13 Ergebnisse
Objekttyp: Stuhl
Ethnologisches Museum
Eintrag im historischen Hauptkatalog: "Häuptlingsstuhl des Kakoma." Form: Lehnstuhl in europäischer Form aber an allen 4 Seiten und an der Lehne mit figürlichen Darstellungen aus dem Leben. Einige Figuren haben kleine Messingsträhnchen in Ihren Frisuren. Die Sitzfläche ist ein straffes Leder mit braun/weißem Fell Erhaltungszustand: (O.Helmcke, 25.01.1999) > Vorderseite) Gebärende Frau fehlt rechter Arm. Rechter äußerer Figur fehlt linker Fuß und linker Oberarm. Mittlerer Figur in mittlerer Reihe fehlt linker Ohrschmuck > linke Seite) Figur rechts unten fehlt linker Arm. Mittlere Figur in mittlerer Reihe, Abplatzungen am linken Armreif. Riss ausgehend vom Zapfen des obersten Ornamentes an Vorderbein > Rückseite) Riss im Sockel des rechten Stuhlbeines. Abschabungen an Gefäß, welches von rechter unterer Figur gehalten wird. Abplatzung am Halsband von querliegender Figur > rechte Seite) Restaurierte Bruchstellen an Armen der mittleren unteren Figur erkennbar. Linke untere Figur wohl aufgeleimt. Riss in Hinterkopf der Figur am Forderbein > Lehne) Dem rechten Trommler in der zweiten Reihe von oben fehlt der rechte Arm. Abschabungen an Außenkante der Lehne auf Höhe des oben erwähnten Trommlers. [SM8HF]
Ethnologisches Museum
"Tsitwamo, Lehnstuhl (mit zwei Tsikusa-Masken und einer Tsihongo-Maske). Luma. Cokwe." Form: Lehnstuhl in europäischer Form aber mit figürlichen Darstellungen aus dem Leben Farbe: Schwarz Erhaltungszustand: Gut. [SM8HF]
Ethnologisches Museum
"Tsitwamo tsa soba, Häuptlingsstuhl Tsokwe (Tsipukungu)." Form: Lehnstuhl in europäischer Form aber an allen 4 Seiten und an der Lehne mit figürlichen Darstellungen aus dem Leben. Die Sitzfläche ist ein straffes Leder Farbe: Schwarz Erhaltungszustand: Gut. [SM8HF]
Ethnologisches Museum
"Hocker, Kamerun, rund. Holz geschnitzt; mit Lehne." Form: Farbe: Braun Muster: Menschenfiguren halten die Sitzfläche und begrenzen die Rückenlehne Erhaltungszustand: Gut.
cadeira de cozinha
Museum Europäischer Kulturen
Die Pfosten dieses unbenutzten, niedrigen und in sich leicht schiefen Stuhls sind maschinell gesägt, die Streben zusätzlich von Hand bearbeitet und mit Nägeln befestigt. Die Stuhlpfosten weisen oben je drei kleine Einschlaglöcher auf. Die Stuhlfläche ist mit dicken, gedrehten Binsen ausgeflochten. Die Binsen bestehen aus feinen luftgefüllten Röhren und isolieren daher gut. Die Binsenstruktur ist an deren abgeschnittenen Enden auf der Stuhlunterseite gut zu erkennen. Der Stuhl wurde als Küchenstuhl direkt beim Hersteller gekauft. Das Bauen des Stuhlgestelles war Männerarbeit, während das Ausflechten des Sitzes von Frauen vorgenommen wurde. Hölzerne Stuhlgestelle mit einem Sitz aus Binsenschnur gab es in vielen Regionen Europas. Besonders haltbar waren Salzwasserbinsen (siehe Otto Schreck: Fachbuch für den Korbmacher, Leipzig, 1955, S. 103.). Das Geflecht konnte dabei ausgetauscht werden, wenn der Stuhl durchgesessen war.
Ethnologisches Museum
identisch mit I D 36150 Stuhl mit hoher Rückenlehne, die eine Schnitzerei trägt: Ming-Stil ohne Zarge, Fledermaus- und Fischdarstellungen, vier Unterstreben in bubugao-Form
Ethnologisches Museum
identisch mit I D 36149 Stuhl mit hoher Rückenlehne, die eine Schnitzerei trägt: Ming-Stil
Sessel Nr. 14
Kunstgewerbemuseum
Dieser einfache Stuhl begründete den Ruhm der Firma Thonet und wurde zum Synonym des Wiener Kaffeehausstuhls. Das überragende Erfolgsrezept lag in der neuen Bugholztechnik und der Verkaufsstrategie Michael Thonets (1796–1871) begründet. Im Gegensatz zu den stark geschnitzten und dekorierten Möbeln jener Zeit verzichtete der Bugholzstuhl Nr. 14 (heute Modell 214) auf jegliche Verzierungen. Michael Thonet reduzierte Form und Material, um ihn mit dem geringsten Aufwand herzustellen. Neben der Fabrikation war es vor allem der Vertrieb, der die Kosten gering hielt: Der Stuhl, der aus sechs Teilen sowie zehn Schrauben und zwei Muttern besteht, wurde nach dem Baukastenprinzip in Einzelteilen als Paket in alle Welt ausgeliefert und erst vor Ort montiert. STh
Esszimmerstuhl
Kunstgewerbemuseum
Der englische Architekt Edward William Godwin wurde ebenso durch seine Entwürfe für Möbel, Textilien und Tapeten berühmt. Hatte er sich wie viele seiner englischen Zeitgenossen zunächst mit der Gotik auseinandergesetzt, sollten ihn späterhin japanische Vorbilder inspirieren. In den 1860er Jahren begann Godwin Möbel mit japanischen Elementen zu entwerfen. Allerdings applizierte er nicht, wie die meisten seiner Zeitgenossen im Sinne des Historismus japanische Ornamentmotive auf seine Möbel, sondern setzte die ostasiatischen Elemente in der Möbelstruktur um. Da Godwin nichts Passende für seine eigene Wohnung in London finden konnte, zeichnete er kurzerhand die Möbel selbst. Einige Entwürfe begann die Art Furniture Company Ende 1867 als „Anglo-Japanese-Furniture“ zu vermarkten. Dabei wurde der ebenfalls für das Esszimmer entworfene Stuhl mit Rückenlehne und Sitz aus Rohrgeflecht zum Verkaufsschlager. Im Katalog von William Watt’s Art Furniture Catalog ist er mit einem Preis von 1 Pfund 1 Schilling abgebildet. Mit kleinen Varianten wurde der Stuhl rund 15 Jahre produziert, aber auch plagiiert. STh