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Objekttyp: Schrank
Ethnologisches Museum
Publ.: Werner, Antje; Kulturwandel im qingzeitlichen China: die chineische Möbelsammlung im Ethnologischen Museum Berlin (Dissertation), 2001, Nr. 46.
Typ 櫃 guichu
Ethnologisches Museum
Trapezförmig sich nach unten verbreiternd, obere Deckplatte weit ausladend. Zwei Türen, innen ein Einlegebrett. Außen beschnitzt und schwarz gebeizt. Messingbeschläge. Publ.: Werner, Antje; Kulturwandel im qingzeitlichen China: die chinesische Möbelsammlung im Ethnologischen Museum Berlin (Dissertation), 2001, Nr. 40
Ethnologisches Museum
Kleiner Kabinettschrank, 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts, verwendet als Aufsatzschrank. Vermutlich Exportware. In Europa, wie wahrscheinlich auch in der Brandenburger Kunstkammer, fungierten sie vermutlich als Zierstücke, wie zur Unterbringung von gesammelten Raritäten. Eine Verwendung in Japan ist selten, aber im Kontext einer Tokonoma oder benachbarter Präsentationsregale auch nicht vollständig auszuschließen.
Ethnologisches Museum
Schrank. Holz mit Einlagen aus Perlmutt, Bein und Silberdraht. Er hat 2 Türen, und unten eine Schublade. Die Einlegearbeiten bilden florale Motive. Datenbank: Schrank Karteikarte: Schrank, Holz, mit Einlagen aus Perlmutt, Bein und Silberdraht. 2 Türen, unten Schublade.
Museum Europäischer Kulturen
Für das Wohnzimmer, mit Glas-, Fach- und Kleiderteil. Schrank, wie er in den 50er Jahren in vielen Haushalten üblich war. Deckfurnierte Spanplatte, außen Macoré-Mahagoni-Ton gebeizt, mattiert, poliert. Rechts und links je eine Tür, Fächer und Kleiderteil, dazwischen Glas-Regalteil, darunter schmales Fach zum Klappen. Schrank ist Ausdruck der sonntäglichen Nutzung von Geschirr, Gläsern, Kleidung u.ä. Objekten, wie sie im "guten Schrank" ihren Platz fanden. Auch Objekte, die den Jahreslauffesten zuzuordnen sind, fanden hier Unterkunft, Kerzen, Weihnachtskugeln, Pyramide, Osterschmuck u.ä. Der Schrank war aber auch Repräsentationsstück, denn die Glasvitrine enthielt das "gute" Glas, Kristall und Porzellan. Schrank gehörte zum Wohnzimmer "Nauen". Produktion VEB Rathenower Holzindustrie, Betriebsteil Falkensee. War 2-teilig, denn eine Anrichte gehörte dazu. Der Preis für beide Wohnzimmerausrüstungsteile betrug 1962 1.020,- Mark, das war ein ziemlich hoher Betrag. Schrank zerlegbar, Anrichte kompakt.
Buffetschrank mit reichen Intarsien
Kunstgewerbemuseum
Inventareintrag: "Schrank mit Intarsien. Hoher Unterbau auf reich profiliertem Sockel mit drei Kugelfüßen, oben durch zwei durchgehende ausgebogene Schubladen abgeschlossen, in der Mitte und auf den abgeschrägten Ecken durch konsolartige Pilaster gegliedert, ausgeschnittene Voluten mit Bandwerk, Akanthus und Diamantquadern verziert, mit jonischen Kapitellen und Löwenfratzen bekrönt, einspringender Oberbau, die verkröpften Gesimse auf 2 Karyatiden Gerechtigkeit und Weißheit sitzend, Pilastergliederung wie oben. Eichenholz, die 4 Türen und die Füllungen mit Intarsien bedeckt. Kain und Abel, Isaacks Opferung, David und Goliath, die Tugenden, Rollwerk- und Rankenornament mit Vögeln. Cöln um 1600" publiziert in Otto von Falke, Deutsche Mäbel des Mittelalters und der Renaissance, 1924, S. 255 Der Schrank ist seit dem II. Weltkrieg verschollen. Die beiden Schlüssel haben sich erhalten. MAKR
Schreibschrank in Form eines Kabinettschrankes
Kunstgewerbemuseum
Schreibschrank. Ein aus Kabinettschrank, Schreibfach und Untersatz bestehender Aufbau ruht auf 6 gewundenen Säulen und Kugelfüßen. Im Unterbau rechts und links je drei mit verkröpften Profilen umrahmte Schubladen, in der Mitte ein Schrankfach. Die vorspringende Schreibplatte durch zwei rechtwinklige Klappen verschlossen. Hinter dem durch einen Mizttelpfosten mit Schloß abgesetzten Türen des Oberbaus ein rings von Schubladen umgebenes Fach. Auf den größeren Flächen der Vorderseite mit farbigen Hölzern und Elfenbein intarsierte Ranken, Blüten und Papageien. Auf den Türen des Oberbaues und der Innenseite eines ... mit Ranken verzierten Schlosses ein von einem Fürstenhut bekröntes A. Auf dem Schloß die Jahreszahl 1645. Auf der Fotokartei, die das Schloss mit der Datierung zeigt, ist vermerkt: Fälschung Der Schrank ist seit dem II. Weltkrieg verschollen. MAKR