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Objekttyp: Rolle (Schriftträger )
Hieratischer Papyrus mit den Wundererzählungen des Papyrus Westcar
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Die Sammlung von Geschichten, die sich Pharao Cheops von seinen Söhnen zur Zerstreuung erzählen lässt, ist etwa wie eine Rahmengeschichte aus 1001 Nacht aufgebaut. Der Schluss und bei weitem der größte Teil gehen in eine politisch-literarische Parabel über, die den Wechsel der 4. und 5. Dynastie und der Herrschaft der neuen Könige, die sich fortan Söhne des Re nennen, legitimieren soll. Der Zauberer Djedi, der abgeschlagene Köpfe von Gänsen wieder aufsetzen kann, prophezeit Cheops die Geburt von Drillingen, die der Sonnengott Re selbst gezeugt hat und die den Thron besteigen werden. V. Lepper
Hieratischer Papyrus mit den Wundererzählungen des Papyrus Westcar
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Die Sammlung von Geschichten, die sich Pharao Cheops von seinen Söhnen zur Zerstreuung erzählen lässt, ist etwa wie eine Rahmengeschichte aus 1001 Nacht aufgebaut. Der Schluss und bei weitem der größte Teil gehen in eine politisch-literarische Parabel über, die den Wechsel der 4. und 5. Dynastie und der Herrschaft der neuen Könige, die sich fortan Söhne des Re nennen, legitimieren soll. Der Zauberer Djedi, der abgeschlagene Köpfe von Gänsen wieder aufsetzen kann, prophezeit Cheops die Geburt von Drillingen, die der Sonnengott Re selbst gezeugt hat und die den Thron besteigen werden. V. Lepper
Hieratischer Papyrus mit den Wundererzählungen des Papyrus Westcar
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Die Sammlung von Geschichten, die sich Pharao Cheops von seinen Söhnen zur Zerstreuung erzählen lässt, ist etwa wie eine Rahmengeschichte aus 1001 Nacht aufgebaut. Der Schluss und bei weitem der größte Teil gehen in eine politisch-literarische Parabel über, die den Wechsel der 4. und 5. Dynastie und der Herrschaft der neuen Könige, die sich fortan Söhne des Re nennen, legitimieren soll. Der Zauberer Djedi, der abgeschlagene Köpfe von Gänsen wieder aufsetzen kann, prophezeit Cheops die Geburt von Drillingen, die der Sonnengott Re selbst gezeugt hat und die den Thron besteigen werden. V. Lepper
Hieratischer Papyrus mit Auszügen aus einem medizinischen Handbuch
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Teil eines medizinischen Handbuchs. Das Handbuch besteht aus mehreren, nicht systematisch geordneten Traktaten. Dabei sind Rezepte gegen Darmparasiten, Erkrankungen der weiblichen Brust, Hämaturie, Husten etc. zu finden. Der Papyrus datiert in die 19. Dynastie des Neuen Reiches und stammt aus Saqqara. Die Rezeptüberschriften sind in roter Tinte (Rubra) geschrieben. V. Lepper
R: Kommentar des Didymos zu Reden des Demosthenes / V: Hierokles der Stoiker, Ethische Elementarlehre (Ἠθικὴ στοιχείωσις)
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
R: Didymos, Kommentar zu Demosthenes, Reden 9 (= Philippika 3), 10 (= Philippika 4), 11 und 13 (für Didymos 12). Diese Seite ist sichtbar in der Ausstellung im Neuen Museum Nach BerlPap: http://berlpap.smb.museum/02726/ V: Hierokles der Stoiker, Ethische Elementarlehre (Ἠθικὴ στοιχείωσις) Nach BerlPap: http://berlpap.smb.museum/02727/
Griechisch-demotischer Papyrus mit Getreideabrechnungen und Sterntafeln (Pap. Berlin P 8279 + P 23547)
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Auf dem Recto dieses Papyrus ist zwischen die Zeilen einer griechischen Rechnung über Korneingänge in demotischer Sprache und Schrift ein Festlied notiert. Auf dem Verso des Textes befinden sich demotische Planetentafeln, sicherlich als Nachschlagewerk zu astrologischen Zwecken. J. Moje
Hieroglyphischer Papyrus mit dem Totenbuch der Isetemchebit
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Aus der römischen Kaiserzeit stammt dieser hieroglyphische Totenpapyrus der Isetemchebit. Er beinhaltet Dokumente vom Atmen. Dies ist ein eindrückliches Beispiel dafür, dass bis weit in die christliche Zeit hinein Hieroglyphen als Schrift verwendet wurden und auch religiöse Praktiken des Alten Ägypten umgesetzt wurden. V. Lepper
Hieratischer Papyrus mit Sargtextsprüchen und einem Opferritual
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Die Sammlung vereinigt Sprüche, die vor allem auf den Särgen dieser Zeit aufgeschrieben sind und teilweise als Vorläufer der Sprüche des Totenbuchs dienen. Die einzelne Zeile rechts mag eine Art Überschrift sein: "Du bist machtvoll, du bist gerechtfertigt gegenüber deinen Feinden." Die Wischspuren rechts auf dem Papyrus weisen darauf hin, dass der Papyrus abgewaschen und wiederverwendet wurde (Palimpsest). I. Müller
