore Sueborum. El tiempo de los Suevos en la Gallaecia (411-585). Katalog Ourense (2017) 76 Nr. 49 (Fälschung?); M. J. Barroca, Os seis exemplares da Siliqua de Requiário, Nummus 2017, 29-45. 34 f. Abb. 5 (dieses Stück, Kopie des Exemplares in Paris). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18206270
Münztechnik: Abschlag Beckersche Fälschung Münze Wallenstein (Waldstein)
Münzkabinett
Vorderseite: ALBERTVS DEI GRA - DVX FRIEDLANDIAE. Brustbild Albrecht von Wallenstein mit stilisiertem großen Kragen halbrechts, Umschrift getrennt durch einen kleinen Adler. Rückseite: DEVS PROTECTOR MEVS 1626. Gekröntes vierfeldiges Wappen. Kommentar: Abschlag vom Fälscherstempel. Die von diesen Stempeln abgeprägten Münzen stellen ein Fantasieprodukt dar. Ein solches Nominal ist unter Wallenstein nie geprägt worden. Die originalen Prägungen Wallensteins siehe bei E. Nohejlová-Prátová, Das Münzwesen Albrechts von Wallenstein (1969). Literatur: M. Pinder, Die Beckerschen falschen Münzen (1843) Nr. 320; G. F. Hill, Becker the Counterfeiter (1955) Nr. 346; H. Voigtländer, Falschmünzen und Münzfälscher (1976) 95-102. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18204561
Münztechnik: Abschlag Beckersche Fälschung Dekadrachme Athen
Münzkabinett
Vorderseite: Kopf der Athena mit Helm nach rechts. Rückseite: A-Θ-E. Eule mit weit ausgebreiteten Flügeln in Frontalansicht stehend, das Ganze in Quadratum Incusum. Kommentar: Es handelt sich um einen späteren Abschlag von den Beckerschen Stempeln, die sich in der Sammlung des Berliner Münzkabinetts befinden. Die Beckersche Fälschung imitiert eine Dekadrachme Athens, die im Original nach 467 v. Chr. geprägt worden ist und zu den berühmtesten Prägungen der griechischen Antike zählt. Vgl. die Originalprägung in der Ausstellung Vitrine BM-101/02. Literatur: G. F. Hill, Becker the Counterfeiter (1955) Nr. 63; M. Pinder, Die Beckerschen falschen Münzen (1843) Nr. 68; A. von Steinbüchel, Die Becker'schen falschen Münzstämpel in ausführlichen Verzeichnissen (1836); H. Voigtländer, Falschmünzen und Münzfälscher (1976) 95-102. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18204560
Antoninus Pius: Fälschung
Münzkabinett
Vorderseite: ANTONINVS - AVG PIVS P P TR P. Drapierte Panzerbüste des Antoninus Pius in der Rückenansicht nach r. Rückseite: COS - III. Iupiter steht in der Vorderansicht. Im r. Arm ein Zepter, in der l. Hand das Blitzbündel. Flammender Altar l., r. Adler in der Vorderansicht, Kopf nach l. Kommentar: Alter Guss. Seit 1665 im Bestand belegt. Literatur: Beger, Thes. Br. II 663; M. Pinder, Königliche Museen. Die antiken Münzen (1851) 175. 306 f. Nr. 836 Taf. 2,3; Friedländer - von Sallet Nr. 1061; H. Dressel, Die römischen Medaillone des Münzkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin (1973) 43 f. Nr. 17 Taf. 2; Gnecchi II 10 Nr. 7 Taf. 43,6. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18205119
Odovacar: Fälschung
Münzkabinett
