34 Ergebnisse
Objekttyp: Spiegel
Spiegelscheibe aus dem römischen Ehrengrab
Antikensammlung
Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Ehrengrab, römisch
Spiegelfragment mit gravierten Ornamenten (Lotosblumen, Sterne)
Antikensammlung
Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Was heute in einem Kästchen vorliegt, sind zahllose mehr oder weniger kleine Fragmente und Splitter, z. T. mit Spuren von Ornamenten, zwei davon mit altem Papieretikett "8142, IV 4". Das Vorhandene würde auch nach einer Restaurierung nicht den Durchmesser von 14 cm erreichen. Vielleicht sind weitere Teile unter Y zu finden. (NF)
Ethnologisches Museum
Der bandartige Rand ist schwach erhöht, die Innenfläche ist bedeckt mit einem Reliefdekor auf vier Chrysanthemenblüten mit Stielen und Blättern und je einer Knopse, zwischen denen eine fliegende Motte angebracht ist. Im Zentrum sitzt eine Chrysanthemenblüte mit einem breiten Hügel in der Mitte, um den eine Kordel als Handhabe geschlungen wird.
Ethnologisches Museum
Karteiangabe: Das rechteckige Spiegelglas ist in Kupferblech eingefasst, das in dem Holzrahmen befestigt ist. Dieser, sonst ebenfalls annähernd rechteckig, läuft oben spitz zu und hat dort eine knaufartige Verbreiterung mit einem Loch, durch das eine Kordel geführt ist. Der Rahmen ist mit einfachen Linien grob beschnitzt. Der Rahmen weist drei Risse auf. Spiegelglas ist gesprungen.
Spiegelkapsel mit Minneszenen
Kunstgewerbemuseum
Die Spiegelkapsel ist am Rand durch vier im Uhrzeigersinn orientierte kauernde Fabelwesen mit hundeartigen Köpfen, langen flügelförmigen Ohren, fehlenden Vorderbeinen und umso kräftigeren Hinterschenkeln sowie echsenartig langen Schwänzen besetzt, wie sie für die gesamte Werkgruppe typisch sind. Das von einem schlichten Randsteg umrahmte runde Bildfeld wird durch einen kreuzförmig wachsenden Baum in vier Viertel geteilt, in denen jeweils ein Liebespaar erscheint. Die Reihe der Minneszenen beginnt rechts oben und verläuft entgegen dem Uhrzeigersinn: die Begegnung der Liebenden, die Liebeserklärung, die galante Unterhaltung, die Bekränzung des Geliebten. Das Werk ist allseits bearbeitet, dabei sind an der Rückseite der Grat für den Einsatz des Spiegels und das Verschlussprofil gedrechselt. Spuren von Polychromie sind nicht vorhanden. Dem am Rand der Spiegelkapsel unten rechts befindlichen Fabeltier fehlt der gesamte Hinterleib, von dem oben links kauernden Wesen sind die bis zu den Hinterschenkeln verlaufenden Ohren abgebrochen. An der Rückseite ist zwischen dem stärker fragmentierten Fabeltier und seinem oberen Gegenüber auf einer Länge von ca. 35 mm die äußere Randleiste ausgebrochen. Das Relief an der Vorderseite ist durch Gebrauch nur mäßig abgerieben. LL
Ethnologisches Museum
Spiegel in Silbergehäuse. Der Spiegel ist hinter einem Türchen, das spitz zuläuft, verschlossen. Das Kästchen hat oben eine Metallschlaufe zum Aufhängen. Dekor: Arabesken auf beiden Seiten und am Türchen. Poussé-Repoussé-Technik und ziseliert. Die Punze des Handwerkers ist unten am Türchen einmal und auf der Rückseite des Kästchens zweimal eingeschlagen.
