111 Ergebnisse
Objekttyp: Plastik
Die englische Königsfamilie
Museum Europäischer Kulturen
Auf einer roten Bank mit Lehne und Metallfüßen sitzt die englische Königsfamilie. Es sind dargestellt: Queen Elisabeth, Prinzessin Anne, Prinz Charles, Prinz Phillip. Die Queen trägt ein weißes Kleid mit roter Schärpe und einer Krone aus Metall. Sie hat verschränkte Arme und in der Luft hängende Beine. Anne trägt ein blaues Kleid, Charles eine dunkle Hose. Philip sitzt in einen gewissen Abstand zu Charles. Er trägt einen dunklen Anzug, eine Hand in die Hüfte gestützt. Alle haben einen starren Blick nach vorne. Erich Bödeker, geb. 1904 in Recklinghausen (Ruhrgebiet) war 41 Jahre als Bergmann tätig, davon 35 Jahre unter Tage. Seit 1959 war er wegen einer Staublunge Rentner, aber noch gelegentlich als Hausschlachter tätig. Er starb 1971 in Recklinghausen.
Altargruppe (aseberia) Oba Ewuakpes
Ethnologisches Museum
Die Altargruppe des Königs Ewuakpe ist beispielhaft für die Individualisierung der Kunst Benins. Sie stand im Zentrum des Gedenkaltars, den Akenzua I. für seinen Vater errichtete, und verbildlicht die wechselvolle Geschichte des Königs, seiner Absetzung und Wiedereinsetzung. Dargestellt ist Ewuakpe nicht mit den vollen Insignien königlicher Macht – wie etwa Akenzua I. in seiner Altargruppe –, sondern mit einem europäisch anmutenden Hut. Allerdings trägt er die große königliche Perle und den hohen Halskragen. Die beiden Begleitfiguren sind ungeschmückt, sie werden als die beiden Sklaven gedeutet, mit denen allein er nach der mündlichen Überlieferung den Palast verließ, nachdem er abgesetzt wurde. Der mit mächtigen Symbolen geschmückte Stößel in seiner rechten Hand verweist auf die friedliche Aussöhnung des wiedereingesetzten Königs mit den Kriegs- und Stadtherren. [Benin_Königreich]
Altargruppe (aseberia) Oba Akenzuas
Ethnologisches Museum
Eine Innovation des 18. Jahrhunderts waren Altargruppen (asebaria), ein narratives Bild des Königs. Die Altargruppe Königs Akenzuas (1713-1735) zegit als zentrale Figur den König mit seinen Insignien wie der Kappe und dem hohen Halskragen aus Korallenperlen. Seine Hände werden von Begleitfiguren (enobore) gestützt. Die beiden Leoparden symbolisieren das Königtum, die beiden enthaupteten Opfer an der Basis die königliche Macht über Leben und Tod. Die Rüsselhände stehen für seine spirituelle Kraft. Der Stab in seiner rechten Hand, der von einem Elefanten, auf dem eine kleine Figur Akenzuas steht, bekrönt wird, verweist auf seine persönliche Geschichte. Um seine Thronansprüche durchzusetzen, musste er seinen Bruder besiegen, dessen Armee vom Stadtherrn, dem iyase, angeführt wurde. Der Elefant steht für den besiegten iyase, dem man die Fähigkeit nachsagte, sich durch Zauberei in einen Elefanten zu verwandeln zu können. [Benin_Königreich]
Schlangenkopf
Ethnologisches Museum
Schlangenkopf mit Schuppenmuster, geöffnetes Maul mit oberer und unterer sorgfältig ausgearbeiteter Zahnreihe. [Benin_Königreich]
Vogelkralle
Ethnologisches Museum
Die Kralle gilt als erhaltenes Fragment einer solchen großen Vogelfigur von einer der Turmspitzen des Palasts von Benin. [Benin_Königreich]
Osun-Stab
Ethnologisches Museum
Stäbe auf den Osun-Altären verbildlichen nicht nur die Macht der Pflanzen des Waldes, ihr Material, Eisen, enthält diese Macht selbst. Sie wurden von rituellen Spezialisten im Orakel, für Heilungen und vor allem als Mittel gegen Hexerei, eine allumfassende Bedrohung, eingesetzt. Vögel, Schlangen, Chamäleons und mit gefährlichen Substanzen angefüllte Tierhörner veranschaulichen die okkulten Kräfte. Stäbe mit Darstellungen des Königs zeigen, wer der Herr über diese Macht ist. Wie an den Osun-Köpfen verweisen die Schlangen, die Steinklinge des Todesgottes in der Hand des Königs und der Leopard auf die okkulte Macht des Königs, die ihn über alle seine politischen Konkurrenten erhebt.