Vorderseite: FL OD-OVAC [Flavius Odovacar]. Drapierte Büste des Odovacar nach r. Rückseite: Odovacar-Monogramm. Kommentar: Gussfälschung nach dem Exemplar Objektnummer 18262522. - Alle Münzen mit Namen oder Monogramm Odovacars stehen unter Fälschungsverdacht. Die Fälschungen stammen von dem Italiener Luigi Cigoi, gehen aber auf echte Vorlagen zurück. Dieser Typ war aber schon 1826 bekannt [A. Steinbüchel, Explications de la Médaille inédite d’Odoacre, in: Notice sur les médailles romains en or du Musée Imperial et Royale de Vienne (1825)]. Literatur: RIC X Nr. 3501; F. Kraus, Die Münzen Odovacars und des Ostgotenreiches in Italien (1928) Nr. 25; P. Grierson - M. Blackburn, Medieval European Coinage I (1986) Nr. 63; B. Kluge, Numismatik des Mittelalters (2007) Nr. 58 (dieses Stück). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18201427
Domitianus: Fälschung (Paduaner)
Münzkabinett
Vorderseite: IMP CAES DOMIT AVG GERM COS [...]. Kopf des Domitianus mit Lorbeerkranz nach r. Rückseite: PONT MAX [...] // S C. Domitianus sitzt nach l. auf einem niedrigen Podium mit zwei Gefäßen, vor ihm empfängt ein Bürger, stehend nach r. mit Kind, vom Kaiser Räucherwerk (suffimenta), dreisäuliger Tempel im Hintergrund. Kommentar: Die Münze ist untergewichtig und hat keinen deutlichen Prägerand. Die Umschrift ohne Hinweis auf die Saecularspiele ist ungewöhnlich. Bereits von J. Friedländer wurde sie als ein 'Paduaner' Giovanni Cavinos verdächtigt. - Die Saecularspiele des Jahres 88 n. Chr. haben zwei auf den Münzen dargestellte Vorspiele: Einmal die vom Kaiser veranlasste Verteilung von Räucherwerk zur rituellen Reinigung an die Bevölkerung durch die quindecimviri sacris faciundis, dann die rituelle Gabe von Früchten von den Bürgern an den Kaiser als einen der quindecimviri sacris faciundis. Literatur: Beger, Thes. Br. III 108 (dieses Stück); C. Johnson - R. Martini, Milano. Civiche Raccolte Numismatiche. Catalogo delle Medaglie II. del Secolo XVI Cavino, Bolletino di Numismatica Monografia 4.II.2. (1989) 145-147 Nr. 1618-1626 (geprägte und gegossene Exemplare). Vgl. RIC II Nr. 376 (Legende abweichend); BNat III Nr. 462 (dito). Vgl. RIC II-1² Nr. 628-631 (authentische hybride Gepräge der LVD SAEC-Serie). Vgl. zu den ludi saeculares: BMCRE II XCV-XCVI; M. Grunow Sobocinski, Visualizing Ceremony: The Design and Audience of the Ludi Saeculares Coinage of Domitian, AJA 110, 2006, 581-602. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18211397
Röm. Republik: Fälschung M. Iunius Brutus und L. Plaetorius Cestianus
Münzkabinett
Vorderseite: BRVT IMP - L PLAET CEST. Kopf des Brutus mit Bart nach r. Rückseite: EID MAR. Kappe (pileus) zwischen zwei Dolchen. Kommentar: Es handelt sich bei dieser Münze um eine neuzeitliche Gussfälschung, die von Prof. G. F. Waagen aus Italien mitgebracht worden war. Sie ist bereits im Accessionsbuch des Münzkabinetts mit Datum vom 19. Juli 1843 richtig als Fälschung verurteilt worden. Diese relativ frühe und offensichtliche Fälschung zeugt von der Beliebtheit dieses bedeutenden historischen Münztyps im 19. Jh. und gehört in die Reihe früher Souveniers für Italienreisende. Literatur: Vgl. für das Vorbild: Crawford Nr. 508,3 (Feldmünzstätte, 43-42 v. Chr.); G. Lahusen, Die Bildnismünzen der römischen Republik (1989) 17 f. Taf. 5,2; 81-83; B. Woytek, Arma et Nummi. Forschungen zur römischen Finanzgeschichte und Münzprägung der Jahre 49 bis 42 v. Chr. (2003) 526-528. 557 (Kleinasien, Thrakien oder Nordgriechenland, ca. Mitte-Okt. 42 v. Chr.). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18218281
