5 Ergebnisse
Objekttyp: Malerei (lamaistisch)
Weiße Tara
Ethnologisches Museum
Die weiße Tara (Sita Tara) ist die Symbolfigur für Reinheit. Sie wird im Lotossitz dargestellt. Sie hält die rechte Hand in der Gewährungsgeste offen nach unten, die linke Hand in der Ermutigungsgeste offen nach oben. Zwei Finger der linken Hand fassen dabei einen Stängel einer rosafarbenen Lotosblüte. Das markanteste Merkmal der weißen Tara sind ihre sieben Augen. außer ihren natürlichen Augen besitzt sie ein weiteres auf der Stirn, sowie jeweils ein Auge auf den Fuß- und Handflächen.
Buddha Amitayus
Ethnologisches Museum
Der rote Amitayus, "der Buddha von unendlicher Lebensdauer". (Mong. Janraisag) Der transzendente Buddha Amitayus ist eine Darstellungsform von Amitabha (Herr des westlichen Paradieses), mit dem Unterschied, dass er anstelle eines Almosentopfes immer mit der Vase (kalasha), dem Wassertopf oder einer Flasche dargestellt wird. Das Gefäß enthält amrita, den Nektar der Unsterblichkeit, was auf den Namen von Amitayus, „der (Buddha) von unendlicher Lebensdauer“, anspielt.
Weißer Mahakala
Ethnologisches Museum
Weißer, bzw. Siti Mahakala (Mong. Gongor), ist eine weiße 6-armige Gottheit mit Dharmapala Attributen. Zu Flammen hochstehende Haare, zornvolles Gesicht, drittes Auge, er tritt auf Feinde des Buddhismus, hier in Gestalt von zwei weißen Elefanten.
Der Dharmapala Begtse
Ethnologisches Museum
Der Dharmapala Begtse (Mong. Ulaan Jamsran), "der mit dem Panzer unter dem Gewand", entwickelte sich von einem vorbuddhistischen tibetischen Kriegsgott zu einem Schützer des Buddhismus. Er zeigt ein zorniges Gesicht mit Stirnauge und zertritt im Ausfallsschritt nach rechts zwei Feinde des Buddhismus: ein grünes Pferd und einen Menschen. Bekleidet ist er mit einem soldatischen Schuppenpanzer mit Brustplatte. Die Füße stecken in mongolischen Filzstiefeln. Er steht in einem Feuerkranz. Er hält einen Dreizack und einen Bogen im linken Arm, und ein Flammenschwert mit Skorpiongriff in der rechten Hand. In der linken Hand hält er ein Herz eines getöteten Feindes, das er sich zum Munde führt, um sich die Kraft des besiegten Gegners einzuverleiben.
Bodhisattva Avalokiteshvara
Ethnologisches Museum
Hier wird Avalokiteshvara als Sadakshari-Lokeshvara dargestellt, eine der häufigsten sitzenden Darstellungen von Avalokiteshvara. Denn in dieser Pose zeigt sich der Bodhisattva in seiner Reinnatur als "Herr der sechs Silben", womit die sechs Silben des Mantra "Om mani padme hum" gemeint sind. Sadakshari sitzt im Lotossitz. Seine vier Händen halten einen Rosenkranz, einen Lotos und im unteren Händepaar ein Wunschjuwel (chintamani), der Edelstein, der alle Wünsche erfüllt.