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Objekttyp: Spiegel
Rechteckige Spiegelplatte aus Weißmetall. Oberfläche glänzend schwarz. Eine Ecke weggebrochen
Antikensammlung
(Objekt fehlt, Aufnahme aus Sammlungsarchiv); Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Fundortangabe des Kunsthändlers; vgl. dazu Brief im Archiv (Kor 32). Keine Inventarkarte vorhanden. Verbranntes Objekt in zwei Fragmenten 2010 im Puschkin-Museum Moskau. Laut Liste verlagert in Kiste WS 5 Friedrichshain. (NF)
Römischer Spiegel mit teilweise vergoldetem Reliefdekor
Antikensammlung
Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Eine ursprünglich wohl aus seiner hier viel zitierten Zettelkartei stammende Beschreibung des Objekts fand sich am 13. 3. 2008 im Nachlass des Archäologen Erich Pernice im Archiv des DAI (Zentrale Berlin). Eine Kopie davon jetzt in der Zettelkartei Pernice. (NF)
Spiegelfragment mit gravierten Ornamenten (Lotosblumen, Sterne)
Antikensammlung
Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Was heute in einem Kästchen vorliegt, sind zahllose mehr oder weniger kleine Fragmente und Splitter, z. T. mit Spuren von Ornamenten, zwei davon mit altem Papieretikett "8142, IV 4". Das Vorhandene würde auch nach einer Restaurierung nicht den Durchmesser von 14 cm erreichen. Vielleicht sind weitere Teile unter Y zu finden. (NF)
Quadratischer Rahmen eines römischen Bleispiegels mit griechischer Inschrift ringsum
Antikensammlung
(Skizze im Inventarbuch); Objekt fehlt.; Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Der Fundort ist Kayseri, das antike Caesarea in Kappadokien. Objekt verlagert in Kiste WS 31 Friedrichshain. (NF)
Quadratischer Rahmen eines römischen Bleispiegels, in den Ecken erhabene Köpfe und andere Figürchen
Antikensammlung
(Skizze im Inventarbuch); Objekt fehlt.; Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Objekt verlagert in Kiste WS 31 Friedrichshain. (NF)
Quadratischer Rahmen eines römischen Bleispiegels
Antikensammlung
(Skizze im Inventarbuch); Objekt fehlt.; Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Der Fundort ist Kayseri, das antike Caesarea in Kappadokien. Objekt verlagert in Kiste WS 31 Friedrichshain. (NF)
Unteritalischer Spiegel mit Gravierung am Griffansatz (Eule auf Blütenknospe zwischen zwei aufgerichteten Schlangen)
Antikensammlung
Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Unteritalisch
Spiegelscheibe aus dem römischen Ehrengrab
Antikensammlung
Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Ehrengrab, römisch
Etruskischer Spiegel (Fragment) mit Darstellung eines Kopfes
Antikensammlung
Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Eine Zeichnung des Spiegels im Gerhardschen Apparat XXVI, 130. (NF)
Spiegel
Antikensammlung
Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Im Verzeichnis von Gerhards Nachlass (Inv. 38) steht unter Nr. 238: "Geschmückter Votivspiegel ohne Einsatz." (NF)
Plattierter Spiegel
Antikensammlung
(Objekt fehlt, Abbildung aus Sammlungsarchiv); Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Objekt in geringfügig stärker beschädigtem Zustand 2010 im Puschkin-Museum Moskau. Laut Liste verlagert in Kiste WS 5 Friedrichshain. (NF)
Darstellung der Personifikation der Justitia
Kunstgewerbemuseum
