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Objekttyp: Patenbrief
Museum Europäischer Kulturen
Quadratischer Faltbrief mit ausgeschnittener Randbordüre und Umrissnadelsticharbeit im Mittelfeld. Jeweils vier große Herzen mit je einer Strophe eine fortlaufenden gereimten Gedichts: "Dein Heiland zieht dir heut/den Schmuck des Lebens an/..."
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In Form eines Briefumschlages mit inliegendem Zettel, blau gedruckt. Auf Vorderseite sitzt vorm Tugendtempel ein Engel mit Lilien im Arm. Neben ihm kniet junges Menschenkind, im Himmel. Rechts Engelchen mit Füllhorn. "Erinnerung. Der Friede Gottes sey mit Dir." Rechts Blumenvase. Auf den Zipfeln pflanzl. Ornament. Tempel mit Rosen und Aufschrift "Tugend" links. Rückwärtigen Laschen des Umschlages sind mit Rankornamenten verziert. Auf Zettel 6-Zeiler und handschriftlich: an Deine Pathe Friedrich August Matthes Quasnitz den 6. Januar 1840. Auf dem Einlegekärtchen stehen die gedruckten Verse: "Auch Dir, o Kind, gab Gott dies Leben / Nicht bloß für diese kurze Zeit; / Er hat Dir heute Kraft gegeben, / Zu säen für die Ewigkeit; / Und wirst Du guten Samen streun, / Schön wird einst dort die Aernte seyn. - Hierbei denke oft [handschriftlich: an Deine / Pathe Friedrich August Mathes / Quaßnitz] den [6. Januar] 18 [40]". Dieser Patenbrief ist ein frühes Beispiel für die auf den Faltenbrief folgende Briefchenform. Auf den Briefchen werden die genaueren Eintragungen zum Beruf des Paten immer seltener. Es findet sich auch nur selten ein Herstellername, denn die Briefchen sind nicht mehr Erzeugnis eines Handwerksmeisters, sondern der Massenfabrikation.
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Die Stiche sind entsprechend der doppelten Eckfaltung angeordnet. Mitte Taufszenen, innere Ecken: Sündenfall, Verkündigung, Taufe, Johannes der Täufer. Äußere Ecken: Maria mit Kind, Flucht nach Ägypten, Kreuzigung, Auferstehung. Verse und handschriftlichem Eintrag der Patin und Großmutter auf Rückseite: "Johanna Christiane verwitwete Guste als Grossmutter, d. 7. Dezember 1818". Die Aufteilung der Vorderseite in Feldern entspricht den anderen Faltbriefen. In der Mitte ist die Taufe eines Kindes dargestellt, hier im Augenblick der Taufhaltung, gerahmt von zwei Säulen. Der Pastor hält das Kind mit dem Gesicht nach unten über eine Taufe in Pokalform. Sie ist im Stil des ausgehenden 18. Jahrhunderts mit Blattwerkgirlanden ornamentiert und detailgenau dargestellt. Die umstehenden Eltern und der Pate sind nach der zeittypischen Mode für die gehobene Gesellschaftsschicht gekleidet. Oben ist in Wolken die Dreifaltigkeit dargestellt: Gottvater, Christus und die Taube als Symbol des Heiligen Geistes.
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Briefähnlicher Umschlag. Prägedruck, koloriert. Im weißen Mitteloval Taufe Christi in Jordan geprägt und koloriert. Im Rahmenwerk muggelige opake Steine. Ein großer, zwei kleine fehlen. Im Innern zwei mit Versen bedruckte Zettel. "F.M.Müller". Hierbei denke oft an deinen Pathen Christ. Stengel". Beide: "Zeitz, den 27. Febr. 1853. Auf Vorderseite grüne, umrandete Fläche mit geprägten, rot und in Bronze kolorierten Blüten und Ranken. Umschlag als frühes Beispiel für die in den 1850er Jahren eingeführte Prägetechnik, die neue Gestaltungsmöglichkeiten für Patenbriefe bot. Figürliche Darstellungen wie hier die Taufe Christi im Jordan wurden später durch kleine christliche Symbole abgelöst.
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Patenbrief: Aufforderung zum Patestehen. Doppelbogen, addressiert an Frau Forstmeister Spener Kunersdorf (Rittergut). Gedruckte Zierleiste, oben Engel mit Palmzweig. Tochter wurde am 31. Dez. 1908 geboren und soll 23. Febr. getauft werden. Seddin, Wilhelm Wiesatzki. Zu haben in Otto Leunig's Buchbinderei Beelitz. Bemerkung des Sammlers Großmann zu diesem "Patenbrief": Der Brief musste nach Empfang an das Fenster gesteckt werden und blieb dort bis zur Taufe. Bei der Taufe wurde ein Gesangbuch auf die Schwelle der Tür gelegt.
