11 Ergebnisse
Objekttyp: Stabzither mit Resonator
Ethnologisches Museum
[Hat] Als Sattel zwei an den Stabenden angeschnitzte Zapfen, der eine von ihnen [ist] ohne spiegelbildliche Verdoppelung. Dort [sind] die Saitenträgerfläche von zwei rechteckigen Öffnungen durchbrochen. Die Anbindung der beiden Wollschnursaiten, von denen eine entlang der Seitenfläche des Stabes ausgespannt ist, [geht] durch die hintere Öffnung hindurch. Die Oberkante des Stabes dort leicht aufwärts geschwungen. Zwei kleine Öffnungen im kugelförmigen Kalebassenresonator [sind] von innen verstopft. [Eine] Querholzanbindung der Schlinge [ist] im Inneren des Resonators. Der untere Rand des Kalebassenkragens [ist] durchgehend zackig gekerbt. Am unteren Rand des Resonators [befindet sich eine] umlaufende, sowie von hier zum Anbindungspunkt sich erstreckende, breite Brandritzmusterleisten. Überwiegend gereihte und in kreuzweiser Schraffur ausgefüllte Dreiecksmuster. Bleistiftvermerk im Resonator: „Nika“. aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)
Ethnologisches Museum
[Der Stabzither, hat] Ein in der Vertikalen scherenartig auseinanderlaufendes Stabende. Die Saite aus gedrehter Pflanzenfaser (am Instrument inzwischen ersetzt) [sind] nur fragmentarisch erhalten. Der Federkiel und das Anbindungsmaterial fehlen. Ein gestreckter Kalebassenresonator. Ritzmusterung am Saitenträger. aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)
kinanda
Ethnologisches Museum
Hinter den drei Griffstellen ein dickerer, gleichfalls in zwei Richtungen angelegter Sattelzapfen. Am anderen Stabende [sind] zwei in der Vertikalen sich gabelnde, breit ausladende Arme. Das Saitenmaterial der beiden ausgespannten Saiten, wie auch die Anbindung der Resonatorkonstruktion, [ist] wohl nicht original. Der kugelförmige Kalebassenresonator [ist] weitgehend mit [einer] Brandritzmusterung überzogen: Überwiegend gereihte Dreiecksformen, in kreuzweiser Schraffur ausgefüllt. aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)
kinanda
Ethnologisches Museum
Eine eiförmige, von dem gebogenen Rundholzstab auf halber Höhe durchspießte Kalebasse. Der weit nach außen umgeschlagene Rand der Reptilhautmembran, [ist] mit Holzstiften über der nach oben weisenden Resonatoröffnung angepflockt. Die Stabenden [sind] von der Saite aus [mit] gedrehter Bastfaser mehrfach umwickelt. An einem Ende eine Einkerbung, am anderen ein angeschnitzter kleiner Knopf. Die Membran im Zentrum zum Zwecke des Saitendurchlaufs, [ist] zweimal geschlitzt. Ein langes, flaches Schlagholz mit zugespitztem Oberende und verbreiterter Grifffläche [ist ebenfalls existent]. Im Resonator [befindet sich] ein Schalloch. aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)
Ethnologisches Museum
Der Saitenträger läuft an einem Ende in gerader Weiterführung in zwei sich gabelnden Fortsätzen aus. An der oberen Gabelspitze [befindet sich] ein zylindrischer, gleichfalls spiegelbildlich verdoppelter Sattelaufsatz. Zwischen den drei Griffstellen [befinden sich] beidseitig zugespitzte Erweiterungen der Stabfläche. In der kugelförmigen Resonanzkalebasse [sind] mehrere Bruchstellenvernähungen mit dünner Wollschnur. Der Stoffstrick zur Resonatoranbindung [ist] wohl nicht original. [Es gibt] Eine um den Öffnungsrand der Kalebasse herumlaufende Ritzmusterung. Die Musterflächen [sind] durch gegenläufige Schraffur ausgefüllt. Ein kleines Muster [befindet sich] auf dem Kalebassenkragen. aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)
cheche
Ethnologisches Museum
Die beiden sich gabelnden Fortsätze des Saitenträgers [sind] abgebrochen. Zwischen den drei Griffstellen [sind] beidseitig zugespitzte Ausweitungen der Stabfläche. Ein stark taillierter und sich oben hin wieder öffnender Kalebassenkragen. Die Anbindung der kugelförmigen Resonanzkalebasse [ist] durch zwei Perforationen hindurch mittels einer gedrehten Lederschnur. Die Wollschnursaite [ist womöglich] original? [Eine] Reichhaltige Kerbschnittmusterung (geometrische Motive/Tiermotive) und Branddekor [befinden sich] auf beiden Seitenflächen des Stabes. Eine feine Ritzmusterung umläuft [den] Öffnungsrand des Resonators. aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)
Ethnologisches Museum
Als Resonator eine sich weit öffnende, flach schalenförmige Kalebasse. Der Saitenverlauf der drei Bastfasersaiten [ist] unklar. Der Federkiel fehlt. Zwischen den drei Griffstellen [befinden sich] kleine, beidseitig zugespitzte Ausweitungen der Stabfläche. Der innerste Griffzapfen [ist] ohne spiegelbildliche Verdoppelung. Das andere Ende des Stabes strebt sich verjüngend in die Höhe. [Die] Knotenfixierung der Schnurschlinge [ist] im Inneren des Resonators. aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog) Hauptkatalog: "Musikinstrument Maswina"