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Objekttyp: Skulptur
Mahasthamaprapta
Ethnologisches Museum
Der Bodhisattva Mahasthamaprapta ist eine von zwei Begleitfiguren des transzendenten Buddha Amitabha, er repräsentiert dessen Kraft und Weisheit. Sein Kennzeichen ist die Vase in seinem Kopfschmuck, auf seiner Brust prangt das glückverheißende Svastika-Emblem. Ursprünglich hielt er eine Lotosblüte in den Händen. Gemeinsam mit Bodhisattva Avalokiteshvara geleitet er Verstorbene in Buddha Amitabhas „Reines Land des Westens“, einen spirituellen Zufluchtsort, der den leidvollen Geburtenkreislauf beendet. Autorin: Bernadette Bröskamp Ausstellungskatalog „Ahnen, Göttinnen und Helden, Skulpturen aus Asien, Afrika und Europa“ 2023, Deutscher Kunstverlag, Seite 56.
Altar der Hand
Ethnologisches Museum
Die Individualisierungstendenzen in der Kunst Benins des 18. und 19. Jahrhunderts zeigen sich in der Entstehung eines neuen Altartyps, des Altars der Hand. Während Altäre mit den Gedenkköpfen der Verehrung der Ahnen und der von ihnen überkommenen Macht dienen, so steht die Verehrung der Hand an den neuen Altären für die individuellen Fähigkeiten und Leistungen des Menschen. Altäre des Königs, aber auch die der Würdenträger, zeigen die geballte Hand mit emporgestrecktem Daumen. [Benin_Königreich]
Gedenkkopf eines Würdenträgers
Ethnologisches Museum
Wie die Könige errichteten auch Würdenträger und Dorfvorsteher Gedenkaltäre für ihre verstorbenen Vorgänger. Rituelle Opfer an diesen Altären stärkten die Beziehung der Lebenden zu den Ahnen. Die Ausstattung der Altäre ist mit denen der königlichen Gedenkaltäre vergleichbar. Der entscheidende Unterschied liegt in der Verwendung bestimmter Materialien, die Ausdruck der hierarchischen Gesellschaft Benins waren. Messing für Gedenkköpfe und Altarfiguren oder Elfenbein war mit wenigen Ausnahmen nur dem König vorbehalten. Auf den Gedenkaltären von Personen mit niedrigerem Rang standen Gedenkköpfe aus Holz, das zum Teil als Ausdruck einer besonderen Privilegierung durch den König mit dünnem Messingblech überzogen war. [Benin_Königreich]
Widderkopf
Ethnologisches Museum
Den aus Messing gegossenen Plastiken von Opfertieren auf den königlichen Altären entsprechen aus Holz geschnitzte, wie dieser Widderkopf, auf den Altären von Würdenträgern. [Benin_Königreich]
Gedenkkopf eines Würdenträgers
Ethnologisches Museum
Wie die Könige errichteten auch Würdenträger und Dorfvorsteher Gedenkaltäre für ihre verstorbenen Vorgänger. Rituelle Opfer an diesen Altären stärkten die Beziehung der Lebenden zu den Ahnen. Die Ausstattung der Altäre ist mit denen der königlichen Gedenkaltäre vergleichbar. Der entscheidende Unterschied liegt in der Verwendung bestimmter Materialien, die Ausdruck der hierarchischen Gesellschaft Benins waren. Messing für Gedenkköpfe und Altarfiguren oder Elfenbein war mit wenigen Ausnahmen nur dem König vorbehalten. Auf den Gedenkaltären von Personen mit niedrigerem Rang standen Gedenkköpfe aus Holz, das zum Teil als Ausdruck einer besonderen Privilegierung durch den König mit dünnem Messingblech überzogen war. [Benin_Königreich]
Gedenkkopf eines Würdenträgers
Ethnologisches Museum
Wie die Könige errichteten auch Würdenträger und Dorfvorsteher Gedenkaltäre für ihre verstorbenen Vorgänger. Rituelle Opfer an diesen Altären stärkten die Beziehung der Lebenden zu den Ahnen. Die Ausstattung der Altäre ist mit denen der königlichen Gedenkaltäre vergleichbar. Der entscheidende Unterschied liegt in der Verwendung bestimmter Materialien, die Ausdruck der hierarchischen Gesellschaft Benins waren. Messing für Gedenkköpfe und Altarfiguren oder Elfenbein war mit wenigen Ausnahmen nur dem König vorbehalten. Auf den Gedenkaltären von Personen mit niedrigerem Rang standen Gedenkköpfe aus Holz, das zum Teil als Ausdruck einer besonderen Privilegierung durch den König mit dünnem Messingblech überzogen war. [Benin_Königreich]
Huhn
Ethnologisches Museum
