244 Ergebnisse
Objekttyp: Ostrakon (Schriftträger)
Gewerbeschein
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Ammonios und seine Kollegen, Pächter der Prostitutionssteuer (τέλος ἑταιρικόν), erteilen der Thinmareine die Erlaubnis, ihrem Gewerbe nachzugehen. Bestätigung durch Brasidios Valens. Diese Seite ist sichtbar in der Ausstellung im Neuen Museum Nach BerlPap: http://berlpap.smb.museum/03427/
Demotisches Ostrakon, Namenliste
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Ostraka sind ein sehr verbreitetes Schreibmaterial im Alten Ägypten. In der Regel sind dies Krugscherben, auf denen kurze Texte notiert wurden, wie beispielsweise Briefe, Listen, Abrechnungen oder Notizen. Dieses Ostrakon stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Schrift ist das sogenannte Demotische. Dabei handelt es sich um eine sehr verkürzte Kursivschrift des Alten Ägypters, die gerade in persischer und griechisch-römischer Zeit eingesetzt wurde. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche demotische Papyri und Ostraka dieses Zeithorizonts. Liste http://elephantine.smb.museum/record/ID100107 (V. Lepper / Jan Moje)
Koptisches Ostrakon mit Schreibübungen (Daniel 1,8 und Phil 3:20 )
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieses Ostrakon stammt aus einer Schreiberschule. Der Lernende hat hier Auszüge aus dem Alten Testament notiert. Auf der Vorderseite findet sich ein Auszug von Daniel 1,8, sowie Acts 13:26, eventuell noch bis Vers 27. Die Rückseite enthält ebenfalls eine Version von Daniel 1,8 sowie Phil 3:20, gefolgt von drei Namen (Ananias, Paulos, und Papnoute). J. Moje (nach Informationen von Leila Natalya Kawai’anuhea Hyde)
Stelenartiges Ostrakon mit Darstellung des Gottes Amun in Gestalt einer Gans vor einem Adoranten mit Lotosblüte
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Das Fragment einer kleinen Votivstele zeigt eine große Nilgans, die vor einem Fächer auf einem Sockel steht. Sie ist ein heiliges Tier des Gottes Amun. Vor ihr steht ein Mann und überreicht ihr Lotosblumen. Seine skizzenhafte Figur ist nur undeutlich zu erkennen, Teile des Kopfes und des Gesichtes sind abgesplittert. Auch die Inschrift über ihm ist nicht vollständig erhalten, sodass sein Name nicht rekonstruiert werden kann. Die Stele war zunächst nur bemalt gewesen. Die gemalte Inschrift über dem Fächer gibt einen Hinweis auf die Darstellung: „die schöne Nilgans des Amun, die die Bitten erhört“. Das bedeutet, dass sich Amun in Form der Nilgans dem einzelnen Beter zuwandte und ihm sprichwörtlich ein „Ohr lieh“ beziehungsweise „zuhörte“. Über den Textzeilen sind Reste einer bogenförmigen Linie erhalten, die die kleine Votivstele ursprünglich eingefasst hat. Diese war als Weihgabe für den Gott Amun in einer Kapelle oder einem Tempel aufgestellt. Grundsätzlich stellten diese Art von Stelen neben dem Namen der angesprochenen Gottheit ihr Symbol oder auch ihr heiliges Tier dar. Sie brachten die persönliche Frömmigkeit des Stifters zum Ausdruck. Das Motiv der Nilgans als heiliges Tier für den Gott Amun ist ein besonderes Phänomen im Neuen Reich. Eine Besonderheit dieser Votivstele ist ihre spätere Überarbeitung: Sie wurde nachträglich in Relieftechnik teilweise neu gestaltet. Die Umrisslinien des Opfernden und der Blumen, sowie des Sockels und des Fächers wurden im Kalkstein nachgeritzt. Über der Gans sind neue Hieroglyphen in die Oberfläche eingemeißelt worden, die Bereiche der ursprünglichen Beischrift überdecken. Auch die neue Einfassung der Stele ist mit einer eingekratzten Linie gekennzeichnet. Der Text im Relief nennt ebenso wie die gezeichnete Inschrift die „schöne Nilgans des Amun“. Damit war die scheinbar spätere, sekundäre Verwendung der Stele ebenfalls dem Gott Amun gewidmet. (M. Jung)
