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Objekttyp: Pferd (Statuette)
Museum für Islamische Kunst
Spätparthisches Terrakottenfragment eines Reiters. Der dem erhaltenen Pferdchen aufgesetzte Oberkörper ist abgebrochen, das frei modellierte stämmige Tier mit vier konischen Füßchen weist auf dem Rücken die Abdrücke von dessen Ansatz auf. Der aufgestellte Kamm ist durch Fingerkniffe schmal zugerichtet, über der Gesäßpartie ist der Schweifansatz sichtbar. Die Reiterfigurine diente ursprünglich als Grabbeigabe im sogenannten Ostgrab (Grab II), einer bei den Ktesiphon-Grabungen im Süden des Qasr bint al-Qadi entdeckten parthischen bzw. arsakidenzeitlichen Wölbgruft. Bei sekundärer Nutzung des Grabes wurden Teile des Inventars beräumt und südöstlich eines Lehmklotzes vor diesem abgelagert.
Museum für Islamische Kunst
Spätparthisches Terrakottenfragment einer Reiterdarstellung aus orangener Irdenware mit einem blassgelben Überzug. Der dem erhaltenen Pferdefragment flächig aufgesetzte Körper und der Pferdekopf sind abgebrochen. Das frei per Hand modellierte, stämmige Tier mit vier konischen, bestoßenen Füßchen weist auf dem Rücken den Abdruck des Reiterkörpers auf. An der Gesäßpartie ist der Schweifansatz sichtbar. Das Fragment der Reiterfigurine wurde mit einem Konvolut unterschiedlicher Funde bei der Ausgrabung am Nordkanal im östlichen Stadtgebiet Ktesiphons gefunden.