39 Ergebnisse
Objekttyp: Plakette
17. Österreichischer Hafnertag
Museum Europäischer Kulturen
Runde, gebrannte Medaille mit weiß-rotem Ansteckband, Darstellung eines Hafners mit Fußdrehscheibe in seiner Werkstatt mit Trockenbrett und Kachelofen.
Adolf von Hildebrand. Plakette
Alte Nationalgalerie
Lobachs Plakette zeigt im strengen Profil nach rechts gewandt Adolf von Hildebrand (1847–1921), die zum Entstehungszeitpunkt der Arbeit fast siebzigjährige Schlüsselfigur der Münchner Bildhauerei. Die Reliefauffassung sowie das Verhältnis des Porträts zu Inschrift und Bildfeld zeigen die Schulung an Werken Hildebrands und seines Kreises. Neben weiteren Medaillen und Plaketten fanden Lobach vor allem durch seine „famose Mommsen-Bronze“ ([Archäologisches], in: Kunstchronik, Neue Folge, 19. Jg. [1908], H. 28, S. 493; vgl. das Bildnis „Theodor Mommsen“, 1902/1903, B I 201) Anerkennung und sein Schaffen eine weitere Verbreitung. Der Bildhauer war nach einer Italien-Reise in das Atelier Madeleine Jouvrays, einer Schülerin Auguste Rodins, in Paris eingetreten, seit 1902 schuf er in Berlin überwiegend Porträts. | Yvette Deseyve und Bernhard Maaz
Aristoteles und Alexander von Aphrodisias
Kunstgewerbemuseum
"Aristoteles sitzt rechts am Boden unter einem Baum, auf den vor ihm stehenden Alexander von Aphrodisias weisend. Die mit langen Gewändern bekleideten bärtigen Greise werden durch eine erhabene Inschrift bestimmt: ALEX. APH.ARIS. Im Hintergrund eine hügelige Landschaft mit einer Stadt. Die Entstehung der unbezeichneten, aber allgemein dem Ulocrino zugewiesenen Plakette wird in Zusammenhang gebracht mit der Übersetzung des Werkes "De Anima" von Alexander von Aphrodisias 1495 und der in Venedig zwischen 1513 und 1527 herausgebrachten Edition seines Gesamtwerkes in Griechisch." aus K. Pechstein, Bronzen und Plaketten, 1968, Kat. Nr. 273 MAKR
Heilige Cäcilie mit Heiligen
Kunstgewerbemuseum
"Umgeben von den Heiligen Petrus, Johannes d. Täufer, Augustinus und Maria Magdalena steht die hl. Cäcilie, die Patronin der Musik, eine Handorgel in den Händen, ergriffen einem Engelchor über den Wolken lauschend. Im Vordergrunde liegen Musikinstrumente am Boden. Die Darstellung geht auf Raphaels Gemälde von 1514 in Bologna zurück. Leicht verändert ist die Gestalt der Maria Magdalena; insgesamt sind die Körperproportionen der Gestalten gestreckter. Durch die Umsetzung ins Relief - wobei der landschaftliche Hintergrund fortgelassen wurde - erscheint die Beziehung zwischen der Heiligen in der Mitte und dem Engelchor über den Wolken noch stärker betont. Vermutlich gab der Aufschwung des Kultes der heiligen Cäsilie nach der Exhumierung ihrer Gebeine in Rom im Jahre 1599 den Anlaß zu der Entstehung der Plakette." aus K. Pechstein, Bronzen und Plaketten, 1968, Kat. Nr. 282 MAKR
Herkules und der nemeische Löwe
Kunstgewerbemuseum
In der Mitte der Reliefplatte steht Herkules, von der linken Seite gesehen, den Kopf des ihn anfallenden Löwen gegen seine Brust pressend. Auf beiden Seiten Felsandeutungen. Rechts an einem Baumstumpf lehnen Bogen und Keule, der Köcher hängt an einem Ast. Die Darstellung rahmt ein Fries aus Trophäen und Sphingen, der von profilierten Rändern eingefasst ist. aus K. Pechstein, Bronzen und Plaketten, 1968, Kat. Nr. 272 MAKR
Herkules mit der Hydra
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Der Held steht etwas nach links, von vorn gesehen, und schwingt mit beiden Händen die Keule gegen das von rechts her gegen ihn anspringende Ungeheuer.
