7 Ergebnisse
Objekttyp: Mani-Gebetsstein
Ethnologisches Museum
Publ.in: Müller, Claudius, Wu, Shun-chi (Hg.), Wege der Götter und Menschen, Ausstellungskatalog, Berlin (SMBPK)-Museum für Völkerkunde, 1989, S. 94.
Ethnologisches Museum
In den Stein ist die buddhistische Schutzformel „Om mani padme hum“ graviert. Wegen der Inschrift ist der Stein ein heiliges Juwel, genannt Mani, das die Präsenz des Bodhisattva Avalokiteshvaras in der Welt bezeugt. Solche Mani-Steine werden als Opfergaben an Wegen abgelegt, auf Bergpässen zu Steinhaufen getürmt oder in der Nähe von Klöstern zu Steinmauern arrangiert. Ihre Anwesenheit heiligt die unwirtliche Umgebung im tibetischen Hochland. Wanderern spenden sie Schutz und Segen. Autorin: Bernadette Bröskamp Ausstellungskatalog „Ahnen, Göttinnen und Helden, Skulpturen aus Asien, Afrika und Europa“ 2023, Deutscher Kunstverlag, Seite 57.
Ethnologisches Museum
Mani Steine (Mani-Gebetssteine) sind mit religiösen Texten, Mantras oder Figuren gravierte Steine, die im tibetischen Kulturraum entlang von Pilgerwegen oder an heiligen Orten platziert werden. Hier ist das bekannteste Mantra eingraviert: „Om mani padme hum“, das zu Avalokiteshvara, dem „Herrn des Mitgefühls“, gehört. Wer das Mantra rezitiert, kann damit sein eigenes Mitgefühl stärken. SM8HF