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Objekttyp: Papiergeld
Frankreich: 100 Livres 1791
Münzkabinett
Vorderseite: ASSIGNAT DE LA CRÉATION DU 19 JUIN 1791 DOMAINES NATIONAUX Hypothéqués au remboursement des ASSIGNATS par le décret de l'ASSEMBLÉE NATIONALE des 16 et 17 Avril 1790 sanctionné par LE ROI ASSIGNAT DE CENT liv. In einem Rahmen mit mehreren Feldern sind Wert und Ausgabe des Scheines angegeben, im Feld der Emittent, das Nominal in Worten, der Künstler und in einem Medaillon das benannte Bildnis König Ludwig XVI. Kommentar: Assignaten waren Papiergeldscheine der Französischen Revolution, die 1790 von der Nationalversammlung eingeführt wurden. Wegen der Schuldenlast des Staates wurden immer mehr Assignaten ausgegeben und seit 1792 als alleiniges Zahlungsmittel verwendet. 1796 wurden sie aus dem Verkehr gezogen. Literatur: J. Lafaurie, Les Assignats et les Papiers-Monnaies émis par l'ètat au XVIII Siècle (1981) 92 Nr. 140; M. Muszynski, Les Assignats de la Révolution Française (1981) 68 Nr. 13. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18217262
Königlich-preußisches Militärgouvernement: 2 Groschen 1807
Münzkabinett
Vorderseite: No. 11317 Colberg 1807 Zwei Groschen Unter Königl Garantie. Zierrand, Wertbezeichnung mit schwarzer Tinte, darunter drei Unterschriften. Rückseite: KÖN PREUS GOUVERNEMENT ZU COLBERG. Das Gouvernementsiegel mit preußischem Adler. Kommentar: Bei diesen Kolberger Belagerungsscheinen (sog. Meinecke-Kupons) handelt es sich um Notgeld, bei dem Packpapierbogen mit Schreibpapier überklebt wurde. Die Hafenstadt Kolberg (Colberg) der ehemaligen Provinz Pommern wurde im Mai 1807 von napoleonischen Truppen belagert und eingeschlossen. Um den Geldmangel zu beheben, gab man Notgeldscheine zu 2, 4 und 8 Groschen heraus, die die Schüler des Lyzeums mit Tinte beschrieben. Für einen Teil der Ausgaben war eine Kommission (Kommissions-Kupons) verantwortlich, der andere Teil wurde von dem Kriegs- und Domänenrat Meinecke (Meinecke-Kupons) veranlasst. Insgesamt wurde Scheine im Wert von 5200 Talern hergestellt, die teilweise erst nach dem Ende der Belagerung (2. Juli) ausgegeben und bis zum 1. Juni 1808 eingelöst worden sind. Durch die 'Handarbeit' der Schüler ist jeder Schein ein Unikat. Literatur: A. Pick, Papiergeldlexikon (1992) 162; A. Pick - J.-U. Rixen, Papiergeld Spezialkatalog Deutschland (1991) Nr. A 584; M. Kunzel, „Nun präge ich ... eine Belagerungsmünze“, BBPN 4, 1997, 83-91; H. Malchow, Die Kolberger Belagerungskoupons von 1807, BBPN 1, 1990, 66-69. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18218535
Königlich-preußisches Militärgouvernement: 8 Groschen 1807
Münzkabinett
Vorderseite: No. 2974 Colberg 1807 Acht Groschen Unter Königl Garantie. Zierrand, Wertbezeichnung mit roter Tinte, darunter sechs Unterschriften. Rückseite: KÖN PREUS GOUVERNEMENT ZU COLBERG. Gouvernementsiegel mit preußischem Adler. Kommentar: Bei diesen Kolberger Belagerungsscheinen (sog. Kommissions-Kupons) handelt es sich um Notgeld, bei dem Packpapierbogen mit Schreibpapier überklebt wurde. Die Hafenstadt Kolberg (Colberg) der ehemaligen Provinz Pommern wurde im Mai 1807 von napoleonischen Truppen belagert und eingeschlossen. Um den Geldmangel zu beheben, gab man Notgeldscheine zu 2, 4 und 8 Groschen heraus, die die