Heiliger Georg
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Der Heilige in Helm und Rüstung sitzt auf seinem sich nach rechts aufbäumenden Pferd. Mit der Lanze sticht er auf den Drachen unten rechts ein. In der die Szene umgebenden Landschaft steht hinten rechts auf einem Felsen die Königstochter.
Schulungsheim Knappenrode Glück auf! Koblenz
Museum Europäischer Kulturen
Metallene, runde Plakette, auf der Vorderseite das Staatswappen der DDR und Beschriftung "Deutsche Demokratische Republik", rückseitig beschriftet mit "Schulungsheim Knappenrode Glück auf! Koblenz".
750 Jahre Bürgel / 20. Arbeiterfestspiele.
Museum Europäischer Kulturen
Runde Plakette aus Keramik, darin geprägt ist ein Ritter mit Lanze auf einem Pferd zu sehen. Umlaufend mit einem Text "750 Jahre Bürgel / 20. Arbeiterfestspiele". Oben gelocht mit Band.
23. Hafner Symposium Diessen
Museum Europäischer Kulturen
Runde, graue Plakette aus Keramik mit einer Prägung "23. Hafner Symposium 1990 Diessen". Ein blau/weißes Band ist rückseitig mit einem roten Siegel befestigt.
Maria zwischen dem heiligen Markus und dem Täufer
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Die hochovale Reliefdarstellung war in mehrere Teile zersplittert. Diese wurden geleimt und in einer modernen Blechkapsel zusammengefasst. Entlang der Bruchstelle sind dabnei kleine Fehlstellen geblieben. Das Zentrum der mehrfigurigen Darstellung bildet Maria mit Christus als Kind auf dem Arm. Sie wird flankiert von Johannes dem Täufer in einem Gewand aus Fell links und dem heiligen Markus in priesterlicher Gewandung rechts. Alle drei Figuren tragen Nimben und sind in lateinischer Schrift bezeichnet. Oberhalb der Figurengruppe schweben zwei Engel in Halbfigur. Solche Schmuckmedaillons aus Glasfluss mit christlichen Darstellungen sind vielfach aus Venedig bekannt. Auch die Darstellung des Markus, des Patrons der Stadt, deutet auf eine venezianische Entstehung. Das Medaillon wird seit dem Zweiten Weltkrieg vermisst.
