34 Ergebnisse
Objekttyp: Schale (Gefäßform)
Medaillonschale (Sigillata) mit Büste eines Mannes in militärischem Habitus (Tiberius?, Caligula?)
Antikensammlung
Vollständige Schale mit Zentralmedaillon: Büste eines Mannes in militärischem Habitus, die linke Hand umfasst den Schwertgriff (Bildnis des Tiberius oder des Caligula?).
Attische Schale
Antikensammlung
Innenbild: Jüngling mit Strigilis Aussenbilder A und B: Palästraszenen
Attische Schale: Vasenatelier
Antikensammlung
Das Innenbild dieser kleinen Schale gewährt uns einen Blick in ein Vasenatelier: Ein junger Mann sitzt aufrecht, fast gespannt nach rechts gerichtet vor einem dreistufigen Aufbau. Im kurzen Haar trägt er eine Tänie, eine Binde. Der Mantel ist vom Oberkörper herabgeglitten und bauscht sich um seine Hüften. In der einen Hand hält er ein tongrundiges Gefäß, einen Skyphos, in der anderen ein Instrument. Rechts vor ihm stehen auf den Wandabsätzen eine Kanne und ein Napf: Beide sind bereits schwarz bemalt. Man hat versucht, mit dieser Darstellung einen bestimmten Arbeitsgang bei der Fertigung der bemalten Tongefäße zu verbinden – vielleicht den Moment, wenn der Henkel gerade an den Gefäßkörper angesetzt und nun die Übergänge verschmiert bzw. geglättet wurden, vielleicht auch direkt das Bemalen des Gefäßes. Ähnliche Werkstattbilder gibt es – allerdings nicht häufig – auf frühen rotfigurigen Vasen. Dort erscheinen die Arbeitenden allerdings immer mit leicht gebeugtem Rücken ihrem Tun intensiv hingegeben. Die aufrechte, fast distanzierte Haltung des jungen Mannes hier, die vornehme Gewandung mit einem faltenreichen Mantel anstelle eines praktischen Schurzes sowie die Tänie im Haar lassen bei unserer Schale dagegen weniger an eine Arbeitsdarstellung als an ein Repräsentationsbild denken. Dies umso mehr, als der sog. Arbeitsvorgang mit der linken Hand ausgeführt wird. Linkshändigkeit hat es zwar sicher auch in der Antike gegeben – alle bekannten Werkstattbilder zeigen die Arbeitenden jedoch als Rechtshänder. Anders als bei vergleichbaren Darstellungen gibt es hierfür weder kompositorische Gründe noch besteht das Dilemma einer Überschneidung. Es ist also offensichtlich, dass hier eine Pose eingenommen wird, dass sich der Vasenmaler oder Töpfer mit seinen Erzeugnissen präsentiert. Diese Schale ist von einem Unbekannten bemalt worden, der sich so in seinem Berufsstand ein kleines Denkmal geschaffen hat oder damit eine Weihgabe, ein Votiv, anfertigte. Ob die beiden rot ausgesparten Buchstaben („P S“) oben im Bildfeld eine verkürzte Signatur sein sollen, lässt sich nicht nachweisen. Von Göttern und Menschen - Bilder auf griechischen Vasen (2010) Nr. 46 (U. Kästner).
Attische Schale: Palästraszenen
Antikensammlung
Innen: Speerwerfer Außen: Jüngling in der Palästra bei der Körperpflege mit Strigilis
Apulische Henkelschale
Antikensammlung
Betrunkener Komödienschauspieler Philopotes (Beischrift) mit Fackeln und Weinkanne
Etruskische Schale
Antikensammlung
Innenbild: Toilettenszene im Freien - eine Dienerin hält einen Sonnenschirm über eine reich gekleidete Dame. die auf einem Felsblöck sitzt und von einer weiteren Dienerin ein Diadem aufgesetzt bekommt. Rechts und links stehen geöffnete Schmuckbehälter.
Attische Trinkschale
Antikensammlung
Innenbild: Hämmernder Schmied Seiten A, B: Schwärmende Zecher Markt- und Arbeitswelt: Zahlreiche Werke der Kleinkunst vermitteln eine Vorstellung von der Tätigkeit der Männer in Handwerk, Handel und Landwirtschaft. Maler und Töpfer zeigen sich selbst bei der Arbeit auf ihren Gefäßen, die sie stolz signieren.
Attische Schale
Antikensammlung
Innenbild: Siegreicher Waffenläufer mit Helm und Rundschild Außenseiten A und B: Athleten beim Training
Attische Schale. ohne Rand, auf hohem Fuß
Antikensammlung
Mittelbild einer Schale mit Schalenfuß, vom Töpfer Hischylos signiert: Ein Mann trägt vorsichtig einen vermutlich efüllten Tronkbecher zur Seite.