Schüler des Lyzeums mit Tinte beschrieben. Für einen Teil der Ausgaben war eine Kommission (Kommissions-Kupons) verantwortlich, der andere Teil wurde von dem Kriegs- und Domänenrat Meinecke (Meinecke-Kupons) veranlasst. Insgesamt wurde Scheine im Wert von 5200 Talern hergestellt, die teilweise erst nach dem Ende der Belagerung (2. Juli) ausgegeben und bis zum 1. Juni 1808 eingelöst worden sind. Durch die 'Handarbeit' der Schüler ist jeder Schein ein Unikat. Literatur: A. Pick, Papiergeldlexikon (1992) 162; A. Pick - J.-U. Rixen, Papiergeld Spezialkatalog Deutschland (1991) Nr. A 583; M. Kunzel, „Nun präge ich ... eine Belagerungsmünze“, BBPN 4, 1997, 83-91; H. Malchow, Die Kolberger Belagerungskoupons von 1807, BBPN 1, 1990, 66-69. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18218532
Preußen Hauptverwaltung Staatsschulden: 1 Taler 1833
Münzkabinett
Vorderseite: Ein Thaler Königlich Preuss. Cassen=Anweisung Ein Thaler Courant, nach dem Münz=fuße von 1764, geltend in allen Zahlungen für voll. Ausgefertigt zu Berlin, den 1ten Januar 1833. Haupt=Verwaltung der Staats=Schulden. In einem Zierrahmen Wertbezeichnung und preußischer Adler. Im Mittelfeld preußisches Wappen umgeben von Wilden Männern, umrahmt von gekröntem Wappenmantel, Text. Rückseite: EIN EIN EIN COURANT. Wertbezeichnung im Zierkreis des Mittelfeldes. Kommentar: Dieser Probedruck wurde angefertigt als Vorarbeit für neue Geldscheine, die als Ersatz für die Kassenanweisungen von 1824 gedacht waren. Es entstanden verschiedene Probedrucke nach Zeichnungen mehrerer Künstler unter der Leitung von Karl Friedrich Schinkel. Siehe auch Objektnummer 18216578. Literatur: J. Weschke, Deutsches Papiergeld 1772-1870 (1963) zum Jahr 1834. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18217516
Preußen Hauptverwaltung Staatsschulden: 1 Taler 1833
Münzkabinett
Vorderseite: CASSEN ANWEISUNG Königlich Preuss Cassen=Anweisung Ein Thaler Courant, nach dem Münz=fuße von 1764, geltend in allen Zahlungen für voll. Ausgefertigt zu Berlin, den 1ten Januar 1833. Haupt=Verwaltung der Staats=Schulden. In einem Zierrahmen Wertbezeichnung und preußische Krone. Im Mittelfeld preußisches Wappen umgeben von Wilden Männern, umrahmt von gekröntem Wappenmantel, Text. Fünf Unterschriften. Rückseite: Cassen Anweisung. In einem Zierrahmen Wertbezeichnung in Spiegelschrift (Durchdruck der Vorderseite), im Mittelfeld Verzierungen mit Zepter, Reichsapfel und Krone, in Medaillon Stern des Schwarzen Adlerordens, in dessen Mitte Bezeichnung des Geldscheines. Kommentar: Dieser Probedruck wurde angefertigt als Vorarbeit für neue Geldscheine, die als Ersatz für die Kassenanweisungen von 1824 gedacht waren. Es entstanden verschiedene Probedrucke nach Zeichnungen mehrerer Künstler unter der Leitung von Karl Friedrich Schinkel. Siehe auch die Objektnummern 18216578 und 18217516. Literatur: J. Weschke, Deutsches Papiergeld 1772-1870 (1963) zum Jahr 1834. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18217527
Preußen: 5 Taler 1806
Münzkabinett
