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Objekttyp: Mantel
Ethnologisches Museum
Seidenikat-Mantel, an den Rändern mit Baumwoll-Stoff unterlegt und leicht wattiert. Sonst ungefüttert.
Mokkabrauner Mantel
Kunstgewerbemuseum
Langärmliges Abendkleid im Empirestil, Modell "Rom". Das Kleid aus Crêpe Georgette hat ein trapezförmiges Dekolleté, darunter eine aus Satinband gebundene, gleichfarbige Schleife. Die Ärmel sind eingesetzt und laufen zum Handgelenk hin schmal zusammen. Dort werden sie jeweils mit fünf kleinen, stoffbezogenen Knöpfen und Schlaufen geschlossen. Der Dreibahnenrock setzt an der erhöhten Taillennaht mit kleinen Fältchen an. Die Ansatznaht wird vom Schleifenband verdeckt. Im Gegensatz zum Kleid ist der dazugehörige schmale Mantel im sportlichen Hemdblusenstil geschnitten. Er wird hoch geknöpft und hat den zeittypischen, spitz zulaufenden Umlegekragen. Die geraden Vorder- und Rückbahnen des Mantels setzen leicht gekraust an der Schulterpasse an. Drei aufgesetzte Taschen komplettieren das Bild. Das Ensemble wurde 1972 für einen Staatsempfang im Pariser Elyséepalast gefertigt. Rut Brandt trug das Abendkleid auch im April 1972 anlässlich eines Empfangs der Deutschen Botschaft in London. Publiziert in Katalog: Uli Richter. Eine Berliner Modegeschichte, Kat. Nr. 52, S.218, Berlin, 2007. CW/GK
Zweiteiliger abgesteppter Mantel
Kunstgewerbemuseum
Der zweiteilige Mantel kombiniert eine kurze Kragenjacke mit asymmetrischem Verschluss (12 Kugelknöpfchen mit Kordelschlaufen zu schließen) mit einem knöchellangen Wickelrock aus demselben Material. Der Rock schließt ebenfalls asymmetrisch mit einem Klettverschluss. Gestaltungsziel war es, alte bulgarische Musterungen wieder zu beleben in moderner Vergrößerung für industriell produzierte Steppstoffe. Im STickprozess wird das Muster durch ein mitgeführtes Litzenband betont. Die Zweiteiligkeit ermöglicht die Kombination der Einzelteile mit anderen Kleidungsstücken. Dazu wurde ein schwarzer, gefilzter Hut getragen.
Abendmantel "Golden Gate"
Kunstgewerbemuseum
Leicht ausgestellt geschnittener Abendmantel aus Woll-Doubleface mit angeschnittenem hohen Kragen, ähnlich einem kleinen Stehkragen. Ohne Verschluss. Der Mantel von extravagantem Schnitt hat keine Seitennähte. Er besteht aus insgesamt fünf Teilen. Seine vorderen Schulterpartieen verlaufen über die Schultern in einem Stück zum mittleren Rücken und enden dort in einem tief gezogenen Dreieck. Die in Brusthöhe angesetzten Vorderteile werden bis zur mittleren Rückennaht geführt und bilden so den unteren Teil des Mantels. Die langen geraden Ärmel sind eingesetzt. Rut Brandt trug diesen Mantel im Januar 1973 anlässlich eines Treffens mit dem Ehepaar Pompidou in Paris, im Rahmen der regelmäßig stattfindenden deutsch-französischen Konsultationen.
Museum Europäischer Kulturen
Der crèmeweiße Kurzarmmantel ist maschinengenäht und mit Kunstseide gefüttert. Im unteren Drittel wurde er mit ornamentalen Motiven bedruckt. Auf jeder Seite befindet sich ein stoffumzogener Knopf. Verbunden werden diese durch ein weiteres Stück Filzstoff. Die Arbeit entstand im Zirkel für künstlerische Textilgestaltung Potsdam. Der Zirkel war eine wegweisende Gemeinschaft des textilen "Volkskunstschaffens" in der DDR. Alle Entwürfe und Ausführungen (auch der Schmuckelemente) wurden in schöpferischer Tätigkeit der Zirkelmitglieder unter Anleitung von Frau Ingeborg Bohne-Fiegert geschaffen. Die Kollektionen wurden fast ausschließlich zu Modenschauen des textilen Volkskunstschaffens getragen. Blusen, leichte Sommerkleider u.ä. waren auch im täglichen Gebrauch.
Cremefarbener Mantel mit Bindegürtel
Kunstgewerbemuseum
Gerade geschnittener Mantel mit halsfernem Umlegekragen und 3/4 langen Raglanärmeln; Verschluss: einreihig mit drei hellen Hornknöpfen; an der Vorderseite senkrecht eingesetzte Einschubtaschen; der Rücken ist aus einer ganzen Bahn gearbeitet; unter den Armen wurde je eine 16 cm breite Bahn eingesetzt. Darunter wird das Ensemble 2005,UR 49 a,b gezeigt. CW
Schwarzer Seidenmantel
Kunstgewerbemuseum
Knielanger Mantel in Prinzesslinie aus schwerem, schwarzen Seidengabardine. Er hat einen breiten Umlegekragen und kurze Revers. Die dreiviertellangen Ärmel sind eingesetzt. Er ist einreihig und wird mit drei handgefertigten, schwarzen Posamentenknöpfen geschlossen. CW
Schwarzer Abendmantel in Talarform
Kunstgewerbemuseum
Wadenlanger schwarzer Abendmantel in weiter, talarartiger Form. Er ist verschlusslos und hat weite, dreiviertellange Ärmel, die in einem Bündchen enden. Vollständig mit schwarzem Baumwollsamt gefüttert. CW
Weinroter-Doubleface-Wendemantel mit cremefarbener Abseite
Kunstgewerbemuseum
Weinroter Doubleface-Wendemantel aus Alpaka-Mohair der Firma Agnona. Der knielange Mantel ist doppelreihig und hat vier dunkelrote Knopfpaare. Er ist hochgeschlossen und hat einen kleinen, halsfernen Umlegekragen. Seine langen, geraden Ärmel sind eingesetzt. In Hüfthöhe zwei aufgesetzte Taschen. Die Innenseite ist identisch gefertigt, aus cremefarbenem locker gewebten Wollköper. Hier sind die Knöpfe cremeweiß. CW
Abendmantel in Shocking-Pink
Kunstgewerbemuseum
Langer, ausgestellter Mantel in Prinzesslinie; Wiener Nähte an Vorder- und Rückteil; großer Kragen und Revers in champagnerfarbener Abseite. Die Kanten von Kragen und Revers mit Stickereibordüre aus Pailletten, Perlen und Blüten besetzt. Die langen, eingesetzten Ärmel enden in einem Übertritt und schließen mit je einem stoffbezogenen Knopf. Der Verschluss mit je einem Knopfriegel in Taillenhöhe. Der Mantel war für große Galaabendveranstaltungen vorgesehen. Laut Uli Richter wurde er für den ersten Staatsbesuch von Rut und Willy Brandt in den USA im April 1970 angefertigt. CW/GK