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Objekttyp: Obstkorb
Museum Europäischer Kulturen
Ovaler, leicht konischer Korb mit zwei Henkeln. Der Korb wurde von der Mitte des Bodens aus strahlenförmig und nach oben spiralförmig im Zickzackmuster geflochten. Er ist aus naturfarbenen (ungefärbten) Esparto geflochten und hat einen glatten oberen Abschluss. Im Inneren sind die Ansätze der Esparto-Halme deutlich zu erkennen, am Boden bilden sie eine Art Kranz. Eine Seite des Korbes ist technologiebedingt etwas höher als die andere. Die Henkel sind schlicht umwickelt. Der wenig genutzte Korb dürfte im Süden der Iberischen Halbinsel entstanden sein, wo das verarbeitete Esparto-Gras wächst. Er stammt aus der Sammlung von Gertrud Weinhold, die keine Angaben zum Objekt hinterlassen hat.
Museum Europäischer Kulturen
Spankorb aus maschinell geschnittenen, diagonal geflochtenen Schälfurnierspänen. Der Rand ist durch eine angeheftete Spanleiste verstärkt. Maschinell gebogener, hoher, stehender Henkel mit angenieteten Einsteckflächen. Solche Körbe wurden vorwiegend zum Transport von Obst genutzt. Dieser Korb kam 1967 gemeinsam mit anderen Obstspankörben aus der Spankorbfabrik Niederfinow über Dr. W. Rudolph vom Berliner Akademie-Institut in die Sammlung. Die diagonale Flechttechnik wurde dort aus Schweden eingeführt und bis 1914 so ausgeführt heißt es im Inventarbuch.
Museum Europäischer Kulturen
Viereckiger 10-Pfund-Korb mit Henkel aus Holzspänen, der als Fabrikerzeugnis maschinell Der Spankorb ist aus zwei Reihen maschinell geschälten Holzspanspan geflochten. Rahmen und Henkel sind mit Klammern geheftet. Für den Henkel wurde ein stärkeres, gebogenes Spanstück eingesetzt und angeklammert. Dieser Spankorb wurde aus maschinell hergestellten Holzspänen gefertigt, was man an der Spanbreite erkennt. Solche Körbe wurden in den 1960er-Jahren im VEB Erzgebirgische Spankorbfabrik Lauer und auch in anderen Spankorbfabriken, wie hier in Niederfinow in großen Stückzahlen gefertigt. Der Korb war zum Transport von 5 kg Obst gedacht. Traditionell wurden Spankörbe im Erzgebirge aus frischem Fichtenholz gemacht. Durch die seit den 1930er-Jahren eingesetzten Furnierschälmaschinen konnten jedoch auch andere Hölzer zu Span verarbeitet werden. Spankorbfabriken entstanden daraufhin auch in Obsterzeugungsgebieten, beispielsweise im brandenburgischen Werder oder in Niederfinow im Oderbruch.
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5-Pfund-Korb mit Henkel aus Holzspänen, der als Fabrikerzeugnis maschinell geheftet wurde. Dieser Spankorb wurde aus maschinell hergestellten Holzspänen gefertigt, was man an der Spanbreite erkennt. Solche Körbe wurden in den 1960er-Jahren im VEB Erzgebirgische Spankorbfabrik Lauer und auch in anderen Spankorbfabriken, wie hier in Niederfinow in großen Stückzahlen gefertigt. Der Korb war zum Transport von 2,5 kg Obst gedacht. Traditionell wurden Spankörbe im Erzgebirge aus frischem Fichtenholz gemacht. Durch die seit den 1930er-Jahren eingesetzten Furnierschälmaschinen konnten jedoch auch andere Hölzer zu Span verarbeitet werden. Spankorbfabriken entstanden daraufhin auch in Obsterzeugungsgebieten, beispielsweise im brandenburgischen Werder oder in Niederfinow im Oderbruch.
Museum Europäischer Kulturen
Viereckiger 20-Pfund-Korb mit Henkel aus Holzspänen, der als Fabrikerzeugnis maschinell Der Spankorb ist aus zwei Reihen maschinell geschälten Holzspanspan geflochten. Rahmen und Henkel sind mit Klammern geheftet. Für den Henkel wurde ein stärkeres, gebogenes Spanstück eingesetzt und angeklammert. Dieser Spankorb wurde aus maschinell hergestellten Holzspänen gefertigt, was man an der Spanbreite erkennt. Solche Körbe wurden in den 1960er-Jahren im VEB Erzgebirgische Spankorbfabrik Lauer und auch in anderen Spankorbfabriken, wie hier in Niederfinow in großen Stückzahlen gefertigt. Der Korb war zum Transport von 10 kg Obst gedacht. Traditionell wurden Spankörbe im Erzgebirge aus frischem Fichtenholz gemacht. Durch die seit den 1930er-Jahren eingesetzten Furnierschälmaschinen konnten jedoch auch andere Hölzer zu Span verarbeitet werden. Spankorbfabriken entstanden daraufhin auch in Obsterzeugungsgebieten, beispielsweise im brandenburgischen Werder oder in Niederfinow im Oderbruch. Solche Spankörbe waren notwendiges Massenprodukt bei der Obsternte und insbesondere beim Verkauf in nahezu allen Obstanbaugebieten, bevor sie durch Kunststoffkisten abgelöst wurden.