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Objekttyp: Spardose
Spare bei der Kreissparkasse Stade.
Museum Europäischer Kulturen
Holzsparbüchse, Sechseck, bunt bemalt. Vorderseite: Hintergrund in orange, zeigt ein Bild von einem Bäcker, der einen Kuchen elegant auf einem in die Höhe gestreckten Arm trägt, in einem blau karierten Anzug mit der Bäckermütze auf dem Kopf, neben ihm läuft ein Mädchen, mit rotem Rock und Zöpfen und trägt einen Teller mit fünf Brötchen; eine Bretzel und zwei Brötchen liegen auf dem Boden, zwischen den Beinen des Bäckers; Oberseite: in Weiß mit Schlitz und eingraviertem: "Spare bei der Kreissparkasse Stade", seitlich die Initialen: D.B.; nach re. gedreht: auf rotem Hintergrund ein Bienenhaus mit fünf Bienen, die drumherum schwirren; nach li. gedreht: auf rotem Hintergrund ein Aehre, mit dem schwarzen Wort "Spare"; Rückseite: bunt bemalt, oben schwarz, in der Mitte rot, orange, grün, unten blau, mit weißen Kratzern; Unterseite: eingelassen ein Metallkreis mit Schlüsselloch, am Rand handschriftl. "Dörte B."
Museum Europäischer Kulturen
Spardose, nur am Hals ungleichmäßig in weiß glasiert. Oben ein Schlitz zum Einwurf des Geldes.
Museum Europäischer Kulturen
Spardose aus Ton. Zwiebelform mit einem Knauf. Scherben hellocker, unglasiert.
Sparbüchse, Ton, Hahn gelbbraun glasiert
Museum Europäischer Kulturen
Spardose/Sparbüchse aus Ton in Form eines Hahns; glasiert und gold/gelb/braun bemalt; oben befindet sich ein Schlitz zum Einstecken von Münzen. Der Fuß ist tlws. abgeplatzt; der Schwanz ist gebrochen und repariert. Dieser Behälter wurde im heute mazedonischen Struga erworben. Über diesen Teil der Reise berichtet die Tochter des Sammlers Gustav Adolf Küppers, Heimtraut Küppers, in ihrem Tagebuch (Eintrag 8.7.1939). Von Ohrid kommend erwarben sie auf dem Markt v.a. Tontöpfe und Brotstempel. Den Bauern konnten sie ihr Anliegen "gerade so verständlich machen". Nachmittags konnten sie „ein paar sehr alte wertvolle Kleinigkeiten“ erwerben. Sie sind vor Ort mit einem Händler namens Haki-Isa unterwegs, mit dem Heimtraut u.a. von Haus zu Haus zieht, „um alte Gegenstände ausfindig zu machen“ und von dessen Laden sie auch einiges für die Sammlung erwerben. Küppers war u.a. im Auftrag der Abt. "Eurasien" (später Abt. "Europa") des damaligen Museums für Völkerkunde unterwegs. An mehreren Orten nahm er auch Wachswalzen für die Phonogrammabteilung des Museums auf. Zudem betätigte er sich im Zeichen der nationalsozialistischen Rassenpolitik: Für das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik fertigte er in vielen Dörfern Fingerabdrücke der Bewohner*innen an. Zudem machte er Portraitaufnahmen, die die vermeintlich typischen Physiognomien der Menschen zeigten und taxierten. Diese veröffentlichte er auch in nationalsozialistischen Periodika, wie "Volk und Rasse". Ein Hintergrund der Sammlungstätigkeit von Küppers war die Industrialisierung und Urbanisierung der Staaten Südosteuropas und die mit ihr einhergehende soziale und kulturelle Differenzierung. Entsprechend der damaligen politischen Zugehörigkeit der Region im 1. jugoslawischen Staat wurde der Krug wie viele andere Objekte aus dem heutigen Nordmazedonien unter "Serbien" verzeichnet.
Sparbüchse, Ton, Kugelform
Museum Europäischer Kulturen
Spardose/Sparbüchse aus Ton in Form einer Kugel; glasiert und schwarz sowie rot, grün, blau, braun und orange mit Blumen bemalt; oben befindet sich ein Schlitz zum Einstecken von Münzen. Feine Risse und Bruchstellen an mehreren Stellen. Dieser Behälter wurde im heute mazedonischen Struga erworben. Über diesen Teil der Reise berichtet die Tochter des Sammlers Gustav Adolf Küppers, Heimtraut Küppers, in ihrem Tagebuch (Eintrag 8.7.1939). Von Ohrid kommend erwarben sie auf dem Markt v.a. Tontöpfe und Brotstempel. Den Bauern konnten sie ihr Anliegen "gerade so verständlich machen". Nachmittags konnten sie „ein paar sehr alte wertvolle Kleinigkeiten“ erwerben. Sie sind vor Ort mit einem Händler namens Haki-Isa unterwegs, mit dem Heimtraut u.a. von Haus zu Haus zieht, „um alte Gegenstände ausfindig zu machen“ und von dessen Laden sie auch einiges für die Sammlung erwerben. Küppers war u.a. im Auftrag der Abt. "Eurasien" (später Abt. "Europa") des damaligen Museums für Völkerkunde unterwegs. An mehreren Orten nahm er auch Wachswalzen für die Phonogrammabteilung des Museums auf. Zudem betätigte er sich im Zeichen der nationalsozialistischen Rassenpolitik: Für das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik fertigte er in vielen Dörfern Fingerabdrücke der Bewohner*innen an. Zudem machte er Portraitaufnahmen, die die vermeintlich typischen Physiognomien der Menschen zeigten und taxierten. Diese veröffentlichte er auch in nationalsozialistischen Periodika, wie "Volk und Rasse". Ein Hintergrund der Sammlungstätigkeit von Küppers war die Industrialisierung und Urbanisierung der Staaten Südosteuropas und die mit ihr einhergehende soziale und kulturelle Differenzierung. Entsprechend der damaligen politischen Zugehörigkeit der Region im 1. jugoslawischen Staat wurde der Krug wie viele andere Objekte aus dem heutigen Nordmazedonien unter "Serbien" verzeichnet.
