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Objekttyp: Ritualobjekt
Buddhistisches Reliquiar mit Karoshthi-Inschrift aus dem Jahr 20 n. Chr.
Museum für Asiatische Kunst
[SM8HF]
Knochenschürze, Bestandteil eines Ritualkostüms
Museum für Asiatische Kunst
Diese aus Knochen angefertigte Schürze ist Teil des Kostüms einer zornvollen Figur bei rituellen Tänzen (Cham-Tanz). Sie wird meistens von Yama getragen, dem Herrscher des Totenreichs. Nur Mönchen, die durch intensive Meditation die Erkenntnis der Gleichgültigkeit zwischen Gut und Böse erlangt haben, durften Ornamente aus menschlichen Knochen bei hohen tantrischen Initiationen und Riten tragen. Cham Tänze („Göttertanz“) sind von Musik begleitete Maskentänze. Sie werden sowohl im Bön als auch von tibetischen Buddhisten aufgeführt. Das klösterliche Mysterienspiel symbolisiert den Sieg des Buddhismus über die dunklen Aspekte des Daseins. Cham-Tanz - Maskentanzrituale Cham Tänze sind von Musik begleitete Maskentänze, die in allen Himalaya-Regionen sowohl im Bön als auch von tibetischen Buddhisten aufgeführt werden. Das klösterliche Mysterienspiel symbolisiert den Sieg des Buddhismus über die dunklen Aspekte des Daseins, bzw. die Vernichtung des Bösen. Sie werden in der Regel von Mönchen aufgeführt, die sich durch Fasten, Meditation und Visualisierung von Gottheiten auf ihre Rolle vorbereiten. Getanzt wird mit farbenprächtigen Brokatgewändern und großen Masken. SM8HF
Ritueller Kopfputz
Museum für Asiatische Kunst
Dieser rituelle Kopfbedeckung, ein helmartiger Kopfputz eines Totenbeschwörers, besteht aus schwarzem Samt, mit einem Stirnschmuck aus fünf Totenschädeln, die aus Bein geschnitzt sind. Kopfbedeckungen dieser Art werden im tibetischen Buddhismus von gelehrten Mönchen zu besonderen Zeremonien und rituellen Tänzen getragen. Cham-Tanz - Maskentanzrituale Cham Tänze sind von Musik begleitete Maskentänze, die in allen Himalaya-Regionen sowohl im Bön als auch von tibetischen Buddhisten aufgeführt werden. Das klösterliche Mysterienspiel symbolisiert den Sieg des Buddhismus über die dunklen Aspekte des Daseins, bzw. die Vernichtung des Bösen. Sie werden in der Regel von Mönchen aufgeführt, die sich durch Fasten, Meditation und Visualisierung von Gottheiten auf ihre Rolle vorbereiten. Getanzt wird mit farbenprächtigen Brokatgewändern und großen Masken. SM8HF
Buddhistischer Schrein
Museum für Asiatische Kunst
Buddhistischer Schrein aus getriebenem Bronzeblech, vergoldet mit Edelsteineinlagen. In den Privathäusern Nepals ist es üblich, einen kleinen Haus-Schrein zur Andacht aufzustellen, insbesondere für die tägliche Verehrung der „Familiengottheit“ (kul-devata). Sie dienten der privaten Andacht und wurden, wenn sie kleinformatig waren, auch auf Reisen mitgeführt. Ende 18./Anfang 19. Jh. wurden besonders kostbar ausgestatte Schreine hergestellt. Das Kultbild dieses besonders kunstvoll gearbeiteten Schreins ist der gekrönte Buddha Akshobhya aus Bergkristall. Er sitzt auf einem mit einer Lotosblüte verzierten Thron. Im Giebelfeld thront der Buddha Amitabha.