Demotischer Papyrus mit dem "Denkmal memphitischer Theologie" (Pap. Berlin P 13603 + 15506 + 23751)
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Auf diesem aus drei separat inventarisierten Fragmenten bestehenden Papyrus ist in demotischer Sprache und Schrift eine Version der memphitischen Kosmogonie, des sogenannten "Denkmals der memphitischen Theologie", niedergeschrieben worden. Der Hauptzeuge für diesen Text ist der "Schabaka-Stein", welcher sich heute im British Museum (Inventarnummer EA 498) befindet. Es handelt sich hier um den Weltschöpfungsmythos in derjenigen Version, die von den Priestern im religiösen Zentrum Memphis entwickelt worden war. Zentrale Figur dieses Mythos ist der memphitische Hauptgott Ptah. J. Moje
Hieroglyphischer Papyrus mit einem Auszug aus dem Amduat für die Sängerin des Amun Sched-Mut
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieser hieroglyphische Papyrus enthält eine Version des Unterweltsbuches, das die Ägypter „Amduat“ genannt haben, „Buch von dem, was in der Unterwelt ist“. Das „Amduat“ entstand im Neuen Reich und war anfangs nur für die Dekoration in den königlichen Gräbern vorgesehen, sowie in denjenigen von ranghohen Staatsbeamten. Erst ab der Dritten Zwischenzeit tauchen Belege auf Papyrus auf, die als Grabbeigabe dienten. Nun konnten auch Privatpersonen diesen Text für sich verwenden. Überwiegend wird nicht mehr der ganze Text notiert, sondern nur Auszüge mit einzelnen Nachtstunden. Das Buch ist in zwölf Abschnitten eingeteilt, die jeweils eine der zwölf Stunden der Nacht symbolisieren. Darin wird die Barkenfahrt des Sonnengottes Re durch die Unterwelt während der Nacht thematisiert. Dabei begegnen Re diverse Probleme und Hindernisse, die er, unterstützt von Helfern, überwinden muss, um seine Fahrt vollenden und am Morgen wieder aufgehen zu können. Der Hauptgegner ist der schlangengestaltige Apophis. Für die Verstorbenen, denen der Text als Grabbeigabe mitgegeben wurde, diente er als eine Art „Reiseführer“ durch die Unterwelt. Der hier vorliegende Papyrus gehört der Sängerin des Amun namens Sched-Mut und enthält die 11. und 12. Nachstunde. J. Moje
Hieratischer Papyrus mit einem Auszug des „Buches vom Atmen" des Harsiesis, Sohn des Hor-Sesonchis
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieser hieratische Papyrus enthält einen Auszug aus dem "Buch vom Atmen". Das ist ein religiöser Jenseitstext aus dem Umfeld des Totenbuches, der in mehreren verschiedenen Versionen existiert und seit der Ptolemäerzeit als solcher belegt ist. Anrufungen an diverse Gottheiten sollen den Verstorbenen im Jenseits beschützen und sein dortiges Leben gewährleisten, indem sie ihm u.a. Nahrung, aber auch Atemluft zur Verfügung stellen. Das hier vorliegende Exemplar wurde für einen Priester des Amun-Re namens Harsiesis, Sohn des Priesters Hor-Sesonchis angefertigt. Dazu gibt es eine polychrone Darstellung des Totengerichts aus dem Totenbuch. J. Moje
Hieroglyphischer Papyrus mit Auszügen aus Amduat und Totenbuch für den Priester Hor-em-chemmis
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieser hieroglyphische Papyrus enthält eine Version des Unterweltsbuches, das die Ägypter „Amduat“ genannt haben, „Buch von dem, was in der Unterwelt ist“, sowie einen Auszug aus dem Totenbuch, dem „Buch vom Herausgehen am Tage“. Das „Amduat“ entstand im Neuen Reich und war anfangs nur für die Dekoration in den königlichen Gräbern vorgesehen, sowie in denjenigen von ranghohen Staatsbeamten. Erst ab der Dritten Zwischenzeit tauchen Belege auf Papyrus auf, die als Grabbeigabe dienten. Nun konnten auch Privatpersonen diesen Text für sich verwenden. Überwiegend wird nicht mehr der ganze Text notiert, sondern nur Auszüge mit einzelnen Nachtstunden. Das Buch ist in zwölf Abschnitten eingeteilt, die jeweils eine der zwölf Stunden der Nacht symbolisieren. Darin wird die Barkenfahrt des Sonnengottes Re durch die Unterwelt während der Nacht thematisiert. Dabei begegnen Re diverse Probleme und Hindernisse, die er, unterstützt von Helfern, überwinden muss, um seine Fahrt vollenden und am Morgen wieder aufgehen zu können. Der Hauptgegner ist der schlangengestaltige Apophis. Für die Verstorbenen, denen der Text als Grabbeigabe mitgegeben wurde, diente er als eine Art „Reiseführer“ durch die Unterwelt. Das „Totenbuch“ ist eine Spruchsammlung, die dem Verstorbenen bei dem Übergang ins Jenseits behilflich ist. Besonders bekannt ist die Gerichtsszene, bei der am Ende das Herz der Verstorbenen gegenüber der Wahrheit gewogen wird. Der hier vorliegende, ausführliche Papyrus gehört einem thebanischen Priester namens Hor-em-Chemmis. Aus dem Amduat sind vorhanden die 9. bis 12. Nachstunde, aus dem Totenbuch die Vignette zu Spruch 125. J. Moje
