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Objekttyp: Schallplatte
1965/1 - ∞
Kunstbibliothek
Der Künstler Roman Opalka hat im Jahr 1965 begonnen, mit Farbe und dem kleinsten verfügbaren Pinsel auf dunklem Grund Zahlen auf eine Leinwand zu schreiben, beginnend mit der Zahl „1“. Die einzelnen, nahezu monochromen Leinwände nannte er Details. Er begann auch, die jeweils geschriebenen Zahlen zu sprechen und den Ton aufzuzeichnen. Am Ende eines Arbeitstages fertigte er ein fotografisches Selbstporträt an, in immer gleicher Kleidung und Haltung vor der Leinwand, an der er gerade gearbeitet hatte. Dieses Gesamtwerk Details ist dem Thema "Zeit" gewidmet. Die Schallplatte mit zwei Fotografien auf dem Cover gibt davon nur einen kleinen Ausschnitt.
Joseph Beuys Ja Ja Ja Nee Nee Nee
Kunstbibliothek
Diese Aufnahme einer Performance von Joseph Beuys in der Düsseldorfer Kunstakademie 1968 besteht aus der immer neuen und unterschiedlichen Wiederholungen der Worte Ja und Nee. Die Schallplatte erschien 1970 im italienischen Verlag von Gabriele Mazzotta mit Fotografien von Ute Klophaus in einer limitierten Auflage.
Fluxid (Musik Essayistik)
Kunstbibliothek
Henning Christiansen (1932-2008) war ein dänischer Komponist und aktives Mitglied der Fluxus-Bewegung. Nach einem Studium am Königlichen Dänischen Musikkonservatorium und an der Eks-Skole in Kopenhagen war er seit 1962 in enger Verbindung zur Fluxus-Gruppe um George Maciunas, vor allem in Zusammenarbeit mit Joseph Beuys.
Time's Encomium (For Synthesized & Processed Synthesized Sound)
Kunstbibliothek
Charles Wuorinen war ein US-amerikanischer Komponist, Pianist und Dirigent. 1970 erhielt er den Pulitzer-Preis für Time’s Encomium. Es ist eine elektronische Komposition, die er von Januar 1968 bis Januar 1969 am Columbia-Princeton Electronic Music Center in New York realisiert hatte und die als "a Nonesuch Records commission" als Schallplatte veröffentlicht wurde. "Time's Encomium is the title because in this work everything depends on the absolute, not the seeming, length of events and sections. Being electronic, Time's Encomium has no inflective dimension. Its rhythm is always quantitative, never qualitative. Because I need time, I praise it; hence the title. Because it doesn't need me, I approach it respectfully; hence the word encomium." (Charles Wuorinen, 1969).