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Objekttyp: Räuchergefäß
Ethnologisches Museum
Räuchergefäß mit Resten von Copalharz Eintrag im historischen Hauptkatalog, Abschrift: "Gefäße zum Aufbewahren von Kohlen"= IV Ca 203-205
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Räuchergefäß (Messing) H: 75 cm Abessinien". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Räuchergefäß in Gestalt eines eselähnlichen Tieres mit Spalthufen. Aus brauner Bronze mit Gold- und Silbereinlagen. Der Kopf mit langen Ohren sowie der Schwanz erinnern an einen Esel, der ein Halfter mit Gold- und Silbertauschierung trägt. Um den Hals liegt ein Band mit sechs Troddeln, das ebenso tauschiert ist. Um den ganzen Körper liegt eine Art Sielengeschirr mit Silbertauschierung, beiderseits des Bauches ein knopfartiges, silbertauschiertes Ornament. Die Beine sind kurze Säulen mit Rinderhufen. Das Tier ist hohl, auf dem Rücken ist eine ovale Öffnung, die mit einem durchbrochenen Deckel verschließbar ist. Das Ornament zeigt stilisierte Zeichen "langes Leben" und ist mit Gold- und Silbertauschierung verziert.
Ethnologisches Museum
Räuchergefäß , halbkugelförmiges, außen schraffiertes Gefäß, umgeben von einem schwenkbaren Bronzering, in Durchbruchtechnik gearbeitet.
Weihrauchgefäß mit Szenen aus dem Leben Christi
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Das Stück gehört zu einer Gruppe von Weihrauchgefäßen, deren Hauptmerkmal Reliefdarstellungen aus dem Leben Christi sind. Die bauchige Wandung zeigt die Verkündigung an Maria, die Heimsuchung (Maria bei Elisabeth), die Geburt Christi, die Taufe Christi, die Verkündigung der Geburt Christi an schafehütende Hirten und die Kreuzigung. Die Verwandtschaft dieser Szenen zu Pilgerampullen aus Palästina, deren Bilder auf die wichtigsten christlichen Pilgerstätten des Heiligen Landes verweisen, spricht dafür, dass zumindest die ältesten Exemplare dieser Weihrauchgefäße im Umkreis der heiligen Stätten als anspruchsvolle Pilgerandenken hergestellt worden sind. Drei Ösen dienten als Halterung für Trageketten. Die Gefäßform, die datierten Silberarbeiten ähnelt, und die Bildung der Ornamentik sprechen für eine Datierung ins 7. Jahrhundert. Damit kann das Stück zu den ältesten erhaltenen Beispielen dieses Typs gerechnet werden, der weit ins Mittelalter hinein produziert wurde.
Räuchergefäß mit Nilszene
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Die Wandung der flachen, gebauchten Schale zeigt in Relief Szenen, die typisch für antike sogenannte Nillandschaften sind: Kinder oder Eroten angeln, von einem Boot wird eine Reuse herabgelassen, ein Knabe reitet auf einem Delphin. Dazwischen wimmelt mannigfaltiges Fluss- und Meeresgetier, Muscheln, Fische, ein Krebs, ein Tintenfisch, eine Schlange. Ketten, die an den Ösen des oberen Tragerandes befestigt waren, dienten ursprünglich dazu, das Räuchergefäß zu schwingen und den Wohlgeruch darin glimmender Substanzen zu verbreiten. Wahrscheinlich wurde das Gerät in einem kultischem Zusammenhang verwendet. Die motivisch auf Ägypten weisende Darstellung lässt dabei an eine ägyptische Gottheit denken. Deshalb kann, muss das Stück aber trotz der Thematik nicht aus Ägypten selbst stammen. Der Datierungsvorschlag in das 3./4. Jahrhundert beruht auf der lockeren Anordnung der Figuren wie auf der rein paganen Darstellung.
Räuchergefäß
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Das Weihrauchfass besteht aus einem quadratischen, durchbrochenen Kasten mit vier Füßen und einem Klappdeckel in oben spitz zulaufender Pyramidenform. An den Deckelseiten befindet sich je ein Löwenkopf; auf der Spitze sitzt eine Taube mit einer Öse auf dem Rücken als Bekrönung. Ein verwandtes Stück befand sich ehemals in der Sammlung Seligmann in Köln.Das Objekt wird seit dem Zweiten Weltkrieg vermisst.