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Querformat. Patenbrief mit einem Einlegezettel für Ida Koffke vom 1.4.1861. Brief mit goldgeprägter Aufschrift in Medaillon: "Werde fromm und gut", umrahmt von kolorierten Blüten, Prägung in Stoffmanier. Innen hochformatiger Klappzettel, Taufszene Christi am Jordan, "Zur Erinnerung" und Verse "Alles Heil und jeder Segen...", handschr. Wilhelmine Schneider, blindgeprägter Rahmen in Spitzenmanier.
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Querformat. Patenbrief mit Einlegezettel für Ida Koffke zum 1. 4. 1861. Brief mit goldgeprägter Aufschrift: "Zum Andenken an die Heilige Taufe" auf grünem Glanzpapier, gold- und blindgeprägter Rahmen. Hochformatiger gestanzter und geprägter Zettel mit bogenartigen Rändern, Johannes d. T. als Kind mit Kreuz und Lamm darunter "Zum Andenken. Zwei Wege, theures Kind, sind offen..." hs. Emma Heimberger, geb. Röchter (?).
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Patenbrief; Faltbrief, quadratisch, zweimal zur Mitte gefalten, versiegelt. Auf der Außenseite neun verschiedene religiöse Darstellungen: in der Mitte eine Taufszene: eine um ein Taufbecken stehende Gruppe aus drei Personen mit einem gewickelten Kind und einem Pfarrer, darüber Johannes der Täufer, Christophorus und der Heilige Geist in Gestalt der Taube. Darum vier Szenen aus der Bibel: der Sündenfall im Paradies, Mariä Verkündigung, der Heiland mit Osterlamm und die Taufe Christi im Jordan; außen vier weitere Bibelszenen: Maria mit dem Jesuskind, die Flucht nach Ägypten, die Kreuzigung und die Auferstehung Christi; umseitig der Brief; Taufzeuge: Carl Gottlob Müller; Datierung: Neukirch, 06.02.1825.
Zum Andenken.
Museum Europäischer Kulturen
Patenbrief in einer Schachtel: "Zum Andenken"; Hochformat, weißer geprägter Brief mit Oblaten in und auf Gazerahmen. Eingelegter Faltbrief mit Bilderkranz, darauf eine Stadtansicht, Schutzengel, die Darstellung: "Taufe Christi im Jordan", die Inschriften "Zum Andenken" und "Glaube, Hoffnung, Liebe"; unten ist der Verlag angegeben. Taufzeuge: Karl Heinrich Krohse; Datierung: Cossebaude, 07.11.1886.
Museum Europäischer Kulturen
Patenbrief in Briefchenform. Umschlag: Prägedruck in Gold und Weiß auf grau-braunem Grund, auf der Vorderseite montierte Chromolithographie (Oblate) mit Stanzspitzenrand. Abbildung:Christusknabe mit Kreuz, das ovale Bild ist umgeben mit Gaze- besetzt mit kleinen Sternchen. An einer Klappe des Umschlages ist ein grünes Bändchen angeklebt. Innen befindet sich der zweifach gefaltete Einlagezettel mit breitem geprägten Rand, sowie gedrucktem Taufwunsch, handschriftlich unterzeichnet: "Pauline Wilhelmine Schönherr Wolkenstein den 24 August 1882".
Der Herr sei mit Dir!
Museum Europäischer Kulturen
Patenbrief in Briefchenform. Umschlag: Vorderseite, geprägter Grund mit Goldprägung, Blümchen, Ranken, in der Mitte montierte Oblate: viereckig mit eingezogenen Seiten, brauner Grund, darauf weiße Taube mit grünem Zweig und rosa Zettel mit Schrift: " Der Herr sei mit Dir!". Die Klappen des Umschlages goldbedruckt, Ornamente. Innen befindet sich der zweifach gefaltete Einlagezettel mit geprägtem Rand und rotgedrucktem Taufwunsch, handschriftlich unterzeichnet: "Mathilde Antonie Rhölbe, Reichenbach d. 4.ten Januar 1863".
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Patenbrief in Briefchenform. Umschlag: Vorderseite, Goldprägung auf zum Teil weinrotem Grund, in der Mitte Oval mit goldfarbenem Spruch: "Gottessegen auf allen Lebenswegen.", Klappen des Umschlages mit Goldprägung, waren mit rotem Lack versiegelt. Innen befindet sich der Einlagezettel mit gedrucktem Taufwunsch, handschriftlich unterzeichnet: "...Reichenbach d. 14.Aug.1863".
Bund der Weihe.
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Querformat in Briefchenform. Umschlag: Vorderseite, bedruckt, koloriert mit grün und rot, Darstellung: Engel mit Blumenranke, darüber Spruchband: "Bund der Weihe", Klappen des Umschlages bedruckt, auf einem Rand steht: "Nr.4", auf der Innenseite des Umschlages steht handschriftlich: "Eduart Juluis...geboren den 26. Juli 1841 früh 5 Uhr". Innen befindet sich der Einlagezettel mit gedrucktem Taufwunsch, handschriftlich unterzeichnet: "Dein aufrichtiger Taufzeuge Johann Karl Gottlob Hofmann 8 August 1841".
Sei treu der Tugend.