Sparbüchse, Ton, Hahn gelbbraun glasiert
Museum Europäischer Kulturen
Spardose/Sparbüchse aus Ton in Form eines Hahns; glasiert und gold/gelb/braun bemalt; oben befindet sich ein Schlitz zum Einstecken von Münzen. Dieser Behälter wurde im heute mazedonischen Struga erworben. Über diesen Teil der Reise berichtet die Tochter des Sammlers Gustav Adolf Küppers, Heimtraut Küppers, in ihrem Tagebuch (Eintrag 8.7.1939). Von Ohrid kommend erwarben sie auf dem Markt v.a. Tontöpfe und Brotstempel. Den Bauern konnten sie ihr Anliegen "gerade so verständlich machen". Nachmittags konnten sie „ein paar sehr alte wertvolle Kleinigkeiten“ erwerben. Sie sind vor Ort mit einem Händler namens Haki-Isa unterwegs, mit dem Heimtraut u.a. von Haus zu Haus zieht, „um alte Gegenstände ausfindig zu machen“ und von dessen Laden sie auch einiges für die Sammlung erwerben. Küppers war u.a. im Auftrag der Abt. "Eurasien" (später Abt. "Europa") des damaligen Museums für Völkerkunde unterwegs. An mehreren Orten nahm er auch Wachswalzen für die Phonogrammabteilung des Museums auf. Zudem betätigte er sich im Zeichen der nationalsozialistischen Rassenpolitik: Für das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik fertigte er in vielen Dörfern Fingerabdrücke der Bewohner*innen an. Zudem machte er Portraitaufnahmen, die die vermeintlich typischen Physiognomien der Menschen zeigten und taxierten. Diese veröffentlichte er auch in nationalsozialistischen Periodika, wie "Volk und Rasse". Ein Hintergrund der Sammlungstätigkeit von Küppers war die Industrialisierung und Urbanisierung der Staaten Südosteuropas und die mit ihr einhergehende soziale und kulturelle Differenzierung. Entsprechend der damaligen politischen Zugehörigkeit der Region im 1. jugoslawischen Staat wurde der Krug wie viele andere Objekte aus dem heutigen Nordmazedonien unter "Serbien" verzeichnet.
Spardose
Museum Europäischer Kulturen
Spardose/Sparbüchse aus Ton in Form einer Taube; glasiert und gold/gelb bemalt; oben befindet sich ein Schlitz zum Einstecken von Münzen. Dieser Behälter wurde im heute mazedonischen Struga erworben. Über diesen Teil der Reise berichtet die Tochter des Sammlers Gustav Adolf Küppers, Heimtraut Küppers, in ihrem Tagebuch (Eintrag 8.7.1939). Von Ohrid kommend erwarben sie auf dem Markt v.a. Tontöpfe und Brotstempel. Den Bauern konnten sie ihr Anliegen "gerade so verständlich machen". Nachmittags konnten sie „ein paar sehr alte wertvolle Kleinigkeiten“ erwerben. Sie sind vor Ort mit einem Händler namens Haki-Isa unterwegs, mit dem Heimtraut u.a. von Haus zu Haus zieht, „um alte Gegenstände ausfindig zu machen“ und von dessen Laden sie auch einiges für die Sammlung erwerben. Küppers war u.a. im Auftrag der Abt. "Eurasien" (später Abt. "Europa") des damaligen Museums für Völkerkunde unterwegs. An mehreren Orten nahm er auch Wachswalzen für die Phonogrammabteilung des Museums auf. Zudem betätigte er sich im Zeichen der nationalsozialistischen Rassenpolitik: Für das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik fertigte er in vielen Dörfern Fingerabdrücke der Bewohner*innen an. Zudem machte er Portraitaufnahmen, die die vermeintlich typischen Physiognomien der Menschen zeigten und taxierten. Diese veröffentlichte er auch in nationalsozialistischen Periodika, wie "Volk und Rasse". Ein Hintergrund der Sammlungstätigkeit von Küppers war die Industrialisierung und Urbanisierung der Staaten Südosteuropas und die mit ihr einhergehende soziale und kulturelle Differenzierung. Entsprechend der damaligen politischen Zugehörigkeit der Region im 1. jugoslawischen Staat wurde der Krug wie viele andere Objekte aus dem heutigen Nordmazedonien unter "Serbien" verzeichnet.