Aramäisches Ostrakon, Brief an eine Frau mit Traumerzählung
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Ostraka sind ein sehr verbreitetes Schreibmaterial im Alten Ägypten. In der Regel sind dies Krugscherben, auf denen kurze Texte notiert wurden, wie beispielsweise Briefe, Listen, Abrechnungen oder Notizen. Dieses Ostrakon stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Sprache und Schrift ist das Aramäische. Aramäisch ist eine semitische Sprache, die mit einer Alphabetschrift notiert wurde. Insbesondere im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde sie als „lingua franca“ im westlichen Perserreich und damit auch in Ägypten eingesetzt. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche aramäische Texte aus dieser Zeit, die zu der dortigen aramäo-jüdischen Gemeinde gehörten. Mitteilung über einen Traum, der den Absender beunruhigt (Innenseite); auf der Außenseite geht es um Gurken. http://elephantine.smb.museum/record/ID100487 (V. Lepper / St. Wimmer)
Koptisches Kalkstein-Ostrakon, Streitgespräch des Kirchenvaters Kyrill
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Das Streitgespräch des koptischen Kirchenvaters Kyrill mit heidnischen Philosophen ist auf einer großen Kalksteinscherbe niedergeschrieben. Das Ostrakon aus Theben ist beidseitig beschriftet ( 44 und 56 Zeilen) und datiert in das 7. Jahrhundert. Es handelt sich um eine Legende aus der Jugend des berühmten Patriarchen von Alexandria (412-444). Der vierzehnjährige Kyrill streitet mit Dionysios, dem Sohn des Präfekten Ulpianos, über die Realität des griechischen Gottes Zeus. Beide können sich nicht einigen und bitten den Philosophen Philosophron zu entscheiden. Dieser versammelt Christen und heidnische Philosophen im Hörsaal der Universität von Alexandria zur öffentlichen Auseinandersetzung. Über die Diskussion am zweiten Tag heißt es: ». ..Dionysios behauptete: >ApolIon ist erhaben in seinen Werken.< Kyrill erwiderte: >Vorerst ist Zeus beschämt- Nun behauptest du, Apollon ist rein, obwohl er doch ein Wüstling ist.< Da sagte der Philosoph Philosophron zu Kyrill: >Es schickt sich nicht, über den herzufallen, der nicht anwesend ist.< Kyrill antwortete: >So kann er kein Gott sein, weil er nicht bei denen ist, die über ihn streiten. Unser Gott ist immer mit uns.< Philosophron bereute den Satz, den er gesagt hatte, und schämte sich vor denen, die ihn gehört hatten. ..« Der Streit endet am dritten Tag mit dem Sieg Kyrills, der die Anwesenden von der alleinigen Existenz des christlichen Gottes als Erschaffer der Welt und Herr des Himmels überzeugen konnte. Erst etwa 200 Jahre später, lange nach Kyrills Tod, auf der Vorder- und Rückseite einer großen Kalksteinscherbe (Ostrakon) in Theben geschrieben, wird hier vermutlich kein wirkliches Ereignis aus dem Leben Kyrills berichtet. Die Erzählung sollte wohl schon die frühen Jahre des streitbaren Theologen verherrlichen, der die ägyptische Kirche zu einer einmaligen Machtstellung in der christlichen Oikumene des Orients geführt hatte. Geschrieben ist die Erzählung in Koptisch, der letzten Sprachstufe des Ägyptischen, mit griechischen Buchstaben und sieben zusätzlichen Zeichen aus dem Demotischen. Im 2. Jh. n. Chr. entstanden, wurde das Koptische in seinen verschiedenen Dialekten wesentlich geprägt durch das frühe Christentum und erst nach Jahrhunderten als Umgangssprache allmählich durch das Arabische verdrängt. Es blieb jedoch bis heute Kirchensprache in Ägypten. I. Müller
Ostrakon mit Darstellung eines Königs im Erscheinungsfenster, darunter gefesselte Gefangene (Nubier, Libyer und Asiaten)
