24 Ergebnisse
Objekttyp: Model (Gerät)
Model für ein Schmuckelement in Form einer Granatapfelknospe
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Siehe ÄM 24858.
Gussform für ein Gegengewicht eines Menit
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Ein Menit diente als Halsschmuck sowie als Rasselinstrument, bei dem mehrere Perlenketten an einem Gegengewicht befestigt waren. Dieses meistens sehr aufwendig gestaltete Gewicht wurde gewöhnlich aus Bronze in dafür bestimmten Gussformen angefertigt. Borchardt bezeichnete 1913 das im Haus Q 46.5 gefundene Model zunächst irrtümlich als „Gussform für ein Bronzemesser“. Einige Tage später vermerkte er jedoch, dass sich das Objekt auf „merkwürdige Weise“ zu einer „Form für ein mit einem Frauenkopf verziertes Gegengewicht“ veränderte. Im nahe gelegenen Haus O 47.11 wurde ein solches bronzenes Gegengewicht mit einer goldenen Tauschierung (ÄM 21838) gefunden. Am abgebrochenen, oberen Ende des Objekts ist das Profil einer Göttin mit einer Geierhaube zu erkennen. Vermutlich handelt es sich um Hathor, da diese selbst häufig mit einem Menit abgebildet wird und ebenfalls als Göttin der Musik und des Tanzes gilt. Während der Regierungszeit Amenophis’ III. spielte der Hathor-Kult in Theben, durch die Königsgemahlin Teje repräsentiert, eine zunehmend wichtige Rolle. Vermutlich steht auch die vermehrte Verleihung des Titels „Sängerin der Hathor“ in diesem Zusammenhang. Diese Priesterinnen sind häufig mit einem Menit oder einem Sistrum in der Hand dargestellt. Mit diesen Instrumenten versuchten die Musikerinnen, ihre Göttin gnädig zu stimmen. Die erstaunliche Ähnlichkeit der beiden Objekte lässt vermuten, dass sie ihren Ursprung im thebanischen Hathor-Kult hatten und aus der Zeit Amenophis’ III. stammen. Das von Borchardt gefundene Menit gelangte wahrscheinlich mit dem Umzug während der Herrschaft Amenophis’ IV. nach Achet- Aton, oder aber es bezeugt zusammen mit der Gussform das Weiterleben des Hathor-Kults in der neuen Hauptstadt. Nach: Hackbeil, C., in: F. Seyfried (Hrsg.), Im Licht von Amarna. 100 Jahre Fund der Nofretete, Berlin 2012, S. 266 (Kat.-Nr. 45).
Drei Model für Kettenglieder mit Pflanzenmotiv (Kornblume)
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Bei Modeln handelt es sich um Hohlformen aus Keramik, die für die Produktion von kleineren Schmuckelementen hergestellt wurden. Die hier gezeigten fanden sich in großer Zahl im Werkstattkontext des Anwesens P 47.1 des Oberbildhauers Thutmosis. Der genaue Fundort kann auf wenige Räume beschränkt werden. Um Model herzustellen, wurde zunächst ein Prototyp des gewünschten Schmuckstückes in Positivform angefertigt, welcher dann in feinen formbaren Ton gedrückt wurde, sodass die Negativform entstand. Nach dem anschließenden Brennen der Model konnten diese für die Herstellung kleiner Schmuckelemente verwendet werden. In vielen sind noch weiße Rückstände des Rohmaterials zu erkennen, welche belegen, dass sie für die Produktion von Fayenceschmuck verwendet wurden. Die Model zeigen viele Pflanzen- und Früchtemotive wie Granatapfelknospen und Kornblumen. So heißt es im Tagebucheintrag der DOG von 1913/1914: „Sehr zahlreich sind die Formen für Pflanzenornamente“, von denen Borchardt viele beschrieb und skizzenhaft aufnahm. Nach: Breuer, S., in: F. Seyfried (Hrsg.), Im Licht von Amarna. 100 Jahre Fund der Nofretete, Berlin 2012, S. 292 (Kat.-Nr. 76).
Model für einen Ring
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Bei Modeln handelt es sich um Hohlformen aus Keramik, die für die Produktion von kleineren Schmuckelementen hergestellt wurden. Um Model herzustellen, wurde zunächst ein Prototyp des gewünschten Schmuckstückes in Positivform angefertigt, welcher dann in feinen formbaren Ton gedrückt wurde, so dass die Negativform entstand. Nach dem anschließenden Brennen der Model konnten diese für die Herstellung kleiner Schmuckelemente verwendet werden. In vielen sind noch weiße Rückstände des Rohmaterials zu erkennen, welche belegen, dass sie für die Produktion von Fayenceschmuck verwendet wurden. Nach: Breuer, S., in: F. Seyfried (Hrsg.), Im Licht von Amarna. 100 Jahre Fund der Nofretete, Berlin 2012, S. 292 (Kat.-Nr. 76).
