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Objekttyp: Scherzgefäß
Flasche in Gestalt eines sitzenden Tanzbären
Kunstgewerbemuseum
Scherzgefäße waren vom 16. bis zum 18. Jahrhundert beliebte Gegenstände zur Belustigung bei Tischgesellschaften. Dieses hat die Gestalt eines sitzenden Tanzbären. Als Boden dienen das Gesäß, die Hinterbeine und der Schwanz. Darüber erhebt sich der flaschenförmige Gefäßkörper mit angesetzten Vorderbeinen. Der Kopf ist abnehmbar und dient als Deckel. Das Maul des Tieres ist mit einem aufgeschmolzenen, stilisierten Maulkorb aus blauem Glas versehen. Ebenfalls sind Augen und Ohren aus blauem Glas angesetzt. MAKR
Trinkspiel in Gestalt eines Hasen
Kunstgewerbemuseum
Scherzgefäße dienten zur Unterhaltung bei trinkfreudigen Tafelgesellschaften. Die Flasche in Form eines Hasen auf vier Füßen und mit einem kleinen Schwanz wird zu dieser Gruppe von Gefäßen gazählt.. Der Ein- und Ausguß befindet sich am Hinterteil des Tieres und ist trichterförmig geweitet. Zwei gekniffene Bänder liegen um das hintere Ende des fassförmigen Gefäßkörpers. Den Kopf zieren zwei nach hinten stehende Hasenohren und zwei aufgeschmolzene große Augen. MAKR
Flasche in Gestalt eines sitzenden Tanzbären
Kunstgewerbemuseum
Scherzgefäße waren vom 16. bis zum 18. Jahrhundert beliebte Gegenstände zur Belustigung bei Tischgesellschaften. Dieses hat die Gestalt eines sitzenden Tanzbären. Als Boden dienen das Gesäß, die Hinterbeine und der Schwanz. Darüber erhebt sich der flaschenförmige Gefäßkörper mit angesetzten Vorderbeinen. Der Kopf ist abnehmbar und dient als Deckel. Das Maul des Tieres ist mit einem aufgeschmolzenen, stilisierten Maulkorb versehen. Ebenfalls sind Augen und Ohren angesetzt. MAKR
Posthorn
Kunstgewerbemuseum
Scherzgefäße dienten zur Unterhaltung bei trinkfreudigen Tischgesellschaften und weisen vielfältige Gestalten auf. Dieses Trinkspiel hat die Form eines Posthorns. Das gewundene Rohr ist spiralig gerippt und mit gekniffenen Auflagen und einem kleinen Henkel versehen. Am einen Ende befindet sich das "Mundstück", das andere weitet sich in den ausladenen Schalltrichter. MAKR
"Hirschbecher"
Kunstgewerbemuseum
Becherförmiges grünes Hirschglas, im Becher ist innen mittig ein Stab befestigt, auf diesen wird der Aufsatz mit drei Hirschen gesteckt. Solche Gefäße wurden zu scherzhaften Trinkspielen an den Tafeln des 17. und 18. Jahrhunderts genutzt. Bei diesem Scherzglas muss die Flüssigkeit durch das geöffnete Maul eines Hirsches angesaugt werden. Oft ist die Röhre, auf der die Hirsche befestigt sind, noch mit einem Löchlein versehen, so dass immer auch Luft mit angesogen wird, was das Trinken sehr erschwert oder gar unmöglich macht. MAKR
Scherzgefäß in Gestalt einer Maus oder Ratte
Kunstgewerbemuseum
Das kleine Scherzgefäß stellt eine Maus oder Ratte dar. Der hohle Körper steht auf vier angesetzten Beinen, der Kopf läuft in ein spitzes Maul mit Öffnung aus. Der lange dünne Schwanz verläuft gebogen über dem Körper und endet mit einer kleinen Öffnung über dem Kopf des Tieres. Die Ohren bestehen aus blauem Glas. Scherzgefäße wurden zur Unterhaltung und Belustigung bei Tischgesellschaften verwendet. Diese Gefäße gibt es in verschiedensten Formen, die immer eine besondere Geschicklichkeit des Benutzers erfordern, um daraus trinken zu können und keine Flüssigkeiten zu verschütten. MAKR
Kelchglas mit Aufsatz aus Hirsch und Pferd
Kunstgewerbemuseum
Kelchglasförmiges farbloses Scherzgefäß mit Aufsatz aus Hirsch- und Pferdevorderkörper. Das Maul des Hirsches, die Mähne des Pferdes, Augen und Ohren beider aus blauen Glasaufschmelzungen. In der Kuppa ist mittig ein Stab befestigt, auf diesen wird der Aufsatz gesteckt. Solche Gefäße wurden zu scherzhaften Trinkspielen an den Tafeln des 17. und 18. Jahrhunderts genutzt. Bei diesem Scherzglas muss die Flüssigkeit durch das geöffnete Maul des Hirsches angesaugt werden. Oft ist die Röhre, auf der hier Hirsch und Pferd befestigt sind, noch mit einem Löchlein versehen, so dass immer auch Luft mit angesogen wird, was das Trinken sehr erschwert oder gar unmöglich macht. MAKR