Vorderseite: Tresor Schein von Fünf Thaler in Courant nach dem Münzfuß von 1764 Geltend in allen Zahlungen für voll. In einem Zierrahmen Wert und Unterschriften von Schulenburg und Stein. Rückseite: 5 Fünf Thaler. Wertbezeichnung im Medaillon des Mittelfeldes, darin das preußische große Wappen umgeben von der Kollane des Schwarzen Adlerordens. Kommentar: Bei dem Schein zu 5 Taler handelt es sich um das erste preußische Staatspapiergeld ohne Angabe des Landes, der Behörde und des Ortes. Die Scheine tragen die faksimilierten Unterschriften des Grafen von der Schulenburg und des Freiherrn vom und zum Stein. Hergestellt wurden Ausgaben für 2,5 Millionen Taler. Dieser Tresorschein wurde mit einem Praeklusionsvermerk versehen, also ungültig erklärt (handschriftlicher Vermerk in brauner Tinte: 'Praecludirt in Gewißheit des ... der Verordnung vom 21. Dezember 1824, Berlin, den 21. April 1848, Königl. ... der Staatspapiere'). Die Scheine waren dem Metallgeld gleichgestellt, aber 1808 war die Annahmeverpflichtung bereits aufgehoben worden. Literatur: J. Weschke, Deutsches Papiergeld 1772-1870 (1963) zum Jahr 1806 (ohne Entwertung); A. Pick, Papiergeldlexikon (1992) 232-235. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18217530
Preußen: 5 Taler 1856
Münzkabinett
Vorderseite: KÖNIGL PREUSSISCHE KASSEN-ANWEISUNG Fünf Thaler Courant vollgültig in allen Zahlungen Berlin den 15ten December 1856 Haupt-Verwaltung der Staatsschulden. In einem Rahmen Wertbezeichnung, im Feld das preußisches Wappen, Eichen- und Lorbeerzweig, vier Unterschriften. Rückseite: FÜNF THALER COURANT. In einem Rahmen Wertbezeichnung, links und rechts zwei Putten, mittig der preußische Adler, unten verzierte Tafel für Unterschrift des Ausfertigers, links und rechts daneben 'Kassenschein' auf Französisch und Englisch. Kommentar: Die vierte Ausgabe der Kassenanweisungen wurde 1856 ausgegeben. Eine der Sicherungen vor Fälschung war die Wiedergabe des Strafsatzes in ständiger Wiederholung auf der Untergrund der Vorderseite. Auf der Vorderseite ist auch unten der Drucktag angegeben, hier der 5.6. Literatur: A. Pick - J.-U. Rixen, Papiergeld Spezialkatalog Deutschland (1991) Nr. A 221; Ohne Autor, Das deutsche Staatspapiergeld als Handschrift gedruckt (1901) 39-49. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18217548
Bank für Süddeutschland: 10 Thaler 1857
Münzkabinett
Vorderseite: DIE BANK FÜR SÜDDEUTSCHLAND bezahlt gegen diesen Bankschein Zehn Thaler in baarem Gelde. In Kartusche Wertzahl, Putten auf Arabesken, in den Ecken Schrifttafeln mit Angaben über Nummer, Serie. Rückseite: 10 Die Bank für Süddeutschland bezahlt gegen diesen Bankschein zehn Thaler in baarem Gelde Zehn Thaler. Wertbzeichnung in Zahl und Wort, in Schriftbändern Bankbezeichnung, in Medaillon Engelsgestalt mit zwei Putten, unten Schrifttafel mit Unterschrift. Kommentar: Die Bank für Süddeutschland mit Sitz in Darmstadt wurde 1855 gegründet. Sie hatte das Recht, Geldscheine in verschiedenen Währungen auszugeben, es wurden aber nur Noten in Talern und Gulden emittiert. 1902 verzichtete die Bank auf ihr Recht zur Notenemission. 1922 wurde sie von der Darmstädter Bank für Handel und Industrie AG aufgenommen und 1932 als Darmstädter und Nationalbank von der Dresdner Bank übernommen. Der Geldschein ist sechsfach gelocht (entwertet). Literatur: A. Pick - J.-U. Rixen, Papiergeld Spezialkatalog Deutschland (1991) Nr. A 131; A. H. Fengler, Geschichte der deutschen Notenbanken vor Einführung der Mark-Währung (1992) 74 mit Abb. (dieses Stück); F. Jungmann-Stadler - L. Devrient, Giesecke & Devrient. Banknotendruck 1854-1943 (2009) 86. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18217824
