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Objekttyp: Menschliche Figur (Rundplastik)
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer Skulptur aus Kalkstein. Das etwa lebensgroße Fragment gibt den Oberkörper eines Mannes wieder, von dem nur der Torso ohne Kopf oder Arme erhalten ist. Unterhalb des Schlüsselbeins ist ein halbrunder Wulst zu erkennen, der unterschiedlich interpretiert wurde. Ob es sich um den Saum eines eng anliegenden Kleidungsstückes oder um eine Kette handelt, ist unklar. Vorgeschlagen wurde auch ein Panzer. Vor der rechten Brust hebt sich ein vertikaler Wulst ab, der an der Schulter beginnt und unterhalb der Brust endet. Seine Deutung ist ebenfalls ungeklärt, auch die eines kleinen Steinblocks an der rechten Hüfte. Der Rücken ist nur sehr wenig ausgearbeitet und hat an der linken Schulter eine Vertiefung. Daher wurde eine Aufstellung als Relieffigur und nicht als freistehende Statue in Erwägung gezogen. Gefunden auf der Ostseite des großen Hofes der Säulenhalle. Lebensgroße Statuen von Frauen, Männern und Tieren gehörten zur Ausstattung des Wüstenschlosses von Mschatta. Bis heute sind die Fragmente von über 20 Statuen im sogenannten Thronsaal sowie in der Säulenhalle im Eingangsbereich entdeckt worden. Eine derartige Ausstattung ist auch aus den zentralen Bereichen anderer umaiyadischer Paläste bekannt, wo große Skulpturen aus Stuck nachgewiesen werden konnten. Sie zeigen, dass in frühislamischer Zeit im weltlichen Umfeld der Kalifenpaläste das sogenannte Bilderverbot des Islam keine spezielle Beachtung fand. Das Statuenfragment gelangte 1903 zusammen mit der Palastfassade als Geschenk des osmanischen Sultans an Kaiser Wilhelm II. nach Berlin.
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer weiblichen Skulptur aus Kalkstein. Das überlebensgroße Fragment gibt den nackten Unterkörper und die Oberschenkel bis zu den Knien wieder. Seitlich sind an beiden Schenkeln die Ansätze der Finger erkennbar, die einen weit über das Gesäß heruntergeglittenen Schleier oder ein Gewand hielten. Der Stoff ist auf der Rückseite in verschieden breiten Falten gearbeitet, aber von der Vorderseite kaum ausgearbeitet. Beine und Gesäß sind sehr kräftig gearbeitet; die Leiste ist durch eine tiefe Linie angegeben. Eine Besonderheit ist die auf dem linken Oberschenkel eingeritzte Inschrift im Kufi-Duktus. Die Lesung ist auf Grund der Beschädigungen nicht ganz klar, aber es handelt sich vermutlich um einen Frauennamen. Daher kann man schließen, dass die Statue eine reale Person aus dem höfischen Umfeld wiedergab, vielleicht eine Tänzerin oder Sängerin. Gefunden im Thronsaal. Lebensgroße Statuen von Frauen, Männern und Tieren gehörten zur Ausstattung des Wüstenschlosses von Mschatta. Bis heute sind die Fragmente von über 20 Statuen im sogenannten Thronsaal sowie in der Säulenhalle im Eingangsbereich entdeckt worden. Eine derartige Ausstattung ist auch aus den zentralen Bereichen anderer umaiyadischer Paläste bekannt, wo große Skulpturen aus Stuck nachgewiesen werden konnten. Sie zeigen, dass in frühislamischer Zeit im weltlichen Umfeld der Kalifenpaläste das sogenannte Bilderverbot des Islam keine spezielle Beachtung fand. Das Statuenfragment gelangte 1903 zusammen mit der Palastfassade als Geschenk des osmanischen Sultans an Kaiser Wilhelm II. nach Berlin.
