11 Ergebnisse
Objekttyp: Medaillon
Brustbild des Hl. Simeon
Kunstgewerbemuseum
Das ungerahmte Medaillon zeigt das in Zellenschmelz ausgeführte Brustbild eines weißhaarigen, bärtigen Heiligen. Erhebliche Teile des Emails sind ausgefallen. Seitlich der Darstellung erscheint die Inschrift A[gios] CV/MEON. Ein motivisch und epigrafisch sehr nahe verwandtes, stilistisch aber wohl etwas früher anzusetzendes Vergleichsstück befindet sich im Benaki Museum in Athen (Inv. Nr. ΓΕ 2059). LL
Medaillon mit der Heiligen Sophia
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Das hochovale Medaillon aus rotem Glasfluss zeigt eine frontal gegebene Frau in Halbfigur. Bekleidet ist sie mit Tunika und über den Kopf gezogenes Manteltuch, den Kopf umgibt ein Nimbus. Ihre Linke ist im Segensgestus vor die Brust erhoben, die Rechte rafft das Gewand. Die Figur wird durch eine griechische Inschrift als Heilige Sophia identifiziert. Das Gesicht und der obere Rand des Medaillons sind durch Abplatzungen beschädigt. Ein um das Oval umlaufender Falz diente wahrscheinlich dazu, um das Relief in eine Metallfassung einzupassen. Das Medaillon wird seit dem Zweiten Weltkrieg vermisst.
Christus zwischen Maria und Johannes dem Täufer (Deesis)
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Das Medaillon hat die Form eines Rechtecks mit abgerundeten Ecken. Es trägt die Darstellung der Deesis, das heißt Fürbitte, in ihrer dreifigurigen Ausprägung. In der Mitte thront frontal Christus, ein Buch in seiner linken Hand, die rechte im Redegestus vor die Brust geführt, auf einem Thron mit gedrechselten Beinen. Seine Füße ruhen auf einem Fußschemel (Suppedaneum). Zur Rechten Christi steht seine Mutter Maria, zu seiner Linken Johannes der Täufer. Sie wenden sich leicht vorgeneigt und mit bittend erhobenen Händen Christus zu. Alle drei Figuren sind durch Nimben ausgezeichnet, in den Nimbus Christi sind Kreuzhasten als Zeichen seines Todes am Kreuz eingezeichnet. Zuseiten seines Kopfes wird er durch seinen griechischen Namenskürzel IC XC für 'Jesous Christos' noch einmal ausdrücklich bezeichnet. Die linke Buchstabengruppe ist durch einen Ausbruch an der oberen Kante des Medaillons fast völlig zerstört. Maria und Johannes der Täufer galten durch ihr besonderes Verhältnis zu Christus - Maria als Mutter, Johannes als Vorläufer Christi - als besonders geeignet, als Vermittler zwischen den Menschen und Christus zu dienen. So entstand der Bildtypus der Deesis, also Fürbitte, in dem die beiden für die Vergebung der Sünden der Menschen bitten. Das Medaillon wird seit dem Zweiten Weltkrieg vermisst.
Wiesbaden
Museum Europäischer Kulturen
Reiseandenken. Hochovaler Porzellananhänger, auf seiner gewölbten Seite ist er schwarz gefärbt mit farbigem Edelweiß und Vergissmeinnicht. Aufschrift: Wiesbaden. Auf der flachen Seite kleine Glastür in Messingrahmen. Unter dem Glas die Fotografie eines Mädchens.
