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Objekttyp: Spielstein (Sonderform)
Museum für Islamische Kunst
Frei geblasener, sorgfältig geschliffener Kegel aus farblosem Glas. Bei dem Stück könnte es sich um einen Spielstein handeln. Seine Datierung ist unklar: ähnliche Stücke gibt es bereits in altägyptischer, aber auch in islamischer Zeit.
Museum für Islamische Kunst
Geformter Spielstein aus transparentem grünem und opakem rotem, weißem, dunkelrotem und braunem Glas in Millefioritechnik. Der konisch zulaufende Spielstein hat über einem Kern aus grünem Glas eine Schicht aus Millefioriglas. Die 105 winzigen Scheiben haben rote bzw. rot-weiße Punkte in der Mitte und sind umgeben von opaken dunkelroten, roten und braunen Bändern. Teilweise sind sie so angeordnet, dass sich parallele Stege ergeben. Im Boden befindet sich ein dünnes Bohrloch. Es ist nicht eindeutig, wofür das Objekt benutzt wurde. Wahrscheinlich handelt es sich um einen Spielstein. Vielleicht war er Bestandteil eines Schachsets. Die Bohrung in der Unterseite, die vielleicht später angebracht wurde, könnte darauf hinweisen, dass das Stück eine andere sekundäre Nutzung erfuhr. Für die Millefioritechnik werden bunte Glasstäbe in blumenartigen Mustern zusammengeschmolzen, in dünne Scheiben geschnitten und, nebeneinander gelegt, wieder zusammengeschmolzen. Bei dem Spielstein sowie bei der Zahnflasche in Millefioritechnik (I. 2/73) wurden die kleinen Scheiben auf einen andersfarbigen Glaskern aufgeschmolzen.
Museum für Islamische Kunst
Vollständig erhaltene Schachfigur aus Elfenbein. Der massive zylindrische Stein zeigt wohl eine abstrakte Darstellung des Königs auf einem Elefanten und soll daher den König wiedergeben. Der obere Teil ist zur Hälfte sattelförmig geschnitten und zeigt im Zentrum der zweiten Hälfte einen kleinen plastischen Knopf. Ein Rillendekor verziert die Ausbuchtung und die Hälfte um den Knopf. Verschiedene Muster, die aus konzentrischen Kreisen mit zentralem Punkt bestehen sind zu erkennen. Im unteren Bereich, entlang des Bodenbereichs sind aneinandergereihte, umlaufende konzentrische Kreise mit vier kleinen angesetzten Punktkreisen zu erkennen, die von zwei Perlstabreihen eingefasst werden. Die Kombination von kleinen Punktkreisen und konzentrischen Kreisen ergibt mehrere Motive, dementsprechend kleine und große Kandelaber und zwei Kreuzmotive. Die Unterseite weist drei Bleieinlagen auf, die dem Stein eine gewisse Schwere verleihen und dadurch auch besseren Halt. Schachsteine wurden aus verschiedenen Materialien gefertigt, wie z.B. Bergkristall (I.1012) und Holz (I. 1996.3). Schachfiguren mit ähnlichen abstrakten Formen sind in Ländern unter islamischer Herrschaft üblich gewesen.
Museum für Islamische Kunst
Zylindrischer Spielstein, vermutlich eine Schachfigur. Die Oberseite ist abgeflacht und bildet an einer Seite eine ebenfalls abgeflachte Ausbuchtung. Seitlich und oben befinden sich runde Bohrungen, die mit Ebenholz und Bein/Elfenbein eingelegt sind. Die Figur ist als Springer identifiziert worden.
Museum für Islamische Kunst
Kleine Steinkugel aus geschnittenem Alabaster. Auf einer Seite ist der Ansatz einer Durchbohrung erkennbar. Es könnte sich um einen Spielstein gehandelt haben. Die Kugel wurde während der Ausgrabungen im Nordostkomplex von ar-Raqqa gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Kleine Steinkugel aus geschnittenem Alabaster. Es könnte sich um einen Spielstein gehandelt haben. Die Kugel wurde während der Ausgrabungen im Nordostkomplex von ar-Raqqa gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Kleine Steinkugel aus geschnittenem Alabaster. Es könnte sich um einen Spielstein gehandelt haben. Die Kugel wurde während der Ausgrabungen im Nordostkomplex von ar-Raqqa gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Runder Spielstein aus opakem weißem, dunkelrotem und braunem Glas. Die weißen und roten Einschlüsse sind durch Wälzen der Glasmasse in winzigen Glasstückchen und anschließendes Glätten und Polieren entstanden. Ob es sich tatsächlich um einen Spielstein handelt, ist unklar.
Museum für Islamische Kunst
Gedrechselter, spinnwirtelähnlicher Spielstein bzw. Knopf oder Mobiliarapplikation aus Knochen. Die undekorierte, mittig durchbohrte und gewölbte Scheibe kann bei den Ktesiphon-Grabungen im Palastareal geborgen worden sein. Ein exakter Fundkontext ist nicht bekannt.
Museum für Islamische Kunst
Vollständig erhaltene Schachfigur aus Elfenbein. Der Spielstein zeigt einen Elefanten mit einem Krieger (?) in der Sänfte und einem kleineren Treiber oberhalb des Elefantenhaupts. Ähnliche Schachfiguren wurden während der Grabungen in Afrasiyab in der Nähe von Samarkand gefunden und datieren wahrscheinlich in das 7. – 8. Jahrhundert