Nero: Fälschung
Münzkabinett
Vorderseite: NERO CLAVDIVS CAESAR AVG GER P M TR P IMP P P. Kopf des Nero mit Lorbeerkranz und Aegis nach r. Rückseite: DECVRSIO. Nero im Panzer reitend nach r., im r. Arm eingelegter Speer. Hinter ihm Soldat mit Feldzeichen über der r. Schulter reitend nach r. Beiderseits S - C. Kommentar: Guss. Literatur: Beger, Thes. Br. II 624. Vgl. für ein Original RIC I² Nr. 170 (Rom, um 64 n. Chr.). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18220887
Nero: Fälschung
Münzkabinett
Vorderseite: NERO CLAVD CAESAR AVG GER P M TR P IMP P P. Kopf des Nero mit Lorbeerkranz und Aegis nach r. Rückseite: DECVRSIO. Nero im Panzer reitend nach r., im r. Arm eingelegter Speer. Hinter ihm Soldat mit Feldzeichen über der r. Schulter reitend nach r. Beiderseits S - C. Kommentar: Guss. Literatur: Vgl. für ein Original RIC I² Nr. 167 (Rom, um 64 n. Chr.). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18220879
Nero: Fälschung
Münzkabinett
Vorderseite: NERO CLAVDIVS CAESAR AVG GER P M TR P IMP P P. Kopf des Nero mit Lorbeerkranz und Aegis nach r. Rückseite: DECVRSIO. Nero im Panzer reitend nach r., im r. Arm eingelegter Speer. Hinter ihm Soldat mit Feldzeichen über der r. Schulter reitend nach r. Beiderseits S - C. Kommentar: Guss. Literatur: Vgl. für ein Original RIC I² Nr. 170 (Rom, um 64 n. Chr.). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18220886
Nero: Fälschung
Münzkabinett
Vorderseite: NERO CLAVD CAESAR AVG GER P M TR P IMP P P. Kopf des Nero mit Lorbeerkranz und Aegis nach r. Rückseite: DECVRSIO. Nero im Panzer reitend nach r., im r. Arm eingelegter Speer. Hinter ihm Soldat mit Feldzeichen über der r. Schulter reitend nach r. Beiderseits S - C. Kommentar: Guss. Literatur: Vgl. für ein Original RIC I² Nr. 167 (Rom, um 64 n. Chr.). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18220878
Nero: Fälschung
Münzkabinett
Vorderseite: NERO CLAVD CAESAR AVG GER P M TR P IMP P P. Kopf des Nero mit Lorbeerkranz und Aegis nach r. Rückseite: PACE P R TERRA M[ARIQ] PARTA IANVM CLVSIT. Tempel des Ianus mit geschlossenen Türflügeln. Beiderseits S - C. Kommentar: Guss. Literatur: RIC I² Nr. 264 (Rom, ca. 65 n. Chr.). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18220900
Röm. Republik: Fälschung M. Antonius
Münzkabinett
Vorderseite: ANT AVG / III VIR R P C. Kriegsschiff (Galeere) nach r., hinter dem Schiffsbug ein mit Bändern geschmückter Dolonmast. Rückseite: LEG - XXV. Legionsadler (aquila) zwischen zwei Feldzeichen (signa). Kommentar: Fälschungen der Legionsdenare des M. Antonius (Crawford Nr. 544) gliedern sich in zwei Gruppen: Nicht konforme Gepräge mit den Legionsnummern bis XXIII und erfundene Stücke ab der Legionsnummer XXIV. Literatur: Crawford 552 Nr. 117 g (dieses Stück als moderne Fälschung deklariert, nennt auch stempelidentische Fälschungen). Für authentische Gepräge siehe Crawford Nr. 544. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18215275
Röm. Republik: Fälschung M. Antonius
Münzkabinett