Plakette mit dem Planetengott Sol
Kunstgewerbemuseum
"Das kleine, stark abgeriebene und oben abgerundete Relief nimmt die stehende Gestalt des Planetengottes Sol ein. Die gekrönte und gepanzerte Figur hält in der Rechten einen Dreizack, in der Linken den Stab mit dem Sonnenantlitz. Zu ihren Füßen im Hintergrund ein liegender Löwe. Die vermutlich zu einer Serie der sieben Planetengötter gehörende Plakette ist vielleicht augsburgischen Ursprungs." aus K. Pechstein, Bronzen und Plaketten, 1968, Kat. Nr. 231 MAKR
Rechteckige Plakette mit Jahreszeitendarstellung
Kunstgewerbemuseum
Drei Reliefstreifen mit Szenen aus dem Landleben und allegorischen Jahreszeiten-Darstellungen (in der oberen rechten Ecke, durch einen Wolkenschleier abgesetzt, jeweils das Tierkreiszeichen): Kornernte und ländliches Mahl, im Hintergrunde zwei Burgen, "Jundfrau", Schlachtfest, links Herd und Gemäuer, in der Mitte wird ein Schwein geschlachtet, auf der rechten Seite ein Lamm, "Steinbock", allegorische Darstellung des Winters, personifiziert durch "Wind" und "Kälte", links männliche Gestalt auf Gefährt mit Pferdegespann, und rechts frierender Mann in einer Ruine vor einem Feuer sitzen, "Wassermann". Die drei Plaketten gehören zu einer bislang unbekannten Serie von Monatsdarstellungen, von der Abformungen auch auf Nürnberger Goldschmiedearbeiten des 16. Jahrhunderts vorkommen. aus K. Pechstein, Bronzen und Plaketten, 1968, Kat. 191-193 siehe auch K 5621 und K 5622 MAKR
Rechteckige Plakette mit Verkündigung
Kunstgewerbemuseum
"Im Vordergrung rechts sitzt Maria vor einem Betpult, nach oben aufblickend, wo in einer Wolke der Verkündigungsengel erscheint. Über Maria die Taube des Hl. Geistes. Im Vordergrund eine Blumenvase und perspektivische Raumandeutung. Schmaler Rand. Die Darstellung gehört mit einer "Flucht nach Ägypten" zu einer Plakettenfolge, die in Silbergüssen als Dekor auf Kabinetten bzw. Altärchen des Matthias Wallbaum begegnen." aus K. Pechstein, Bronzen und Plaketten, 1968, Kat. Nr. 234 b) ein zweites Exemplar 1903 abgegeben MAKR
Victoria Dacica
Kunstgewerbemuseum
"In der Mitte die stehende Victoria, einen Lorbeerkranz in der Rechten emporhaltend, daneben erhaben VICTORIA DACICA. Mit der Linken faßt sie die gesenkte Fackel des Krieges.Neben ihr hocken am Boden zwei gefesselte Gefangene, hinter ihnen ein Trophäenbündel. Die Plakette, die als Bleiabguß auch in München, BNM, u. ö., vorkommt, bildet die Reversdarstellung einer Medaille auf Kaiser Maximilian II. Sie spielt auf die Türkenfeldzüge des Kaisern in Ungarn (Dacien) an." aus K. Pechstein, Bronzen und Plaketten, 1968, Kat. Nr. 280 MAKR
Ovale Plakette mit einem Löwen in Landschaft
Kunstgewerbemuseum
"Hochgestaffelte Landschaft mit Gebäuden im Mittelgrund, im Hintergrund Gebirge, oben Wolken. Die Mitte nimmt ein hoher Baum ein, links davon ein aufrecht gehender, brüllender Löwe. Schmaler Rand." aus K. Pechstein, Bronzen und Plaketten, 1968, Kat. Nr. 213 MAKR
Ovale Plakette mit Venus und Amor
Kunstgewerbemuseum
"Venus und Amor, am Ufer rechts zum Wasser eilend, im Hintergrund eine Stadt, oben am Rande das Tierkreiszeichen der Fische. Der Raub der Europa. Rechts wird die entführte Europa von einem Stier durch ein Gewässer davongetragen. Am Ufer links drei hinterhereilende weibliche Gestalten. Oben etwas verrieben das Tierkreiszeichen des Stieres. Beide Plaketten mit schmalem Rand. Die beiden Plaketten gehören zu einer Folge mythologischer Reliefszenen - darunter Castor und Polux, Chiron, Helle, Herkules u. a. - mit Tierkreiszeichen." aus K. Pechstein, Bronzen und Plaketten, 1968, Kat. Nr. 277-278 siehe auch K 6063 MAKR
