10 Ergebnisse
Objekttyp: Sonderform (Metall)
Museum für Islamische Kunst
Zylindrische Kupferblechhülse mit eingelagertem Erdreich und Verschluss durch Asphaltstöpsel (eine Seite geöffnet). Das aufgerollte, mit Durchlochungen versehene Blech aus einem Haus im Stadtgebiet al-Maʿarid östlich des Palasts von Ktesiphon gehört zu einer Gruppe dreier Hülsen. Bei der Fundbergung wurden diese wegen in Seleukia aufgetretener Parallelfunde mit integrierten, unbeschrifteten Papyruswickeln vorerst als Amulettbehältnisse angesprochen. Die einst beidseitig mit Asphalt verschlossenen Kupferhülsen lagerten in ebenfalls verplombten Tongefäßen. Wegen Funden von Tell Khujut Rabbou´as bei Bagdad werden diese irreführend als sog. parthische oder Bagdad-Batterien bezeichnet. Die Ktesiphon-Funde datieren wesentlich jünger. Die Fundkombination unterschiedlichster Materialien führt zur hypothetischen Annahme, es könne sich um einen Kondensator handeln, in dem durch anodische Oxidation bzw. Elektrolyse eine elektrische Spannung aufgebaut wird. Ein derartiges galvanisches Element könnte bei elektrotherapeutischen Behandlungen oder zur elektrochemischen Oberflächenveredlung von Metallen verwendet worden sein. Die im Museum für Islamische Kunst aufbewahrten Fundbestandteile bieten wegen ihres Erhalts in unverändertem Zustand noch Analysepotential.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Kugel aus einer Kupferlegierung mit einer seitlichen Öffnung und Ansatz eines Stiftes(?).
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Ring aus einer Kupferlegierung. Die beiden Enden des kleinen Rings sind übereinander gelegt; vielleicht handelt es sich um einen Lockenring. Das Objekt wurde während der Ausgrabungen 1932-1939 in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Kleine Riemenschnalle aus einer bronzeartigen Kupferlegierung. Die Schnalle mit eingezogener Dornauflage am Rahmen und Durchbohrung zur beweglichen Anbringung eines nicht mehr erhaltenen Dorns besitzt einen eichelhutförmigen Riemenaufsatz mit Nietloch zur Befestigung auf einem Lederriemen. Der genaue Fundort im Stadtgebiet Ktesiphons ist unbekannt. Zusammen mit einem Dekorhaken (Kt.I 361.35) gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Riemenschnalle aus einer bronzeartigen Kupferlegierung. Die Schnalle verfügt über einen ovalen, im Bereich der Dornauflage leicht eingezogenen und verschmälerten Rahmen sowie eine Durchbohrung zur beweglichen Anbringung eines nicht mehr erhaltenen Dorns. Die eichelförmige Befestigungsplatte mit deutlich abgesetztem Rand erhielt ein eingraviertes, an den Enden zu Spiralen aufgerolltes Liniendekor. Die Befestigung erfolgte mittels zweier Metallstege, die durch Durchlochungen verbunden werden konnten. Das Objekt wurde bei den Ktesiphon-Grabungen im Bereich von Haus IV des Stadtgebietes al-Maʿarid östlich des Palasts geborgen.
Museum für Islamische Kunst
Riemenschnalle aus bronzeartiger Kupferlegierung. Die Schnalle mit ovalem Rahmen und Durchbohrung zur beweglichen Anbringung eines nicht mehr erhaltenen Dorns besitzt eine weitestgehend halbrunde Befestigungsplatte mit Nietansatz zur Befestigung auf einem Riemen auf der Rückseite. Der genaue Fundort der bei den Ktesiphon-Grabungen im Haus IV des islamischen Stadtgebiet Salman Pak geborgenen Objektes ist nicht überliefert.
Museum für Islamische Kunst
Kupferstäbchen mit rundem Querschnitte, in zwei Teile zerbrochen. Stark korrodiert. Es wurde während der Ausgrabungen im Nordkomplex von ar-Raqqa gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Eisenquader. Auf einer Seite ist eine deutliche Vertiefung zu erkennen, vielleicht von Arbeitsspuren. Vgl. I. 48/71.210.2. Das Objekt stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Eisenquader. Auf einer Seite ist eine deutliche Vertiefung zu erkennen, vielleicht von Arbeitsspuren. Vgl. I. 48/71.210.1. Das Objekt stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.