Osun-Stab
Ethnologisches Museum
Stäbe auf den Osun-Altären verbildlichen nicht nur die Macht der Pflanzen des Waldes, ihr Material, Eisen, enthält diese Macht selbst. Sie wurden von rituellen Spezialisten im Orakel, für Heilungen und vor allem als Mittel gegen Hexerei, eine allumfassende Bedrohung, eingesetzt. Vögel, Schlangen, Chamäleons und mit gefährlichen Substanzen angefüllte Tierhörner veranschaulichen die okkulten Kräfte. [Benin_Königreich]
Osun-Stab
Ethnologisches Museum
Stäbe auf den Osun-Altären verbildlichen nicht nur die Macht der Pflanzen des Waldes, ihr Material, Eisen, enthält diese Macht selbst. Sie wurden von rituellen Spezialisten im Orakel, für Heilungen und vor allem als Mittel gegen Hexerei, eine allumfassende Bedrohung, eingesetzt. Vögel, Schlangen, Chamäleons und mit gefährlichen Substanzen angefüllte Tierhörner veranschaulichen die okkulten Kräfte. [Benin_Königreich]
Osun-Stab
Ethnologisches Museum
Stäbe auf den Osun-Altären verbildlichen nicht nur die Macht der Pflanzen des Waldes, ihr Material, Eisen, enthält diese Macht selbst. Sie wurden von rituellen Spezialisten im Orakel, für Heilungen und vor allem als Mittel gegen Hexerei, eine allumfassende Bedrohung, eingesetzt. Vögel, Schlangen, Chamäleons und mit gefährlichen Substanzen angefüllte Tierhörner veranschaulichen die okkulten Kräfte. [Benin_Königreich]
"Herr v. Unruh zu Pferde"
Ethnologisches Museum
"Tonplastik: Herr v. Unruh zu Pferde; L: 12 cm, H: 21 cm; Bamum, Kamerun" Form: Europäer darstellend
Trophäenkopf
Ethnologisches Museum
Trophäenköpfe unterscheiden sich von königlichen Gedenkköpfen durch das Fehlen der Kappe aus Korallenperlen. Lediglich die Korallenketten um den Hals verweisen auf den hohen Rang des Dargestellten. Sie werden deshalb als Trophäenköpfe interpretiert, die besiegte mächtige Personen darstellen. [Benin_Königreich]
Schlangenkopf
Ethnologisches Museum
Schlangenkopf vom Dach des Königspalast. Europäische Berichte aus dem frühen 18. und dem 19. Jahrhundert sowie Darstellungen an dem Palastbehälter und auf Reliefplatten aus dem 16. - 17. Jahrhundert beschreiben große, aus Messing gegossene Schlangen, die sich von der Spitze der Dachtürme herabschlängeln. Die Interpretation dieser Schlangen ist vieldeutig: Zum einen stehen sie für den Bereich des Meeresgottes Olokun, der Quelle von Macht und Reichtum des Königs, sie stehen aber auch für Osun, die spirituelle Kraft der Pflanzen, die besonders im 18. und 19. Jahrhundert mit der Macht des Königs verbunden wurde. [Benin_Königreich]
Schlangenkopf
Ethnologisches Museum
Schlangenkopf vom Dach des Königspalast. Europäische Berichte aus dem frühen 18. und dem 19. Jahrhundert sowie Darstellungen an dem Palastbehälter und auf Reliefplatten aus dem 16. - 17. Jahrhundert beschreiben riesige, aus Messing gegossene Schlangen, die sich von der Spitze der Dachtürme herabschlängeln. Die Interpretation dieser Schlangen ist vieldeutig: Zum einen stehen sie für den Bereich des Meeresgottes Olokun, der Quelle von Macht und Reichtum des Königs, sie stehen aber auch für Osun, die spirituelle Kraft der Pflanzen, die besonders im 18. und 19. Jahrhundert mit der Macht des Königs verbunden wurde. [Benin_Königreich]
Gedenkkopf eines Königs oder Würdenträgers
Ethnologisches Museum
Hauptkatalog: "Menschlicher Kopf aus Terrakotta" - wohl Teil einer Vollplastik.
Menschliche Figur mit viereckiger Glocke
Ethnologisches Museum
Die Figur zeigt Elemente, wie den an der Seite hochgezogenen Schurz oder die umgehängte viereckige Glocke, die in der Kunst Benins häufig vorkommen. Die Gestaltung des Gesichts unterscheidet sich dagegen grundsätzlich von Gesichtern in der Kunst Benins. Manche Autoren sehen in der Figur die Darstellung eines Zwerges. Da ihre Herkunft nicht eindeutig geklärt ist, ordnet man sie den „Werkstätten des unteren Niger“ zu. Stilistisch verbinden sie Elemente der Kunst Benins mit der der Kunst der Yoruba.