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Kopf einer weiblichen Statue aus Kalkstein. Der überlebensgroße Kopf gehörte wohl zu einer Statue, wie der Halsansatz auf der Rückseite zeigt. Die Augen sind als leicht hervortretende Ovale ohne Pupillen oder Augenlider wiedergegeben; möglicherweise waren diese aufgemalt. Auch der Mund mit den schmalen Lippen tritt spitz hervor. Über der Stirn ist der Ansatz der dicht gelockten Haare zu erkennen, deren Lockenstilisierung an die der Löwenmähne I. 6171 erinnert. Der Kopf ist stark beschädigt, zum größten Teil wohl vorsätzlich: die linke Kopfhälfte fehlt, ebenso die Nase und das Kinn. Auch das rechte Ohr ist nicht erkennbar, war aber vielleicht unter den Haaren verborgen. Da an der Unterseite des Kopfes kein Dübelloch vorhanden war, war er offenbar nicht separat gearbeitet, sondern wurde vom Torso abgeschlagen. Gefunden im westlichen Seitenschiff der Säulenhalle. Lebensgroße Statuen von Frauen, Männern und Tieren gehörten zur Ausstattung des Wüstenschlosses von Mschatta. Bis heute sind die Fragmente von über 20 Statuen im sogenannten Thronsaal sowie in der Säulenhalle im Eingangsbereich entdeckt worden. Eine derartige Ausstattung ist auch aus den zentralen Bereichen anderer umaiyadischer Paläste bekannt, wo große Skulpturen aus Stuck nachgewiesen werden konnten. Sie zeigen, dass in frühislamischer Zeit im weltlichen Umfeld der Kalifenpaläste das sogenannte Bilderverbot des Islam keine spezielle Beachtung fand. Das Statuenfragment gelangte 1903 zusammen mit der Palastfassade als Geschenk des osmanischen Sultans an Kaiser Wilhelm II. nach Berlin.
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Fragment einer Skulptur aus Kalkstein. Das überlebensgroße Fragment zeigt eine linke Hand mit einem Teil des Unterarmes einer Statue. Die Hand mit langen schlanken Fingern hält das Gesäß eines sehr kleinen nackten Kindes, von dem nur die Rückseite ausgearbeitet ist. Details waren auf der Vorderseite offenbar nicht angelegt. Darstellungen von Frauen mit unproportional kleinen Kindern sind auch von den Wandmalereien des zeitgenössischen Wüstenschlosses Qusair Amra (Jordanien) bekannt: Dort sind badende Frauen mit kleinen nackten Kindern dargestellt. Das Skulpturenfragment aus Mschatta stammt allerdings aus dem Thronsaal und muss wohl dementsprechend in einem anderen Zusammenhang gesehen werden. Gefunden im Thronsaal. Überlebensgroße Statuen von Frauen, Männern und Tieren gehörten zur Ausstattung des Wüstenschlosses von Mschatta. Bis heute sind die Fragmente von über 20 Statuen im sogenannten Thronsaal sowie in der Säulenhalle im Eingangsbereich entdeckt worden. Eine derartige Ausstattung ist auch aus den zentralen Bereichen anderer umaiyadischer Paläste bekannt, wo große Skulpturen aus Stuck nachgewiesen werden konnten. Sie zeigen, dass in frühislamischer Zeit im weltlichen Umfeld der Kalifenpaläste das sogenannte Bilderverbot des Islam keine spezielle Beachtung fand. Das Statuenfragment gelangte 1903 zusammen mit der Palastfassade als Geschenk des osmanischen Sultans an Kaiser Wilhelm II. nach Berlin.
Museum für Islamische Kunst
Weiblicher Kopf mit langem Hals aus Alabaster. Über dem sehr langen und schmalen Hals erhebt sich ein ovales Gesicht, dessen anatomische Details wie Mund, Nase, Augen und Augenbrauen zwar schematisch, aber fein wiedergegeben sind. Reste von weißer Paste zeigen, dass die Augen und Augenbrauen ursprünglich mit anderen Materialien eingelegt waren. Die Ohren sind sehr hoch angesetzt. Darunter sind auf beiden Seiten Haarlocken angedeutet, was darauf hinweist, dass es sich um einen Frauenkopf handelt. Die Ober- und Rückseite des Kopfes sind flach und nur grob abgearbeitet, so dass anzunehmen ist, dass auch eine separat gearbeitete Frisur oder Kopfbedeckung angebracht war. Bei dem Objekt handelt es sich um einen Teil eines Grabmonuments: der Kopf, vermutlich ein Porträt der Verstorbenen, war in eine fensterartige Öffnung einer flachen Stele eingefügt und in der Grabkammer aufgestellt.
