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Objekttyp: Mütze
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Mütze H: 10 cm Bari". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Wintermütze. Die Mütze aus violetter Seide ist mit farbigen floralen Motiven bestickt, oben mit einem Sternmuster. Ähnliche Motive gibt es in Zentralasien. Datenbank: Wintermütze, dunkelviolett.
Männerkappe ("Crnogorska kapa"/"Montenegrinische Mütze")
Museum Europäischer Kulturen
Schwarze Seidenkappe mit Goldstickerei auf rotem Stoff. Es handelt sich um eine sog. "Crnogorska kapa", die für Montenegro charakteristisch ist. Sie zeigt das kyrillische Monogramm von Nikola I. unter 5 Halbkreisen. Die Kappe hat eine runde Form und besteht aus einer Krempe aus schwarzer Seide, die „Deravija“, und einer Krone aus rotem Filz, die „Tepelak“ oder „Tepeluk“ genannt wird. Im Gegensatz zur Form und Farbgebung, die deutlich älter sind und auch in anderen Regionen des ehemaligen Jugoslawiens existieren, entwickelten und standardisierten sich die Stickereien erst später. Ab den 1830er Jahren war die Kappe Teil der Ausstattung der sog. "Perjanci", der Leibgarde des Fürsten. Ab den 1850er Jahren, während der Herrschaft von Fürst Danilo Petrović Njegoš, wurden die Initialen des Fürsten die Kappen auf die Kappen der Perjanci gedruckt. Dies wurde unter seinem Nachfolger, Fürst Nikola Petrović Njegoš, dem späteren König Nikola I, fortgesetzt. Bis 1878 waren weite Teile des heutigen Montenegro zumindest offiziell Teil des Osmanischen Reiches. Durch die Beschlüsse des Berliner Kongresses wurde das unabhängige Fürstentum Montenegro geschaffen, das 1910 in ein Königreich umgewandelt wurde. König Nikola, der bereits seit 1860 als Fürst regierte, unterstützte zu Beginn des Ersten Weltkriegs im Sommer 1914 Serbien und damit die Entente. Im Januar 1916 eroberte Österreich-Ungarn Montenegro in einem kurzen Feldzug, worauf eine zweijährige Besatzungszeit folgte. Nach 1918 geriet Montenegro als Teil Serbiens unter das neugeschaffene Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen, dem späteren Königreich Jugoslawien.
Ethnologisches Museum
Persische Mütze 2 Teile. An den Teller ist vor Anbringung der Stickerei ein Stück des gleichen Stoffes per Hand angenäht worden. Grauer gewebter Stoff aus dem Muster herausgeschnitten wurden, die dann mit buntem Stoff ausgefüllt worden sind. Vernäht auf der Rückseite; auf der Vorderseite mit Maschinenstickerei umrandet und mit Musterbändern umnäht. Bunt. Stoff am Teller abgescheuert. Am Rand Fraßspuren vonUngeziefer, Löcher in Teller und Rand.
Ethnologisches Museum
Beschreibung im Katalog Hellbusch/Soltkahn: "Mützen aus Zentralasien und Persien" Abb. 138 Mütze der Sarten Katalogangabe: von den Sarten, Turkestan. Mütze mit Seidenstickerei. Solche werden dort von Männern bestickt. Teile der Mütze und dern Schnitt: 5 Teile Material der Mütze: purpurner Seidenstoff (Taftbindung), verschieden bedruckter Baumwollstoff, ein Stück des Tellers mit Ikatmuster. Material der Verzierung: Baumwolle, Seide. Zuerst wurden die beiden halben Kreise des Außentellers mit Steppstichen links zusammengenäht, danach bestickt. Zur Stickerei wurde Seide verwendet. Die Kettfäden sind zum Abschluß aufeinandergelegt, vernäht und kurz abgeschnitten worden. Zweiteilung des Musterfeldes. Das Muster hat verschiedene Motive des Granatapfels, evtl. kombiniert mit Varianten der Lotosblüten.
Ethnologisches Museum
Sommermütze. Die Mütze ist aus weißer Baumwolle genäht und mit weißem Seidenfaden bestickt. Datenbank: Sommermütze, weiß
Ethnologisches Museum
Männermütze, cremefarben mit kleinen Farbeinsprengseln. Sehr feine Spiegelstickerei. Hoher gerader Rand mit spitzbogenförmigem Ausschnitt an der Stirnseite.
Ethnologisches Museum
alte Karteikarte der Europa-Abteilung: Kopfbedeckung, bestickt, mit Messingmünzen. Steife schwere Form mit Stoff und Stickerei benäht. Sehr farbig. Am vorderen Teil dicht mit Münzen benäht. SO-Europa. Vorbesitzer: Berta Lehmann. Frau Dombrowski: Mütze Palästina, S. 284 satwe (im 19. Jh. niedriger); vgl. Pracht u. Geheimnis: S. 296, 282 Bethlehem, S. 64 Farbe. Weir: Pal. Cost., S. 96 breit und flach (shatweh) in Bethl. + Jerus. 19. Jh. S. 170, 176 in Nablus bezeichnet shatweh eine andere Kopfbedeckung. 178-183 Beschreib. + abb.