23 Ergebnisse
Objekttyp: Spielzeug
Kleiner Napf
Antikensammlung
Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Nicht vorhanden, sofern nicht einer der beiden folgenden Näpfe falsch identifiziert ist. (NF)
Napf
Antikensammlung
Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Offenbar mit dem unter Y 1757 (neue Hilfsnummer) vorgefundenen Napf identisch. (NF)
Napf
Antikensammlung
Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Offenbar mit dem unter Y 1756 (neue Hilfsnummer) vorgefundenen Napf identisch. (NF)
Ball
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Aus ungesponnener Wolle wurde ein Ball geformt, dessen Oberfläche vollständig mit bunten Zwirnen bedeckt ist. Sie sind zu einem Muster aus abwechselnd konzentrischen Dreiecken und Quadraten angeordnet. Der Ball wird seit dem zweiten Weltkrieg vermisst. Ein ähnlicher Ball befindet sich im Koptischen Museum in Kairo (Inv.-Nr. 8078), dieser ist mit konzentrischen Kreisen aus buntem Garn verziert.
Amulettahänger einer Rassel und Zahnbeißers für Kinder
Kunstgewerbemuseum
Die Vorderseite der Perlmuttzunge zeigt eine reliefierte Taube des Heiligen Geistes, auf der Rückseite ist das Christusmonogramm "IHS" eingraviert.
Rassel und Zahnbeißer für Kinder
Kunstgewerbemuseum
Der gerade gewachsene kleine Korallenast besitzt an seinem unteren Ende drei rudimentäre, vermutlich absichtlich gekürzte Verästelungen. Das obere Ende ist durch eine silberne Hülse gefasst, an der sich eine Öse für eine Kette oder ein Band befindet. Unterhalb der runden Deckplatte waren seitlich drei bewegliche Schellen angebracht, von denen eine in Verlust geraten ist. Etwa in der Mitte des Korallenastes befindet sich eine silberne Manschette, deren sehr flüchtig ausgeführter Randdekor darauf hinweist, dass es sich hierbei vielleicht um eine spätere Ergänzung handeln könnte. Die im Vergleich dazu sehr sorgfältig gravierten Verzierungen der mit einem Blattfries abschließenden Hülse machen eine Entstehung des kleinen Werkes im 16. Jahrhundert wahrscheinlich. Der Anhänger diente als Rassel und als Zahnbeißer für Kleinkinder. Neben diesen praktischen Funktionen erwuchs ihm aus dem verwendeten Naturmaterial der Edelkoralle (Corallium rubrum) zugleich eine magische Bedeutung. Die vor allem im zentralen und westlichen Mittelmeer sowie an den benachbarten Küsten des östlichen Atlantik lebende rote Korallenart galt bereits im Alten Ägypten als Apotropaion. Die griechische Mythologie sah in Korallen die im Meer versteinerten Blutstropfen der Gorgo Medusa, die sie vergoss, als ihr Perseus das Haupt abschlug. Die damit verbundene Vorstellung, Korallen würden alles Unheil durch den Bösen Blick abwehren, war bis in die Neuzeit hinein weit verbreitet. Der Brauch Kleinkindern Korallenamulette umzuhängen, ist durch bildliche Darstellungen seit der Frührenaissance überliefert. Nördlich der Alpen breitete er sich vor allem seit der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts aus. LL
Puppe mit Tunika
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Von der Puppe, die wahrscheinlich aus einem Kindergrab in Achmim stammt, ist nur noch der Kopf und Halsansatz erhalten. Der Körper unterhalb des Halses ist zerstört und durch einen modernen Stiel ersetzt worden. Die Puppe ist mit einer roten Wolltunika bekleidet, die wie die spätantiken Tuniken in einem Stück gewebt und mit symmetrischem Dekor versehen ist: kurze Clavi (Längsstreifen) verlaufen seitlich der Halsöffnung, ein horizontaler Zierstreifen rahmt die Halsöfnung, ein in Clavi umbrechender Zierstreifen die untere Kante; kleine Quadrate sitzen in den unteren Ecken und helle Streifen begleiten die Tunikaseiten. An der rückwärtigen Halsöffnung setzt eine Kapuze an, die über den Hinterkopf gezogen und vorn mit voluminösen Reifen aus geflochtener Wolle verziert ist, der das Gesicht rahmt. Die Miniaturtunika ist sehr sorgfältig mit Liebe für das Detail ausgeführt. Die Puppe befindet sich heute im Puschkin-Museum in Moskau und ist dort unter Inv. KT 559 erfasst. Literatur: C. Fluck und K. Finneiser, Kindheit am Nil, Berlin 2009, S. 50-51, Abb. 9; O. Lechitskaya, Coptic textiles, The Pushkin State Museum of Fine Arts, Moskau 2010 (russisch), S. 376-378, o. Nr.