Buddhistischer Schrein
Museum für Asiatische Kunst
Dieser reich mit Edelsteinen und Halbedelsteinen ausgeschmückte Schrein zeigt Elemente der nepalesischen Architektur, wie der pagodendachartige Aufsatz, die seitlichen Wunschjuwele, sowie die mit kirtimukhas (fratzenartige Köpfe) überwölbten Nischenrahmungen. In der unteren Reihe sind drei stehende Bodhisattvas dargestellt, in der oberen Reihe befinden sich drei Gottheiten im Lotossitz. SM8HF
Reliquiar in Form eines Chorten
Museum für Asiatische Kunst
Chörten (skt. stupa) sind Reliquienschreine. Vorbild sind alte indische, vorbuddhistische Grabhügel als Beisetzungsstätte der Gebeine oder Asche bedeutender Herrscher. Im tibetischen Buddhismus dienen sie überwiegend zur Bewahrung von Objekten mit einer symbolischen Bedeutung, Reliquien einer heiligen Person oder spirituellen Texten. Die heiligen Texte stehen für seine Worte, Statuen repräsentieren seinen Körper. Chörten sind ein Abbild des Universums. Der Grundriss folgt dem Prinzip eines dreidimensionalen Mandala. Die Form dieses Stupa mit einer viereckigen Basis und einer runden Kuppel ist typisch für Tibet. SM8HF
Mani-Stein mit Darstellung des Shadakshari Lokeshvara
Museum für Asiatische Kunst
Mani Steine sind mit religiösen Texten, Mantras oder Figuren gravierte Steine, die entlang von Pilgerwegen im tibetischen Kulturraum oder an heiligen Orten platziert werden. Der auf diesem Stein dargestellte Shadakshari Lokeshvara ist eine Form von Avalokiteshvara mit einem Gesicht und vier Armen. Er wird auch als Personifikation des bekannten Mantra „Om, mani padme, hum“ angesehen. SM8HF
Halskette aus reliefbeschnitzten Knochen
Museum für Asiatische Kunst
Diese Halskette aus beschnitzten Knochen ist Teil eines Cham-Tanz Kostüms. Hierzu gehören u.a. noch eine Knochenschürze, Armbänder und eine spezielle Kopfbedeckung. Cham Tänze („Göttertanz“) sind von Musik begleitete Maskentänze. Sie werden sowohl im Bön als auch von tibetischen Buddhisten aufgeführt. Das klösterliche Mysterienspiel symbolisiert den Sieg des Buddhismus über die dunklen Aspekte des Daseins. SM8HF
Armbänder für Ritualtanz
Museum für Asiatische Kunst
Die zwei Armbänder gehören zu dem Kostüms einer zornvollen Figur beim Cham-Tanz („Göttertanz“). Cham Tänze sind von Musik begleitete Maskentänze. Sie werden sowohl im Bön als auch von tibetischen Buddhisten aufgeführt. Das klösterliche Mysterienspiel symbolisiert den Sieg des Buddhismus über die dunklen Aspekte des Daseins. Cham-Tanz - Maskentanzrituale Cham Tänze sind von Musik begleitete Maskentänze, die in allen Himalaya-Regionen sowohl im Bön als auch von tibetischen Buddhisten aufgeführt werden. Das klösterliche Mysterienspiel symbolisiert den Sieg des Buddhismus über die dunklen Aspekte des Daseins, bzw. die Vernichtung des Bösen. Sie werden in der Regel von Mönchen aufgeführt, die sich durch Fasten, Meditation und Visualisierung von Gottheiten auf ihre Rolle vorbereiten. Getanzt wird mit farbenprächtigen Brokatgewändern und großen Masken. SM8HF
Buddhistisches Reliquiar, dosenförmig mit Lotosblattdekor und goldenem Miniaturreliquiar
Museum für Asiatische Kunst
[SM8HF]
Vajra
Museum für Asiatische Kunst
Das Diamantzepter (skt. vajra, tib. dorje) dessen Form vom Donnerkeil des vedischen Gottes Indra stammt, ist das essentielle Symbol des Varjayana und vorherrschende Attribut bei allen Darstellungen tibetischer Gottheiten. Der vajra, der auch als „Donnerkeil“ bezeichnet und mit einem unzerstörbaren Diamanten gleichgesetzt wird, steht für die Unzerstörbarkeit der Erleuchtung. Als dynamisches männliches Prinzip steht er für die „Methode“ der Erkenntnis (upaya). Zusammen mit dem gegensätzlichen Prinzip der passiven weiblichen Glocke (skt. ghanta) bildet er die ultimative Wahrheit, die zur Erleuchtung führt. SM8HF