Hieratischer Papyrus mit einem Auszug des „Buches vom Atmen" des Pa-lyn-chem
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieser hieratische Papyrus enthält einen Auszug aus dem "Buch vom Atmen". Das ist ein religiöser Jenseitstext aus dem Umfeld des Totenbuches, der in mehreren verschiedenen Versionen existiert und seit der Ptolemäerzeit als solcher belegt ist. Anrufungen an diverse Gottheiten sollen den Verstorbenen im Jenseits beschützen und sein dortiges Leben gewährleisten, indem sie ihm u.a. Nahrung, aber auch Atemluft zur Verfügung stellen. Das vorliegende Exemplar wurde für einen Mann namens Pa-lyn erstellt. Es enthält das 1. Buch des Atmens, sowie eine Darstellung des Verstorbenen adorierend vor dem thronenden Osiris, dahinter das Totengericht. J. Moje
Hieroglyphischer Papyrus mit Auszügen aus Amduat und Totenbuch für den Priester Hor-em-chemmis
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieser hieroglyphische Papyrus enthält eine Version des Unterweltsbuches, das die Ägypter „Amduat“ genannt haben, „Buch von dem, was in der Unterwelt ist“, sowie einen Auszug aus dem Totenbuch, dem „Buch vom Herausgehen am Tage“. Das „Amduat“ entstand im Neuen Reich und war anfangs nur für die Dekoration in den königlichen Gräbern vorgesehen, sowie in denjenigen von ranghohen Staatsbeamten. Erst ab der Dritten Zwischenzeit tauchen Belege auf Papyrus auf, die als Grabbeigabe dienten. Nun konnten auch Privatpersonen diesen Text für sich verwenden. Überwiegend wird nicht mehr der ganze Text notiert, sondern nur Auszüge mit einzelnen Nachtstunden. Das Buch ist in zwölf Abschnitten eingeteilt, die jeweils eine der zwölf Stunden der Nacht symbolisieren. Darin wird die Barkenfahrt des Sonnengottes Re durch die Unterwelt während der Nacht thematisiert. Dabei begegnen Re diverse Probleme und Hindernisse, die er, unterstützt von Helfern, überwinden muss, um seine Fahrt vollenden und am Morgen wieder aufgehen zu können. Der Hauptgegner ist der schlangengestaltige Apophis. Für die Verstorbenen, denen der Text als Grabbeigabe mitgegeben wurde, diente er als eine Art „Reiseführer“ durch die Unterwelt. Das „Totenbuch“ ist eine Spruchsammlung, die dem Verstorbenen bei dem Übergang ins Jenseits behilflich ist. Besonders bekannt ist die Gerichtsszene, bei der am Ende das Herz der Verstorbenen gegenüber der Wahrheit gewogen wird. Der hier vorliegende, ausführliche Papyrus gehört einem thebanischen Priester namens Hor-em-Chemmis. Aus dem Amduat sind vorhanden die 9. bis 12. Nachstunde, aus dem Totenbuch die Vignette zu Spruch 125. J. Moje
Hieroglyphischer Papyrus, Totenbuch der Hausherrin Keku
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Totenbücher gibt es seit dem Beginn des Neuen Reiches (um 1500 v. Chr.). In der vollständigen Ausgabe sind mehr als 200 Kapitel erhalten, man beschränkte sich aber häufig auf die wesentlichen Aussagen. Das Totenbuch wurde dem Verstorbenen in Form einer Papyrusrolle mitgegeben oder einzelne Kapitel wurden, auf Leinenbinden geschrieben, in die Mumie eingewickelt. Die Sprüche sollten dem Verstorbenen helfen, sich in der Unterwelt zurecht zu finden und sich korrekt gegenüber ihren Bewohnern, Göttern und Dämonen, zu verhalten, damit er als 'Verklärter' unter ihnen leben konnte. Bei keinem Totenbuch fehlt das 125. Kapitel, das das sogenannte 'Negative Sündenbekenntnis' enthält. In diesem rechtfertigt sich der Verstorbene vor den 42 Richtergottheiten, indem er beteuert, alle Sünden unterlassen zu haben. Die Szene zeigt das Totengericht: die Verstorbene wird zur Waage geführt, auf der ihr Herz (als Topf gezeichnet) gegen die Göttin Maat, dargestellt als hockende Frau mit einer Feder auf dem Kopf, aufgewogen wird. Hat sie maatgerecht, im Sinne der Weltordnung gelebt, wird die Verstorbene von dem mumiengestaltigen Unterweltsgott Osiris als 'gerechtfertigt' in das Jenseits aufgenommen. Besteht sie die Prüfung nicht, wird die große Fresserin, ein Untier bestehend aus Krokodilskopf, Löwenvorder- und Nilpferdhinterteil, ihr Herz endgültig verschlingen. Da für die Ägypter jede Darstellung die Realität widerspiegelt, wurde grundsätzlich ein positiver Ausgang des Gerichtes dargestellt, so dass die Verstorbene mit Hilfe dieses Papyrus sicher in die Unterwelt eintreten und das ewige Leben erreichen konnte. V. Lepper
Hieroglyphischer Papyrus, Totenbuch der Hausherrin Keku