Museum für Islamische Kunst
Kleine Figur aus Stein. Die sitzende Figur ist schematisch dargestellt mit einem weiten Umhang und abgesetzter Kopfbedeckung.
Museum für Islamische Kunst
Oberkörperfragment einer weiblichen Skulptur. Das Fragment stammt von einer fast lebensgroßen Statue und gibt den Oberkörper von der Schulter bis unter die Brust wieder. Der rechte Arm ist unterhalb der Schulter abgebrochen und der linke über dem Ellenbogen. Unter der linken Brust ist eine tiefe Bauchfalte eingeschnitten; auch die Wirbelsäule und die Armansätze zum Körper hin sind durch tiefe Ritzlinien gekennzeichnet. Gefunden im westlichen Seitenschiff der Säulenhalle. Lebensgroße Statuen von Frauen, Männern und Tieren gehörten zur Ausstattung des Wüstenschlosses von Mschatta. Bis heute sind die Fragmente von über 20 Statuen im sogenannten Thronsaal sowie in der Säulenhalle im Eingangsbereich entdeckt worden. Eine derartige Ausstattung ist auch aus den zentralen Bereichen anderer umaiyadischer Paläste bekannt, wo große Skulpturen aus Stuck nachgewiesen werden konnten. Sie zeigen, dass in frühislamischer Zeit im weltlichen Umfeld der Kalifenpaläste das sogenannte Bilderverbot des Islam keine spezielle Beachtung fand. Das Statuenfragment gelangte 1903 zusammen mit der Palastfassade als Geschenk des osmanischen Sultans an Kaiser Wilhelm II. nach Berlin.
Museum für Islamische Kunst
Großes Fragment einer Skulptur aus Kalkstein. Erhalten sind zwei runde Strukturen, die sich aus einem Block in zwei verschiedene Richtungen entwickeln. Der eine Teil ist mit einem mähnen- oder blätterartigen Dekor versehen, während der andere Teil glatt belassen ist. Möglicherweise handelt es sich um das Fragment eines Tieres vor einem menschlichen Bein? Gefunden im Audienzsaal. Lebensgroße Statuen von Frauen, Männern und Tieren gehörten zur Ausstattung des Wüstenschlosses von Mschatta. Bis heute sind die Fragmente von über 20 Statuen im sogenannten Thronsaal sowie in der Säulenhalle im Eingangsbereich entdeckt worden. Eine derartige Ausstattung ist auch aus den zentralen Bereichen anderer umaiyadischer Paläste bekannt, wo große Skulpturen aus Stuck nachgewiesen werden konnten. Sie zeigen, dass in frühislamischer Zeit im weltlichen Umfeld der Kalifenpaläste das sogenannte Bilderverbot des Islam keine spezielle Beachtung fand. Das Statuenfragment gelangte 1903 zusammen mit der Palastfassade als Geschenk des osmanischen Sultans an Kaiser Wilhelm II. nach Berlin.