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Ostrakon mit Darstellung eines Königs am Erscheinungsfenster, von dem aus er u. a. hohen Beamten „Ehrengold“ verlieh und Fest- oder Tributzüge beobachtete. In der Mittelszene beugt sich ein König, erkennbar an seinem Stirnuräus, über die Fensterbrüstung. Darunter ist das Zeichen des „Vereinigens der beiden Länder“ zu sehen, an dessen Seiten ein gefangener Libyer und Nubier gefesselt sind. Flankiert werden die beiden Register von jeweils drei kleineren. Die oberen beiden zeigen den Rechit-Vogel auf einem Korb. Der Kiebitz steht für alle Untertanen des Königs. Darunter ist der König mit Stirnuräus und Zeptern dargestellt. Die beiden unteren Register geben ebenfalls gefesselte Feinde wieder. Im linken sind es wohl zwei Asiaten. Aufgrund des Erhaltungszustands kann die Ethnie der beiden anderen Gefangenen nicht bestimmt werden. Auf der Rückseite des Ostrakons befindet sich eine Zeile hieroglyphischer Inschrift. Die Zeichnung wurde mit schwarzer Farbe ausgeführt, jedoch sind auch noch die in rot vorgenommenen Vorzeichnungen erkennbar. Kalkstein- oder Tonscherben waren ein beliebtes Material als Träger für Bilder oder Texte. Eine beträchtliche Anzahl Ostraka wurde in der Arbeitersiedlung Deir el-Medine gefunden, weshalb auch für dieses Exemplar eine derartige Herkunft angenommen werden darf. J. Jancziak
Einseitig bemaltes Ostrakon mit Darstellung einer Schlangengöttin (Meretseger) und ein kniender Adorant
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Auf dem Ostrakon ist ein Arbeiter aus Deir el-Medine dargestellt: Nacht-em-Mut, der vor der Schlangengöttin Meret-seger betet. Die Scherbe ist eine Weihgabe an die Göttin, die vor allem in der zweiten Hälfte des Neuen Reiches als Schutzpatronin von Handwerkern und Künstlern verehrt wurde. M. Jung
Aramäisches Ostrakon, Brief
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Ostraka sind ein sehr verbreitetes Schreibmaterial im Alten Ägypten. In der Regel sind dies Krugscherben, auf denen kurze Texte notiert wurden, wie beispielsweise Briefe, Listen, Abrechnungen oder Notizen. Dieses Ostrakon stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Sprache und Schrift ist das Aramäische. Aramäisch ist eine semitische Sprache, die mit einer Alphabetschrift notiert wurde. Insbesondere im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde sie als „lingua franca“ im westlichen Perserreich und damit auch in Ägypten eingesetzt. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche aramäische Texte aus dieser Zeit, die zu der dortigen aramäo-jüdischen Gemeinde gehörten. Brief mit einer Mitteilung, deren Inhalt nicht klar wird. Es wird das Pessach-Fest erwähnt. Weder der Absender noch der Adressat sind genannt. http://elephantine.smb.museum/record/ID100079 (V. Lepper / St. Wimmer)
Gefäßscherbe mit hieratischer Aufschrift, Jahr 11
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Gefäßscherben aus Achet-Aton sind zum Teil mit hieratischen Aufschriften versehen. Bei dem hier abgebildeten handelt es sich um „Etikett“, das aus praktisch-wirtschaftlichen Zwecken auf die Außenwandung geschrieben wurde. Kennzeichen solcher Art erhielten die Gefäße, die für den Handel und den Transport von Nahrungsmitteln vorgesehen waren. Die beschriebene Scherbe stammt von Weinamphore, die nach Achet-Aton importiert wurde. So heißt es in der ersten Zeile der hier gezeigten Weinetikette: „Jahr 11, Wein aus der Domäne des Aton [...]“. Dem Fundkontext zufolge wurde sie zusammen mit vielen anderen Objekten im Brunnen von P 47.2/3 gefunden. Nach: Breuer, S., in: F. Seyfried (Hrsg.), Im Licht von Amarna. 100 Jahre Fund der Nofretete, Berlin 2012, S. 368 (Kat.-Nr. 152).
