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Objekttyp: Schale (Gefäß)
Fußschale ("scodella") mit Darstellung einer Frau mit zwei Kindern (Wöchnerinnenterrine)
Kunstgewerbemuseum
Gefäß mit hoher Wandung, leicht eingezogener Gürtellinie, einem Einsatzring für den niedrigen Fuß und zwei abstehenden Griffen mit Löwenmasken und Voluten. Auf dem gemuldeten Grund der Schale ist in einem Rundbild eine Frau in orangefarbenem Gewand mit zwei nackten kleinen Kindern vor zwei Gebäuden dargestellt. Die Figuren und die Bauwerke sind mit Dunkelbraun und Orange gemalt und mit wenig Weiß gehöht. Die Wandung des Gefäßes ist innen und außen mit flüchtig gemalten Grotesken in den Farben Braun, Blau , gelb und Schwarz auf weißer Grundierung verziert. Die gliedernden horizontalen Bänder und die Griffe sind mit Gelb und Hellbraun staffiert. Am Fuß und zwischen den Henkelvoluten kleine Ornamente. Fuß und Griffe sind innen blau getönt. // Die Schale ist ein Beispiel eines sog. Wöchnerinnen-Geschirrs. Diese bestanden aus fünf Teilen: einer Fußschale ("scodella"), wie diese, mit Deckel oder auch Servierteller ("tagliere"), einer kleineren Fußschale ("ongaresca") und einem Salzgefäß mit Deckel. Sämtliche Teile ließen sich stapeln. Die Frau mit zwei kleinen Kindern stellt den Bezug zur Geburt dar und ist zugleich Sinnbild der christlichen Tugend der Nächstenliebe. // Lit.: Tjark Hausmann: Majolika. Berlin 1972 (Bestandskatalog Kunstgewerbemuseum), Kat. Nr. 223; Jacqueline Marie Musacchio: The Art and Ritual of Childbirth in Renaissance Italy, New Haven, London, S. 113 // ClKa
Museum für Islamische Kunst
Schale aus transparentem, hell gelblichem geblasenem Glas. Die tiefe Schale mit senkrechtem hohem Rand steht auf einem Fuß, der leicht konisch zuläuft und gerippt ist.
Museum für Islamische Kunst
Intakte Schale mit breitem Rand und schräg geripptem Standfuß; der Boden ist etwas hochgestochen.
Museum für Islamische Kunst
Frei geblasene Schale aus grünem Glas mit gezwicktem Dekor. Die weite und flache Schale ist mit zwei gezwickten Dekorfriesen verziert. Unterhalb des Randes sind ovale Ringe eingezwickt. Darunter trennen jeweils zwei vertikale Striche auf dem Kopf stehende Herzen mit inneren tropfenförmigen Motiven. An der Spitze der Herzen befinden sich zwei kleine Ringe. Der flache Boden wurde wohl auf einer sandigen Fläche geglättet, wie körnige Spuren auf der Unterseite zeigen. Dort sind auch Spuren der Heftnarbe. Der Dekor wurde mit Hilfe einer Zange in die noch warme Glasmasse eingezwickt. Da bei dieser Methode sehr schnell gearbeitet werden muss, bleiben kleinere Ungenauigkeiten im Dekor nicht aus. Die Glasfarbe, die Reinheit der Glasmasse und der gute Erhaltungszustand sind ein charakteristisches Merkmal ägyptischer Gläser des 9.-11. Jahrhunderts.
Museum für Islamische Kunst
Kleine Schale aus transparentem farblosem Glas. Die Schale hat eine schwach ausladende Wandung, in die sechs Kreise gestempelt wurden.
Museum für Islamische Kunst
Kleine Schale aus farblosem, leicht manganstichigem Glas; der Rand ist fast vollständig abgebrochen. Hochgestochener Boden mit Heftnarbe. In die Wandung sind sechs Ovale mit kleinen Buckeln eingestempelt.
Museum für Islamische Kunst
Kleine Schale mit weiter Öffnung und einem Henkel aus farblosem Glas; der Boden ist etwas hochgestochen, mit Heftnarbe. In die Wandung sind sechs Ovale mit kleinen Buckeln eingestempelt; der Henkel ist aus einem Glasfaden angefügt und U-förmig gebogen.