Rechteckige Plakette mit Jahreszeitendarstellung
Kunstgewerbemuseum
Drei Reliefstreifen mit Szenen aus dem Landleben und allegorischen Jahreszeiten-Darstellungen (in der oberen rechten Ecke, durch einen Wolkenschleier abgesetzt, jeweils das Tierkreiszeichen): Kornernte und ländliches Mahl, im Hintergrunde zwei Burgen, "Jundfrau", Schlachtfest, links Herd und Gemäuer, in der Mitte wird ein Schwein geschlachtet, auf der rechten Seite ein Lamm, "Steinbock", allegorische Darstellung des Winters, personifiziert durch "Wind" und "Kälte", links männliche Gestalt auf Gefährt mit Pferdegespann, und rechts frierender Mann in einer Ruine vor einem Feuer sitzen, "Wassermann". Die drei Plaketten gehören zu einer bislang unbekannten Serie von Monatsdarstellungen, von der Abformungen auch auf Nürnberger Goldschmiedearbeiten des 16. Jahrhunderts vorkommen. aus K. Pechstein, Bronzen und Plaketten, 1968, Kat. 191-193 siehe auch K 5622 und K 5623 MAKR
Runde Plakette mit Wappenlöwe
Kunstgewerbemuseum
"Aufrecht schreitender Löwe nach rechts. Pranken, Mähne und Schwanzquaste ornamental gebildet. Eine weitgehend übereinstimmende Gestaltung des heraldischen Löwen begegnet auf Dürers Kupferstich "Das Löwenwappen mit dem Hahn". aus K. Pechstein, Bronzen und Plaketten, 1968, Kat. Nr. 181 MAKR
Rechteckige Plakette mit Bärenjagd
Kunstgewerbemuseum
"Bärenjagd. Links ein gestürzter Jäger, von einem Bären angefallen, auf den zwei Hunde losgehen. Rechts sprengt ein Reiter mit einem Spieß ausholend heran, der von einem weiteren Hund begleitet wird. Im Hintergrunde eine hügelige Landschaft, ein Baum und eine Stadt. Eberjagd. Auf der rechten Seite ein von mehreren Hunden gestellter Eber, dem, mit ausgeholtem Jagdspieß, ein leicht bekleideter Jäger zu Fuß nachsetzt. Im Hintergrunde Landschaft, unten steiniger Boden. Stierjagd. Links ein heranstürmender behelmter Jäger mit wehendem Schleier, in der Rechten ein Schwert haltend, der auf einen von mehreren Hunden angefallenden Stier losgeht. Steiniger Boden im Vordergrund, hinten waldige Landschaft und Gebäude. Während die Plakette mit der Bärenjagd einen sehr scharfen Abguß darstellt, zeigen die beiden anderen Jagdszenen ein stark abgeriebenes Relief. Das Relieffeld jeweils mit schmalem Rand. Die drei Abgüsse gehören zu einer Plakettenfolge von mindestens acht Darstellungen, zu denen außer den aufgeführten noch folgende gehören: Zwei Löwenjagden, Wolfsjagd, Hirschjagd und Hasenjagd. Silberabgüsse begegnen als Dekor auf Arbeiten des Matthias Wallbaum, so z. B. die Hirschjagd und die Bärenjagd auf einem Kunstschrank in Berlin (Köpenick), KGM (Inv. Nr. K 2776)." aus K. Pechstein, Bronzen und Plaketten, 1968, Kat. Nr. 243-245 siehe auch K 5938 a,b Der Kunstschrank von Matthias Walbaum (K 2776) ist zurzeit in der ständigen Ausstellung des KGM im Haus am Kulturforum zu sehen. MAKR
Der Tod und das Mädchen