Museum für Islamische Kunst
Figur einer lagernden, weitestgehend unbekleideten Frau mit erhobenem Kopf und aufgerichteten Oberkörper aus Marmor oder nordmesopotamischen Kalkstein. Die Dame, bei der es sich um eine als Aschenkistenaufsatz dienende, idealisierte Darstellung einer Verstorbenen handelt, stützt sich auf dem linken Ellenbogen und Unterarm ab. Der Ellenbogen des freigestellten rechten Arms setzt über eine kleine Materialbrücke auf der Hüfte auf, die rechte Hand greift am Oberschenkel ein nur Knie und Unterschenkel leicht bedeckendes Gewandtuch. Das hellenistische und parthisch-arkasidische Bildvorlieben verbindende exemplarische Beispiel späten parthischen Kunsthandwerks weist noch Spuren farbiger Fassung auf. Speziell am Rücken weisen Reste auf eine blaue, von gelblichen Goldborten umrandete Fassung des Manteltuchs hin. Speziell die Augen und auch der Bauchnabel dürften mit farbigen Einlagen hervorgehoben gewesen sein. Im Fundzustand war die Figur in zwei Teile zerbrochen, die linke Hand ist bestoßen, die Füße fehlen. Bei den Freilegungsarbeiten der von den Ausgräbern als parthisch bezeichneten arsakidenzeitlichen Wölbgruft Grab I (KtW 416) während der Ktesiphon-Grabungen im Süden des Qasr bint al-Qadi fand sich die Figur beim Eingang zu diesem Grab. Sie wird zum im Zuge sekundärer Bestattungen beräumtem Grabinventar gehört haben.
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Fragment einer Statue aus Kalkstein. Erhalten sind der Unterkörper und die Oberschenkel einer nackten weiblichen Skulptur. Weshalb die Figur nicht vollendet und verworfen wurde, ist nicht bekannt. Der gerundete Bauch, das Gesäß und die kräftigen Oberschenkel sind ähnlich auch bei dem großen Fragment I. 6172 zu finden. Am linken Oberschenkel ist zudem ein unbearbeitetes Steinstück erhalten, das vielleicht für eine Hand oder einen Gewandzipfel vorgesehen war. Wie bei den anderen weiblichen Statuen (I. 6172 und J. 16583 im Nationalmuseum in Amman, Jordanien) ist auch hier eine spätere Beschädigung der Schamgegend festzustellen. Diese hatte mehrfach zur Interpretation des Fragments als männlicher Skulptur mit separat gearbeitetem Geschlechtsteil geführt. Darstellungen nackter Männer sind jedoch in frühislamischer Zeit nicht üblich. Gefunden im östlichen Teil des großen Hofes. Große Statuen von Frauen, Männern und Tieren gehörten zur Ausstattung des Wüstenschlosses von Mschatta. Bis heute sind die Fragmente von über 20 Statuen im sogenannten Thronsaal sowie in der Säulenhalle im Eingangsbereich entdeckt worden. Eine derartige Ausstattung ist auch aus den zentralen Bereichen anderer umaiyadischer Paläste bekannt, wo große Skulpturen aus Stuck nachgewiesen werden konnten. Sie zeigen, dass in frühislamischer Zeit im weltlichen Umfeld der Kalifenpaläste das sogenannte Bilderverbot des Islam keine spezielle Beachtung fand. Das Statuenfragment gelangte 1903 zusammen mit der Palastfassade als Geschenk des osmanischen Sultans an Kaiser Wilhelm II. nach Berlin.
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer Skulptur aus Kalkstein. Das etwa lebensgroße Fragment gibt die linke Schulter mit dem Oberarm eines Mannes wieder. Die Oberfläche ist sorgfältig bearbeitet und geglättet. Leider ist nicht genug erhalten, um weitere Schlussfolgerungen über Details der Figur zu erlauben. Gefunden im Thronsaal. Lebensgroße Statuen von Frauen, Männern und Tieren gehörten zur Ausstattung des Wüstenschlosses von Mschatta. Bis heute sind die Fragmente von über 20 Statuen im sogenannten Thronsaal sowie in der Säulenhalle im Eingangsbereich entdeckt worden. Eine derartige Ausstattung ist auch aus den zentralen Bereichen anderer umaiyadischer Paläste bekannt, wo große Skulpturen aus Stuck nachgewiesen werden konnten. Sie zeigen, dass in frühislamischer Zeit im weltlichen Umfeld der Kalifenpaläste das sogenannte Bilderverbot des Islam keine spezielle Beachtung fand. Das Statuenfragment gelangte 1903 zusammen mit der Palastfassade als Geschenk des osmanischen Sultans an Kaiser Wilhelm II. nach Berlin.
