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Objekttyp: Petschaft
Preußen: Friedrich Wilhelm II.
Münzkabinett
Vorderseite: Ansicht mit Griffseite. Rückseite: FRIDERICUS WILHELM DEI GRAT REX BORUSS MARGGR BR S R I APR-CH CAM & PR EL SUPSIL DUX PR SUP AR NOVIC & VAL COM GLAC DUX & [spiegelverkehrt]. Bekrönter Wappenschild zwischen zwei Wilden Männern. Kommentar: Staatssiegel. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18203811
Rothenburger Landfrieden
Münzkabinett
Vorderseite: + S PACIS GNALIS IN ROTEBVRG STATVTE P DNM KAROLV IMPATORE ET PRICIPES [Sigillum pacis generalis in Rotenburg statute per dominum karolum imperatore et principes. Spiegelverkehrt]. Hüftbild Kaiser Karl IV. mit Krone und Mantel, in den Händen Schwert und Reichsapfel. Links Adlerschild, rechts Löwenschild, im Feld Rosetten auf gegittertem Untergrund. Rückseite: Ansicht der Rückseite. Kommentar: Das Siegel (bzw. der Petschaft) bezieht sich auf den von Kaiser und Fürsten am 1. August 1358 in Rothenburg beschlossenen Landfrieden. Literatur: O. Posse, Die Siegel der Deutschen Kaiser und Könige von 786 bis 1806. II. Von Karl IV. bis Friedrich III. (1910) 25 Taf. 61,8 (dieses Stück); A. Suhle, Petschafte des Münzkabinetts aus dem 13.-16. Jahrhundert (1964) Nr. 3 mit Abb. (dieses Stück). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18239307
Andernach: Stadt
Münzkabinett
Vorderseite: M-A-T - DEI PATRONA CIVIV ANDERNACENSI-V-M [spiegelverkehrt]. Auf gotischem Thron sitzende Himmelskönigin Maria mit Architekturmodellen (Kirche und Stadttor) in den Händen. Rückseite: Ansicht der Rückseite. Kommentar: Das Siegel ist ab 1308 nachweisbar. Der Stempel (Petschaft) ist im 30-jährigen Krieg durch einen schwedischen Fähnrich gestohlen und von diesem der Stadt für 30 Taler wiederverkauft worden. Literatur: J. Charvet, Description des collections de sceaux-matrices de M. E. Dongé (1872) Nr. 1423; W. Ewald, Rheinische Siegel. III. Die Siegel der rheinischen Städte und Gerichte (1931) 35 Taf. 5 Nr. 2; A. Suhle, Petschafte des Münzkabinetts aus dem 13.-16. Jahrhundert (1964) Nr. 25 mit Abb. (immer dieses Stück). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18239319
Deutscher Orden in Münnerstadt
Münzkabinett
Vorderseite: + S DOMVS TEVTHONI-CE I MVNRICHSTAT [spiegelverkehrt]. Muttergottes mit Jesuskind über gotischem Portal. Im Portal ein Betender im Ordensgewand. Rückseite: Ansicht der Rückseite. Kommentar: Das Siegel ist ab 1274 nachweisbar. Die 'domus theutonica' in Münnerstadt (Landkreis Bad Kissingen, Unterfranken) ist erstmals 1250 urkundlich erwähnt. Münnerstadt war seit dem 12. Jh. Besitz der Grafen von Henneberg und ist von diesen vor 1250 dem Deutschen Orden übertragen worden. Literatur: A. Suhle, Petschafte des Münzkabinetts aus dem 13.-16. Jahrhundert (1964) Nr. 12 mit Abb. (dieses Stück). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18239322
Halberstadt: Stadt
Münzkabinett
Vorderseite: SIGILLVM BVRGENSIVM IN HALBERSTAD -/ S STEPANVS [spiegelverkehrt]. Der Heilige Stephanus im Diakonsgewand mit erhobenen Händen in dreibogigem Torbogen. Rückseite: Ansicht der Rückseite. Kommentar: Dieses älteste Halberstädter Stadtsiegel soll erstmals an einer Urkunde aus dem Jahre 1223 nachgewiesen sein. Der Stempel (Petschaft) macht eher einen jüngeren Eindruck (um 1300). Literatur: A. Suhle, Petschafte des Münzkabinetts aus dem 13.-16. Jahrhundert (1964) Nr. 28 mit Abb. (dieses Stück). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18239309