Findet man auf Altären der Königinmutter Messingfiguren von Hähnen als Bild ihrer herausgehobenen Stellung, so entsprechen ihnen aus Holz geschnitzte Darstellungen von Hühnern auf den Gedenkaltären der Mütter von Würdenträgern. Sie symbolisieren Liebe und mütterliche Zuwendung. [Benin_Königreich]
"Skelett"
Ethnologisches Museum
Historischer Hauptkatalog: "Holzfigur: meschliches Skelett helles Holz, H: 84,5 cm, Makonde Erworben am 1.12.1993 in der Bushfried-Safari Bontique, Arusha, Tanzania"
Sprite-Flasche
Ethnologisches Museum
Historischer Hauptkatalog: "Holzfigur: Nachbildung einer Sprite-Flasche H. 24,7 cm, Makonde Erwerbung: s. III E 19903" [SM8HF]
Coca Cola-Flasche
Ethnologisches Museum
Historischer Hauptkatalog: "Holzfigur: Nachbildung einer Coca Cola-Flasche, H: 24,7 cm, Makonde Erwerbung: s. III E 19903"
"Reiter"
Ethnologisches Museum
Hauptkatalog: "Zwei Puppen auf Kamel-Figur Holz, Haar, Perlen, 1 Münze H. 13 cm, B. 15,5 cm Zaramo, Tanzania" Zwei Puppen, in zylindrisch anmutender Form, ohne Gliedmaßen, mit einigen umlaufenden Absätzen und wenigen individuellen Konturen wie Brüsten, Bauchnabel und einem hahnenkammartigen Kopfaufsatz Haastreifen, sind mit einem Holzstäbchen verbunden. Auf demselben ist ein Kamelkopf mit Hals aufgesteckt. Verziert mit unzähligen Kettensträngen, an denen auch eine Münze hängt Farbe: Dunkelbraun, Perlen = weiß, rosê, grün blau, rot und schwarz Erhaltungszustand: Einige Kanten der Puppen sind ausgebrochen, Gebrauchsspuren?
Schalenträgerfigur
Ethnologisches Museum
Eintrag im historischen Hauptkatalog: "Desgl. H. 72 ; Br. 41 cm. rot angestrichen, Bekom? Bangangte?" bezieht sich auf III C 23807: "Menschenfigur mit Gefäß auf dem Schoß (...)" Farbe: Rot [SM8HF]
Shouxing
Ethnologisches Museum
"Gott des Langen Lebens". Bärtiger Mann mit überhöhtem Kopf in weitem gegürtetem Gewand, hält in der Rechten eine Schriftrolle. Die Linke hielt einen Altersstab, welcher fehlt. Er sitzt quer auf einem trabenden Hirsch, der im Maul einen Pfirsichzweig mit Früchten, Blüten und Blättern hält. Ein gleicher Zweig liegt über der Kruppe.
Kraftfigur
Ethnologisches Museum
Eintrag im historischen Hauptkatalog: Holzfetisch mit Kupferbeschlag, Graskleid und Eisengehängen. Wohl Bassonge.
Schalenträgerfigur
Ethnologisches Museum
Eintrag im historischen Hauptkatalog: "Fuwu Holzschnitzerei, sitzende Figur, die eine Schüssel auf dem Schoß hält." [SM8HF]
Figur einer Königinmutter oder einer Hauptfrau des Königs
Ethnologisches Museum
Durch die Kombination der äußerst plastischen Wiedergabe von Muskulatur und Brüsten mit der Dynamik der schrägen Linien von Armen, Beinen, Brüsten und Gesicht vermittelt die weibliche Figur noch mehr als die Darstellung von Chibinda Ilunga den Eindruck von geballter Kraft. Das wie bei einer Maske abgeflachte, nach vorne gestreckte Gesicht strahlt Strenge und Willensstärke aus. Dessen Stilisierung wird konterkariert durch den Realismus der Lockenfrisur aus natürlichem Menschenhaar. Die eher männliche Gestaltung, verknüpft mit den prallen Brüsten und betonten Genitalien als weiblichen Attributen (der „mütterliche“ Nabel fehlt allerdings), entspricht dem Inhalt des Werkes: Dargestellt wird entweder eine Königinmutter oder eine königliche Hauptfrau, denen kraft ihrer mit der Ausübung politischer Macht verbundenen Stellung männliche Züge eigen waren. / P.I. [SM8HF]
Königsfrau mukwakuhiko
Ethnologisches Museum
Eintrag im historischen Hauptkatalog: Fetisch. Weibliche Holzfigur. Benguela (Mozambetes). Weibliche Fetischfigur mit einer Frisur aus Menschenhaar und Ohrgehängen aus Glasperlen. Ausgeprägtes Merkmal ist der geöffnete Mund mit den spitzen Zähnen
Urne: Thronende Frau
Antikensammlung
Grabstatuen waren eine besonders für die Region Chiusi charakteristische Form des Aschenbehälters bei Brandgräbern. Ab der Mitte des 5. Jh.v.Chr. gab es Abbilder weiblicher Verstorbener, deren ausgehöhlte Körper als Urne dienten, die mit einem gesondert als Deckel gearbeiteten Kopf verschlossen wurden.