Preußen Hauptverwaltung Staatsschulden: 1 Taler 1834
Münzkabinett
Vorderseite: Ein Thaler Courant Königlich Preussische Cassen=Anweisung Ein Thaler Courant vollgültig in allen Zahlungen. In einem Zierrahmen Wertbezeichnung und den Insignien Preußens (Krone, Adler, Zepter und Schwert), im Mittelfeld preußisches Wappen umgeben von Wilden Männern, umrahmt von gekröntem Wappenmantel, Text. Der Strafsatz verläuft um den ... Rückseite: Ein Thaler Courant Königlich Preussische Cassen=Anweisung Prussian Treasury Bill Billet du Trésor Prussien. Wertbezeichnung im Rahmen in Spiegelschrift. In einem Medaillon Borussia in antiker Tracht, darunter die Darstellung des Kreuzbergdenkmals und des Alten Museums. Kommentar: Dieser Probedruck wurde angefertigt als Vorarbeit für neue Geldscheine, die als Ersatz für die Kassenanweisungen von 1824 gedacht waren. Es entstanden verschiedene Probedrucke nach Zeichnungen mehrerer Künstler unter der Leitung von Karl Friedrich Schinkel. Leider sind die mit Datum vom 2. Januar 1835 tatsächlich verausgabten Scheine nicht mit diesem Motiv gedruckt worden. Literatur: E. Bannicke, Der Probedruck einer preußischen Kassenanweisung von 1834 - Das Alte Museum auf einem Geldschein, Beiträge zur brandenburgisch/preußischen Numismatik 13, 2005, 155-157 und Titel (dieses Exemplar); J. Weschke, Deutsches Papiergeld 1772-1870 (1963) zum Jahr 1834; P.-K. Schuster - C. I. Steingräber (Hrsg.) Museumsinsel Berlin (2004) 450 Nr. 27 (dieses Stück). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18216578
Mainz: 20 Livres 1793
Münzkabinett
Vorderseite: Assagnat Monnoie de Siege Vingt Livrei [...] [handbeschriftet]. Wertangabe, Ausgeber, Unterschriften und Stempel. Rückseite: LOI DU 16 DECEMBRE 1791 L'AN TROISIÉME DE LA LIBERTÉ Domaines nationaux. Assignat de dix Livres, payable au porteur Série 420me La loi punit de mort le contrefacteur La nation recompense le dénonciateur. Ausgeber, Wertangabe und Unterschrift. Im Zierrahmen vier Medaillons mit sitzenden Gottheiten und Personifikationen. Weitere Wertangabe in Kartusche, darin Kranz, beiderseits daran angelehnt zwei Genien mit Trompeten, rechts Signatur. ... Kommentar: Belagerungsschein zu 20 Livres auf einem französischen Assignatenschein zu 10 Livres aus dem Jahr 1791 mit einer Auflage von 10.000.000 Stück. Literatur: A. Pick - J.-U. Rixen, Papiergeld Spezialkatalog Deutschland (1991) Nr. A 588. - Zum entwerteten Assignaten (Rückseite) siehe J. Lafaurie, Les Assignats et les Papiers-Monnaies émis par l'ètat au XVIII Siècle (1981) 96-97 Nr. 146; G Depeyrot, Les Assignats (1790-1795) (2009) 354-355 Nr. 30. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18271601
Mainz: 10 Sol 1793
Münzkabinett
Vorderseite: Monnoye de Siège Dix Sous á èchanger contre Billon ou monoye de métal de siège. 10 Sols. In einem Zierrahmen Ausgeber, Wertangabe, Stempel und Unterschrift. Beschriftung der Kontrollnummer per Hand. Literatur: A. Pick - J.-U. Rixen, Papiergeld Spezialkatalog Deutschland (1991) Nr. A 592. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18271604
Mainz: 3 Livres 1793
Münzkabinett