Einseitig bemaltes Ostrakon mit Darstellung einer Frau mit Sistrum und Menit vor einer Gans des Gottes Amun
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Das Ostrakon zeigt eine Frau, die in der rechten Hand ein Sistrum hält und in ihrer linken ein Menit mit Halskragen. Das zeichnet sie als Sängerin des Gottes Amun aus, den sie in Gestalt der Gans verehrt. Die Zeichnung auf dem Ostrakon ist relativ schlicht. Die roten Umrisslinien der Skizze sind teilweise deutlich sichtbar und heben sich von den schwarzen Umrandungen der späteren Ausführung ab. So sollte beispielsweise das Kleid ursprünglich mit Ärmeln ausgestattet sein, wurde aber schließlich in ein Trägerkleid umgeändert. (M. Jung)
Beidseitig bemaltes Ostrakon mit Darstellung eines Mannes namens Nefer-hotep mit Stabstrauß vor der widderköpfigen Barke des Gottes Amun und Kopf eines Widdergottes
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Das Ostrakon zeigt Nefer-hotep mit einem Blumenstrauß vor der heiligen Barke des Gottes Amun. Die Inschrift über seinem Kopf bezeichnet ihn als „Obersten der Mannschaft in der Stätte der Wahrheit“, der Arbeiter- und Künstlersiedlung nahe dem Tal der Könige (heute: Deir el-Medine). Die Barke wurde für den Transport des Kultbildes des Gottes genutzt, wenn dieses bei religiösen Festen seinen Schrein im Heiligtum des Tempels verließ. Zu den bekanntesten Prozessionen zählen der Auszug vom Karnak- zum Luxortempel (Opet-Fest) und die Überfahrt nach Theben-West, um dort die Heiligtümer mit einem Besuch zu ehren (Talfest). Auf dem Ostrakon sind noch zwei Skizzen zu den Widderköpfen in roten Umrisslinien erhalten. Eine befindet sich an der linken Bruchkante und die andere unterhalb der Barke, die zum Teil vom Zeichner retuschiert wurde. Eventuell war das Objekt ursprünglich ein Übungsstück. (M. Jung)
Ostrakon mit Darstellung eines Streitwagens, Pferd und Wagenlenker
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Der Streitwagen, der ursprünglich aus Vorderasien stammt, wurde in Ägypten wohl während der 2. Zwischenzeit von den Hyksos (ca. 1648–1539 v. Chr.) eingeführt. Er bestand aus einem hölzernen Wagen mit Seitenschutz, auf dessen Achse der Wagenlenker während der Fahrt balancieren musste, sowie der Deichsel mit Joch und dem Zaumzeug. Das Ostrakon zeigt einen Wagenlenker mit einem vor den Wagen gespannten Pferd. Der Streitwagen wurde hauptsächlich zur sportlichen Betätigung der wohlhabenderen Gesellschaft und als Kriegsmittel eingesetzt. (A. Weber)
Hieratisches Ostrakon mit einer Liste von noch nicht gelieferten Töpferwaren
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Auf diesem hieratisch beschriebenen Ostrakon findet sich eine Liste von Keramikgefäßen, die der Töpfer Menna noch nicht geliefert hat. Der genaue Kontext bleibt unklar. J. Moje
Einseitig bemaltes Ostrakon mit Darstellung eines Nilbarschs in leicht erhabenem Relief
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
An den Wänden der Gräber aus verschiedenen Epochen finden sich zahlreiche Fischdarstellungen. Dabei waren die Dekorateure sehr darauf bedacht, die unterschiedlichen Fischarten sehr realistisch und detailgetreu wiederzugeben, so dass diese Darstellungen heute zoologisch sehr aufschlussreich sind. Häufig skizzierten die Künstler sehr exakt einzelne Exemplare – wie hier den Nilbarsch – auf Ostraka, Stein- und Keramikscherben, um nach diesen Vorlagen später die Gräber zu dekorieren.