Priesterkrone
Museum für Asiatische Kunst
Priesterkronen mit fünf Blättern wurden von gelehrten tibetischen Mönchen bei besonderen Ritualen aufgesetzt. Auf den Blättern dieser Krone sind Mahakala und seine Begleiterinnen dargstellt. Mahakala ist einer der Dharmapalas, der Beschützer des tibetischen Buddhismus. Mit ihrer schrecklichen Erscheinung wehren sie Feinde der buddhistischen Lehre ab. Die Rolle des Lehrmeisters (lama) Im tibetischen Buddhismus sind spirituelle Lehrer (lamas) für einen Laien unentbehrlich, um die Inhalte der Lehre verstehen und in die Praxis umzusetzen zu können. Ein Lama muss nicht unbedingt ein Mönch sein; es ist ein Mensch, der die Lehren des Buddhismus und die Anweisungen der Tantras versteht, und eine spirituelle Verwirklichung besitzt, die ihn zu geistlicher Führung befähigt. Er überwacht die Praxis der Schüler und gibt ihnen entsprechend ihres Kenntnisstandes sein Wissen weiter. SM8HF
Schädelstab (khatvanga)
Museum für Asiatische Kunst
Der magische Schädelstab (skt. khatvanga) wird nur von Mönchen getragen, die im Tantra erfahren sind und übernatürliche Fähigkeiten (siddhi) besitzen. Der lange Stab, der auch als Symbol der höchsten Erleuchtung gilt, trägt an der Spitze einen vajra oder einen Dreizack. Darunter befinden sich drei Köpfe, die auf einem Weihwassergefäß (amritakalsha) ruhen, das von einem Doppelvajra (vishavajra) getragen wird. SM8HF
Ritualglocke
Museum für Asiatische Kunst
Als weibliches Prinzip und stellvertretend für Weisheit (prajna) wird die Glocke (skt. ghanta, tib. drilbu) bei Ritualen zusammen mit dem männlichen Donnerkeil (vajra) verwendet. Sie werden bei Zeremonien u.a. vor der Brust gekreuzt und leiten Herbeirufungen ein. Die Glocke steht für die „Stimme des Dharma“. Ihr rasch verhallender Klang symbolisiert Vergänglichkeit und vertreibt negative Kräfte. Der ausgeformte Griff zeigt einen vajra Teil. SM8HF
Fünf Diamantzepter (Vajra)
Museum für Asiatische Kunst
Der vajra (tib. dorje), dessen Form vom Donnerkeil des vedischen Gottes Indra stammt, gilt als das wichtigste Symbol des tibetischen Buddhismus. Als dynamisches männliches Prinzip steht er für die „Methode“ der Erkenntnis (upaya). Zusammen mit dem gegensätzlichen Prinzip der passiven weiblichen Glocke (skt. ghanta) bildet er die ultimative Wahrheit, die zur Erleuchtung führt. SM8HF
Drei Gebetsmühlen (Mani-Handrad)
Museum für Asiatische Kunst
In einer Hand-Gebetsmühle (manikhorlo) befindet sich ein aufgerollter heiliger Text oder ein Mantra. Durch das Drehen der Mühle, immer in Richtung des Sonnenlaufs, wird der Text als wie „gesprochen“ angesehen und in die Welt verbreitet. Da das Lesen und Sprechen von heiligen Texten als Karma verbessernd gilt und dies zu einer besseren Wiedergeburt führt, ist das Andrehen der Gebetsmühlen weit verbreitet. SM8HF
Tragbarer Schrein mit Buddha Shakyamuni, mit Schriftröllchen
Museum für Asiatische Kunst
Reliquienbehältnisse (tib. ga'u) sind kleine, meist aus Metall angefertigte Reisealtäre oder reichverzierte tragbare Amulettschreine, die mit einer Schnur am Hals getragen oder am Gürtel befestigt werden. Zentraler Bestandteil ist das Meditationsobjekt in Form einer kleinen Kultfigur, meist eine buddhistische Gottheit. Andere Reliquien können u.a. Knochenteile verstorbener religiöser Lehrer, Heilkräuter oder religiöse Texte sein. SM8HF
Votivtafel mit Buddha im Mahabodhi-Tempel vor Bodhibaum, umgeben von Votivstupas
Museum für Asiatische Kunst