Altargruppe einer Königinmutter
Ethnologisches Museum
Wie nach dem Tod eines Königs wurden auch für Königinmütter nach ihrem Tod Gedenkaltäre errichtet. Während aus der frühen Phase Benins nur Gedenkköpfe erhalten sind, findet man im 18. – 19. Jahrhundert wie bei den königlichen Altären auch Altargruppen. Eine Individualisierung ist bei diesen jedoch nicht zu erkennen. Im Zentrum steht die Königinmutter mit der typischen hohen Kopfbedeckung aus Korallenperlen. Sie ist flankiert von zwei weiblichen Begleitfiguren, die mit erhobenen Schilden negative spirituelle Kräfte abwehren. Vor ihnen stehen je zwei weitere jugendliche Dienerinnen. Die beiden vorderen tragen runde Fächer. [Benin_Königreich]
Altargruppe mit Gefangenem
Ethnologisches Museum
Vom Aufbau ist diese Figurengruppe den königlichen Altarfiguren verwandt. Allerdings ist kein König dargestellt, sondern eine kniende Person, die von zwei Mitglieder der Ewua-Gilde – erkennbar an dem runden Hut mit dem Kreuz - und einem kleinen Portugiesen bewacht wird. Es könnte sich um eine Darstellung des von König Esigie besiegten und zur christlichen Taufe gezwungenen Attah von Idah handeln, der in einem legendären Feldzug zu Beginn des 16. Jahrhunderts geschlagen wurde. Die eiserne Kette, mit der der Kniende gehalten wird, der kleine Hund als Opfertier und die abgeschlagenen Köpfe verbinden diese Gruppe mit Ogun, dem Gott des Krieges und des Eisens. Der Bezug zu Esigie in dieser sicher erst im 18. oder 19. Jahrhundert gegossenen Figurengruppe ordnet sich in den Zusammenhang der Renaissance dieser mächtigen Könige der Frühzeit Benins durch die Könige des 18. Jahrhunderts ein. [Benin_Königreich]
Gedenkkopf eines Königs
Ethnologisches Museum
Gedenkköpfe für Könige zeigen die typischen Insignien: mehrere Reihen von Halsketten und die runde Kappe aus Korallenperlen. Die im Gegensatz zur Kunst des 18. und 19. Jahrhundert geringere Formalisierung wird als Ausdruck einer naturalistischen Kunst gesehen, die dem Einfluss Ifes, einem bedeutenden Zentrum der Yoruba-Kultur, zu verdanken ist. Allerdings handelt es sich nicht um naturalistische Porträts im europäischen Sinn. Vielmehr sind sie Idealporträts, die nicht ein Individuum abbilden, sondern das Konzept eines Königs verbildlichen. [Benin_Königreich]
Gedenkkopf eines Königs
Ethnologisches Museum
Nach dem Tod eines Königs (oba) wurde ihm in einem abgeschlossenen Hof des Palasts ein Altar errichtet. Zu den bedeutendsten Gegenständen dieser Altäre gehörten aus Messing gegossene Gedenkköpfe des Verstorbenen. Umfangreiche Rituale und regelmäßige Opfer an diesem Altar durch den Nachfolger bestätigten dessen Beziehungen zu den königlichen Ahnen und verstärkten seine spirituelle Macht. Dieses Beispiel eines Gedenkkopfs des 17. Jahrhunderts zeigt den König mit den Regalien aus Korallenperlen: einer kappenähnlichen Krone und dem hohen Halskragen aus Korallenketten. [Benin_Königreich]
Hahn
Ethnologisches Museum
Plastiken von Hähnen standen auf den Altären des Königs und der Königinmutter. Hähne waren verbreitete Opfergaben in Benin. Zugleich sind sie auch ein Bild der Rolle der Mutter des Thronfolger (Edaiken). „Der Hahn, der am lautesten kräht“ war eine Bezeichnung der Hauptfrau des Königs, der Mutter des Thronfolgers und der potentiellen Königinmutter. Der Einfluss dieser Frauen auf die Politik Benins erhält so in dem Hahn ein Bild, das ihre Machtposition unterstreicht. [Benin_Königreich]
Gedenkkopf eines Königs
Ethnologisches Museum
Nach dem Tod eines Königs (oba) wurde ihm in einem abgeschlossenen Hof des Palasts ein Altar errichtet. Zu den bedeutendsten Gegenständen dieser Altäre gehörten aus Messing gegossene Gedenkköpfe des Verstorbenen. Umfangreiche Rituale und regelmäßige Opfer an diesem Altar durch den Nachfolger bestätigten dessen Beziehungen zu den königlichen Ahnen und verstärkten seine spirituelle Macht. Dieses Beispiel eines Gedenkkopfs des 17. Jahrhunderts zeigt den König mit den Regalien aus Korallenperlen: einer kappenähnlichen Krone und dem hohen Halskragen aus Korallenketten. [Benin_Königreich]
Altargruppe einer Königinmutter
Ethnologisches Museum
Altargruppe einer Königinmutter [Benin_Königreich]