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Der Tod und die Vergänglichkeit des Lebens (vanitas) waren schon immer ein wichtiges Thema der Kunst gewesen, das jedoch seit dem 14. Jahrhundert mit der Gestalt des agierenden Skeletts eine neue Dimension erfuhr. Das von dem Augsburger Bildschnitzer Hans Schwarz gefertigte Medaillon gehört zu den berühmtesten seiner Art. Der Tod – halb Skelett, halb verwesendes Fleisch – hat ein schönes nacktes Mädchen wie ein fordernder Liebhaber an Schulter und Arm an sich gezogen. Verlegen wendet sie sich von ihm ab, zugleich ihre gefalteten Hände ihm flehentlich entgegenstreckend. Doch der Tod macht weder vor Jugend noch Schönheit halt, vor ihm sind alle Menschen gleich. Die drastische Darstellung forderte die Betrachter zu einem bewussteren Leben auf, nach der Devise jener Zeit: »Lebe, aber eingedenk des Todes, denn die Stunde flieht.«
Bildnis Wilhelm III. von England
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Der aus Frankreich, vermutlich aus Dieppe stammende Bildschnitzer Jean Cavalier war vornehmlich auf Porträtmedaillons in Elfenbein spezialisiert. Als verfolgter Hugenotte (französischer Protestant) verließ er sein Heimatland noch vor der Aufhebung des Edikt von Nantes (1685), das den calvinistischen Protestanten unter König Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610) seit 1598 Schutz gewährt hatte. Sein Exil führte ihn an viele deutsche Fürstenhöfe, aber auch nach Wien, Kopenhagen, vor allem aber auch an den Königlichen Hof von Stockholm (ab 1694/95) wo er mit seinen virtuos geschnittenen und fein nuancierten Porträtmedaillons reüsierte. Hans-Ulrich Kessler Das hier vorgestellte Bildnismedaillon zeigt Wilhelm III. von Oranien als König von England (Krönung am 21. IV. 1698), wie die Umschrift in erhabenen Kapitälchen dokumentiert: REX GVLIELMUS. III. D. G. MAG. BRIT. FRANC. & HIB. REX. (Rex Wilhelm III, Dei Gratia Magnae, Franciae & Hiberniae Rex). Das ausdrucksstarke Profil mit der ausdrucksstarken Hakennase ist nach rechts ausgerichtet, imposant ist die hoch aufgetürmte Allongeperücke, dessen gelocktes Haar seitlich über den metallenen Harnisch fällt. Ferner trägt er ein Spitzenhalstuch - das sogenannte Jabot - und das seitlich an einer Scherpe befestigte Georgsmedaillon, dem Kleinod des Hosenbandordens. Dieser war ihm am 1. Januar 1690 verliehen worden, nachdem er mit seinem Neffen Friedrich III. von Brandenburg für die Allianz mit Kaiser Leopold I. gegen das katholische Frankreich gewann. Das Porträtmedaillon dürfte somit 1690 aus Anlass der Verleihung entstanden sein, ist der Orden doch repräsentativ im Rund des Medaillons inszeniert.
Heiliger Hieronymus
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Der heilige Hieronymus ist auf dem Relief als büßender Einsiedler in Dreiviertelfigur dargestellt. Lediglich mit einem Tuch bekleidet, das die linke Schulter frei lässt, hält er in seiner Linken ein Buch und in seiner Rechten einen Stein, um sich an die Brust zu schlagen. An einem Baum hängt Schreibgerät. Das in späterer Zeit mit einem pechartigen Lack versehene Relief ist zusammen mit drei anderen Medaillons, die den heiligen Antonius Abbas (Sammlung des Fürsten von Liechtenstein) sowie den heiligen Sebastian und Johannes den Täufer (beide National Gallery Washington) zeigen, geschaffen worden. Möglicherweise waren alle in den Rahmen eines Altares eingesetzt. Die in ihren unterschiedlichen Höhen fein abgestufte, impressionistisch gestaltete Oberfläche weist nur wenige Spuren einer Ziselierung auf.