Elten: Stift
Münzkabinett
Vorderseite: SIGILLVM REGALIS ECCLESIE - SANTTI VITI ALTINENSIS [spiegelverkehrt]. Stehender Heiliger Vitus in ritterlicher Kleidung der Zeit mit Palmzweig in seiner linken Hand in gotischem Gestühl. Zu seinen Füßen ein Löwe. Rückseite: Ansicht der Rückseite. Kommentar: Es handelt sich um den Siegelstempel (Petschaft) des 967 gegründeten und dem heiligen Vitus geweihten Damenstifts in Elten am Rhein (heute Ortsteil von Emmerich, Kreis Kleve). Literatur: J. Charvet, Description des collections de sceaux-matrices de M. E. Dongé (1872) Nr. 1436; W. Ewald, Rheinische Siegel. IV Siegel der Stiftskirchen (1933) Taf. 3 Nr. 7; A. Suhle, Petschafte des Münzkabinetts aus dem 13.-16. Jahrhundert (1964) Nr. 5 mit Abb. (immer dieses Stück). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18239326
Universität Wittenberg
Münzkabinett
Vorderseite: ME AVSPICE - CEPIT - WITEIBERG - DOCERE [spiegelverkehrt. Wittenberg hat unter meiner Herrschaft begonnen zu lehren]. Hüftbild Friedrichs III. des Weisen im Kurornat und mit Kurschwert. Auf der Brust FRI 3, im Feld ein Schriftband mit VNIVERSI-ST-I-5 II, auf dem Rand vier Wappenschilde. Rückseite: Ansicht der Rückseite. Kommentar: Kurfürst Friedrich III. der Weise von Sachsen stiftete 1502 die Universität Wittenberg. Literatur: A. Suhle, Petschafte des Münzkabinetts aus dem 13.-16. Jahrhundert (1964) Nr. 42 mit Abb. (dieses Stück). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18239333
Universität Erfurt
Münzkabinett
Vorderseite: SIGILLVM UNIVERSITATIS STUDII ERFORDENSIS [spiegelverkehrt]. Sitzender Dozent mit Talar und Mütze vor Lesepult mit aufgeschlagenem Buch und stehenden Zuhörern. Über dem Lesepult Schriftband. Die Darstellung von einem Fünfpass mit oben gotischer Architektur umschlossen. Rückseite: Ansicht der Rückseite. Kommentar: Die Universität Erfurt wurde 1392 durch die Stadt gegründet. Literatur: A. Suhle, Petschafte des Münzkabinetts aus dem 13.-16. Jahrhundert (1964) Nr. 41 mit Abb. (dieses Stück). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18239332
Zabern: Propstei
Münzkabinett
Vorderseite: SIGILLVM PRAEPOSITVRAE TABERNENSIS [spiegelverkehrt]. Stehende Muttergottes mit Jesuskind in Renaissancearchitektur. Rückseite: Ansicht der Rückseite. Kommentar: Es handelt sich um den Siegelstempel (Petschaft) der Propstei Zabern (französisch Saverne) im Elsass. Das Stück gehört vermutlich in die erste Hälfte des 16. Jh. Literatur: A. Suhle, Petschafte des Münzkabinetts aus dem 13.-16. Jahrhundert (1964) Nr. 19 mit Abb. (dieses Stück). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18239330
Montabaur: Stadt
Münzkabinett
Vorderseite: SIGILLVM CONMVNE OPIDANORVM IN MONTHABVR [spiegelverkehrt]. Im Stadttor sitzender Heiliger Petrus mit Kreuzstab und Schlüssel. Links und rechts Wappenschild Trier. Rückseite: Ansicht der Rückseite. Kommentar: Das Siegel war von 1300 bis 1502 in Verwendung. Petrus ist der Patron von Montabaur, ihm war die Stadtkirche geweiht. Literatur: J. Charvet, Description des collections de sceaux-matrices de M. E. Dongé (1872) Nr. 1451; A. Suhle, Petschafte des Münzkabinetts aus dem 13.-16. Jahrhundert (1964) Nr. 33 mit Abb. (immer dieses Stück). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18239334