Museum für Islamische Kunst
Flache kleine Schale aus dunkelgrünem Glas. Auf der Außenseite ist ein Muster aus einem Ring eingestempelt, in den eine Rosette aus sechs Punkten mit einem zentralen Punkt eingeschrieben ist; teilweise überlappen sich die Kreise.
Museum für Islamische Kunst
Freigeblasene Schale aus sehr dünnem farblosem Glas mit geschnittenem und geschliffenem Dekor. Auf der Wandung verläuft zwischen zwei schmalen Stegen ein Fries aus drei laufenden Pferden, deren anatomische Details durch Ritzungen und Punkte angegeben sind. Zwischen ihnen befindet sich ein stilisierter Baum aus zwei übereinander angeordneten Blättern. Der runde Boden ist mit vier nach innen zeigenden Palmetten verziert. Für das Gefäß wurde eine Deutung als Lampe vorgeschlagen.
Museum für Islamische Kunst
Schale mit mehrfarbiger Email- und Goldbemalung. Die weitbauchige Schale läuft zum Rand hin leicht zusammen. Der Spiegel der Schale ist mit einem Medaillon geschmückt, das in sechs rot-, blau- und weißgrundige Segmente unterteilt ist. In diesem sind rotumrandete, goldene floral-geometrische Elemente ausgespart.
Museum für Islamische Kunst
Getriebene Schale aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Der Übergang zwischen Rand und Wandung wird von einem tordierten Band, das sich um die Schale zieht, markiert. Die Schalenwand wird abwechselnd von vier vertikal aufgehängten Rundmedaillons und vier liegenden Kartuschen gegliedert. Die Rundmedaillons sind vegetabil verziert, während zwei der Kartuschen Inschriften aufweisen. Der große Rest der Wandfläche ist frei gelassen. Im Gefäßinnern ist der Spiegel durch Kreisringe markiert, um die ein Perlband liegt und in deren Zentrum sich ein wirbelndes Ornament befindet. Der Schalenboden ist kreisrund und flach, so dass er klar von der Wandung getrennt ist. Diese zieht zum Rand hin regelmäßig ein. Der Rand ist vom Körper abgesetzt und schwingt leicht aus.
Museum für Islamische Kunst
Getriebene Schale aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Die flache Schale hat eine einfache zylindrische Form mit leicht eingezogener Wandung. Auf dem flachen Rand ist eine Inschrift im Kufi-Duktus eingraviert, deren Buchstaben glatt belassen sind, während der Untergrund schraffiert ist. Der Spiegel der Schale ist durch konzentrische Rillen und einen leicht erhöhten Kreis hervorgehoben.
Museum für Islamische Kunst
Getriebene Schale aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Die große Schale hat einen leicht gewölbten Boden. Die Wandung steigt fast senkrecht zur ausladenden Lippe auf. Sie ist durch verschiedene vegetabil gehaltene Friese systematisch aufgeteilt: Unterhalb des Randes verläuft ein Fries mit persischer Inschrift. Die Hauptfläche nimmt ein Fries mit figürlichen Darstellungen vor einem Rankensystem ein: Reiter mit prachtvollen Gewändern jagen mit Pfeil und Bogen und Feuerwaffen wilde Tiere wie Raubkatzen, Bären, Hasen und Wildschweine.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Schale aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Die Fläche der Wandung wird durch ein Flechtband in drei gleich breite Friese aufgeteilt, die durch versetzt liegende Medaillons unterbrochen werden. Die äußeren Friese zeigen Inschriften und Wellenranken, während in dem mittig liegenden Fries ein Flechtsystem zu sehen ist. Das Zentrum des Schalenbodens wird durch mehrfache Kreise gekennzeichnet, dessen Mitte ein Rankensystem und Sterngeflecht ausfüllt. Im Schaleninnern liegt zentral ein wirbelndes Ornament. Wegen starker Korrosion ist die Ornamentik der Schale allgemein schwer erkennbar. Die Schale hat einen leicht gewölbten Boden und eine zum Rand leicht ausschwingende Wandung. Der Rand hat ein gewölbtes Profil und geht in die kantige Lippe über.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Schale aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Der Hauptfries auf der Schalenwandung wird durch zwei Bordüren und Perlbänder vom Rand und dem Boden abgegrenzt. Er wird durch sieben regelmäßig senkrecht eingehängte, ovale Medaillons gegliedert, die figürliche Darstellungen wie Tänzerinnen oder sitzende Fürsten mit Falken zeigen. Dazwischen liegen sieben mehrpassige Spitzmedaillons, die mit Inschriften gefüllt sind. Die entstehenden Zwickel sind von Vögeln besetzt, die auf Ranken stehen. Den Boden gliedern an dreieckigen Medaillons hängende, mehrpassige Blattformen, die in auf das Zentrum gerichteten Strahlen enden. Die Schale hat einen leicht gewölbten Boden, der über eine tiefsitzende Ausbauchung in die zum abgesetzten Rand regelmäßig einziehende Wandung übergeht.