Model für ein Schmuckelement in Form einer Granatapfelknospe
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Siehe ÄM 24858.
Model für ein Schmuckelement in Form einer Kornblume
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Siehe ÄM 24858.
Model für ein Amulett in Gestalt des Gottes Bes, eine Pauke spielend
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Bei Modeln handelt es sich um Hohlformen aus Keramik, die für die Produktion von kleineren Schmuckelementen hergestellt wurden. Die hier gezeigten fanden sich in großer Zahl im Werkstattkontext des Anwesens P 47.1 des Oberbildhauers Thutmosis. Um Model herzustellen, wurde zunächst ein Prototyp des gewünschten Schmuckstückes in Positivform angefertigt, welcher dann in feinen formbaren Ton gedrückt wurde, sodass die Negativform entstand. Nach dem anschließenden Brennen der Model konnten diese für die Herstellung kleiner Schmuckelemente verwendet werden. In vielen sind noch weiße Rückstände des Rohmaterials zu erkennen, welche belegen, dass sie für die Produktion von Fayenceschmuck verwendet wurden. Bei den Götterfiguren war der kleingestaltige Gott Bes durch seine Hauptfunktion als Schutzgottheit für schwangere Frauen sehr beliebt. Sein Bildnis ist auf vielen Schmuckelementen zu finden, die man nahe am Körper trug. Nach: Breuer, S., in: F. Seyfried (Hrsg.), Im Licht von Amarna. 100 Jahre Fund der Nofretete, Berlin 2012, S. 292 (Kat.-Nr. 76).
Model für ein Schmuckelement in Form eines Blütenblatts
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Siehe ÄM 24858.
Model für ein Amulett in Gestalt des Gottes Bes in Frontalansicht
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Bei Modeln handelt es sich um Hohlformen aus Keramik, die für die Produktion von kleineren Schmuckelementen hergestellt wurden. Die hier gezeigten fanden sich in großer Zahl im Werkstattkontext des Anwesens P 47.1 des Oberbildhauers Thutmosis. Um Model herzustellen, wurde zunächst ein Prototyp des gewünschten Schmuckstückes in Positivform angefertigt, welcher dann in feinen formbaren Ton gedrückt wurde, sodass die Negativform entstand. Nach dem anschließenden Brennen der Model konnten diese für die Herstellung kleiner Schmuckelemente verwendet werden. In vielen sind noch weiße Rückstände des Rohmaterials zu erkennen, welche belegen, dass sie für die Produktion von Fayenceschmuck verwendet wurden. Bei den Götterfiguren war der kleingestaltige Gott Bes durch seine Hauptfunktion als Schutzgottheit für schwangere Frauen sehr beliebt. Sein Bildnis ist auf vielen Schmuckelementen zu finden, die man nahe am Körper trug. Nach: Breuer, S., in: F. Seyfried (Hrsg.), Im Licht von Amarna. 100 Jahre Fund der Nofretete, Berlin 2012, S. 292 (Kat.-Nr. 76).
Model für eine Ringplatte mit dem Namen Semenchkare (Anch-cheper-Re, Wa-en-Re)
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Während in P 47.2 eine vergleichsweise große Anzahl an herausragenden Objekten geborgen werden konnte, fanden sich nur relativ wenige Ringe oder kleinere Objekte, wie es z.B. typisch für die Befundlage in P 47.1 war. Das Tonmodel diente der Herstellung von Fayence-Ringen, in die der Thronname des Königs Semenchkare eingraviert war, was als ein weiterer Beleg angesehen werden kann, dass die Stadt nicht gleich nach dem Tode Echnatons aufgegeben worden war. Nach: Mettlen, J., in: F. Seyfried (Hrsg.), Im Licht von Amarna. 100 Jahre Fund der Nofretete, Berlin 2012, S. 376 (Kat.-Nr. 160).
Gussform für Schmuckstücke
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Metallschmuck wie Ohr- und Fingerringe entstanden in der Regel aus zwei zusammengehörigen Gussformen. Diese legte man zunächst übereinander, bevor man anschließend das flüssige Metall durch einen Angusskanal in das Model leitete. Nach dem Abkühlungsprozess und dem Entnehmen der Ringe standen die Formen für den nächsten Gussvorgang bereit. Damit eigneten sich die meistens aus Kalkstein gefertigten Formen für die mehrmalige Reproduktion von Schmuckstücken. Nach: Hackbeil, C., in: F. Seyfried (Hrsg.), Im Licht von Amarna. 100 Jahre Fund der Nofretete, Berlin 2012, S. 266 (Kat.-Nr. 45).
Model für Kettenglied mit Pflanzenmotiv (Kornblume)
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Siehe ÄM 24858.
Model für Kettenglied mit Pflanzenmotiv (Kornblume)
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Siehe ÄM 24858.
Model für Kettenglied mit Pflanzenmotiv (Kornblume)
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Siehe ÄM 24858.