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Totenbücher gibt es seit dem Beginn des Neuen Reiches (um 1500 v. Chr.). In der vollständigen Ausgabe sind mehr als 200 Kapitel erhalten, man beschränkte sich aber häufig auf die wesentlichen Aussagen. Das Totenbuch wurde dem Verstorbenen in Form einer Papyrusrolle mitgegeben oder einzelne Kapitel wurden, auf Leinenbinden geschrieben, in die Mumie eingewickelt. Die Sprüche sollten dem Verstorbenen helfen, sich in der Unterwelt zurecht zu finden und sich korrekt gegenüber ihren Bewohnern, Göttern und Dämonen, zu verhalten, damit er als 'Verklärter' unter ihnen leben konnte. Bei keinem Totenbuch fehlt das 125. Kapitel, das das sogenannte 'Negative Sündenbekenntnis' enthält. In diesem rechtfertigt sich der Verstorbene vor den 42 Richtergottheiten, indem er beteuert, alle Sünden unterlassen zu haben. Die Szene zeigt das Totengericht: die Verstorbene wird zur Waage geführt, auf der ihr Herz (als Topf gezeichnet) gegen die Göttin Maat, dargestellt als hockende Frau mit einer Feder auf dem Kopf, aufgewogen wird. Hat sie maatgerecht, im Sinne der Weltordnung gelebt, wird die Verstorbene von dem mumiengestaltigen Unterweltsgott Osiris als 'gerechtfertigt' in das Jenseits aufgenommen. Besteht sie die Prüfung nicht, wird die große Fresserin, ein Untier bestehend aus Krokodilskopf, Löwenvorder- und Nilpferdhinterteil, ihr Herz endgültig verschlingen. Da für die Ägypter jede Darstellung die Realität widerspiegelt, wurde grundsätzlich ein positiver Ausgang des Gerichtes dargestellt, so dass die Verstorbene mit Hilfe dieses Papyrus sicher in die Unterwelt eintreten und das ewige Leben erreichen konnte. V. Lepper
Hieroglyphischer Papyrus, Totenbuch der Hausherrin Keku
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Totenbücher gibt es seit dem Beginn des Neuen Reiches (um 1500 v. Chr.). In der vollständigen Ausgabe sind mehr als 200 Kapitel erhalten, man beschränkte sich aber häufig auf die wesentlichen Aussagen. Das Totenbuch wurde dem Verstorbenen in Form einer Papyrusrolle mitgegeben oder einzelne Kapitel wurden, auf Leinenbinden geschrieben, in die Mumie eingewickelt. Die Sprüche sollten dem Verstorbenen helfen, sich in der Unterwelt zurecht zu finden und sich korrekt gegenüber ihren Bewohnern, Göttern und Dämonen, zu verhalten, damit er als 'Verklärter' unter ihnen leben konnte. Bei keinem Totenbuch fehlt das 125. Kapitel, das das sogenannte 'Negative Sündenbekenntnis' enthält. In diesem rechtfertigt sich der Verstorbene vor den 42 Richtergottheiten, indem er beteuert, alle Sünden unterlassen zu haben. Die Szene zeigt das Totengericht: die Verstorbene wird zur Waage geführt, auf der ihr Herz (als Topf gezeichnet) gegen die Göttin Maat, dargestellt als hockende Frau mit einer Feder auf dem Kopf, aufgewogen wird. Hat sie maatgerecht, im Sinne der Weltordnung gelebt, wird die Verstorbene von dem mumiengestaltigen Unterweltsgott Osiris als 'gerechtfertigt' in das Jenseits aufgenommen. Besteht sie die Prüfung nicht, wird die große Fresserin, ein Untier bestehend aus Krokodilskopf, Löwenvorder- und Nilpferdhinterteil, ihr Herz endgültig verschlingen. Da für die Ägypter jede Darstellung die Realität widerspiegelt, wurde grundsätzlich ein positiver Ausgang des Gerichtes dargestellt, so dass die Verstorbene mit Hilfe dieses Papyrus sicher in die Unterwelt eintreten und das ewige Leben erreichen konnte. V. Lepper
Hieroglyphischer Papyrus, Totenbuch der Hausherrin Keku
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Totenbücher gibt es seit dem Beginn des Neuen Reiches (um 1500 v. Chr.). In der vollständigen Ausgabe sind mehr als 200 Kapitel erhalten, man beschränkte sich aber häufig auf die wesentlichen Aussagen. Das Totenbuch wurde dem Verstorbenen in Form einer Papyrusrolle mitgegeben oder einzelne Kapitel wurden, auf Leinenbinden geschrieben, in die Mumie eingewickelt. Die Sprüche sollten dem Verstorbenen helfen, sich in der Unterwelt zurecht zu finden und sich korrekt gegenüber ihren Bewohnern, Göttern und Dämonen, zu verhalten, damit er als 'Verklärter' unter ihnen leben konnte. Bei keinem Totenbuch fehlt das 125. Kapitel, das das sogenannte 'Negative Sündenbekenntnis' enthält. In diesem rechtfertigt sich der Verstorbene vor den 42 Richtergottheiten, indem er beteuert, alle Sünden unterlassen zu haben. Die Szene zeigt das Totengericht: die Verstorbene wird zur Waage geführt, auf der ihr Herz (als Topf gezeichnet) gegen die Göttin Maat, dargestellt als hockende Frau mit einer Feder auf dem Kopf, aufgewogen wird. Hat sie maatgerecht, im Sinne der Weltordnung gelebt, wird die Verstorbene von dem mumiengestaltigen Unterweltsgott Osiris als 'gerechtfertigt' in das Jenseits aufgenommen. Besteht sie die Prüfung nicht, wird die große Fresserin, ein Untier bestehend aus Krokodilskopf, Löwenvorder- und Nilpferdhinterteil, ihr Herz endgültig verschlingen. Da für die Ägypter jede Darstellung die Realität widerspiegelt, wurde grundsätzlich ein positiver Ausgang des Gerichtes dargestellt, so dass die Verstorbene mit Hilfe dieses Papyrus sicher in die Unterwelt eintreten und das ewige Leben erreichen konnte. V. Lepper