Vorderseite: Monnoye de Siège Trois Livres á èchanger contre du numéraire. 3 Livres. In einem Zierrahmen Ausgeber, Wertangabe, Stempel und Unterschriften. Beschriftung der Kontrollnummer per Hand. Literatur: A. Pick - J.-U. Rixen, Papiergeld Spezialkatalog Deutschland (1991) Nr. A 593. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18271598
Mainz: 5 Sol 1793
Münzkabinett
Vorderseite: Monnoye de Siège Cinq Sous á èchanger contre Billon ou monoye de métal de siège. 5 Sols S. A. In einem Zierrahmen Ausgeber, Wertangabe, Stempel und Unterschriften. Beschriftung der Kontrollnummer per Hand. Rückseite: Handschriftlicher Vermerk mit Accessionsangabe. Literatur: A. Pick - J.-U. Rixen, Papiergeld Spezialkatalog Deutschland (1991) Nr. A 597. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18271589
Mainz: 5 Sol 1793
Münzkabinett
Vorderseite: Monnoye de Siège Cinq Sous á èchanger contre Billon ou monoye de métal de siège. 5 Sols. S. A. In einem Zierrahmen Ausgeber, Wertangabe, Stempel und Unterschriften. Beschriftung der Kontrollnummer per Hand. Literatur: A. Pick - J.-U. Rixen, Papiergeld Spezialkatalog Deutschland (1991) Nr. A 597. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18271590
Mainz: 10 Sol 1793
Münzkabinett
Vorderseite: Monnoye de Siège Dix Sous á èchanger contre Billon ou monoye de métal de siège. 10 Sols. S. A. In einem Zierrahmen Ausgeber, Wertangabe, Stempel und Unterschrift. Beschriftung der Kontrollnummer per Hand. Literatur: A. Pick - J.-U. Rixen, Papiergeld Spezialkatalog Deutschland (1991) Nr. A 598. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18271608
Mainz: 3 Livres 1793
Münzkabinett
Vorderseite: Monnoye de Siège Trois Livres á èchanger contre du numéraire. 3 Livres. S. B. In einem Zierrahmen Ausgeber, Wertangabe, Stempel und Unterschriften. Beschriftung der Kontrollnummer per Hand. Literatur: A. Pick - J.-U. Rixen, Papiergeld Spezialkatalog Deutschland (1991) Nr. A 599. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18271614
Mainz: 3 Livres 1793
Münzkabinett
Vorderseite: Monnoye de Siège Trois Livres á èchanger contre du numéraire. 3 Livres. In einem Zierrahmen Ausgeber, Wertangabe, Stempel und Unterschriften. Beschriftung der Kontrollnummer per Hand. Literatur: A. Pick - J.-U. Rixen, Papiergeld Spezialkatalog Deutschland (1991) Nr. A 596. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18271613
Mainz: 10 Sol 1793
Münzkabinett
Vorderseite: Monnoye de Siège Dix Sous á èchanger contre Billon ou monoye de métal de siège. 10 Sols. In einem Zierrahmen Ausgeber, Wertangabe, Stempel und Unterschriften. Beschriftung der Kontrollnummer per Hand. Literatur: A. Pick - J.-U. Rixen, Papiergeld Spezialkatalog Deutschland (1991) Nr. A 595. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18271606
Masfeld: Fürstlich Sächsisches Amt: 3 Groschen
Münzkabinett
Vorderseite: F S A MASFELD. Vierteiliges Wappen im Oval, darunter die Wertangabe 3 gr. Rückseite: Punkt V Punkt / XXVI δ [δ Denar = Pfennig]. Handschriftliche Vermerke oben links unter Diagonale und mittig. Literatur: A. Weyl, Verzeichnis von Münzen und Medaillen sowie einer Sammlung von Papiermünzen etc. aus dem Nachlass des verstorbenen Hern Adolf Jungfer hier deren Versteigerung (1890) 20 Nr. 807 (dieses Stück). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18271434
Eine Milliarde Mark (Deutschland in Not 1914 ein Pfennig klein und unscheinbar 1923 eine Millarde war.)
