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Objekttyp: Statuette (Rundplastik)
Museum für Islamische Kunst
Figur eines hockenden Löwen, der als „Gießgefäß“ gestaltet ist; allerdings sind Tülle und Ausguss verschlossen und nicht funktionsfähig.
Museum für Islamische Kunst
Innen hohle Figur eines hockenden Affen; stark ergänzt. Das Objekt wurde als Sturzbecher publiziert; dagegen spricht, dass es innen nicht glasiert ist. Eher handelt es sich um einen Zierrat oder eine Gefäßapplikation im Stil chinesischer Keramik.
Museum für Islamische Kunst
Türkisfarben glasierte Statuette eines stehenden Kamels, das eine zeltartige Zeremonialsänfte trägt und mit Zaumzeug reich geschmückt ist. Die Sänfte wird von sieben kleinen Menschenfiguren getragen und wurde ursprünglich oben von zwei Löwen- oder Katzenfiguren bekrönt, von denen eine abgebrochen ist. Die Verwendung solcher Figuren ist unklar. Bis in die jüngste Zeit wurden aufwendig geschmückte Kamele bei Stammestreffen von Beduinen mitgeführt.
Museum für Islamische Kunst
Kleine Statuette eines stehenden Rindes, dessen Augen, Hörner und Fell durch einfache Ritzlinien angegeben sind.
Museum für Islamische Kunst
Statuettenfragment eines stehenden Pferdes, dessen Sattel- und Zaumzeug durch Applikationen angegeben waren. Kopf, Beine fehlen; eventuell gab es ursprünglich auch eine Reiterfigur.
Museum für Islamische Kunst
Reiter in parthischer Tracht. Parallelen in der Tracht des Reiters zu Statuen parthischer Fürsten des 2./3. Jh. n. Chr. legen eine Interpretation der Figur als reitender parthischer Nobler nahe.
Museum für Islamische Kunst
Reitender Bogenschütze. Der Reiter ist durch sein Gewand, das Reiten ohne Steigbügel sowie Pfeil und Bogen als parthisch gekennzeichnet, auch wenn er nicht in der für die Parther charakteristischen Bogenschusshaltung dargestellt ist. Zahlreiche antike Autoren berichten von der erfolgreichen und gefürchteten Kampftaktik der Parther, eine Flucht mit sprengenden Pferden vorzutäuschen und dabei, rückwärts gewandt, Pfeile abzuschießen.