Museum für Islamische Kunst
Getriebene Schale aus Silber mit graviertem und punziertem Dekor. Die kleine Schale ist in mehreren konzentrischen Friesen verziert. Auf der Wandung sind zwei von außen getriebene und mit Perlbändern gerahmte Facettenfriese, zwischen denen ein Flechtband erscheint. Der obere Fries wird von drei Kartuschen mit vierblättrigen Blüten gegliedert, die sich auch auf der Außenseite abzeichnen. Im hochgewölbten Spiegel ist ein springendes Reh vor dichtem Blättergrund eingraviert. Innen ist im Flechtband der Abdruck der Tughra Ahmad’s I. halb zu erkennen, des kalligraphischen osmanischen Herrscheremblems. Ahmad I. regierte von 1603 bis 1617.
Museum für Islamische Kunst
Schale aus Kalksinter mit geschnittenem und geschliffenem Dekor. Die halbkugelförmige Schale ist außen mit vier Reihen versetzter waben- und kreisförmiger Schliffe versehen. Die kleine Standfläche ist sorgfältig rund ausgeschliffen. Die Wandung ist dick und das Gefäß entsprechend schwer. Dass es sich nicht um ein Glasgefäß handelt wie in der älteren Literatur angegeben, konnte erst mit Hilfe mikroskopischer Untersuchungen ermittelt werden. Identische Schalen mit dem gleichen Dekor wurden in sasanidischer Zeit häufiger aus farblosem und grünem Glas hergestellt. Sie waren offenbar sehr begehrt, denn mehrere wurden in japanischen Heiligtümern und Kaisergräbern gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Flache frei geblasene Schale aus farblosem Glas mit Emailbemalung und Blattgoldauftrag. Die sehr dünnwandige Schale hat einen tellerförmigen Boden und kurzen Rand. Unten ist der Boden durch eine kleinere von unten angesetzte Scheibe verdoppelt. Im Inneren des Bodens ist ein Senmurv in einem roten Ring auf Blattgold aufgemalt. Das vor allem aus der altiranischen Mythologie und Kunst bekannten Mischwesen Senmurv besteht hier aus dem Kopf eines Kamels mit Flügeln und Schwanz eines Pfaus. Häufiger finden sich Kombinationen mit Hunde- oder Drachenköpfen. Um das Mittelfeld verlaufen drei Blattranken in blauer, roter und weißer Farbe. Die Nachahmung stammt vermutlich aus einer modernen Werkstatt und wurde zu Studienzwecken erworben.
Museum für Islamische Kunst
Getriebene Schale aus Silber. Die bootsförmige Schale ist unverziert, trägt aber dicht unterhalb des Randes eine punzierte Inschrift. Diese gibt das Gewicht der Schale an, das in Drachmen umzurechnen ist. Eine sasanidische Drachme wog etwa 4 Gramm. Auf zahlreichen sasanidischen Metallarbeiten werden Gewichtsangaben vermerkt, häufig zusammen mit Namensnennungen, die hier allerdings fehlen.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Schale aus Silber mit vergoldetem Dekor. Die flache Schale steht auf einem kleinen Standfuß und ist außen unverziert. Der Dekor im Innern zeigt einen Greif mit erhobener rechter Tatze in heraldischer Pose, der von einem Blattkranz umgeben ist. Die Zeichnung des Fells, der Flügel und der Blätter ist fein graviert und punziert. Das Fabeltier, der Blattkranz und der Schalenrand sind vergoldet. Greife sind Mischwesen aus einem geflügeltem Löwen und einem Adlerkopf mit spitzen Ohren. In der vor-islamisch-sasanidischen Kunst werden sie häufig dargestellt, etwa auf Siegelsteinen.