Hieroglyphischer Papyrus, Totenbuch der Hausherrin Keku
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Totenbücher gibt es seit dem Beginn des Neuen Reiches (um 1500 v. Chr.). In der vollständigen Ausgabe sind mehr als 200 Kapitel erhalten, man beschränkte sich aber häufig auf die wesentlichen Aussagen. Das Totenbuch wurde dem Verstorbenen in Form einer Papyrusrolle mitgegeben oder einzelne Kapitel wurden, auf Leinenbinden geschrieben, in die Mumie eingewickelt. Die Sprüche sollten dem Verstorbenen helfen, sich in der Unterwelt zurecht zu finden und sich korrekt gegenüber ihren Bewohnern, Göttern und Dämonen, zu verhalten, damit er als 'Verklärter' unter ihnen leben konnte. Bei keinem Totenbuch fehlt das 125. Kapitel, das das sogenannte 'Negative Sündenbekenntnis' enthält. In diesem rechtfertigt sich der Verstorbene vor den 42 Richtergottheiten, indem er beteuert, alle Sünden unterlassen zu haben. Die Szene zeigt das Totengericht: die Verstorbene wird zur Waage geführt, auf der ihr Herz (als Topf gezeichnet) gegen die Göttin Maat, dargestellt als hockende Frau mit einer Feder auf dem Kopf, aufgewogen wird. Hat sie maatgerecht, im Sinne der Weltordnung gelebt, wird die Verstorbene von dem mumiengestaltigen Unterweltsgott Osiris als 'gerechtfertigt' in das Jenseits aufgenommen. Besteht sie die Prüfung nicht, wird die große Fresserin, ein Untier bestehend aus Krokodilskopf, Löwenvorder- und Nilpferdhinterteil, ihr Herz endgültig verschlingen. Da für die Ägypter jede Darstellung die Realität widerspiegelt, wurde grundsätzlich ein positiver Ausgang des Gerichtes dargestellt, so dass die Verstorbene mit Hilfe dieses Papyrus sicher in die Unterwelt eintreten und das ewige Leben erreichen konnte. V. Lepper
Hieroglyphischer Papyrus, Totenbuch der Hausherrin Keku
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Totenbücher gibt es seit dem Beginn des Neuen Reiches (um 1500 v. Chr.). In der vollständigen Ausgabe sind mehr als 200 Kapitel erhalten, man beschränkte sich aber häufig auf die wesentlichen Aussagen. Das Totenbuch wurde dem Verstorbenen in Form einer Papyrusrolle mitgegeben oder einzelne Kapitel wurden, auf Leinenbinden geschrieben, in die Mumie eingewickelt. Die Sprüche sollten dem Verstorbenen helfen, sich in der Unterwelt zurecht zu finden und sich korrekt gegenüber ihren Bewohnern, Göttern und Dämonen, zu verhalten, damit er als 'Verklärter' unter ihnen leben konnte. Bei keinem Totenbuch fehlt das 125. Kapitel, das das sogenannte 'Negative Sündenbekenntnis' enthält. In diesem rechtfertigt sich der Verstorbene vor den 42 Richtergottheiten, indem er beteuert, alle Sünden unterlassen zu haben. Die Szene zeigt das Totengericht: die Verstorbene wird zur Waage geführt, auf der ihr Herz (als Topf gezeichnet) gegen die Göttin Maat, dargestellt als hockende Frau mit einer Feder auf dem Kopf, aufgewogen wird. Hat sie maatgerecht, im Sinne der Weltordnung gelebt, wird die Verstorbene von dem mumiengestaltigen Unterweltsgott Osiris als 'gerechtfertigt' in das Jenseits aufgenommen. Besteht sie die Prüfung nicht, wird die große Fresserin, ein Untier bestehend aus Krokodilskopf, Löwenvorder- und Nilpferdhinterteil, ihr Herz endgültig verschlingen. Da für die Ägypter jede Darstellung die Realität widerspiegelt, wurde grundsätzlich ein positiver Ausgang des Gerichtes dargestellt, so dass die Verstorbene mit Hilfe dieses Papyrus sicher in die Unterwelt eintreten und das ewige Leben erreichen konnte. V. Lepper
Hieroglyphischer Papyrus, Totenbuch der Hausherrin Keku
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Totenbücher gibt es seit dem Beginn des Neuen Reiches (um 1500 v. Chr.). In der vollständigen Ausgabe sind mehr als 200 Kapitel erhalten, man beschränkte sich aber häufig auf die wesentlichen Aussagen. Das Totenbuch wurde dem Verstorbenen in Form einer Papyrusrolle mitgegeben oder einzelne Kapitel wurden, auf Leinenbinden geschrieben, in die Mumie eingewickelt. Die Sprüche sollten dem Verstorbenen helfen, sich in der Unterwelt zurecht zu finden und sich korrekt gegenüber ihren Bewohnern, Göttern und Dämonen, zu verhalten, damit er als 'Verklärter' unter ihnen leben konnte. Bei keinem Totenbuch fehlt das 125. Kapitel, das das sogenannte 'Negative Sündenbekenntnis' enthält. In diesem rechtfertigt sich der Verstorbene vor den 42 Richtergottheiten, indem er beteuert, alle Sünden unterlassen zu haben. Die Szene zeigt das Totengericht: die Verstorbene wird zur Waage geführt, auf der ihr Herz (als Topf gezeichnet) gegen die Göttin Maat, dargestellt als hockende Frau mit einer Feder auf dem Kopf, aufgewogen wird. Hat sie maatgerecht, im Sinne der Weltordnung gelebt, wird die Verstorbene von dem mumiengestaltigen Unterweltsgott Osiris als 'gerechtfertigt' in das Jenseits aufgenommen. Besteht sie die Prüfung nicht, wird die große Fresserin, ein Untier bestehend aus Krokodilskopf, Löwenvorder- und Nilpferdhinterteil, ihr Herz endgültig verschlingen. Da für die Ägypter jede Darstellung die Realität widerspiegelt, wurde grundsätzlich ein positiver Ausgang des Gerichtes dargestellt, so dass die Verstorbene mit Hilfe dieses Papyrus sicher in die Unterwelt eintreten und das ewige Leben erreichen konnte. V. Lepper