Museum Europäischer Kulturen
Schwarz gerahmte Reichsbanknote Nr. 12J 042018, Eintausend Mark, rot überschrieben Eine Milliarde Mark zur Erinnerung an die Inflationszeit. Das Passpartout ist außerdem ausgeschnitten für eine Briefmarke "Deutsches Reich 1 Milliarde" und einen Pfennig von 1915 Deutschea Reich. Als Überschrift steht auf dem Passpartout "Deutschland in Not. 1914 ein Pfennig klein und unscheinbar 1923 eine Milliarde war." Auf der Rückseite ist ein Stempel gedruckt "gesetzlich geschützt".
Schweden: 100 Daler 1666
Münzkabinett
Vorderseite: Ett 100 Dal Sölf Mynt. Schrift in Schwedisch mit Wertbezeichnung und handschriftlichen Vermerken, darunter die Unterschriften der Vollzieher, ihre Siegel und zwei Banksiegel als Trockenstempel. Rückseite: 100 D Sölf Mynt Hans Erichsson. Handschriftliche Wertangabe, Nummer des Scheins und Unterschrift. Kommentar: Dieser Kreditzettel über 100 Daler Silbermünze zählt zu den ersten Banknoten in Europa. Diese Scheine wurden seit 1661 von Stockholms Banco ausgegeben. Ihr Gründer und Leiter war der in Riga gebürtige Johan Palmstruck. Seine Unterschrift ist an erster Stelle auf den Scheinen. Die Kreditzettel wurden in Kupfer- oder Silbermünze lautend ausgegeben. Von dieser Emission wurden zwischen 1661 und 1664 insgesamt 5000 Scheine zu 10, 25, 50 und 100 Taler ausgegeben. Die Bank geriet bald in Zahlungsschwierigkeiten und wurde schon 1668 von den Reichsständen übernommen, die Kreditzettel waren bereits 1667 ungültig geworden. Ausgabeanlass der Kreditzettel waren die Geldverschlechterungen 1660 in Schweden, bei denen die im Umlauf befindlichen Kupferplattenmünzen in ihrem Gewicht bei gleichlautendem Wert verringert wurden. Insgesamt sollen sich von der Emission nur ca. 60 Scheine erhalten haben. Literatur: H. Fengler - E. Tewes-Bannicke, Die Geldscheinsammlung des Berliner Münzkabinetts. Berliner Numismatische Forschungen 4, 1990, 101-104, bes. 102 mit Abb. (dieses Stück); J. Weschke, Frühzeit des Papiergeldes. Beispiele aus der Geldscheinsammlung der Deutschen Bundesbank (1970) zum Jahr 1666. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18217545
Frankreich: 400 Livres 1792
Münzkabinett
Vorderseite: 400 série 778 n 386 400 RÉPUBLIQUE FRANÇAISE Assignat de quatre cents livres 7 de la création du 21.9bre 1792 l'an premier de la République hypothequé sur les Domaines Nationaux Noel GATTEAUX INV TARDIEU SCULP. In einem Rahmen mit mehreren Feldern sind Wert, Serie und Nummer des Scheines angegeben, im Feld der Emittent, das Nominal in Worten, die Künstler und die Symbole der Republik wie Adler, Schlangenring, phrygische Mütze, Liktorenbündel und ... Kommentar: Assignaten waren Papiergeldscheine der Französischen Revolution, die 1790 von der Nationalversammlung eingeführte wurden. Wegen der Schuldenlast des Staates wurden immer mehr Assignaten ausgegeben und seit 1792 als alleiniges Zahlungsmittel verwendet. 