Universität Duisburg: Siegel der Theologischen Fakultät
Münzkabinett
Vorderseite: SIGILLVM FACVLTATIS THEOLOGICAE IN TEVTOBVRGO // domine quis es / Quid me vis / facere? [AE ligiert. Schrift spiegelverkehrt. Siegel der Theologischen Fakultät in Duisburg. Herr, wer bist Du, was willst Du, dass ich tun soll?]. In einem Zieroval und einem Schriftoval ein vom Pferd Gestürzter am Boden liegend ein Gebet zum Himmel schickend. Aus den Wolken die Strahlen Jehovas. Am Rand das Wappen von Jülich, Kleve und Berg. Im Hintergrund Schlachtgetümmel. Rückseite: Ansicht der Rückseite. Am Rand Beschauzeichen (Silbermarke). Kommentar: Höhe 24,4 mm. - Die Universität Duisburg wurde per Urkunde vom 15. Oktober 1654 durch Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg gegründet. Ein Jahr später fand die feierliche Eröffnung statt. Durch unzureichende Mittel für die Einrichtung und geringes Interesse stand die Universität mehrmals vor der Auflösung. Der preußische König Friedrich Wilhelm III. befahl dann auch im April 1808 ihre Schließung auf einen Antrag von Friedrich von Schuckmann. Die Siegelstempel der Universität wurden an das Herrscherhaus ausgehändigt und in der Kunstkammer verwahrt. Von dort gelangten sie vermutlich in das Königliche Münzkabinett. - Die Darstellung ist vertieft und daher seitenverkehrt. Sie zeigt aus der Apostelgeschichte (Kap. 9, 22 und 26) die Bekehrung des Saulus zum Paulus. Literatur: J. Milz, Die Universität Duisburg 1655-1818. Ein Abriß ihrer Geschichte (1980) 28 (Abbildung Siegelabdruck). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18250143
Universität Duisburg: Siegel der Juristischen Fakultät
Münzkabinett
Vorderseite: SIGILLUM FACVLTATIS IURIDICAE IN TEVTOBVRG ACAD // FIAT IUSTITIA PEREAT MUNDUS [AE ligiert. Schrift spiegelverkehrt. Siegel der Juristischen Fakultät in Duisburg. Gerechtigkeit soll sein, auch wenn die Welt darüber zugrunde geht]. In einem Zieroval und einem Schriftoval die in den Wolken thronende Justitia mit Schwert und Waage in den Händen. Daneben das mit dem Kurhut bedeckte Wappen von Jülich, Kleve und Berg. Rückseite: Ansicht der Rückseite. Am Rand Beschauzeichen (Silbermarke). Kommentar: Die Universität Duisburg wurde per Urkunde vom 15. Oktober 1654 durch Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg gegründet. Ein Jahr später fand die feierliche Eröffnung statt. Durch unzureichende Mittel für die Einrichtung und geringes Interesse stand die Universität mehrmals vor der Auflösung. Der preußische König Friedrich Wilhelm III. befahl dann auch im April 1808 ihre Schließung auf einen Antrag von Friedrich von Schuckmann. Die Siegelstempel der Universität wurden an das Herrscherhaus ausgehändigt und in der Kunstkammer verwahrt. Von dort gelangten sie vermutlich in das Königliche Münzkabinett. - Die Darstellung ist vertieft und daher seitenverkehrt. Die zweite Zeile der Umschrift gibt den Wahlspruch von Kaiser Ferdinand I. wieder. Literatur: J. Milz, Die Universität Duisburg 1655-1818. Ein Abriß ihrer Geschichte (1980) 28 f. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18250144
