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Objekttyp: Paradehandtuch
Museum Europäischer Kulturen
Direkt gedrucktes Leinenhandtuch in drei Farben. Randmuster: blau. Haus; Baumstumpf; Engel, eine Kartusche mit sächs. Wappen haltend. 1. Reihe: schwarzer Druck umrankter Spruch "ORA ET LABORA, bete und arbeite". Anno 1766." 2. Reihe: roter Druck-springender Hirsch. 3. Reihe: Sächs. Reiter im blauen Druck. Türkischer Reiter in schwarzem Druck. Figuren gegenübergestellt. 4. Reihe: 3 Kaffeekannen, metallgetrieben in blauem Druck. 5. Reihe: Hirsch wie oben. Freie Flächen sind mit kleinen Fülldrucken Sternblüte, Dreisproß) bedruckt. Handgesäumt. An den Längsseiten oben zwei Aufhänger aus Wäscheband.
Museum Europäischer Kulturen
Paradehandtuch aus weißem Baumwollmischgewebe mit braunem Filmdruck. Es sind unterschiedliche, symmetrische Blüten- und Vogelmotive dargestellt. Das zentrale Motiv ist ein 24 cm langes, blühendes Herz mit zwei Vögeln. Das Paradehandtuch ist gesäumt und hat oben eine Schlaufe zur Aufhängung. Es handelt sich um eine Lehrgangsarbeit des Thüringer Volkskunstzirkels. Solche Zirkel waren Teil des staatlich geförderten "künstlerischen Volksschaffens" in der DDR. Es waren Gemeinschaften kreativ Interessierter, die sich regelmäßig in ihrer Freizeit trafen, um künstlerisch aktiv zu werden. Dabei entstanden Arbeiten in den unterschiedlichsten Techniken für den privaten Gebrauch, als Auftragswerke oder für öffentliche Präsentationen und Wettbewerbe. Teilweise dienten Motive und Themen aus der bäuerlichen Volkskunst als Anregung für ihre Arbeiten.
Museum Europäischer Kulturen
Paradehandtuch aus cremefarbener Baumwolle (sogenanntes Rohnessel) mit Filmdruck in dunkelgrün. Dargestellt sind eine Blütenkante und ein Reiter mit Mädchen in vertikaler Reihung. Das Paradehandtuch ist gesäumt und hat oben eine Schlaufe zur Aufhängung. Die Arbeit ist ein Lehrgangsarbeit des Thüringer Volkskunstzirkels. Solche Zirkel waren Teil des staatlich geförderten "künstlerischen Volksschaffens" in der DDR. Es waren Gemeinschaften kreativ Interessierter, die sich regelmäßig in ihrer Freizeit trafen, um künstlerisch aktiv zu werden. Dabei entstanden Arbeiten in den unterschiedlichsten Techniken für den privaten Gebrauch, als Auftragswerke oder für öffentliche Präsentationen und Wettbewerbe. Teilweise dienten Motive und Themen aus der bäuerlichen Volkskunst als Anregung für ihre Arbeiten.