Museum für Islamische Kunst
Fragment aus Kalkstein, das mehrere halbrunde, flach voneinander abgesetzte Gewandfalten wiedergibt. Es gehörte offenbar zu einer ähnlichen Statue wie I. 6172, wo ein Schleier oder Gewand als vom Körper gleitend dargestellt ist. Gefunden im Thronsaal. Große Statuen von Frauen, Männern und Tieren gehörten zur Ausstattung des Wüstenschlosses von Mschatta. Bis heute sind die Fragmente von über 20 Statuen im sogenannten Thronsaal sowie in der Säulenhalle im Eingangsbereich entdeckt worden. Eine derartige Ausstattung ist auch aus den zentralen Bereichen anderer umaiyadischer Paläste bekannt, wo große Skulpturen aus Stuck nachgewiesen werden konnten. Sie zeigen, dass in frühislamischer Zeit im weltlichen Umfeld der Kalifenpaläste das sogenannte Bilderverbot des Islam keine spezielle Beachtung fand. Das Statuenfragment gelangte 1903 zusammen mit der Palastfassade als Geschenk des osmanischen Sultans an Kaiser Wilhelm II. nach Berlin.
Museum für Islamische Kunst
Kleines Fragment aus Kalkstein, das drei halbrunde, flach voneinander abgesetzte Gewandfalten wiedergibt. Es gehörte offenbar zu einer ähnlichen Statue wie I. 6172, wo ein Schleier oder Gewand als vom Körper gleitend dargestellt ist. Gefunden im Thronsaal. Große Statuen von Frauen, Männern und Tieren gehörten zur Ausstattung des Wüstenschlosses von Mschatta. Bis heute sind die Fragmente von über 20 Statuen im sogenannten Thronsaal sowie in der Säulenhalle im Eingangsbereich entdeckt worden. Eine derartige Ausstattung ist auch aus den zentralen Bereichen anderer umaiyadischer Paläste bekannt, wo große Skulpturen aus Stuck nachgewiesen werden konnten. Sie zeigen, dass in frühislamischer Zeit im weltlichen Umfeld der Kalifenpaläste das sogenannte Bilderverbot des Islam keine spezielle Beachtung fand. Das Statuenfragment gelangte 1903 zusammen mit der Palastfassade als Geschenk des osmanischen Sultans an Kaiser Wilhelm II. nach Berlin.
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Großes Fragment einer Skulptur aus Kalkstein. Es handelt sich vermutlich um das Fragment einer überlebensgroßen menschlichen Figur, von der das Gesäß mit dem Ansatz der Beine sowie dem schmaleren Oberkörper erhalten sind. Die Position von Beinen und Gesäß sind nur sinnvoll zu erklären, wenn sie zu einer Sitzstatue gehört haben. Auf der Vorderseite des Fragments sind kurze diagonale Linien eingeritzt, bei denen es sich um die Quaste eines Gürtels handeln könnte. Auf der Rückseite sind vertikale Ritzlinien zu erkennen, vielleicht die Markierung der Wirbelsäule. Gefunden im östlichen Teil des großen Hofes. Lebensgroße Statuen von Frauen, Männern und Tieren gehörten zur Ausstattung des Wüstenschlosses von Mschatta. Bis heute sind die Fragmente von über 20 Statuen im sogenannten Thronsaal sowie in der Säulenhalle im Eingangsbereich entdeckt worden. Eine derartige Ausstattung ist auch aus den zentralen Bereichen anderer umaiyadischer Paläste bekannt, wo große Skulpturen aus Stuck nachgewiesen werden konnten. Sie zeigen, dass in frühislamischer Zeit im weltlichen Umfeld der Kalifenpaläste das sogenannte Bilderverbot des Islam keine spezielle Beachtung fand. Das Statuenfragment gelangte 1903 zusammen mit der Palastfassade als Geschenk des osmanischen Sultans an Kaiser Wilhelm II. nach Berlin.