Die im ausgehenden 14. und besonders im 15. Jahrhundert in Venedig tätige Bildschnitzerfamilie der Embriachi stellte fast fabrikmäßig vor allem Klappaltärchen, kleine Truhen, Kästchen, auch Luxusgerät, wie Spiegel und Kämme her, die mit figürlichen Reliefs, zumeist in Knochen-, seltener in Elfenbeinschnitzerei, verziert sind. Für ihre Erzeugnisse ist charakteristisch, daß die Reliefs nur wenige, sich wiederholende Motive zeigen; auch wurden sie jeweils in größerer Zahl angefertigt und dann nach Bedarf entsprechend verwendet. Diesem achtseitgen Spiegelrahmen sind, eingefaßt von schmalen Leisten in geometrisch gemusterter Horn- und Bein-Marketerie, trapezförmige Reliefs aufgelegt, davon sieben mit Genien vor einem Blattkranz, im achten oberen Feld zwei spitze Schilde. Solchen Schilden sind erst nachträglich die Wappen des jeweiligen Käufers aufgemalt worden. Bekrönt wird der Spiegel von einem giebelartigen Aufsatz, darin eine erhöht thronende, geflügelte Tugendpersonifikation, eine Personifikation der Justitia, der Gerchtigkeit, der sich zwei Jungfrauen zuwenden. Darstellungen von Tugenden und Genien kehren an Kästchen dieser Werkstatt wieder, dort zumeist am Deckel. Dietrich Kötzsche
伏羲 方 圆 掛 図 (chin.Fuxi fang yuan gua tu) Rechteckige und runde Zeichnungen der Acht Trigramme des sagenhaften Kaisers Fuxi
Ethnologisches Museum
Die Inschrift auf dem Spiegel lautet: „Rechteckige und runde Zeichnungen der Acht-Diagramme von dem sagenhaften Kaiser Fuxi. Von Xue Maosong im Verwaltungskreis Wuxing gegossen. Im Frühling 1612 hergestellt. Geschrieben von Sun Jingshu in Mittel-Fujian. Bronzespiegel gab es in China schon vor Christi Geburt. Dem Volksglauben zufolge macht der Spiegel Geister sichtbar, und bis heute gibt es so genannte Zauberspiegel, auf deren Rückseite eigentümliche Muster abgebildet sind, wie Götter, Tiere, Blumen, Pflanzen und auch Hexagramme. Daoistische Priester verwenden solche Bronzespiegel bei Ritualen, um böse Geister zu vertreiben. Der sagenumwobene chinesische Kaiser Fuxi (vor 3.000 v. Chr.) soll die Acht-Diagramme des Yijing erfunden haben, obwohl man dieses "Buch der Wandlungen" erst dem Grafen von Zhou zuschrieb. Die Acht-Diagramme Bagua sind die Grundformen des "Buches der Wandlungen Yijing ". Sie bestehen aus ungebrochenen (männlichen) und gebrochenen( weiblichen) Linien; jeweils drei Linien bilden ein Diagramm, das je nach seiner Zusammensetzung Himmel, Erde, Wasser, Feuer, Feuchtigkeit, Wind, Donner, oder Berge symbolisiert. Durch Potenzierung der acht Diagramme werden Hexagramme gebildet, d.h. jedes der Hexagramme besteht aus zwei übereinander liegenden Diagrammen. Diese 64 verschiedenen Bildzeichen bilden gewissermaßen den Text, der dem Orakelbuch Yijing zugrunde liegt. Chinesische Wahrsager und Geomanten verwenden oft solche Geräte - kombiniert auch oft mit den Fünf-Elementen, "Wuxing, Wasser, Feuer, Baum, Metall oder Erde - um Schicksale zu deuten und um diese bei der Wahl von Bauplätzen oder Grabstellen zu Rate zu ziehen. (S.Wu, Berlin, 2006)
Ethnologisches Museum
Der bandartige Rand ist schwach erhöht, die Innenfläche ist bedeckt mit einem Reliefdekor auf vier Chrysanthemenblüten mit Stielen und Blättern und je einer Knopse, zwischen denen eine fliegende Motte angebracht ist. Im Zentrum sitzt eine Chrysanthemenblüte mit einem breiten Hügel in der Mitte, um den eine Kordel als Handhabe geschlungen wird.
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Spiegel L: 16 cm B: 15 cm Abessinien". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Karteiangabe: Das rechteckige Spiegelglas ist in Kupferblech eingefasst, das in dem Holzrahmen befestigt ist. Dieser, sonst ebenfalls annähernd rechteckig, läuft oben spitz zu und hat dort eine knaufartige Verbreiterung mit einem Loch, durch das eine Kordel geführt ist. Der Rahmen ist mit einfachen Linien grob beschnitzt. Der Rahmen weist drei Risse auf. Spiegelglas ist gesprungen.
Ethnologisches Museum
Spiegel in Silbergehäuse. Der Spiegel ist hinter einem Türchen, das spitz zuläuft, verschlossen. Das Kästchen hat oben eine Metallschlaufe zum Aufhängen. Dekor: Arabesken auf beiden Seiten und am Türchen. Poussé-Repoussé-Technik und ziseliert. Die Punze des Handwerkers ist unten am Türchen einmal und auf der Rückseite des Kästchens zweimal eingeschlagen.