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Objekttyp: Schwert | Langschwert
ULFBERHT-Schwert
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Langschwert aus Eisen, der Knauf mit silbertauschierter skandinavischer Tierstilornamentik verziert. Zu den Prunkschwertern der karolingischen Zeit gehören die sog. Ulfberht -Schwerter des 9. – 11. Jahrhunderts. Namen gebend für diese Waffe ist die jeweilige Inschrift "VLFBERHT" auf der Klingenvorderseite. Ulfberht -Schwerter wurden vermutlich im Rhein-Maas-Gebiet produziert und am häufigsten in nordischen, baltischen, ost- und südosteuropäischen Gräbern nachgewiesen. Aus Deutschland sind nur wenige Exemplare, darunter dieses Schwert aus Schwedt, bekannt. Es wurde aus der Oder geborgen.
Zweischneidiges Schwert mit Chalcedonperle
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Zweischneidiges Langschwert aus Eisen. Die Parierstange und das rechteckige Scheidenmundblech sind mit zwei nach unten gerichteten Vogelköpfen aus vergoldeter Bronze verziert. Die Schauseite der Griffhülse ist mit geometrischem Zellwerk versehen und zusätzlich mit Almandinbesatz ausgestattet. Diese Ziertechnik wird als Cloisonné bezeichnet. Das in die frühe Völkerwanderungszeit datierende Schwert entstammt einem Grabhügel mit Pferdebestattung. Zusammen mit dem Schwert wurde eine sog. Schwertperle aus Calzedon gefunden, der vermutlich eine Talisman- oder Amulettfunktion zukam.
Schwert mit Inschrift "+VLFBERH+T" ("ULFBERHT-Schwert")
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Schwert, zweischneidig, Typ T nach Petersen, Klinge mit breiter Hohlkehle, Klingeninschrift "+VLFBERH+T", korrodiert, Knaufkrone fehlt, Klingeninschrift teilweise ausgefallen. Objektgeschichte: Beschriftungsrest mit weißer Tusche: I.[...]7." reidentifiziert nach T. Nowakiewicz, in: Jakobson-Archiv (2011), 588 Abb. 16