Vorderseite: ANT AVG / III VIR R P C. Kriegsschiff (Galeere) nach r., hinter dem Schiffsbug ein mit Bändern geschmückter Dolonmast. Oben Punze C. Rückseite: LEG - XXX. Legionsadler (aquila) zwischen zwei Feldzeichen (signa). Kommentar: Punze auf der Vorderseite. - Fälschungen der Legionsdenare des M. Antonius (Crawford Nr. 544) gliedern sich in zwei Gruppen: Nicht konforme Gepräge mit den Legionsnummern bis XXIII und erfundene Stücke ab der Legionsnummer XXIV. Literatur: Crawford 552-553 Nr. 117 h (dieses Stück als moderne Fälschung deklariert). Für authentische Gepräge siehe Crawford Nr. 544. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18215279
Nero: Fälschung
Münzkabinett
Vorderseite: IMP NERO CAESAR AVG P MAX TR P P P. Kopf des Nero nach r. Am Ende des Büstenabschnitts ein Globus. Rückseite: ARA PACIS. Ara Pacis. Beiderseits S - C. Kommentar: Unten rechts die Spuren einer geflickten Lochung, welche vom Original des abgegossenen Münzvorbilds herrühren. Literatur: RIC I² Nr. 527 (Lyon, ca. 66 n. Chr.). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18221645
Galba: Fälschung
Münzkabinett
Vorderseite: IMP - GALBA. Kopf des Galba mit Lorbeerkranz nach l. Globus als Abschluss des Halsabschnitts? Rückseite: HISPANIA. Hispania steht in einem langen Gewand in der Vorderansicht, den Kopf nach l. gewandt. Sie hält in ihrer l. Hand eine Lanze mit Schild und in der ausgestreckten r. Hand zwei Ähren und eine Mohnkapsel. Kommentar: Seit 1810 im Münzkabinett nachgewiesen. Literatur: Vgl. RIC I² Nr. 20 (dort Vs. Kopf nach r.). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18227155
Gepiden: Kunimund, Fälschung
Münzkabinett
Vorderseite: [D N IVSTINVS P F AVG] [verwildert. Dominus Noster Iustinus Pius Felix Augustus]. Drapierte Büste des Iustinus nach rechts. Rückseite: Kreuz. Im l. F. ein C, im r. F. ein Stern. Das Ganze in einem Kranz. Literatur: M. Metlich, The coinage of Ostrogothic Italy (2004) 43 (Kunimund). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18254929
Makedonien: Alexandros III., Fälschung
Münzkabinett
Vorderseite: Kopf der Athena mit korinthischem Helm nach r. Auf dem Helmkessel eine Schlange nach r. Rückseite: AΛΕ-ΞΑΝΔΡOY. Nike steht in der Vorderansicht, den Kopf nach l. gedreht. Sie hält in ihrer vorgestreckten r. Hand einen Kranz, in ihrer l. Hand eine Schiffsstandarte (stylis). Im l. F. innen N in einem doppelten Kranz. Kommentar: Fälschung des 19. Jhs. Literatur: A. von Prokesch-Osten, Liste des Alexandres de ma collection qui ne se trouvent pas dans le Catalogue de Mr. L. Müller, Numismatische Zeitschrift 1869, 34 Nr. 31 (dieses Stück); M. J. Price, The coinage in the name of Alexander the Great and Philip Arrhidaeus (1991) Index 535 (not seen). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18253001
Claudius: Fälschung
Münzkabinett
Vorderseite: TI CLAVD CAESAR AVG P M T P VI IMP VI. Kopf des Claudius mit Lorbeerkranz nach r. Rückseite: DE B[RITA]NNI. Triumphbogen, darauf Reiterstatue nach r. gerahmt von zwei Siegesmalen (tropaea). Kommentar: Kaenel (1986) kennt zwei weitere Exemplare in London und Glasgow aus demselben Stempelpaar. Neben der für Claudius unmöglichen Kombination von IMP VI und TR POT VI sowie Abkürzung T P statt TR P in der Titulatur der Vs.-Legende ist die Ausrichtung des Reiterstandbildes auf dem Bogen der Rs. zur rechten Seite hin ein Fälschungskennzeichen. Vgl. Kaenel (1986) 12 f. Literatur: H.-M. von Kaenel, Münzprägung und Münzbildnis des Claudius. AMuGS IX (1986) 12 f. 107 Nr. 1223 Taf. 16 (dieses Stück, neuzeitliche Fälschung, Gewichtsangabe 7,15 irrig). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18219465
