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Objekttyp: Reliefbildnis
Königin Luise von Preußen
Kunstgewerbemuseum
Das Biskuitbildnis der Königin Luise liegt auf blauem Fond auf und wird von einem goldradierten ovalen Kranz aus Immortellen gerahmt. Die Königin ist im Profil nach rechts dargestellt. Sie trägt ein Diadem und Perlenschmuck im aufgesteckten Haar. Ihr tief ausgeschnittenes Empirekleid wird von einem Hermelinmantel überfangen. Das Biskuitbildnis basiert auf einem Modell von Leonhard Posch, das um 1810, im Todesjahr der Königin, entstanden ist. Neben Porzellan sind auch Ausformungen aus Gips, vergoldetem Messing und Eisen überliefert. Weiterführende Informationen sind zu finden in: Dorothee Heim, Die Berliner Porzellanplastik und ihre skulpturale Dimension 1751-1825. Der Sammlungsbestand des Kunstgewerbemuseums Staatliche Museen zu Berlin (=Bestandskatalog XXVI. des Kunstgewerbemuseums SMB), Berlin, Regensburg 2016, S. 557; Carla und Christian Beyer (Freundeskreis keramischer Münzen und Medaillen), Medaillen der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin, www.online-druck.biz, 2019 (2. Auflage), S. 111. ClKa
König Friedrich Wilhelm III. von Preußen
Kunstgewerbemuseum
Das Biskuitbildnis des Königs Friedrich Wilhelm III. liegt auf blauem Fond auf und wird von einem goldradierten ovalen Eichenkranz gerahmt. Der König ist im Profil nach links dargestellt. Er ist barhäuptig, trägt den Generalsrock und das Band vom Schwarzen Adlerorden. Leonhard Posch hat ab 1805 mehrere Bildnismedaillons Friedrich Wilhelms III. geschaffen. Die Vorlage für das Biskuitmedaillon datiert von 1806 und wurde in verschiedenen Materialien ausgeführt. Weiterführende Informationen sind zu finden in: Dorothee Heim, Die Berliner Porzellanplastik und ihre skulpturale Dimension 1751-1825. Der Sammlungsbestand des Kunstgewerbemuseums Staatliche Museen zu Berlin (=Bestandskatalog XXVI. des Kunstgewerbemuseums SMB), Berlin, Regensburg 2016, S. 554; Carla und Christian Beyer (Freundeskreis keramischer Münzen und Medaillen), Medaillen der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin, www.online-druck.biz, 2019 (2. Auflage); S. 86 ClKa
C.J.G. Klipfel
Kunstgewerbemuseum
Inventareintrag: „Relief von Biscuitporzellan, männliches Portrait. Umschrift: C. G. C. Klipfel. Koen. preus. Geh. Cammerrath und Porcel. Manuf. Direct. 1728/98. Rundbild mit Rahmen aus Lorbeerblättern. (:Gekittet:) – nicht gezeichnet Berlin Ende des 18. Jahrhunderts“ Das Stück ist seit dem II. Weltkrieg verschollen. (Heim 2016, Krüger Verlustverz. Nr. 81)
Friedrich Elias Meyer
Kunstgewerbemuseum
Inventareintrag: „Portraitmedaillon Porzellan, weiß. Oval. darstellend den Bildhauer Wilhelm Christian Meyer +1786. Berlin um 1780“ Anmerkung: Irrtümliche Bezeichnung im Inventar, es ist kein Portraitmedaillon Wilhelm Christian Meyers bekannt. Im KGM Archiv Foto unter falscher Inv. Nr. 1903,78, dieses Stück ist eindeutig ein anderes Exemplar (siehe Verlustverz. Nr. 26 1903,78), publiziert 1902, KGM Vorbildersammlung. Karte schon 1898 angelegt, daher Zugang des Stückes in die Sammlung vor 1898, Erwerbung Sammlung Minutoli 1869, Maße stimmen überein. Das Stück ist seit dem II. Weltkrieg verschollen. (Heim 2016, Krüger Verlustverz. Nr. 90)
Idealporträt des Diogenes
Kunstgewerbemuseum
Das nach Links gewendete Idealporträt des Diogenes von Sinope zeigt den griechischen Philosophen in einer strengen Profilansicht mit dem Attribut einer Öllampe. Das kleine Format macht es wahrscheinlich, dass der Tondo aus gebranntem Ton als Bozzetto für eine großformatige Arbeit in anderem Naterial diente. Trotz der Inschrift OPVS DE LAMBRANTIIS konnte das Werk bislang keinem bekannten italienischen Bildhauer zugewiesen werden. LL
Frau Meyer
Kunstgewerbemuseum
Inventareintrag: „Portraitmedaillon von Porzellan von Madame Meyer, Schwester des Bildhauers Meyer. Berlin um 1780“ Anmerkung: Falsche Angabe im Inventar. Durch den Wortlaut des Briefes in ihrer Hand lässt sie sich als Frau Meyer, geb. Lucius, identifizieren. ohne Modellnummer Das Stück ist seit dem II. Weltkrieg verschollen. (Heim 2016, Krüger Verlustverz. Nr. 91)
Johann Wilhelm Ludwig Gleim
Kunstgewerbemuseum
Inventareintrag: „Relief, rund, Biskuitporzellan. Kopf von Joh. Wilh. Ludw. Gleim. Profil nach rechts. Auf dem erhöhten Rande gemalt in Gold Lorbeerkranz und Leisten. Bezeichnet: gezeichnetes Zepter Berlin Anf. 19. Jhdt.“ Das Stück ist seit dem II. Weltkrieg verschollen. (Heim 2016, Krüger Verlustverz. Nr. 25))
Maria Fedorowna
Kunstgewerbemuseum
Inventareintrag: „Biscuitmedaillon in glasiertem Rande. Weibliches Brustbild in Relief von der rechten Seite mit Umschrift: Maria Fedorowna Russor. (um) ducis Coniux. Bezeichnet: Berl. 1777 Sceptermarke in Blau. Berlin 1777“ Das Stück ist seit dem II. Weltkrieg verschollen. (Heim 2016, Krüger Verlustverz. Nr. 22)