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Objekttyp: Mieder
Ärmelmieder
Kunstgewerbemuseum
Moosgrünes Seidengewebe mit eingewebten weißen Blütensträußen und Ranken, ein sogenannter Lampas, ist das dekorative Gewebe, mit dem dieses Ärmelmieder bezogen ist. Je ein Blütenbouquet, aus einem Vasenelement erwachsend, ist symmetrisch auf beiden Vorderteilen und im Rücken plaziert. Bis auf zwei Stäbe rechts und links der Mittelnaht ist es im Rücken unversteift. Die Vorderteile sind mit 14 fächerförmig positionierten Fischbeinstäben und zwei Querstäben vollversteift. Die kurzen Schöße über der Hüfte sind gepolstert, die Ärmel mit eingearbeiteter Ärmelbeuge sind schmal geschnitten. ChrW
Lachsrotes, halbversteiftes Mieder
Kunstgewerbemuseum
Neben vollversteiften Korsetten trugen Frauen zu weniger formellen Anlässen nur vorderseitig versteifte Mieder. Dieses ärmellose Mieder mit versteifter Brustpartie ist mit prächtiger lachsfarbener Seide in Cannelébindung bezogen.Vielfarbige Blütenbouquets stehen zwischen aufsteigenden Wolkenbändern. Bei der Verarbeitung des Gewebes wurde auf eine sorgfältige symmetrische Musterverteilung geachtet. Jedes Vorderteil ist mit 30 Fischbeinstäben, die fächerförmig angeordnet sind versteift. Vier Längsstäbe und zwei dickere Vierkantstäbe verstärken die Vorderkanten und bilden ein tief nach unten gezogenes Blankscheit. Über den Hüften hat das Mieder kurze Schößchen, seine Träger sind im Rücken angeschnitten. Die Armlöcher und der Hüftbogen sind mit Veloursleder eingefasst. ChrW