Hieratischer Papyrus mit dem Totenbuch des Priesters Schem-in-eni
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Totenbücher gibt es seit dem Beginn des Neuen Reiches (um 1500 v. Chr.). In der vollständigen Ausgabe sind mehr als 200 Kapitel erhalten, man beschränkte sich aber häufig auf die wesentlichen Aussagen. Das Totenbuch wurde dem Verstorbenen in Form einer Papyrusrolle mitgegeben oder einzelne Kapitel wurden, auf Leinenbinden geschrieben, in die Mumie eingewickelt. Die Sprüche sollten dem Verstorbenen helfen, sich in der Unterwelt zurecht zu finden und sich korrekt gegenüber ihren Bewohnern, Göttern und Dämonen, zu verhalten, damit er als 'Verklärter' unter ihnen leben konnte. Bei keinem Totenbuch fehlt das 125. Kapitel, das das sogenannte 'Negative Sündenbekenntnis' enthält. In diesem rechtfertigt sich der Verstorbene vor den 42 Richtergottheiten, indem er beteuert, alle Sünden unterlassen zu haben. Die Szene zeigt das Totengericht: die Verstorbene wird zur Waage geführt, auf der ihr Herz (als Topf gezeichnet) gegen die Göttin Maat, dargestellt als hockende Frau mit einer Feder auf dem Kopf, aufgewogen wird. Hat sie maatgerecht, im Sinne der Weltordnung gelebt, wird die Verstorbene von dem mumiengestaltigen Unterweltsgott Osiris als 'gerechtfertigt' in das Jenseits aufgenommen. Besteht sie die Prüfung nicht, wird die große Fresserin, ein Untier bestehend aus Krokodilskopf, Löwenvorder- und Nilpferdhinterteil, ihr Herz endgültig verschlingen. Da für die Ägypter jede Darstellung die Realität widerspiegelt, wurde grundsätzlich ein positiver Ausgang des Gerichtes dargestellt, so dass die Verstorbene mit Hilfe dieses Papyrus sicher in die Unterwelt eintreten und das ewige Leben erreichen konnte. V. Lepper
Hieratischer Papyrus mit dem Totenbuch des Priesters Schem-in-eni
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Totenbücher gibt es seit dem Beginn des Neuen Reiches (um 1500 v. Chr.). In der vollständigen Ausgabe sind mehr als 200 Kapitel erhalten, man beschränkte sich aber häufig auf die wesentlichen Aussagen. Das Totenbuch wurde dem Verstorbenen in Form einer Papyrusrolle mitgegeben oder einzelne Kapitel wurden, auf Leinenbinden geschrieben, in die Mumie eingewickelt. Die Sprüche sollten dem Verstorbenen helfen, sich in der Unterwelt zurecht zu finden und sich korrekt gegenüber ihren Bewohnern, Göttern und Dämonen, zu verhalten, damit er als 'Verklärter' unter ihnen leben konnte. Bei keinem Totenbuch fehlt das 125. Kapitel, das das sogenannte 'Negative Sündenbekenntnis' enthält. In diesem rechtfertigt sich der Verstorbene vor den 42 Richtergottheiten, indem er beteuert, alle Sünden unterlassen zu haben. Die Szene zeigt das Totengericht: die Verstorbene wird zur Waage geführt, auf der ihr Herz (als Topf gezeichnet) gegen die Göttin Maat, dargestellt als hockende Frau mit einer Feder auf dem Kopf, aufgewogen wird. Hat sie maatgerecht, im Sinne der Weltordnung gelebt, wird die Verstorbene von dem mumiengestaltigen Unterweltsgott Osiris als 'gerechtfertigt' in das Jenseits aufgenommen. Besteht sie die Prüfung nicht, wird die große Fresserin, ein Untier bestehend aus Krokodilskopf, Löwenvorder- und Nilpferdhinterteil, ihr Herz endgültig verschlingen. Da für die Ägypter jede Darstellung die Realität widerspiegelt, wurde grundsätzlich ein positiver Ausgang des Gerichtes dargestellt, so dass die Verstorbene mit Hilfe dieses Papyrus sicher in die Unterwelt eintreten und das ewige Leben erreichen konnte. V. Lepper
Hieratischer Papyrus mit einem Auszug des „Buches vom Atmen" des Pa-lyn-chem
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieser hieratische Papyrus enthält einen Auszug aus dem "Buch vom Atmen". Das ist ein religiöser Jenseitstext aus dem Umfeld des Totenbuches, der in mehreren verschiedenen Versionen existiert und seit der Ptolemäerzeit als solcher belegt ist. Anrufungen an diverse Gottheiten sollen den Verstorbenen im Jenseits beschützen und sein dortiges Leben gewährleisten, indem sie ihm u.a. Nahrung, aber auch Atemluft zur Verfügung stellen. Das vorliegende Exemplar wurde für einen Mann namens Pa-lyn erstellt. Es enthält das 1. Buch des Atmens, sowie eine Darstellung des Verstorbenen adorierend vor dem thronenden Osiris, dahinter das Totengericht. J. Moje
