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Objekttyp: Scheide (Säbel)
Museum für Islamische Kunst
Geschnitzte und mit Leder bezogene Säbelscheide aus Holz mit geschmiedeten und gelöteten Ringbändern aus Stahl. Die Holzscheide wurde entsprechend der Klinge aus Holz geschnitzt und mit Leder bezogen. Sie zeigt auf der Vorderseite eine Mittelnaht, die mit verknoteten Metallfäden eingelegt wurde. Zwei ovale Laschen aus Stahl umschließen die Scheide. An ihnen wurden Ringe zur Halterung am Gurt (Gehänge) und Perlen als Schmuck angelötet. Alle Oberflächen sind stark beschädigt.
Museum für Islamische Kunst
Geschnitzte und mit Leder bezogene Holzscheide mit geschmiedetem und vergoldetem Gehänge aus Stahl. Die hölzerne und mit schwarzem Leder bezogene Scheide ist stark beschädigt. Erhalten sind noch die ovalen Spangen des Gehänges, die Reste von Vergoldungen zeigen. Zwei seitliche Ösen dienen der Halterung am Gurt. Die Scheide gehört zu dem Säbel I. 6146.1.
Museum für Islamische Kunst
Aus Holz gearbeitete Scheide mit Leder und Samt bezogen und mit Schnallen aus Eisen. Die leicht gebogene Scheide ist mit hellem, geschorenem Samt überzogen, der ein Muster aus blauen Blumen und Blättern zeigt. Die Spitze ist mit Leder verkleidet. Die beiden Schnallen des Gehänges, an denen der Säbel getragen werden konnte, tragen eine persische Inschrift.
Museum für Islamische Kunst
Geschnitzte, mit Leder bezogene Holzscheide mit geschmiedetem und vergoldetem Gehänge aus Stahl. Der Holzkorpus wurde mit schwarzem Leder bezogen, dessen Mittelnaht entlang des Körpers verläuft. Die Scheide wird von zwei recht weit auseinanderliegenden Spangen für das Gehänge umfasst. Auf ihnen sind noch Reste von vergoldeten Inschriften erkennbar.
Museum für Islamische Kunst
Aus Leder gearbeitete Scheide mit Goldbeschlag, Samtbezug, Türkisen und aus Eisen gefertigten Schnallen. Die leicht gebogene Scheide ist mit rotem Samt überzogen. Die Spitze sowie das Scheidenmundblech an der Öffnung sind großzügig mit Gold beschlagen. Passend zum Dekor der Goldverzierung mit Blattmotiven sind tropfenförmige Türkise in die Flächen eingelegt. Auch um die beiden Schnallen, an denen der Säbel in der Scheide getragen werden konnte, liegen mehrere Reihen der blauen Steine. Angeblich war dieses Schwert ein Ehrengeschenk des Emirs von Buchara an einen russischen General.
Museum für Islamische Kunst
Geschnitzte, bezogene und beschlagene Holzscheide mit gegossenen Ortbändern aus Stahl mit vergoldetem Dekor. Der geschnitzte Holzkorpus ist fast über die gesamte Länge mit einem kirschroten Samt bezogen. Rücken, Unterkante und Heft sind mit Stahl beschlagen und mit einem vegetabilen Dekor aus Blattranken und Blüten in Gold verziert. Zwei Laschen mit Ringen umfassen das Objekt, wobei das eine am Rücken befestigt ist und das andere mit dem Metallbeschlag des Heftes verbunden wurde. Dieses Gehänge diente der Befestigung am Gurt. Die Scheide gehört zu I. 9078.1.
Museum für Islamische Kunst
Geschnitzte, mit Leder und Stoff bezogene Holzscheide mit gegossenem Gehänge aus Stahl mit geschnittenem und vergoldetem Dekor. Der Holzkorpus wurde mit rot-weiß gemustertem Samt bezogen, während die Spitze und die Griffpartie mit rotem Leder verkleidet sind. Zwei spitzovale Spangen umschließen das Objekt. Die Schauseiten zeigen geschnittene Inschriften, die zum Teil noch Reste von Vergoldungen erkennen lassen. Zwei Ösen dienen der Halterung am Gurt.
Museum für Islamische Kunst
Geschnitzte und mit Leder bezogene Holzscheide mit gegossenem und graviertem Gehänge aus einer Kupferlegierung. Die Scheide wurde entsprechend der Klingenform geschnitzt und mit Leder bezogen. Auf der Schauseite ist der Bezug längs zweimal parallel eingeschnitten. Die relativ breiten Schnitte sind mit sehr eng gefaltetem Stoff als Verzierung eingelegt. Zwei gravierte Laschen mit Ringen dienen der Halterung der Waffe am Gürtel (Gehänge). Sie sind mit vegetabilem Dekor verziert.
Museum für Islamische Kunst
Geschnitzte, mit Leder bezogene Holzscheide mit geschmiedetem und vergoldetem Gehänge aus Stahl. Die Scheide ist auf der Schauseite mit Lederstempeln verziert. Drei Linien zeichnen ihre Form nach. Im Bereich des Gehänges schmückt eine Raute die Fläche. Die Spangen sind oval und im Zentrum verziert. Je ein Spitzmedaillon mit Inschrift auf Goldgrund ornamentiert die Haltevorrichtung für den Gurt. Die Scheide gehört zu dem Säbel I. 6144.1.
Museum für Islamische Kunst
Geschnitzte und bezogene Holzscheide mit geschmiedetem und vergoldetem Gehänge aus Stahl. Der Bezug des Holzkörpers weist Reste von Leder oder Stoff auf, mit dem er ursprünglich bezogen war. Zwei ovale Spangen umfassen die Scheide. An ihnen sind insgesamt sechs Ösen für das Gehänge, die Halterung am Gurt, vorhanden und Reste ihrer Vergoldungen erkennbar. Die stark beschädigte Scheide gehört zu dem Krummsäbel I. 6145.1.
Museum für Islamische Kunst
Getriebene und gelötete Scheide aus vergoldeter Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Die zweiteilige Scheide zeichnet sich durch ihre reichen Verzierungen aus, denn Kopf und Hals sind in Drachengestalt gearbeitet. Der Drachenkopf hat ein weit aufgerissenes Maul und geht in einen schuppigen Hals über. Die anatomischen Details sind in feiner Gravur ausgeführt. Die restliche Scheide ist mit vegetabilen Ornamenten verziert, die eine Art heraldisches Zeichen bilden: Um eine zentrale Rosette sind sternförmig verschiedene Waffen angeordnet, z.B. Doppelaxt, Keule und Köcher. Diese vegetabilen und heraldischen Motive wiederholen sich auf der Scheide, die mit einer kurzen ringförmigen Tülle abschließt. Oben ist auf der Unterseite eine winzige Lasche mit Palmettblatt angelötet, die der Halterung am Waffengurt diente.