Domitianus: Fälschung
Münzkabinett
Vorderseite: IMP CAES DOMI-TIANVS AVG P M. Kopf des Domitianus mit Lorbeerkranz nach r. Rückseite: DOMITIA AVGVSTA IMP DOMIT. Drapierte Büste der Domitia in der Brustansicht nach r. Kommentar: Die Vs. zeigt einen späteren Bildnistyp des Domitianus, der nicht in die Zeit der Prägung dieses Münztyps am Anfang seiner Herrschaft gehört. Literatur: Beger, Thes. Br. II 641; BMCRE II 310 Nr. 58; RIC II-1² Nr. 148; BNat III Nr. 58-61. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18233247
Merowinger: Fälschung
Münzkabinett
Vorderseite: TEVDERIC. Drapiertes Brustbild des Theuderich I. mit Diadem nach rechts. Rückseite: ERTWSII [S waagerecht]. Kreuz auf drei Stufen. Kommentar: Becker'sche Fälschung einer Münze Theuderich I. (vgl. für die Vs. Prou Nr. 2646). Literatur: G. F. Hill, Becker the Counterfeiter (1955) Nr. 302; M. Pinder, Die Beckerschen falschen Münzen (1843) Nr. 295; Ph. Grierson - M. Blackburn, Medieval European Coinage I (1986) Nr. 1476; F. F. Kraus, Die Münzen Odovacars und des Ostgotenreiches in Italien (1928) 224 f. (merowingisch). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18211657
Merowinger: Fälschung
Münzkabinett
Vorderseite: TEVDERIC. Drapiertes Brustbild des Theuderich I. mit Diadem nach rechts. Rückseite: ERTWSII [S waagerecht]. Kreuz auf drei Stufen. Kommentar: Becker'sche Fälschung einer Münze Theuderich I. (vgl. für die Vs. Prou Nr. 2646). Literatur: G. F. Hill, Becker the Counterfeiter (1955) Nr. 302; M. Pinder, Die Beckerschen falschen Münzen (1843) Nr. 295; Ph. Grierson - M. Blackburn, Medieval European Coinage I (1986) Nr. 1476; F. F. Kraus, Die Münzen Odovacars und des Ostgotenreiches in Italien (1928) 224 f. (merowingisch). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18211660
Merowinger: Fälschung
Münzkabinett
Vorderseite: + BILVCO VICO RT [L retrograd, T kann auch + sein. Biluco oder Bilaco Vico]. Drapierte Büste mit Diadem nach rechts. Rückseite: + BABONE MO[???] [Unbestimmte Anzahl von Buchstaben ist ausgefallen. Babone Monetarius]. Kreuz auf Balken, in den oberen Kreuzwinkeln C - L, umgeben von einem Kranz. Kommentar: Nachguß des Exemplares Belfort (1892) = A. E. Cahn, Frankfurt am Main, Auktion 79 vom 14. Dez. 1932 Nr. 987 Taf. 10 = Stahl (1982) 158 Q 2 a Taf. 15. Schon bei Belfort (1892) ist Materialbeschaffenheit aus blassem Gold vermerkt, dieses Stück könnte auch aus Silber sein. Literatur: A. de Belfort, Description générale des Monnaies Mérovingiennes I (1892 Nachdruck 1996) Nr. 865 (1,30 g); A. E. Cahn, Frankfurt am Main, Auktion 79 vom 14. Dez. 1932 Nr. 987 Taf. 10 (Sammlung Fürstenberg); A. M. Stahl, The Merovingian coinage of the region of Metz (1982) 37 f. 158 Q 2 a Taf. 15 (unidentifizierte Münzstätte Bilaco Vico, datiert ca. 630-660, 1,36 g); G. Depeyrot, Le numéraire Mérovingien l'Age de l'or II (1998) 8 Nr. 1 Typ 16-2A (Bihl, dieses Stück?, datiert ca. 620-640). - Monetarname Babo/Babone nicht belegt bei E. Felder, Die Personennamen auf den merowingischen Münzen der Bibliothèque nationale de France (2003), vgl. aber ebd. 78 für Baba und ebd. 91 für Bebone. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18211005