Ausschnitt aus der Dichtung "Die Perser" des Timotheos von Milet
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Timotheos von Milet, Die Perser. Beschreibung der Schlacht von Salamis und der Niederlage der Perser; tragikomische Rede eines Phrygiers; Rede des persischen Königs Xerxes (Klage des Königs); griechischer Paian; ab Kol. V Z. 14 (von der vogelförmigen Koronis gekennzeichnet) Sphragis: der Dichter spricht von sich selbst und von seinem Gedicht, er nennt seinen Namen und beansprucht für sich die Erfindung der Kithara mit 11 Saiten; zum Schluss Gebet an Apollon. Diese Seite ist sichtbar in der Ausstellung im Neuen Museum Nach BerlPap: http://berlpap.smb.museum/02776/
Hieroglyphischer Papyrus mit einem Auszug aus dem Amduat für die Sängerin des Amun Djed-Chons-iues-anch
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieser hieroglyphische Papyrus enthält eine Version des Unterweltsbuches, das die Ägypter „Amduat“ genannt haben, „Buch von dem, was in der Unterwelt ist“. Das „Amduat“ entstand im Neuen Reich und war anfangs nur für die Dekoration in den königlichen Gräbern vorgesehen, sowie in denjenigen von ranghohen Staatsbeamten. Erst ab der Dritten Zwischenzeit tauchen Belege auf Papyrus auf, die als Grabbeigabe dienten. Nun konnten auch Privatpersonen diesen Text für sich verwenden. Überwiegend wird nicht mehr der ganze Text notiert, sondern nur Auszüge mit einzelnen Nachtstunden. Das Buch ist in zwölf Abschnitten eingeteilt, die jeweils eine der zwölf Stunden der Nacht symbolisieren. Darin wird die Barkenfahrt des Sonnengottes Re durch die Unterwelt während der Nacht thematisiert. Dabei begegnen Re diverse Probleme und Hindernisse, die er, unterstützt von Helfern, überwinden muss, um seine Fahrt vollenden und am Morgen wieder aufgehen zu können. Der Hauptgegner ist der schlangengestaltige Apophis. Für die Verstorbenen, denen der Text als Grabbeigabe mitgegeben wurde, diente er als eine Art „Reiseführer“ durch die Unterwelt. Der hier vorliegende Papyrus gehört der Sängerin des Amun namens Djed-Chons-iues-anch und enthält die 11. Nachtstunde. J. Moje
Hieroglyphischer Papyrus, Jenseitsführer des Wirtschaftsvorstehers Amun-em-wija
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Jenseitsführer für den Vermögensverwalter am Amuntempel Amunemwija mit symbolhaltigen Illustrationen über die Gefahren im Totenreich mit hieroglyphischen Beischriften. Bildstreifen dieser Art ersetzen ein Totenbuch. Was es durch Texte und beigefügte Vignetten an notwendigem Wissen über die Gefahren im Totenreich und ihre Vermeidung vermittelt, lehren Jenseitsführer durch symbolhaltige Illustrationen. Die Bilderfolge ist von rechts nach links zu lesen: a) Der Verstorbene opfert der Göttin des Westens. b) Phoenix und Skarabäus sind Zeichen der Wiedergeburt. c) Das Herz wird beschworen, nicht gegen den Verstorbenen im Totengericht auszusagen. d) Die vier "Horussöhne" behüten die Innereien des Verstorbenen. e) Der Pavian steht hier für das Totengericht, bei dem das Herz gegen die Gerechtigkeit aufgewogen wird. f) Es folgen die bösen Dämonen und Plätze im "schönen Westen". g) Der Seelengeleiter Anubis (Schakal) führt den Verstorbenen in die Gefilde der vier Himmelsrichtungen. h) Die Hathorkuh empfängt am Westberg den Toten, wie sie als Himmelsgöttin auch den Sonnengott empfängt. i) Der Verstorbene als Priester (kahlköpfig) opfert der Hathor. I. Müller
Hieroglyphischer Papyrus mit dem Amduat für den Amun-Priester Amenhotep
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieser hieroglyphische Papyrus enthält eine Version des Unterweltsbuches, das die Ägypter „Amduat“ genannt haben, „Buch von dem, was in der Unterwelt ist“. Das „Amduat“ entstand im Neuen Reich und war anfangs nur für die Dekoration in den königlichen Gräbern vorgesehen, sowie in denjenigen von ranghohen Staatsbeamten. Erst ab der Dritten Zwischenzeit tauchen Belege auf Papyrus auf, die als Grabbeigabe dienten. Nun konnten auch Privatpersonen diesen Text für sich verwenden. Überwiegend wird nicht mehr der ganze Text notiert, sondern nur Auszüge mit einzelnen Nachtstunden. Das Buch ist in zwölf Abschnitten eingeteilt, die jeweils eine der zwölf Stunden der Nacht symbolisieren. Darin wird die Barkenfahrt des Sonnengottes Re durch die Unterwelt während der Nacht thematisiert. Dabei begegnen Re diverse Probleme und Hindernisse, die er, unterstützt von Helfern, überwinden muss, um seine Fahrt vollenden und am Morgen wieder aufgehen zu können. Der Hauptgegner ist der schlangengestaltige Apophis. Für die Verstorbenen, denen der Text als Grabbeigabe mitgegeben wurde, diente er als eine Art „Reiseführer“ durch die Unterwelt. Der hier vorliegende Papyrus gehört einem Priester des Amun namens Amenhotep. J. Moje