Hieratisches Ostrakon mit einer Notiz über eine Lieferung von Bier
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Auf diesem hieratisch beschriebenen Ostrakon findet sich eine kurze Notiz über eine Lieferung von Bier in Krügen, für die Arbeiter von Deir el-Medine bestimmt. Der Lieferant, ebenfalls ein Arbeiter, hieß Nacht-em-mut. J. Moje
Einseitig bemaltes Ostrakon mit Darstellung einer Katze vor einem Opfertisch mit Gans (Tefnut-Legende)
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Die Kalksteinscherbe (Ostrakon) wurde 1905 durch Ludwig Borchardt (1863-1938) von Mohamed Abd er Rasul in Sheikh Abd el-Qurna (Theben-West) angekauft. Die schwarzen Linienzeichnungen sind teilweise mit roter Farbe und gelbem Ocker ausgemalt. Die Darstellung zeigt eine auf einer Matte sitzende Katze vor einem Opfertisch. Auf diesem befinden sich sechs runde Fladenbrote, die ein Libationsgefäß (Hs-Vase) rahmen. Rechts und links befinden sich ein Fleischstück sowie eine sitzende Gans, welche der Katze zugewandt ist und hier nicht als Opfergabe dient. Den Hintergrund bildet sogenanntes "Schnittgrün", wobei es sich vermutlich um Palmenblätter handelt. Vom Ausguss des Libationsgefäßes gehen zwei Wasserlinien in typischer Zickzack-Form ab und reichen über die Gans und die Katze hinweg. Durch die symbolische Darstellung wird der Akt der Reinigung illustriert. Die äußere Begrenzung des Geschehens bilden ein weiteres Libationsgefäß (nms-Krug) neben dem Opfertisch sowie ein Sykomorenbaum hinter der Katze. Letzterer ist anhand der Blatt- und Stammform des Gewächses sowie den roten Feigenfrüchten zu erkennen. Vermutlich handelt es sich bei der Darstellung um einen Auszug aus dem Mythos vom Sonnenauge, welcher erst in späten demotischen Fassungen schriftlich belegt ist. Die Göttin Tefnut ist hier als nubische Katze vor ihrem Vater Re, in Gestalt einer Gans, abgebildet. Während das Fleischstück hinter ihm in Form des Zeichens für "Erbe" (jwa) zusammen mit der kultischen Reinigung auf die göttliche Verwandtschaft hindeuten, wird mit der Sykomore zumeist die Göttin Hathor assoziiert, welche in einigen Varianten des Mythentexten mit Tefnut gleichgesetzt werden kann. Die mangelnde Oberflächenglättung und grobe Form des Objektes deuten darauf hin, dass es sich hierbei um ein Übungsstück handelt. A. Weber
Koptisches Ostrakon mit Psalmen
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieses Ostrakon (beschriftete Scherbe) enthält in koptischer Sprache und Schrift eine Komposition mit den Psalmen 95,8 sowie 49,14 und 22. J. Moje
Koptisches Ostrakon mit Psalmen
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieses Ostrakon (beschriftete Scherbe) enthält in koptischer Sprache und Schrift eine Komposition aus mehreren Psalmen. J. Moje
Koptisches Ostrakon mit einem Psalm
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieses Ostrakon (beschriebenes Kalksteinfragment) enthält in koptischer Sprache und Schrift vermutlich einen Auszug aus Psalm 70,6. Auf der Rückseite befindet sich eine unklare Zeichnung, die mit dem Text der Vorderseite nicht in Zusammenhang steht. J. Moje
Hieratisches Ostrakon mit einer Abrechnung über Lieferungen von Lebensmitteln
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Auf diesem Ostrakon befindet sich eine hieratisch geschriebene Liste mit einer Abrechnung über Lieferungen von Lebensmitteln, sicherlich für eine der Arbeitemannschaften. Sowohl für den 6., 10. und 17. Tag des Monats Mecheir - also ungefähr wöchentlich - werden unterschiedliche Quantitäten von verschiedenen Brotsorten sowie von Datteln gelistet. J. Moje
Hieratisches Ostrakon mit einer Lobpreisung eines Verstorbenen