Museum Europäischer Kulturen
Patenbrief in Briefchenform. Umschlag, Vorderseite: weiß, Prägedruck, ovale Blumengirlande, mit Band umwickelt, in der Mitte ein ovales Feld mit goldfarbener Schrift: "Sei treu der Tugend", "S" blau, "T" rot (Großbuchstaben). Klappen des Umschlages geprägt: Ranken, verschlungen, mit Blüten. In der Mitte rotes Siegel mit drei Buchstaben. Innen befindet sich der Einlagezettel verzierter roter Rand, in der Mitte gedruckter Taufwunsch, handschriftlich unterzeichnet: "deinen treuen Taufzeugen C. H. Piezbetanz (?) Gablenz d. 30. Oktobr. 1866." 1990 Erwerbung von der Kunst und Antiquitäten GmbH
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Patenbrief in Briefchenform. Umschlag, Goldprägung (Girlanden mit Trotteln) auf weißem bzw. dunkelblauen Grund. Vorderseite: in der Mitte ovales weißes Feld, eingerahmt von Goldprägung, in der Mitte Goldprägeschrift: "Sei glücklich! ". Innen befindet sich der Einlagezettel mit gedrucktem Taufwunsch, handschriftlich unterzeichnet: "Joh. Gottl. Küntzel (?) Dresden, d. 19. Mai 1850". 1990 Erwerbung von der Kunst und Antiquitäten GmbH
Der Herr segne Dich.
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In Form eines Briefumschlages mit inliegendem Zettel. Auf Mittelfeld der Vorderseite "Der Herr segne Dich." Brief war gesiegelt. Auf Zettel Vierzeiler und hs.: Dein Pathe Feder Bernhardi Ronneburg d. 3. Decbr. 1856.
Zum Andenken.
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In Form eines Briefumschlages mit inliegendem Zettel. Auf Vs. in rokokosierender Umrandung: Zum Andenken. Die Rosen koloriert. Auf Klappen Roccaillen. Brief war versiegelt. Auf Zettel Vierzeiler und langer Prosaspruch, hs.: Pathen Ernst Heinrich Julius Schmidt Ronneburg den 3. März 1853.
Sei glücklich.
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In Form eines Briefumschlages mit inliegendem Zettel. Auf der Vorderseite in üppigem Rahmenwerk: "Sei glücklich". Klappen mit Roccaillen. Brief war gesiegelt. Der weiße Papierlack an Rändern geschwärzt. Auf Zettel Vierzeiler, langer Prosawunsch, hs.: Wierold Ronneburg d. 2. Decbr. 56.
Tag der Weihe in den Christenbund.
Museum Europäischer Kulturen
Golddruck auf weißem Glacépapier. Auf der Umschlagvorderseite "Tag der Weihe in den Christenbund". Gedruckter Zettel mit Spruch. Unterschrift: "Deine treue Taufzeuge Karoline Walther 2ten October 1848".
Sei glücklich.
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In Form eines Umschlages mit inliegendem Zettel. Auf Umschlagvorderseite mit Rankenwerk in goldenem Prägedruck umrahmtes Oval. In diesem Kelch Palmenzweige, Bibel und Band mit Aufschrift: sei glücklich. Auf Rückseite goldenes Rankenwerk. Auf Zettel Vierzeiler und Spruch. hs.: Christiane Balzer Pate am 24ten Mai 1863.
Werde fromm und gut.
Museum Europäischer Kulturen
Querformat. Die Oberseite des Briefchens zeigt in medaillonartiger Darstellung den Leitspruch "Werde fromm und gut." Gerahmt von Gold-Rosa- u. Grünprägungen (Blüten) und Inseln feiner gestanzter Spitze. Das gefaltete Blatt trägt den Titel "zur Erinnerung". Darunter einen Vierzeiler. "Sein getreuer Taufzeuge Fr. Gattermann ...Liederstädt den 6 December 1862."
Museum Europäischer Kulturen
Querformat. In der Mitte Herz mit Schrift, Name des Täuflings "Georg Heut bist du liebes Kind, zu rechter Christen Orden durch Wasser und den Geist Mit Gott vereinigt worden. Halt vest an diesen Bund und weiche nicht davon damit daß du erlangst die Ewige Himmels=Kron. Dieses wünscht dir dein getreuer Pfetter Georg Kobi. Getauft in der Evangeli Kirche in Weitbruch den 10ten Januar 1835". Über dem Herz eine vergoldete Krone mit paarigen Vögeln. Aus Herzseiten je ein Blütenspross. An den Seiten Vase mit Blüte. An Herzspitze kleines Herz mit paariger Blütenranke.
Zur Erinnerung
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Umschlag aus weiß-rosa Papier mit Golddruck-Prägespitze an Rand und Ecken. Im Oval aus Spitze und Gaze montierte Photographie: Frau mit Kind. Unter dem Bild kleine Seidenschleife. Brief mit Vignette: Blumenkranz, darin "Zur Erinnerung". Vers gedruckt. Handschriftlich "Dresden, 19. Juni 1871 Christiane Lonise, verw. Jähring".