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Objekttyp: Monatsbinden
Always ultra
Museum Europäischer Kulturen
Packung mit Monatsbinden der Marke "Always" des Herstellers "Procter & Gamble". Die Packung enthält 24 sogenannte Ultrabinden mit Flügeln, die jeweils einzeln verpackt sind. Sowohl Umverpackung als auch Einzelverpackungen bestehen aus dünner, türkisfarben bedruckter Kunsstofffolie. Die Umverpackung ist zudem mit diversen Angaben zum Inhalt versehen: "Big Pack - 24", "Größe 1", "normal mit Flügeln", "InstantDry" usw. Die Binden selbst sind weiß, bestehen aus verschiedenen Lagen synthetischer Materialien und sind helllilafarben und hellblau bedruckt. Unter dem Markennamen "Always" brachte die Unternehmensgruppe "Procter & Gamble" zu Beginn der 1980er-Jahren zunächst klassische Binden auf den Markt. Wenig später folgte die Einführung von Binden mit "Flügeln", die einen besonders guten Halt der Binde und verbesserten Schutz der Unterwäsche versprachen. 1991 lancierte Procter & Gamble die ersten sogenannten Ultrabinden: Statt bis zu mehrere Zentimeter dicker Watte oder Vlies enthalten die "Ultrabinden" einen saugfähigen Kern, der sehr dünne Binden ermöglicht.
My Camelia
Museum Europäischer Kulturen
Folienpackung mit 20 Monatsbinden der Marke "Camelia", Produktlinie "My Camelia". Auf der Unterseite der weißen Binden befindet sich Haftstreifen, der mit einem rotweiß-geblümten Klebeschutz versehen ist. Aufdrucke auf der Verpackung: "My Camelia", "Maxi Binden Lang", "20 Stück", "Seidenweich - Bewährter Schutz" u.a. Die "Camelia" kam 1926 in Deutschland auf den Markt. Hersteller war die 1922 in Nürnberg gegründete Firma Vereinigte Papierwerke der jüdischen Familie Rosenfelder. Nach der Emigration Emil und Oscar Rosenfelders nach Großbritannien kaufte 1934 Gustav Schickedanz, der Gründer von Quelle, das zuvor beschlagnahmte Aktienpaket und die Markenrechte an "Camelia". Auch wenn die Vereinigten Papierwerke bei weitem nicht das erste Unternehmen in Deutschland waren, das wegwerfbare Binden anbot, wurde die "Camelia" doch schnell zum meistenverkauften Produkt dieser Art. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg bestand die "Camelia" aus einem Mullschlauch mit einer Füllung aus Zellstoffwatte, der später von einer Vlieshülle abgelöst wurde. Die ersten "Camelia" mit Klebestreifen kamen 1972 auf den Markt und ermöglichten es, auf Bindengürtel zu verzichten. Weitere Produktneuerungen erfolgten in den 1980ern und 1990ern. Ab 1994 führte Hakle-Kimberly Deutschland die "Camelia" als Marke. Ab 2020 gehörte die Marke Camelia zu Kimberly-Clark Worldwide.