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Auf diesem hieratischen Ostrakon hat sich eine Lobpreisung an einen Verstorbenen namens Nefer-hotep erhalten: "Gepriesen seist Du, wenn man Dich zum Westen herüberzieht!" Der Verwendungskontext dieser Zeilen bleibt völlig unklar, zumal nach Günter Burkard derzeit keine Paralllen bekannt sind. J. Moje
Hieratisches Ostrakon mit einem erhaltenen Personennamen
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Auf diesem stark fragmentierten Ostrakon ist vermutlich nur ein Personenname erhalten. J. Moje
Aramäisches Ostrakon mit einem Brief mit Erwähnung von Wolle und Gips
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Diese beschriebene Keramikscherbe, auch Ostrakon genannt, datiert in die 27. Dynastie, als Ägypten unter persischer Fremdherrschaft stand. Es handelt sich um einen aramäischen Text mit einem Brief, der Wolle und Gips erwähnt. Aramäisch war die lingua franca des westlichen Perserreiches der Zeit. Dieses Ostrakon stammt aus der aramäo-jüdischen Gemeinde von Elephantine. (V. Lepper) Ostraka sind ein sehr verbreitetes Schreibmaterial im Alten Ägypten. In der Regel sind dies Krugscherben, auf denen kurze Texte notiert wurden, wie beispielsweise Briefe, Listen, Abrechnungen oder Notizen. Dieses Ostrakon stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Sprache und Schrift ist das Aramäische. Aramäisch ist eine semitische Sprache, die mit einer Alphabetschrift notiert wurde. Insbesondere im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde sie als „lingua franca“ im westlichen Perserreich und damit auch in Ägypten eingesetzt. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche aramäische Texte aus dieser Zeit, die zu der dortigen aramäo-jüdischen Gemeinde gehörten. Mitteilung an Zaccur, es geht um Wolle und Gips. http://elephantine.smb.museum/record/ID100630 V. Lepper / St. Wimmer
Aramäisches Ostrakon, Verkaufsvermerk u.a. über Kleidungsstück
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Ostraka sind ein sehr verbreitetes Schreibmaterial im Alten Ägypten. In der Regel sind dies Krugscherben, auf denen kurze Texte notiert wurden, wie beispielsweise Briefe, Listen, Abrechnungen oder Notizen. Dieses Ostrakon stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Sprache und Schrift ist das Aramäische. Aramäisch ist eine semitische Sprache, die mit einer Alphabetschrift notiert wurde. Insbesondere im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde sie als „lingua franca“ im westlichen Perserreich und damit auch in Ägypten eingesetzt. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche aramäische Texte aus dieser Zeit, die zu der dortigen aramäo-jüdischen Gemeinde gehörten. Die Krugaufschrift nennt Kleidung "in Verbindung mit einer Zahl ("9")." http://elephantine.smb.museum/record/ID306602 (V. Lepper / St. Wimmer)
Demotisches Ostrakon, Abrechnung über Silber, Liste von Personen, die vermutlich Silber bekommen oder abgeben
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Ostraka sind ein sehr verbreitetes Schreibmaterial im Alten Ägypten. In der Regel sind dies Krugscherben, auf denen kurze Texte notiert wurden, wie beispielsweise Briefe, Listen, Abrechnungen oder Notizen. Dieses Ostrakon stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Sprache und Schrift ist das Aramäische. Aramäisch ist eine semitische Sprache, die mit einer Alphabetschrift notiert wurde. Insbesondere im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde sie als „lingua franca“ im westlichen Perserreich und damit auch in Ägypten eingesetzt. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche aramäische Texte aus dieser Zeit, die zu der dortigen aramäo-jüdischen Gemeinde gehörten. Abrechnung mit Personennamen und Wertangaben in Maah. http://elephantine.smb.museum/record/ID306599 (V. Lepper / St. Wimmer)
Aramäischer Brief vom 1. Viertel des 5. Jh. v.Chr.
