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Objekttyp: Sumak (Flachgewebe)
Museum für Islamische Kunst
Vollständig erhaltener Sumak. Das blaugrundige Mittelfeld des Teppichs ist fast vollständig mit zahllosen Füllornamenten bedeckt, darunter einer kleinen Reiterfigur. Daraus stechen in der Mittelachse große verschiedenfarbige Sterne hervor. Die zehn ganzen und ein angeschnittener elfter Stern erscheinen in unterschiedlicher Farbigkeit in rot, gelb, grün und weiß; für sie findet sich die Bezeichnung Lesghi-Stern, benannt nach einem kaukasischen Volksstamm. Die umlaufende Hauptbordüre zeigt gegenläufige Ranken mit Blättern und Rosettblüten auf weißem Grund. Die Nebenbordüren sind diagonal gestreift; den äußeren Abschluss bildet ein schmaler Streifen mit dem „laufenden Hund“. Die Musterung des Mittelfeldes und der Bordüren imitiert Knüpfteppiche aus der Quba-Region in Aserbaidschan, weswegen der Teppich ebenfalls dieser Region zugeordnet wird.
Museum für Islamische Kunst
Vollständig erhaltener Sumak. Das rotgrundige Mittelfeld ist mit Medaillons verschiedener Größe bedeckt. In der Mittelachse befinden sich drei große blaugrundige Medaillons, denen paarweise kleinere Medaillons zugeordnet sind. Alle Medaillons sowie der gesamte Teppichgrund sind mit zahlreichen floralen, vegetabilen und geometrischen Füllornamenten bedeckt, aber auch menschlichen Figuren. Zusätzlich sind in den großen Medaillons Oktogone eingefügt, die ebenfalls mit Blüten gefüllt sind. Die Hauptbordüre zeigt ein umlaufendes Zickzackband und Dreiecke auf braunem Grund. Die beiden Nebenbordüren sind mit Ranken besetzt; den Abschluss nach außen bildet eine schmale dritte Bordüre mit „laufendem Hund“. Der Teppich wird der Region um Schirwan im Kaukasus zugeordnet.
Museum für Islamische Kunst
Sumak. Der Teppich zeigt auf seinem roten Mittelfeld Rosett- und Palmettblüten. Diese sind einzeln in unterschiedlichen Größen, Formen und Farbkombinationen wie hell- und dunkelblau, rosa, weiß und grün locker verteilt. Vorbild für diese Anordnung war vermutlich ein ursprünglich zusammenhängendes Muster aus blütenbesetzten Ranken. Die grüngrundige Hauptbordüre ist mit Ranken besetzt, an denen Palmett- und Rosettblüten zwischen Lanzettblättern sitzen. Der innere Mitläuferstreifen zeigt winzige Dreiecke, während das Muster des äußeren den „laufenden Hund“ zeigt. Der Sumak wird der Region um die aserbaidschanische Stadt Quba im Kaukasus zugeordnet.
Museum für Islamische Kunst
Zweibahniger Sumak, herkömmlich als Drachen-Sileh bezeichnet. Der Dekor des Teppichs besteht aus großen, eckigen S-Formen, die pro Bahn zu je zwei nebeneinander und fünf übereinander angeordnet sind, was der üblichen Größe dieser Teppichgruppe entspricht. Die schmale untere Gerade des S wird als Drachenschwanz gedeutet, während die beiden rautengefüllten Rechtecke die Augen darstellen sollen. Die kleinen S-Formen, mit denen die Gebilde gefüllt sind, wären dann die Schuppen. Die aus den S-Formen ausgesparten Rechteckfelder sind mit kleinen Rauten und hakenbesetzten Dreiecken gefüllt. Die schmale Bordüre ist mit einem reziproken Zinnenmuster versehen. Für mehrere Farbtöne wurden synthetische Farbstoffe verwendet.
Museum für Islamische Kunst
Vollständiger Sumak. Das rotgrundige Mittelfeld ist mit drei quer gestellten, hellblauen Rechtecken bedeckt, die jeweils ein Oktogon sowie symmetrisch angeordnete stilisierte Blüten und Rosetten umschließen. Geometrische Motive und weitere Rosetten füllen den übrigen Teppichgrund. Die Hauptbordüre zeigt eine zu einem Zickzackmuster stilisierte Wellenranke, die mit gezackten Rauten besetzt ist, die Nebenbordüren kleine Rosetten. Auf dem äußeren Begleitstreifen erscheint ein Wellenmotiv. Das Stück weist keine Gebrauchsspuren auf und war bei seiner Erwerbung 1877 offenbar noch neu.
Museum für Islamische Kunst
Fast vollständiger Sumak. Das weißgrundige Mittelfeld ist mit versetzt angeordneten Blattstauden so bedeckt, dass immer eine Farbkombination des Staudenmotivs eine von links unten nach rechts oben ansteigende Diagonale ergibt. Die ebenfalls weißgrundige Hauptbordüre zeigt achtstrahlige Sterne, die Nebenbordüren Diagonalstreifen. Die Musterung des Mittelfeldes, der Bordüren und der Mitläuferstreifen imitiert Knüpfteppiche aus der Gendje-Region in Aserbaidschan, weswegen der Teppich ebenfalls dieser Region zugeordnet wird.
Museum für Islamische Kunst
Vollständiger Sumak. Das rotgrundige Mittelfeld ist mit drei quer gestellten Rechtecken bedeckt, die jeweils ein Oktogon sowie symmetrisch angeordnete Blüten und Rosetten umschließen. Geometrische Motive und weitere Rosetten füllen den übrigen Teppichgrund. Die Hauptbordüre zeigt eine stilisierte Wellenranke, die mit gezackten Rauten besetzt ist, die Nebenbordüren kleine Rosetten. Auf dem äußeren Begleitstreifen erscheint ein Wellenmotiv.
Museum für Islamische Kunst
Fast vollständiger, aber schlecht erhaltener Sumak. Das rotgrundige Mittelfeld ist paarweise mit stilisierten Blüten mit gezackten Blättern auf abwechselnd weißem und blauem Grund bedeckt. Vier solcher Paare stehen übereinander. Die Mittelachse wird durch Rauten mit pfeilartigen Anhängern betont. Seitlich unter den obersten Blüten befinden sich kleine Inschriftenkartuschen: Die rechte Inschrift nennt das Jahr 1289 H. (1872) sowie „gemacht von“, gefolgt von einem schwer zu deutenden Namen. In der linken Kartusche steht ebenfalls „gemacht von“, der Name ist allerdings nicht zu entziffern. Die schmale Hauptbordüre mit diagonalem Muster wird von mehreren Nebenbordüren begleitet, deren äußere das Wellenmuster zeigt.
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Fast vollständiger, aber schlecht erhaltener Sumak. Im rotgrundigen Mittelfeld stehen drei rechteckig stilisierte Medaillons übereinander. Sie sind mit verschiedenen geometrischen und vegetabilen Ornamenten gefüllt. Der übrige Teppichgrund ist mit zahllosen Füllmotiven bedeckt. Die Hauptbordüre sowie die beiden Nebenbordüren zeigen verschiedenfarbige Oktogone. Den äußeren Abschluss bildet ein Streifen mit Wellenmotiv.