Attische Trinkschale
Antikensammlung
Vom Töpfer Hieron signierte Schale: Innenbild: Dionysos und Silen Aussen: Tanzende Mänaden - Tanz um ein Maskenkultbild (Dionysoskultbild)
Attische Schale
Antikensammlung
Vom Töpfer Peithinos signierte Trinkschale. Innen: Kampf zwischen Peleus und Thetis Außen: Liebespaare
Attische Schale: Schulunterricht
Antikensammlung
Das aufstrebende Bürgertum hatte sich in der Spätarchaik die aristokratische Kultur angeeignet, und zwar nicht zuletzt die - Trinkkultur. Im Bestand eines Antikenmuseums schlägt sich diese Entwicklung in Vielzahl, Vielfalt und Qualität des bildbemalten Trinkgeschirrs aus dem späten 6. und früheren 5. Jh. v. Chr. eindrucksvoll nieder. Dies ist die große Zeit der Trinkschalen. Unsere Schale ist im Innenbild signiert: »Duris hat (es) gemalt«. Den Stil dieses Vasenmalers können wir von etwa 500 v. Chr. an über fast vier Jahrzehnte verfolgen; mehr als 250 Schalen sind ihm bis heute zugewiesen. In seiner Zeichenkunst bringt er es zu einer sehr vornehmen und gepflegten Konventionalität, die ihn schon fast wieder eigenartig erscheinen lässt. Seine Themen sind die der Zeit, neben Mythos und Krieg die Muße der Oberklasse: Sport und Gelage, Männergespräche, Umgang mit schönen Knaben und Hetären. Auf den Außenseiten dieser Schalen ist etwas Besonderes dargestellt: der Schulalltag athenischer Knaben aus gutem Hause. Unser Wort >SchulescholeMußefreie Zeit<; tatsächlich hatte nur der reiche Freie die Muße zur Bildung. Die Knaben hier lernen gewiss fürs Leben, aber nicht für einen Brotberuf (wie ihn ihre bezahlten Lehrer ausüben), sondern um als Erwachsene die Muße standesgemäß betreiben zu können. So führt das spezielle Thema wieder zum allgemeinen Tenor der Vasenbilder zurück: dem schönen Leben der feinen Leute. Jeder Schüler hat einen Lehrer, jeder Lehrer lehrt eine andere Disziplin; das Bild vereinigt, was in Wirklichkeit in verschiedenen Räumen stattfand. Die eine Schalenseite beginnt links mit dem Unterricht im Leierspiel, Lehrer und Schüler spielen unisono. Es folgt ein besonders würdiger Lehrer im bequemen Lehnstuhl; für den Betrachter des Bildes hat er die Buchrolle mit dem Anfang des Heldenlieds aufgeschlagen, das der zuchtvoll im Mantel dastehende Schüler auswendig vorzutragen hat. Rechts ein merkwürdiger Zuschauer, halb zugehörig, halb ausgeschlossen. Er sitzt unedel lässig mit überkreuzten Beinen da: Wir müssen in ihm den ‚Pädagogen’ (‚Knabenführer’) sehen, den Dienstboten, der den vornehmen Jungen zur Schule und wieder nach Hause begleitet. - Auf der Gegenseite spielt links ein junger Lehrer mit der Doppelflöte die Melodie, zu der der Schulknabe singt. Der vierte Lehrer korrigiert auf der Schreibtafel eine Arbeit seines Schülers. Die Szene endet wieder mit einem ‚Pädagogen’. An der Wand hängen beziehungsreich Gegenstände: als Schulutensilien Buchrolle und Schreibtafel, doppelsinnig Leiern und Flöte (im Futteral), Trinkschalen und Picknick-Korb: Denn was die Knaben hier lernen - Musik, Gesang und Gedichtvortrag - das wollen sie erwachsen als hohe Kunst der Muße, sich und ändern zur Freude, beim Trinkgelage nutzen: wo man aus Schalen wie der unseren trank. Das Innenbild der Schale (nicht abgebildet) zeigt einen jungen Mann, der nach dem nackt ausgeübten Sport sich die Sandalen bindet. Sein Bild gibt die notwendige Ergänzung: der Freie soll gleichermaßen seines Körpers wie seines Geistes mächtig sein. Die Antikensammlung. Altes Museum, Pergamonmuseum 3. Aufl. (2007) S. 97 Nr. 51 (B. Kaeser).
Attische Kleinmeisterschale
Antikensammlung
Außen am Bauch: Trinkspruch Innenbild: Eris (mit Namensbeischrift), die Göttin des Streites, nach rechts durch die Luft laufend
Attisch-schwarzfigurige Randschale
Antikensammlung
Attische Schale aus einem phrygischen Grabhügel, vom Töpfer Ergotimos und vom Maler Klitias signiert. Innenbild: 3 Delfine, ein Fisch: Außen am Henkel: Palmetten
Attische Trinkschale
Antikensammlung
4 Figurenfriese Seite A - oberer Fries: Kampf des Theseus mit Minotauros Seite A - unterer Fries: Schlachtszene Seite B - oberer Fries: Wettläufer und Faustkämpfer Seite B - unterer Fries: von Löwen gerahmte Prozession, deren Ziel der thronende Dionysos ist.
Pocolom - Schale mit Weihung an Vulcanus
Antikensammlung
Innenbild: kindlicher Eros mit kurzen Flügeln und Tänie schreitet auf eine Herme zu; darüber die Aufschrift: VOLCANI POCOLOM.
Attische, rotfigurige Schale
Antikensammlung
Innenbild: Bekränzter Läufer mit Siegerbinden Außenseite A: Zweikampf mit Herold und Zuschauern Außenseite B: Gelage (Symposion) mit Musikantin und Mundschenk
Attische Trinkschale
Antikensammlung
Innenbild: Sportszenen und Tierfriese Seite A: Reiter und nackter Jüngling; darüber Künstlersignatur des Töpfers Nikosthenes Seite B: Reiter
Emblemschale mit Athena-/MInerva-Emblem
Antikensammlung
In augusteischer Zeit wurde für das Emblem mit der Darstellung der sitzenden Athena aus dem 2. Jh.v.Chr. eine neue Schale geschaffen.