Hieroglyphischer Papyrus mit einem Jenseitsführer für den Vermögensverwalter der Mut, Sesech
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Jenseitsführer für den Vermögensverwalter der Göttin Mut Sesech mit symbolhaltigen Illustrationen über die Gefahren im Totenreich mit Beischriften. Die einzelnen Szenen bedeuten von rechts nach links: a) Der Verstorbene als Priester (kahlköpfig) opfert dem Herrn des Jenseits Osiris, hinter dem Isis und Nephtyhs stehen. b) Der gealterte Sonnengott (Widderkopf) kehrt voin der Tagesfahrt in den Schoß der Himmelsgöttin Nut zurück. c) Isis und Nephthys, Schwestergattin und Schwester, beklagen den toten Osiris mit der Hoffnung auf Auferstehung. d) Die vier Gestalten hüten den Leib und die Innereien des Verstorbenen. e) Der Verstorbene als Beamter opfert dem widdergestaltigen Amun, dem Gatten der Göttin Mut. f) Darstellung des Grabeingangs im "schönen Westen", dem Totenreich der Ägypter. I. Müller
Hieroglyphischer Papyrus mit dem Totenbuch der Ta-rudj, genannt Nainai
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Totenbücher gibt es seit dem Beginn des Neuen Reiches (um 1500 v. Chr.). In der vollständigen Ausgabe sind mehr als 200 Kapitel erhalten, man beschränkte sich aber häufig auf die wesentlichen Aussagen. Das Totenbuch wurde dem Verstorbenen in Form einer Papyrusrolle mitgegeben, oder einzelne Kapitel wurden, auf Leinenbinden geschrieben, in die Mumie eingewickelt. Die Sprüche sollten dem Verstorbenen helfen, sich in der Unterwelt zurecht zu finden und sich korrekt gegenüber ihren Bewohnern, Göttern und Dämonen, zu verhalten, damit er als 'Verklärter' unter ihnen leben konnte. Bei keinem Totenbuch fehlt das 125. Kapitel, das das sogenannte 'Negative Sündenbekenntnis' enthält. In diesem rechtfertigt sich der Verstorbene vor den 42 Richtergottheiten, indem er beteuert, alle Sünden unterlassen zu haben. Die Szene zeigt das Totengericht: die Verstorbene wird zur Waage geführt, auf der ihr Herz (als Topf gezeichnet) gegen die Göttin Maat, dargestellt als hockende Frau mit einer Feder auf dem Kopf, aufgewogen wird. Hat sie maatgerecht, im Sinne der Weltordnung gelebt, wird die Verstorbene von dem mumiengestaltigen Unterweltsgott Osiris als 'gerechtfertigt' in das Jenseits aufgenommen. Besteht sie die Prüfung nicht, wird die große Fresserin, ein Untier bestehend aus Krokodilskopf, Löwenvorder- und Nilpferdhinterteil, ihr Herz endgültig verschlingen. Da für die Ägypter jede Darstellung die Realität widerspiegelt, wurde grundsätzlich ein positiver Ausgang des Gerichtes dargestellt, so dass die Verstorbene mit Hilfe dieses Papyrus sicher in die Unterwelt eintreten und das ewige Leben erreichen konnte. Teil A: Anbetung des Re bei seinem Aufgang im östlichen Horizont aus dem Totenbuch der Nainai, genannt Ta-rudj Teil B: Das Binsengefilde, die paradiesische Landschaft im Reich des Osiris, aus dem Totenbuch der Nainai, genannt Ta-rudj Totenbücher gibt es seit dem Beginn des Neuen Reiches (um 1500 v. Chr.). In der vollständigen Ausgabe sind mehr als 200 Kapitel erhalten, man beschränkte sich aber häufig auf die wesentlichen Aussagen. Das Totenbuch wurde dem Verstorbenen in Form einer Papyrusrolle mitgegeben oder einzelne Kapitel wurden, auf Leinenbinden geschrieben, in die Mumie eingewickelt. Die Sprüche sollten dem Verstorbenen helfen, sich in der Unterwelt zurecht zu finden und sich korrekt gegenüber ihren Bewohnern, Göttern und Dämonen, zu verhalten, damit er als 'Verklärter' unter ihnen leben konnte. Bei keinem Totenbuch fehlt das 125. Kapitel, das das sogenannte 'Negative Sündenbekenntnis' enthält. In diesem rechtfertigt sich der Verstorbene vor den 42 Richtergottheiten, indem er beteuert, alle Sünden unterlassen zu haben. Die Szene zeigt das Totengericht: die Verstorbene wird zur Waage geführt, auf der ihr Herz (als Topf gezeichnet) gegen die Göttin Maat, dargestellt als hockende Frau mit einer Feder auf dem Kopf, aufgewogen wird. Hat sie maatgerecht, im Sinne der Weltordnung gelebt, wird die Verstorbene von dem mumiengestaltigen Unterweltsgott Osiris als 'gerechtfertigt' in das Jenseits aufgenommen. Besteht sie die Prüfung nicht, wird die große Fresserin, ein Untier bestehend aus Krokodilskopf, Löwenvorder- und Nilpferdhinterteil, ihr Herz endgültig verschlingen. Da für die Ägypter jede Darstellung die Realität widerspiegelt, wurde grundsätzlich ein positiver Ausgang des Gerichtes dargestellt, so dass die Verstorbene mit Hilfe dieses Papyrus sicher in die Unterwelt eintreten und das ewige Leben erreichen konnte. V. Lepper