Tod der Maria
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Maria in einem blauen Gewand liegt auf einem Bett, in der Rechten die Weihkerze. Zwei Engel halten ihr das Kopfpolster. Hinter dem Bett befinden sich neun Apostel in verschiedenen Haltungen, davor drei Apostel sitzend. Auf der Rückseite der Silberkapsel ist eine Inschrift eingraviert: PAVSATIO DEI PARAE/OSSI INSCVLPTA INCIPIENTE/SECVLO XVI OLIM INSERTA/FIBVLAE PLUVIALIS AD/VSVM FF PRAEDICATORVM/S MARIAE GRATIARVM/MEDIOLANI
Allegorischer Jüngling
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Ein nackter Jüngling, an Armen und Beinen gefesselt, kniet über einer lodernden Flamme und blickt klagend aufwärts. - Rechts auf einem flatternden Band vertieft die Inschrift: I•T•E
Erasmus von Rotterdam
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
This silver medal took as its model the 10.7 cm diameter medallion of the painter Quentin Massys (c. 1466-1530) produced in 1519 (among others, Kunsthistorisches Museum, Viena). This profile portrait, facing left, shows the well-known scholar with a skullcap firmly fitted on his brow. He is wearing a cloak with a high fur collar. A knowing smile is on his thin, tightly-closed lips. The nose protrudes from the contour, the hairless cheeks and chin seem sunken, with the bones outlined. The gaze directed forward and the slightly raised chin give him an air of confident superiority. The back shows a male bust on a base, with wind-blown hair. It is the Roman god Terminus, as may be deduced from the two-line inscription on the base: The maxim reads: “CON/ CEDO/NV/LLI” – “I yield to no-one”. The inscription in Latin: “MORS VLTIMA LINEA RERUM” translates as: “Death is the terminus of all things”, so for Erasmus the god Terminus signified death as the inevitable end of life. A philologist, theologian and philosopher, Erasmus of Rotterdam is indisputably the most notable humanist north of the Alps. He was born in Rotterdam as the illegitimate son of the priest Rotger Gerhard and a doctor’s daughter. Having been ordained as a priest, he studied theology in Paris between 1495 and 1499. This was followed by numerous trips to England, where he forged a friendship with the statesman and humanist Thomas More (1478-1535), as well as with the young Prince Henry, who would later be known as Henry VIII during his reign from 1509 to 1547. Erasmus thus became familiar with life at the Court and transformed himself from a canon to a sophisticated man of the world. From 1500 on, he settled in the Netherlands, then in Paris and Italy and once more in England, where he studied at Cambridge University. From 1514 to 1529 and between 1535 and 1536 he mainly lived in Basel. As a scholar, he applied the critical study of sources not only to the writings of ancient authors, but also to the biblical texts and those of the fathers of the Church. In his best-known book The Praise of Folly, published in 1509 and of which thousands of copies were printed, he ironically criticised social disapproval and religious intolerance. With the translation into Latin of the original Greek of the New Testament, and his scientific and literary works, Erasmus became a forerunner of the Reformation. Nevertheless, as a cultivated and conservative man, he distanced himself both from Luther’s struggle against the papacy and the religious radicalism propagated by Zwingli and the Anabaptists. Probably on the request of his friend Thomas More, Erasmus would have commissioned the Antwerp Quentin Massys with the medal which served as the model for this, and he would have sent it to relatives, influential nobles, bishops and vicars. The reduced version shown here would have been used for the same purpose.
Ethnologisches Museum
Rundes Medaillon mit christlichen Motiven auf beiden Seiten. Ein Motiv auf einer Seite zeigt drei Personen mit dem Heiligen Geist. Das zweite auf der anderen Seite hat ein Kreuz im Zentrum und Konstantin und Helena an den beiden Seiten. Eine Randbordüre fasst beide Motive ein. Datenbank: Medaillon
Ethnologisches Museum
Leicht ovales Medaillon, ohne Öse und somit nicht zu hängen bzw. zu tragen. Zwei christliche Motive sind auf den beiden Seiten abgebildet. Bei einem Motiv handelt es sich um die Auferstehung von Jesus. Der Rahmen dieser Seite ist oben etwas gebrochen. Das zweite Motiv zeigt im Zentrum die heilige Maria und das Kind, die auf einem Thron sitzen. Dazu gibt es zwei Personen an den Seiten, die Herzen in ihren Händen halten. Über Maria und Kind fliegen zwei Engel, die ebenfalls in ihren Händen etwas (Herz oder Krone) tragen. Datenbank: Medaillon
Doppelmedaillon recto mit antikisch gewandetem Greis, verso ein Silhouettenportrait
Kunstgewerbemuseum
Das Doppelmedaillon zeigt auf einer Seite einen Greis in antikisierendem Gewand, auf einem Felsen sitzend und in die aufgehende Sonne zeigend. Zu seinen Füßen ein Stein mit der Bezeichnung: CFH. Auf der Rückseite des Medaillons eine Hinterglasmalerei mit dem Silhouettenportrait eines jungen Mannes. Das Medaillon gefasst in schlichtem Goldrahmen. Die Bäume, Zweige und Blätter wurden mit einer feinen, nicht mehr bestimmbaren Materie überpudert.
Ovaler Anhänger in Mikromosaik
Kunstgewerbemuseum
Das hochovale Medaillon mit feinstem Glasmosaik zeigt auf kräftig blauem Fond eine brennende Öllampe auf einem Sockel, darüber ein Schmetterling mit vielfältig gemusterten Flügeln. Die schmale Goldfassung mit zartem Rocaillenmuster ist eventuell erst später angefügt worden.