Universität Duisburg: Großes Universitätssiegel
Münzkabinett
Vorderseite: SIGILLVM ACADEMICVM IN TEVTOBVRGO [Schrift spiegelverkehrt]. In einem Oval stehen Kaiser Maximilian II. mit Reichsapfel und Zepter und der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm mit dem brandenburgischen Zepter nebeneinander. Neben dem Kurfürsten das mit dem Kurhut geschmückte Wappen von Jülich, Kleve und ... Rückseite: Ansicht der Rückseite. Am Rand Beschauzeichen (Silbermarke). Kommentar: Die Universität Duisburg wurde per Urkunde vom 15. Oktober 1654 durch Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg gegründet. Ein Jahr später fand die feierliche Eröffnung statt. Durch unzureichende Mittel für die Einrichtung und geringes Interesse stand die Universität mehrmals vor der Auflösung. Der preußische König Friedrich Wilhelm III. befahl dann auch im April 1808 ihre Schließung auf einen Antrag von Friedrich von Schuckmann. Die Siegelstempel der Universität wurden an das Herrscherhaus ausgehändigt und in der Kunstkammer verwahrt. Von dort gelangten sie vermutlich in das Königliche Münzkabinett. - Das Große Universitätssiegel soll nach Milz bereits am 19.10.1655 bei der feierlichen Eröffnung in der Prozession zur Salvatorkirche mitgeführt worden sein. - Die Darstellung ist vertieft und daher seitenverkehrt. Literatur: J. Milz, Die Universität Duisburg 1655-1818. Ein Abriß ihrer Geschichte (1980) 26 f. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18250142
Universität Duisburg: Siegel der Medizinischen Fakultät
Münzkabinett
Vorderseite: SIGILLVM FACVLTATIS MEDICAE IN TEVTOBVRGO // VITA / BRE/VIS / ARS / LON/GA [AE ligiert. Schrift spiegelverkehrt. Siegel der Medizinischen Fakultät Duisburg. Das Leben ist kurz, die Kunst währt lange]. In einem Oval steht ein mit langem Gewand gekleideter bärtiger Mann. In der linken Hand hält er einen Gegenstand über einem Pult, auf dem ein aufgeklapptes Buch liegt. Neben ihm das mit Kurhut bedeckte Wappen von Jülich, Kleve und Berg. Rückseite: Ansicht der Rückseite. Am Rand Beschauzeichen (Silbermarke). Kommentar: Die Universität Duisburg wurde per Urkunde vom 15. Oktober 1654 durch Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg gegründet. Ein Jahr später fand die feierliche Eröffnung statt. Durch unzureichende Mittel für die Einrichtung und geringes Interesse stand die Universität mehrmals vor der Auflösung. Der preußische König Friedrich Wilhelm III. befahl dann auch im April 1808 ihre Schließung auf einen Antrag von Friedrich von Schuckmann. Die Siegelstempel der Universität wurden an das Herrscherhaus ausgehändigt und in der Kunstkammer verwahrt. Von dort gelangten sie vermutlich in das Königliche Münzkabinett. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18250145
Universität Duisburg: Siegel der philosophischen Fakultät
Münzkabinett