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer kleinen frei geblasenen Schale aus farblosem Glas mit geschnittenem und geschliffenem Dekor. Die Schale hat die Form eines Fisches mit spitzem Kopf und Bauch- und Rückenflossen; der Schwanz fehlt. Die Schuppen sind durch konzentrische Scheiben mit einer kleinen Erhebung in der Mitte angedeutet, die Kiemen durch einen geraden Steg. Wahrscheinlich gehörte zu der Schale ursprünglich ein Deckel. Das Stück soll angeblich in Kairo (Fustat) gefunden worden sein, entspricht in seiner Ausführung aber iranischen Stücken.
Museum für Islamische Kunst
Formgeblasene Schale aus hellgrünem Glas mit hellen manganfarbenen Schlieren. Die weite Schale ist über dem Standfuß mit einem horizontalen Flechtbandfries verziert; darüber erscheint eine umlaufende Inschrift im Kufi-Duktus. Der Boden ist hoch gestochen. Der Standfuß ist sehr massiv und schwer; die Naht der Klappform, in die die Schale geblasen wurde, ist deutlich zu erkennen. Die große Heftnarbe ist abgearbeitet.
Museum für Islamische Kunst
Getriebene Schale aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und tauschiertem Dekor; geschwärzt. Die bauchige Schale steht auf einem abgesetzten, flachen Boden und trägt einen abgestuften Rand mit breiter Lippe. Die Schulter bedeckt ein Flechtband, das einen Fries von vier Medaillons und dazwischen liegenden Inschriftenfeldern bildet. Die Medaillons zeigen das Motiv eines Adlers über einer Ente. Ein dickeres Flechtband auf dem unteren Teil der Wandung bildet acht Rosettenmedaillons, in denen abwechselnd Gabelblattmotive und Tierkampfszenen zu sehen sind: Einhorn und Elefant, Löwe und Stier, Greif und Sphinx, Leopard und Esel. Im Beckeninnern bedeckt ein Fischteichmotiv den Boden, das als Wirbel aus sechs zentralen Fischen gebildet wird und weitere Fische und Enten mit sich führt.
Museum für Islamische Kunst
Schale aus getriebenem Silber mit graviertem/ziseliertem, teilweise vergoldetem Dekor und angelötetem Fuß. Im Spiegel befindet sich ein durchlochtes Medaillon mit der Darstellung eines christlichen Kreuzeslamms. Die Wandung ist mit einem lanzettförmigen Muster in zwei versetzt angeordneten Reihen verziert, in das drei vergoldete, blattförmige Medaillons mit floralem Dekor eingestellt sind. Den oberen und unteren Abschluss bilden horizontale Perlreihen. Das Medaillon mit der christlichen Darstellung ist offenbar später hinzugefügt worden; seine Durchbohrung diente der Befestigung einer nur in der Literatur erwähnten kleinen liegenden Hirschfigur, die heute verloren ist.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Schale aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und silber- und goldtauschiertem Dekor; geschwärzt. Die Schale ist mit einem Flechtband überzogen, das konzentrische Friese bildet, während den Boden verflochtene Ranken einnehmen. Auf der Wandung liegen Rundmedaillons mit vierpassigen Gabelblattmotiven auf einer Pseudoinschrift in Flechtbandkufi. Diese Dekorwahl ist typisch für die Ware, die ab dem 15. Jahrhundert in Italien die ägyptisch-mamlukischen Objekte zu imitieren versuchte. Zu den Schalen gehörte üblicherweise ein schließender Deckel, der die kostbaren Aromastoffe, die in diesen Schalen aufbewahrt wurden, schützte. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Schale aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor und angesetztem Fuß; verzinnt. Unter dem Schalenrand zieht sich ein Inschriftenfries um das Becken. Dieser wird von Bändern und einer Rankenbordüre vom Hauptfries auf der Schalenwand getrennt. Hier sind in einfachen, viereckigen Rahmen figürliche Szenen dargestellt. Es wechseln sich Jagd- und Kampfszenen zwischen zwei Tieren und Personendarstellungen mit jeweils zwei sitzenden Figuren ab. Zum Schalenboden hin trennt die gleiche Rankenbordüre den Fries von einer Kette aus mehrpassigen Blattformen, die an dreieckigen Medaillons von der Bordüre auf den Gefäßboden hängen. Das Schaleninnere ist unverziert belassen. Der gewölbte Boden des Beckens geht in die Wandung über, die zum ausladenden Rand hin weiter ausläuft. Der schmale, gradflächige Fuß ist angesetzt.