Museum für Islamische Kunst
Menschlicher Kopf mit langem Hals aus Alabaster. Über dem langen und breiten Hals erhebt sich ein kantiges Gesicht, dessen anatomische Details wie Mund, Nase, Augen und Augenbrauen sehr schematisch wiedergegeben sind. Reste von weißer Paste zeigen, dass die Augen ursprünglich mit anderen Materialien eingelegt waren. Die Augenbrauen sind durch Ritzungen angedeutet. Die Ober- und Rückseite des Kopfes sind flach und nur grob abgearbeitet, so dass anzunehmen ist, dass auch eine separat gearbeitete Frisur oder Kopfbedeckung angebracht war. Bei dem Objekt handelt es sich um einen Teil eines Grabmonuments: der Kopf, vermutlich ein Porträt des Verstorbenen, war in eine fensterartige Öffnung einer flachen Stele eingefügt und in der Grabkammer aufgestellt.
Museum für Islamische Kunst
Menschliche Sitzfigur aus Kalkstein. Dargestellt ist eine auf einem Hocker sitzende Figur, wohl eine Frau. Die Beine stehen etwas gespreizt auf dem Boden, die kurzen Arme sind angewinkelt und nach vorne gestreckt. Finger, Wirbelsäule und Augen sind durch einfache Kerbungen angegeben. Bei der Figur handelt es sich um eine Grabfigur, die vermutlich die Verstorbene wiedergibt.
Museum für Islamische Kunst
Menschlicher Kopf mit Halsansatz aus Alabaster. Über dem Halsansatz erhebt sich ein volles Gesicht, dessen anatomische Details wie Mund, Nase, Ohren, Augen und Augenbrauen nicht allzu schematisch wiedergegeben sind. Reste von weißer Paste zeigen, dass Iris, Pupillen und Augenbrauen ursprünglich mit anderen Materialien eingelegt waren. In Höhe der Ohrläppchen sind kleine Bohrungen sichtbar, in denen Ohrschmuck befestigt war. Die Ober- und Rückseite des Kopfes sind flach und nur grob abgearbeitet, so dass anzunehmen ist, dass auch eine separat gearbeitete Frisur oder Kopfbedeckung angebracht war. Bei dem Objekt handelt es sich um einen Teil eines Grabmonuments: der Kopf, vermutlich ein Porträt des Verstorbenen, war in eine fensterartige Öffnung einer flachen Stele eingefügt und in der Grabkammer aufgestellt.
Museum für Islamische Kunst
Menschliche Sitzfigur aus Kalkstein. Dargestellt ist eine auf einem Hocker sitzende Figur, bei der unklar ist, ob es sich um eine weibliche oder männliche Person handelt. Die Beine stehen etwas gespreizt auf dem Boden, die Arme sind angewinkelt und nach vorne gestreckt. Finger, Füße, Wirbelsäule und Augen sind durch einfache Kerbungen angegeben. Die Ober- und Rückseite des Kopfes sind flach und nur grob abgearbeitet, so dass anzunehmen ist, dass die Figur eine separat gearbeitete Frisur oder Kopfbedeckung trug. Zwischen den Füßen erscheint ein Wort in sabäischen (altsüdarabischen) Buchstaben mit einem Namen (?). Bei der Figur handelt es sich um eine Grabfigur, die vermutlich den Verstorbenen wiedergibt.
Museum für Islamische Kunst
Aus einer Kupferlegierung gegossene kleine Büste eines Mannes mit gelocktem Vollbart und gewelltem Schnurrbart. Die halblangen Haare werden von einem Stirnband gehalten, das hinter den Ohren in abstehenden, dreifach gravierten blattartigen Ornamenten mündet. Um den Hals liegt ein breiter Reif; darunter ist ein eng anliegendes Gewand zu vermuten. Den unteren Abschluss bildet ein Kranz aus Blattornamenten, weshalb diese Gruppe von Büsten als Blattkelchbüsten bezeichnet wird. Die blattartigen Ornamente des Stirnbandes sind ein charakteristisches Kennzeichen von Adligen aus der Zeit der Sasaniden, also zwischen 224 und 641. Das Objekt diente wohl als Aufsatz eines Gerätes; es wurde als Zepterbekrönung gedeutet.