13 Ergebnisse
Objekttyp: Reliquiarfigur (byeri)
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Holzfigur, männlich Brust Augen, Schläfen mit Messingbeschlag. Vergl. III C 6690 Ähnlich III C 26729 H. 90 cm. Ngumba Mabea". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: " Figur, mit Messingschmuck Ngumba.". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Die Figur ist Bestandteil eines byeri, das mit zwei Wächterfiguren und dem gesamten Inhalt von einem deutschen Verwaltungsbeamten im Süden Kameruns gekauft wurde. Die Figur ist mit ihrem Schmuck aus Glasperlen, einem europäischen Knopf und der großen Haube aus Federn ungewöhnlich gut erhalten. In der Hand trägt sie ein Medizinhorn. Augen, Schmucknarben und Armbänder sind durch Beschlag aus Messingblech und Messingnägel hervorgehoben. Diese wertvollen Materialien unterstreichen ihre Kraft, die in dem muskulösen Körper, dem breiten Hals, dem gespannten Gesicht mit flachem Kinn und breitem, schmallippigem Mund auch einen bildlichen Ausdruck findet. / P.J. [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Kopf und Körper dieser Figur sind abstrahiert und streng symmetrisch um eine Mittelachse angelegt. Der Kopf mit hoher gewölbter Stirn, durch Messingscheiben markierten Augen und einem breiten, leicht geöffneten Mund mit herabhängenden Mundwinkeln ist überproportional groß. Der zylindrische, breite Hals verlängert sich in den Körper, der auf massiven Beinen ruht. Die Hände sind vor der Brust zusammengelegt. Ihre abschreckend wirkende Kraft zeigt sich in einem Bild, in dem Jungendlichkeit und ein beinahe kindliches Gesicht mit runden Augen eine irritierende Beziehung mit Merkmalen wie starrem Blick und schmallippigem, breitem Mund eingehen. / P.J.
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Ngumba: 'mbiang' (die männliche Figur), norra mbiang (die weibliche); Yaunde: 'ngulu melan' resp. 'mininia ngulu melan'. 2 Paar Fetischfiguren aus Holz. a) 40 cm hoch b) 44 " " c) 41 cm hoch d) 43 " " Ngumba. Dieselben haben einen Ehrenplatz im Männerhaus in einer Ecke oder an der Mittelsäule. Sie stehen in einem runden Gefäß von Fassform (ausgehöhlter Baumstamm), in welchem sich ein oder mehrere Schädel befinden. Bei dem Feste der Stammesmarkung, das bei den Ngumba ähnlich dem der Yaunde ist, wird der Fetisch in eine in der Nähe des Dorfes im Busch gelegene Hütte gebracht, von der ein in den Boden gegrabener Gang nach einer Hütte im Dorfe resp. dem Männerhaus führt, wo die Schädel herausgenommen und mit frischer Medizin gefüllt werden, worauf die Figuren in der Hand des Medizinmannes tanzen. Nach Beendigung des Festes werden sie wieder aufgestellt. Sie sind bei den Ngumba sozusagen im täglichen Gebrauch. Sie widmen diesen Figuren große Aufmerksamkeit, indem sie dieselben bemalen u. mit Schmuck versehen. Die Yaunde bedienen sich dieser Figuren ebenfalls, aber bedeutend größerer, beschränken sich jedoch darauf, denselben bei dem Fest der Stammesmarkung zu opfern, resp. bei Feiern von Medizinschmäusen." [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Ngumba: 'mbiang' (die männliche Figur), norra mbiang (die weibliche); Yaunde: 'ngulu melan' resp. 'mininia ngulu melan'. 2 Paar Fetischfiguren aus Holz. a) 40 cm hoch b) 44 " " c) 41 cm hoch d) 43 " " Ngumba. Dieselben haben einen Ehrenplatz im Männerhaus in einer Ecke oder an der Mittelsäule. Sie stehen in einem runden Gefäß von Fassform (ausgehöhlter Baumstamm), in welchem sich ein oder mehrere Schädel befinden. Bei dem Feste der Stammesmarkung, das bei den Ngumba ähnlich dem der Yaunde ist, wird der Fetisch in eine in der Nähe des Dorfes im Busch gelegene Hütte gebracht, von der ein in den Boden gegrabener Gang nach einer Hütte im Dorfe resp. dem Männerhaus führt, wo die Schädel herausgenommen und mit frischer Medizin gefüllt werden, worauf die Figuren in der Hand des Medizinmannes tanzen. Nach Beendigung des Festes werden sie wieder aufgestellt. Sie sind bei den Ngumba sozusagen im täglichen Gebrauch. Sie widmen diesen Figuren große Aufmerksamkeit, indem sie dieselben bemalen u. mit Schmuck versehen. Die Yaunde bedienen sich dieser Figuren ebenfalls, aber bedeutend größerer, beschränken sich jedoch darauf, denselben bei dem Fest der Stammesmarkung zu opfern, resp. bei Feiern von Medizinschmäusen." [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "'Ngule malang.' Fetisch (vgl. III C 6434). Cylindrisches Gefäß aus Baumrinde (a); auf dem Rande sitzen 2 Holzfiguren (b,c). Im Gefäss befinden sich 5 Schädel (von den Voreltern des Chiefs, Vater, Grossvater etc.) (d-h); unter denselben 'Medizin', darunter 2 Blechbüchsen und eine Rindenbüchse, gefüllt mit in Blätter gewickeltem Rotholz (i-l), 2 Speerspitzen (m,n) und eine Menge Rinden- und Holzstücke. Ngumba." Beschreibung: c) menschliche Figur als Wächter [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "'ngule malang' (Ngumba), 'Ngule Malenge' (Mabea), 'Ngule Maleng (?)'. 2 Fetischfiguren (männlich und weiblich) mit Rindenbehälter (in Ngumba: 'shea') für Schädel, Medizin etc. Erklärung siehe bei III C 6434. Cylinder 42 cm h[och]. [Symbolische Zeichnung für "männlich"] Fig. 58 cm, mit Stiel 6 cm lger [=länger]. [Symbolische Zeichnung für "weiblich"] Fig. 53,5 cm h. Ngumba." [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "'ngule malang' (Ngumba), 'Ngule Malenge' (Mabea), 'Ngule Maleng (?)'. 2 Fetischfiguren (männlich und weiblich) mit Rindenbehälter (in Ngumba: 'shea') für Schädel, Medizin etc. Erklärung siehe bei III C 6434. Cylinder 42 cm h[och]. [Symbolische Zeichnung für "männlich"] Fig. 58 cm, mit Stiel 6 cm lger [=länger]. [Symbolische Zeichnung für "weiblich"] Fig. 53,5 cm h. Ngumba." [SM8HF]