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Objekttyp: Rundplastik (Metall)
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Tierfigur aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Der gedrungene Körper des Tieres, welches als Hirschkuh oder Gazelle identifiziert wurde, ist hohl gegossen. Seine Extremitäten und Physiognomie sind durch leichte Gravierungen betont. Der Kopf ist klein, der Hals kurz und dick. Das Maul und die Nasenlöcher sind geöffnet. Das Geweih ist abgebrochen; vermutlich war es stark nach hinten gebogen und saß auf dem Leib auf, sodass es als Griff verwendet werden konnte. Dies und die Öffnung des Mauls deuten auf eine Nutzung als Aquamanile (Gießgefäß) hin. Ohren, Schwanz, Beine und Hufe sind abgebrochen.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Tierfigur aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Die Figur gibt das Vorderteil eines Hirsches wieder mit sehr dünnen Beinen und blattartigen Ohren und Geweih. Deren Details, die Stirn sowie die Mähne sind eingeritzt. Die Brust ist mit einem Flechtmedaillon verziert, das von einer Palmette bekrönt wird. Bei dem Objekt handelt es sich um den figürlich ausgearbeiteten Fuß eines Gerätes, vielleicht eines Dreifußes.