1796 wurden sie aus dem Verkehr gezogen. Die Assignate zu 400 Livres gehörte zu den letzten Ausgaben in Livres, die Ausgaben ab 1795 lauteten auf Francs. Die Auflage ist mit 3.875.000 angegeben. Literatur: J. Lafaurie, Les Assignats et les Papiers-Monnaies émis par l'ètat au XVIII Siècle (1981) 104 Nr. 163; M. Muszynski, Les Assignats de la Révolution Française (1981) 114 Nr. 47. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18217259
Leipziger Bank: 10 Taler 1866
Münzkabinett
Vorderseite: DIE LEIPZIGER BANK zahlt gegen diese Banknote ZEHN THALER. Allegorische Darstellungen von Handel, Kultur und der Stadt Leipzig. Darüber Wertangabe und Münzfuß, oben in Verzierungen Wertzahl, mittig das Leipziger Stadtwappen. Rückseite: ZEHN THALER. In den vier Ecken die verzierte Wertzahl, mittig Wertangabe in Verzierung. Unterdruck Wertangabe in Worten. Kommentar: Die Banknote der Leipziger Bank über Zehn Taler im 30-Taler-Fuß mit Ausgabe-Datum 18. April 1866 trägt vier Unterschriften (Kgl. Kommissar: A. Bunzdorff, Vorsitzender: H. Poppe, Vollziehender: F. Hermann, A. Kothe). Die Leipziger Bank, 1838 durch Übernahme der Diskonto-Kassa gegründet, hat seit 1839 Geldscheine herausgegeben. Im Jahre 1874 gab sie 100-Markscheine aus und verzichtete im darauffolgenden Jahre auf die weitere Ausgabe von Banknoten. Der königliche Kommissär entschied in Verbindung mit den zuständigen staatlichen Ministerien über die Ausgabe der Geldscheine. Literatur: A. Pick - J.-U. Rixen, Papiergeld Spezialkatalog Deutschland (1991) Nr. A 425. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18214942
Sächsische Bank: 10 Taler 1866
Münzkabinett
Vorderseite: 10 ZEHN THALER DIE SÄCHSISCHE BANK zu DRESDEN bezahlt gegen diese Banknote ZEHN THALER des 30-Thaler-Fusses in baarem Gelde. Wertbezeichnung in Zahl und Worten, links und rechts in Medaillons Allegorie der Bank und Merkur mit 10-Talerschein, Darstellungen von Symbolen für Industrie, handel und Landwirtschaft. Unten Strafsatz. Rückseite: 10 SÄCHSISCHE BANK ZU DRESDEN. In Verzierung Wert- und Bankangabe. Kommentar: Mit dem Datum 15. Januar 1866 wurden Banknoten zu 10, 20, 50, 100 und 500 Taler ausgegeben. Die 1865 eröffnete Sächsische Bank hatte ein Kapital von fünf Millionen Talern, 1873 waren es bereits 10 Millionen Taler. Im Jahre 1935 wurde der Sächsischen Bank das Recht der Banknotenemission zugunsten der Reichsbank entzogen. Literatur: A. Pick - J.-U. Rixen, Papiergeld Spezialkatalog Deutschland (1991) Nr. 739; H. Fengler, Geschichte der deutschen Notenbanken vor Einführung der Mark-Währung (1992) 61 (dieses Exemplar). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18216481