Merowinger: Fälschung
Münzkabinett
Vorderseite: Monogramm MET, oben ein Kreuz. Unten ein moderner Gegenstempel F. Rückseite: R-A/C-I-O [Ratio]. Aufschrift ins Kreuz gestellt mit dem I als senkrechtem Trenner. Unten ein moderner Gegenstempel F. Kommentar: Durch modernen Gegenstempel als Fälschung gekennzeichnet. Literatur: M. Dhénin - P. Schiesser, Oboles mérovingiennes, Revue Numismatique 2007, 283 ff. 303 f. Taf. E Nr. T (Denar, Melle). Vgl. A. de Belfort, Description générale des Monnaies Mérovingiennes IV (1894 Nachdruck 1996) Nr. 6649 (Vs. dort ohne E = ebd. II (1892) Nr. 2983?); G. Depeyrot, Le numéraire Mérovingien l'Age du denier (2001) 46 Nr. 3 (= Belfort Nr. 2983, Region von Metz, ca. 725-750). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18210901
Röm. Republik: Fälschung M. Agrippa und C. Iulius Caesar (Octavianus)
Münzkabinett
Vorderseite: IMP DIVI IVLI F - TER III VIR. Kopf des Divus Iulius (C. Iulius Caesar) mit Lorbeerkranz nach r. Vor der Stirn ein Stern. Rückseite: M AGRIPPA COS / DESIG. Aufschrift in zwei Zeilen. Kommentar: Gegossen. Literatur: M. von Bahrfeldt, Die Römische Goldmünzenprägung während der Republik und unter Augustus (1923) 100-103 Nr. 99,9 Taf. 10,5 (dieses Stück, hält es für das Exemplar der Sammlung Fox, zuvor Pembroke, ebd. Nr. 99,4). Vgl. für das Vorbild: Crawford Nr. 534,1. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18210722
Traianus: Fälschung Restitution
Münzkabinett
Vorderseite: LIBERTΛS [Libertas]. Kopf der Libertas nach r. Rückseite: IMP CΛES TRΛIAN ΛVG GER DΛC P P REST // BRVTVS [Imperator Caesar Traianus Augustus Germanicus Dacicus Pater Patriae Restituit]. Brutus zwischen zwei Liktoren nach l. schreitend, ganz l. ein Amtsdiener (accensus). Kommentar: Gute Prägefälschung (des 19. Jahrhunderts?) der Restitutionsmünze von 112-114 n. Chr. Als Fälschung erweist sich die Münze durch den Rand und das zu geringe Gewicht. Das Vorbild für diese Münze ist eine abgewandelte Nachprägung (sog. Restitutionsmünze) aus der Zeit des Traianus einer Münze des M. Iunius Brutus vom Jahre 54 v. Chr. (Crawford Nr. 433,1). Für ein authentisches Exemplar dieser Restitutionsmünze siehe hier Objektnummer 18207142. Literatur: Vgl. zum Vorbild H. Komnick, Die Restitutionsmünzen der frühen Kaiserzeit (2001) 121. 243 Nr. 35; RIC II Nr. 797. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18218596
Damaskos: Fälschung
Münzkabinett
Vorderseite: Kopf der Tyche mit Mauerkrone nach l. Rückseite: ΔAMACKHNWN - ZOT [CK ligiert, Jahr 377]. Widder mit Stern und Halbmond nach r. Kommentar: Diese Münze ist aus einer Prägung aus Antiochia umgeschnitten! Literatur: RPC I Nr. 4804,1 Taf. 174 (dieses Stück) = RPC I Suppl. I 46 Nr. 4804 (Delete, altered coin of Antioch, BMC 116, 117). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18252790