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Objekttyp: Ohrringpaar
Ethnologisches Museum
Messingringe mit Glasperlen: Erstveröffentlichung in: in Ainu no kôgei (Kunsthandwerk der Ainu), Tokyo (Nationalmusseum), 1993, Nr. 148:
Ethnologisches Museum
Dieser Ohrschmuck, eine Messingtreibarbeit, stammt aus dem Japan-Teil der Wiener Weltausstellung von 1873. Neben der reichhaltigen textilen Tradition der Ainu von Sachalin und Hokkaidô wurde mit solchen Schmuckarbeiten in Europa, später in Amerika weltweit auf das Volk der Ainu aufmerksam gemacht.
Ockonkij
Museum Europäischer Kulturen
Die Ohrringe gehören zum Frauengewand der Tschawasch, einer an der Wolga lebenden Ethnie mit finno-ugrischem Sprachhintergrund. Sie sind aus einem Metalldraht zu einem Fragezeichen gebogen, das am Ende eine offene Öse hat. Am Ohrring b) ist zwischen Metallring und Öse ein roter Stoffring befestigt, der mit 8 kleinen weißen Perlen besetzt ist. Am Ohrring a) fehlen Stoff und Perlen. Wahrscheinlich waren die Metallringe mit Daunen, Glasperlen, Münzen o.ä. geschmückt. Auch ein Verbindungsband, welches vermutl. an den Ösen befestigt war, fehlt. So kann über die Trageweise nur spekuliert werden. Nach Ildikó Lethinen (Tscheremissischer Schmuck, Ethnographische Untersuchung, 1994, S. 38) wurden solche fragezeichenförmigen Gehänge mit einem Band über dem Scheitel getragen.
Pilesuré
Museum Europäischer Kulturen
Der Schmuck gehört zur Frauentracht der Mordwinen, einer zur finno-ugrischen Sprachfamilie gehörenden Ethnie, die aus den Hauptgruppen Ersja und Moksha besteht. Die Ohrringe sind aus roten Perlen verschiedener Größe, durchsichtigen Stabperlen und runden bzw. flachen Messingknöpfen in Fädeltechnik zusammengesetzt.
capetu caway
Ethnologisches Museum
Katalog: Ohrgehänge aus dünner, trapezförmiger Scheibe und gebogenem Bügel, in einem Stück aus gut durchgeschmiedetem Blech hergestellt. Der Bügel ist plattrund und läuft in einer kleinen Schleife aus. Eintrag historische Karteikarte: Ein Paar Ohrringe aus Silber. Eintrag im historischen Hauptkatalog: Ohrring, ein Paar.
Ethnologisches Museum
Katalog: Ohrgehänge aus dünner Scheibe mit gemeißelter und gepunzter Randverzierung. Bügel und Scheibe sind nicht aus einem Stück, der Bügel wurde auf die Scheibe genietet. Eintrag historische Karteikarte: Ein Paar Ohrringe aus Silber. Eintrag im historischen Hauptkatalog: Ohrring, ein Paar.
Vogelpaare
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Form und Motive der runden Ohrgehänge sind typisch für die spätantike Zeit. Im unteren Teil sind unter einer doppelten Zierleiste mit unterschiedlich gewundenen Bändern zwei einander zugewandte Vögel zu erkennen, die ein aus drei Ringen gebildetes Drerieck flankieren.
Ohrringe (Paar)
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Das silberne Ohrringpaar besteht jeweils aus zwei halbrunden Bögen, die durch eine auf der Mittelachse angebrachte Vorrichtung ineinander gesteckt und so verschlossen werden können. Bei einem Ohrring hat sich diese Vorrichtung nahe zu komplett erhalten, lediglich das einseitig vorhandene, kugelförmige Verschlussteil ist perforiert; bei dem anderen Ohrring ist die Kugel fast komplett herausgebrochen. Die oberen Bögen, die jeweils durch die Ohrlöcher geschoben wurden, sind schmucklos. Die unteren Silberbögen tragen außen einen verzierten Beschlag in Form einer alternierenden Folge aus fünf Dreiecken und vier Ringen. Bei beiden Ohrringen hat sich ein Großteil dieses Dekors erhalten, ist jedoch stellenweise abgebrochen. Die Dreiecke sind ziseliert und in die Form eines Straußes von Trauben gebracht. Die Ringe dazwischen erscheinen schmucklos. Das Innere des unteren Bogens füllt eine ziselierte und filigran verzierte Fläche. Mittig am unteren Kreisbogen stoßen zwei ornamental verzierte, gegeneinander gewandte Voluten an. Die Zwickel zwischen den Voluten und dem Ohrring sowie das Innere der Schnecken sind offen. Über den Voluten befindet sich ein breiterer Silberstreifen, der von einem dreizonigen Fries unterteilt wird. Ein vierreihiges Flechtmuster säumt hierbei einen von schlaufenförmigem Filigran durchbrochenen Mittelstreifen. Dieser wird bei einem Ohrring durch an beiden Enden angebrachte, runde Plättchen ergänzt. Darüber schließt das Innendekor mit weiteren Dreiecken in Form von Trauben ab, die teilweise herausgebrochen sind. Bei einem Ohrring hat sich zudem in der Mitte ein rundes, kreisförmig durchbrochenes Zierelement erhalten, das beim Gegenstück vermutlich an der entsprechenden Stelle vorhanden, aber nicht mehr erhalten ist.
Ohrringe (Paar)
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Das silberne Ohrringpaar besteht aus zwei Ringen, die jeweils durch einen Haken und eine Schlaufe verschlossen wurden. Verziert sind beide Ringe mit Dreiecken verschiedener Größe, die sich aus kleinen Kugeln zusammensetzen. Bei einem Ohrring haben sich drei größere Dreiecke, jeweils im Wechsel mit zwei kleinen Dreiecken angebracht, erhalten; bei dem anderen scheint eines der kleinen Dreiecke herausgebrochen zu sein.