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Spiegel L: 16 cm B: 15 cm Abessinien". [SM8HF]
Spiegel
Antikensammlung
Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Im Verzeichnis von Gerhards Nachlass (Inv. 38) steht unter Nr. 238: "Geschmückter Votivspiegel ohne Einsatz." (NF)
Etruskischer Spiegel (Fragment) mit Darstellung eines Kopfes
Antikensammlung
Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Eine Zeichnung des Spiegels im Gerhardschen Apparat XXVI, 130. (NF)
Rechteckige Spiegelplatte aus Weißmetall. Oberfläche glänzend schwarz. Eine Ecke weggebrochen
Antikensammlung
(Objekt fehlt, Aufnahme aus Sammlungsarchiv); Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Fundortangabe des Kunsthändlers; vgl. dazu Brief im Archiv (Kor 32). Keine Inventarkarte vorhanden. Verbranntes Objekt in zwei Fragmenten 2010 im Puschkin-Museum Moskau. Laut Liste verlagert in Kiste WS 5 Friedrichshain. (NF)
Darstellung der Personifikation der Justitia
Kunstgewerbemuseum
Die im ausgehenden 14. und besonders im 15. Jahrhundert in Venedig tätige Bildschnitzerfamilie der Embriachi stellte fast fabrikmäßig vor allem Klappaltärchen, kleine Truhen, Kästchen, auch Luxusgerät, wie Spiegel und Kämme her, die mit figürlichen Reliefs, zumeist in Knochen-, seltener in Elfenbeinschnitzerei, verziert sind. Für ihre Erzeugnisse ist charakteristisch, daß die Reliefs nur wenige, sich wiederholende Motive zeigen; auch wurden sie jeweils in größerer Zahl angefertigt und dann nach Bedarf entsprechend verwendet. Diesem achtseitgen Spiegelrahmen sind, eingefaßt von schmalen Leisten in geometrisch gemusterter Horn- und Bein-Marketerie, trapezförmige Reliefs aufgelegt, davon sieben mit Genien vor einem Blattkranz, im achten oberen Feld zwei spitze Schilde. Solchen Schilden sind erst nachträglich die Wappen des jeweiligen Käufers aufgemalt worden. Bekrönt wird der Spiegel von einem giebelartigen Aufsatz, darin eine erhöht thronende, geflügelte Tugendpersonifikation, eine Personifikation der Justitia, der Gerchtigkeit, der sich zwei Jungfrauen zuwenden. Darstellungen von Tugenden und Genien kehren an Kästchen dieser Werkstatt wieder, dort zumeist am Deckel. Dietrich Kötzsche
Römischer Spiegel mit teilweise vergoldetem Reliefdekor
Antikensammlung
Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Eine ursprünglich wohl aus seiner hier viel zitierten Zettelkartei stammende Beschreibung des Objekts fand sich am 13. 3. 2008 im Nachlass des Archäologen Erich Pernice im Archiv des DAI (Zentrale Berlin). Eine Kopie davon jetzt in der Zettelkartei Pernice. (NF)
Quadratischer Rahmen eines römischen Bleispiegels
Antikensammlung
(Skizze im Inventarbuch); Objekt fehlt.; Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Der Fundort ist Kayseri, das antike Caesarea in Kappadokien. Objekt verlagert in Kiste WS 31 Friedrichshain. (NF)
Quadratischer Rahmen eines römischen Bleispiegels, in den Ecken erhabene Köpfe und andere Figürchen
Antikensammlung
(Skizze im Inventarbuch); Objekt fehlt.; Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Objekt verlagert in Kiste WS 31 Friedrichshain. (NF)
Quadratischer Rahmen eines römischen Bleispiegels mit griechischer Inschrift ringsum
Antikensammlung
(Skizze im Inventarbuch); Objekt fehlt.; Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Der Fundort ist Kayseri, das antike Caesarea in Kappadokien. Objekt verlagert in Kiste WS 31 Friedrichshain. (NF)
Plattierter Spiegel
Antikensammlung
(Objekt fehlt, Abbildung aus Sammlungsarchiv); Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Objekt in geringfügig stärker beschädigtem Zustand 2010 im Puschkin-Museum Moskau. Laut Liste verlagert in Kiste WS 5 Friedrichshain. (NF)