Museum für Islamische Kunst
Getriebene Schale aus verzinntem Kupfer mit graviertem/ziseliertem und geschwärztem Dekor. Die gerade, gleichmäßig schräg ansteigende Wandung der Schale schließt am Rand mit einem Fries ab. Dieser wird von acht Rundmedaillons gegliedert, zwischen denen Felder mit Schrift und mit ornamentalem Dekor erscheinen. Die Inschriften enthalten ehrende Worte; eine spätere Besitzerinschrift verläuft im Innern der Schale. Darunter ist die Gefäßwandung in vertikale, mit einem Dreipass abschließende Felder gegliedert, die abwechselnd mit Blütenranken und Y-artigen Flechtornamenten gefüllt sind.
Museum für Islamische Kunst
Getriebene Schale aus Kupfer mit graviertem/ziseliertem und geschwärztem Dekor. Die gerade, gleichmäßig schräg ansteigende Wandung der Schale schließt am Rand mit einem Fries ab. Dieser wird von vier Rundmedaillons, vier Kartuschen und dazwischen liegenden Dreiblattmotiven gebildet. Zwei der Kartuschen tragen Inschriften. Zwei der Medaillons zeigen ein in drei Felder unterteiltes Wappen: im oberen Feld ist ein Federkasten zu erkennen, im mittleren Feld ein von Pulverhörnern flankierter Pokal und im unteren Feld eine dreiblättrige Lilie. Außen ist die Gefäßwandung von einem sich nach unten hin verjüngendem System aus wechselständigen Dreiblättern überzogen. Der Ringfuß der Schale ist teilweise ergänzt. Wappen und Inschriften weisen in die Zeit der Mamluken, die zwischen 1250 und 1517 von Ägypten aus herrschten.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Schale aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor und angesetztem Fuß; verzinnt. Die Schale hat eine halbkugelförmige Form mit einer sehr hohen, zum Rand leicht ausschwingenden Wandung und einer überhängenden Lippe. Der schmale, ausladende Fuß ist angesetzt. Auf dem geraden Teil der Schalenwand liegt ein breiter Tierfries, dessen Tierdarstellungen in breit umrandeten, mehrpassigen Medaillons liegen. Die Zwickel sind vegetabil gefüllt. Der Fries ist durch ein feines Band vom Schalenrand und Boden getrennt. Um den Rand läuft eine Bordüre aus Kartuschen, die abwechselnd persische Inschriften und vegetabile Motive zeigen. Dreieckige Medaillons hängen vom Hauptfries in den Bodenbereich, zwischen denen Vierpassmedaillons liegen. In diesen wechseln sich Tierdarstellungen und vegetabile Motive ab. Nur in einem Medaillon befindet sich eine Kartusche mit Besitzervermerk. Ein weiterer Besitzer hat sich auf dem Fuß verewigt.
Museum für Islamische Kunst
Getriebene Schale aus Silber mit graviertem und punziertem, teilweise vergoldetem Dekor. Im Spiegel der ovalen Schale ist ein vergoldetes Medaillon aus zwei verflochtenen Quadraten eingraviert mit einem nach rechts gewandten Perlhuhn darin. Das Medaillon mit dem Perlhuhn ist so ausgerichtet, dass die Schale in Längsrichtung betrachtet werden muss. Außen ist die Schale unterhalb des Randes mit einem ebenfalls vergoldeten Fries aus abwechselnd stehenden und hängenden Weinranken verziert. Oben und unten wird dieser Rankenfries von Perlenreihen begrenzt.