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Ostraka sind ein sehr verbreitetes Schreibmaterial im Alten Ägypten. In der Regel sind dies Krugscherben, auf denen kurze Texte notiert wurden, wie beispielsweise Briefe, Listen, Abrechnungen oder Notizen. Dieses Ostrakon stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Sprache und Schrift ist das Aramäische. Aramäisch ist eine semitische Sprache, die mit einer Alphabetschrift notiert wurde. Insbesondere im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde sie als „lingua franca“ im westlichen Perserreich und damit auch in Ägypten eingesetzt. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche aramäische Texte aus dieser Zeit, die zu der dortigen aramäo-jüdischen Gemeinde gehörten. Mitteilung an einen Ahutab, wonach Nathan nicht nach Syene aufbrechen soll. http://elephantine.smb.museum/record/ID100078 (V. Lepper / St. Wimmer)
Aramäisches Ostrakon mit einer Liste von ägyptischen Pächtern oder Landbesitzern
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Ostraka sind ein sehr verbreitetes Schreibmaterial im Alten Ägypten. In der Regel sind dies Krugscherben, auf denen kurze Texte notiert wurden, wie beispielsweise Briefe, Listen, Abrechnungen oder Notizen. Dieses Ostrakon stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Sprache und Schrift ist das Aramäische. Aramäisch ist eine semitische Sprache, die mit einer Alphabetschrift notiert wurde. Insbesondere im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde sie als „lingua franca“ im westlichen Perserreich und damit auch in Ägypten eingesetzt. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche aramäische Texte aus dieser Zeit, die zu der dortigen aramäo-jüdischen Gemeinde gehörten. Grundstücksregister. Jede Zeile beginnt mit einem Personennamen, darauf eine Angabe in Aroura, matana ("Geschenk") oder haqla ("Feld"). http://elephantine.smb.museum/record/ID306598 V. Lepper / St. Wimmer
Aramäisches Ostrakon mit einem Brief mit Erwähnung eines Gewandes, von Wein und Öl
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Diese beschriebene Tonscherbe, auch Ostrakon genannt, enthält einen aramäischen Brief, der ein Gewand nennt sowie Wein und Öl. Ostraka sind ein sehr verbreitetes Schreibmaterial im Alten Ägypten. In der Regel sind dies Krugscherben, auf denen kurze Texte notiert wurden, wie beispielsweise Briefe, Listen, Abrechnungen oder Notizen. Dieses Ostrakon stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Sprache und Schrift ist das Aramäische. Aramäisch ist eine semitische Sprache, die mit einer Alphabetschrift notiert wurde. Insbesondere im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde sie als „lingua franca“ im westlichen Perserreich und damit auch in Ägypten eingesetzt. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche aramäische Texte aus dieser Zeit, die zu der dortigen aramäo-jüdischen Gemeinde gehörten. http://elephantine.smb.museum/record/ID306600 V. M. Lepper / St. Wimmer
Aramäisches Ostrakon, Abrechnung über Silber
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Ostraka sind ein sehr verbreitetes Schreibmaterial im Alten Ägypten. In der Regel sind dies Krugscherben, auf denen kurze Texte notiert wurden, wie beispielsweise Briefe, Listen, Abrechnungen oder Notizen. Dieses Ostrakon stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Sprache und Schrift ist das Aramäische. Aramäisch ist eine semitische Sprache, die mit einer Alphabetschrift notiert wurde. Insbesondere im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde sie als „lingua franca“ im westlichen Perserreich und damit auch in Ägypten eingesetzt. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche aramäische Texte aus dieser Zeit, die zu der dortigen aramäo-jüdischen Gemeinde gehörten. Liste mit Personennamen und dazu Wertbeträge in Schekel, Ma'ah und Reva' http://elephantine.smb.museum/record/ID100080 (V. Lepper / St. Wimmer)