Runde Plakette mit Hermes
Kunstgewerbemuseum
"Ceres. Sitzende kurzgewandete weibliche Figur, in der Linken eine Korngarbe, mit der Rechten einen auf dem Kopf aufliegenden Früchtekorb haltend. Zu ihrer Rechten eine Ziege, zur Linken ein Krug, im Hintergrund ein Baum und eine Landschaft. Hermes. In den Wolken mit Windgöttern schwebende männliche Gestalt mit Helm, Panzer und Flügelschuhen, in der Rechten den Caduceus, unter ihm das Meer mit Felsen, Schiff und Küste. Beide mit schmalem Rand, oben durchbohrt. Die beiden hier zusammengestellten Plaketten gehören vermutlich zu zwei Plakettenfolgen des Paul Hübner, der verwandte Darstellungen dieser Art - Götterfiguren, Jahreszeitenallegorien, Darstellungen der vier Elemente und der Tugenden - auf den zahlreichen silbervergoldeten Kredenzen in Florenz, Palazzo Pitti und in London, Britisches Museum, als Schalenböden verwendet hat." aus K. Pechstein, Bronzen und Plaketten, Kat. Nr. 229-230 (siehe K 5761) MAKR
Der Evangelist Matthäus an einem Pult
Kunstgewerbemuseum
"Geflügelter hl. Matthäus, an einem Lesepult sitzend, nach rechts: vor ihm ein kleiner Putto. (...) Aus einer Folge, der vier Evangelisten, die auch zu viert auf einer Tafel vereint vorkommen." aus K. Pechstein, Bronzen und Plaketten, 1968, Kat. Nr. 182 MAKR
Rechteckige Plakette mit Eberjagd
Kunstgewerbemuseum
"Friesartige Darstellung einer Eberjagd in einer Waldlandschaft. Links ein Jäger mit zwei Hunden, einem Berittenen folgend, der zum Stoß gegen einen von mehreren Hunden angefallenen Eber ausholt. Rechts springt ein Hund davon. Zu der Darstellung der Eberjagd ist als Gegenstück eine Hirschjagd bekannt, die ebenfalls als Bleiabguß vorkommt und auch als Goldschmiedemodell, z. B. an zwei Pokalen aus dem Lüneburger Ratssilber in Berlin, KGM, Verwendung fand (Inv.Nr. 74,382 und 74,383)." aus K. Pechstein, Bronzen und Plaketten, 1968, Kat. Nr. 194 MAKR
Rechteckige Plakette mit dem Opfertod des Marcus Cutius
Kunstgewerbemuseum
"Leicht gewandeter, mit Helm, Schwert und Schild gewappneter Reiter, nach links in die Flammen springend. Im Hintergrund Architektur, rechts ein hinter einer Säule hervorschauender Krieger." aus K. Pechstein, Bronzen und Plaketten, 1968, Kat. Nr. 209 MAKR
Runde Plakette mit Kriegern
Kunstgewerbemuseum
Drei Berittene mit großen Hüten und wehenden Mänteln nach links reitend, nach hinten gestaffelt. Im Vordergrund steiniger Boden. Berittener Offizier nach links von zwei Kriegern zu Fuß begleitet. Der erste Begleiter mit Gewehr, der Reiter mit Lanze (?) und gebogenem Schwert, der zweite Begleiter, vom Pferd halb verdeckt, hinterher eilend. Oben am Rand Sonnenstrahlen. Beide Plaketten gehören vermutlich trotz des abweichenden Formates zu einer Serie, die ursprünglich wohl noch weitere Stücke umfaßte." aus K. Pechstein, Bronzen und Plaketten, 1968, Kat. Nr. 223-224 (siehe auch K 5872) MAKR
Runde Plakette "Der Glaube"
Kunstgewerbemuseum
"Weibliche Halbfigur, die rechte Hand auf die mit einem Mantel drapierte Brust legend, der leicht nach oben gerichtete Kopf mit Strahlennimbus. Im Hintergrund Landschaft mit Burg und Gebirge, Baum und Kreuzen. Schmaler gewölbter Rand. Abguß eines getriebenen Reliefs von einem Buchbeschlag (?)." aus K. Pechstein, Bronzen und Plaketten, 1968, Kat. Nr. 246 MAKR