Vorderseite: SIGILLUM FACULTATIS PHILOSOPHICAE ACAD TEUTOBURG // LIBER NATURAE [AE ligiert. Schrift spiegelverkehrt. Siegel der Philosophischen Fakultät der Universität Duisburg. Das Buch der Natur]. In einem Zieroval und einem Schriftoval steht zwischen Wappen und Erdkugel ein Gelehrter, darüber Sonne und Mond am Sternenhimmel. Neben dem Gelehrten das mit dem Kurhut bedeckte Wappen von Jülich, Kleve und Berg. Rückseite: Ansicht der Rückseite. Am Rand Beschauzeichen (Silbermarke). Kommentar: Die Universität Duisburg wurde per Urkunde vom 15. Oktober 1654 durch Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg gegründet. Ein Jahr später fand die feierliche Eröffnung statt. Durch unzureichende Mittel für die Einrichtung und geringes Interesse stand die Universität mehrmals vor der Auflösung. Der preußische König Friedrich Wilhelm III. befahl dann auch im April 1808 ihre Schließung auf einen Antrag von Friedrich von Schuckmann. Die Siegelstempel der Universität wurden an das Herrscherhaus ausgehändigt und in der Kunstkammer verwahrt. Von dort gelangten sie vermutlich in das Königliche Münzkabinett. - In der Person des dargestellten Gelehrten wird auch der Geograph, Kartograph, Theologe und Philosoph Gerhard Mercator (1512-1594) gesehen, der 1551 nach Duisburg kam, um an der neu zu gründenden Universität zu lehren. Zu seinen Lebzeiten kam es trotz der Privilegien noch nicht zur Gründung. - Die Darstellung ist vertieft und daher seitenverkehrt. Literatur: J. Milz, Die Universität Duisburg 1655-1818. Ein Abriß ihrer Geschichte (1980) 29 f. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18249793
Marienborn bei Magdeburg: Augustinerchorfrauenstift
Münzkabinett
Vorderseite: SIGILLVM : ECCLESIE : FONTIS : SCE : MARIE :. Maria mit Kind auf einer Bank sitzend, umgeben von einem gotischen Architekturrahmen. Rückseite: Glatt. Kommentar: Marienborn ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Sommersdorf im Landkreis Börde/Sachsen-Anhalt und zählt zu den ältesten Wallfahrtsorten in Deutschland. Nach Suhle (1964) kommt das Siegel an Urkunden zuerst im Jahre 1306 vor. Zwischen 1210 und 1250 entwickelte sich aus einem Hospital das Augustinernonnenkloster, die Klosterkirche stammt aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Literatur: A. Suhle, Petschafte des Münzkabinetts aus dem 13.-16. Jahrhundert (1964) Nr. 10 mit Abb. (dieses Stück); ders., Berliner Museen. Berichte aus den preußischen Kunstsammlungen 53, 1937, 14 Abb. 1 (Abdruck von diesem Stück). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18248790
Franz von Gifhorn
Münzkabinett
Vorderseite: DOMINI SVMVS SIVE VIVIMVS MORIMVR [spiegelverkehrt]. Landsknecht mit dem Wappenschild Braunschweig-Eberstein und Lüneburg-Hamburg, daneben ein Putto mit dem Braunschweiger Helm, umgeben von einem Schriftband. Rückseite: F. H. Z. B. 1549 [Franz Herzog zu Braunschweig 1549, Punkt als Trennzeichen]. Ansicht der Rückseite. Kommentar: Vergoldet. Literatur: Amtliche Berichte aus dem Königlichen Kunstsammlungen 10, 1889, LII-LIV (dieses Stück); G. Habich, Die deutsche Schaumünze des 16. Jahrhunderts I-2 (1931) I-2 LIV f. Abb. 69 (dieses Stück); G. Habich, Heinrich Aldegrever als Siegelstecher, Jahrbuch der Preußischen Kunstsammlungen 52, 1931, 81 ff. 86 Abb. 10 (dieses Stück); A. Suhle, Petschafte des Münzkabinetts aus dem 13.-16. Jahrhundert (1964) Nr. 40 mit Abb. (dieses Stück). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18270975