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Objekttyp: Tabakpfeife
Ethnologisches Museum
Um 1900 haben Könige, Würdenträger und Familienoberhäupter im Grasland von Kamerun Tabak geraucht. Je prächtiger die Pfeife erscheint, desto höher war der Rang des Rauchers. Diese Pfeife aus dem Königreich Bamum ist besonders prächtig. Ihr Rohr ist mit bunten Glasperlen aus Europa in einem komplexen Muster bestickt. Der Tonkopf wurde möglicherweise in dem benachbarten Bali-Reich gefertigt. 1908 überreichte sie König Njoya von Bamum (Regentenzeit ca. 1887 - 1933) dem damaligen deutschen Gouverneur von Kamerun Theodor Seitz (*1863 - †1949) als Geburtstagsgeschenk für Kaiser Wilhem II. [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Um 1900 rauchten Könige, Würdenträger und Familienoberhäupter im Grasland von Kamerun gerne Tabak. Je höher der Rang des Rauchers war, desto prachtvoller sollte die Pfeife sein. Diese Tabakspfeife ist aus gegossenem Messing. Sie ist mit einer Abbildung von einem kleinen Vogel, engen Spiralen, und ein hohler Kegel verziert. Trotz ihrer bescheidenen Größe, zeigt sie das hohe Niveau der Gußkunst und Metaltechnik im Königreich Bamum in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts. Es ist nicht klar, ob sie je geraucht wurde. Um 1908 gab der Ethnologe Bernhard Ankermann (*1869 - †1943) während einer Forschungsreise nach Kamerun Dutzende von Tabakspfeifen bei lokalen Künstlern in Auftrag. Er kaufte andere Pfeifen in lokalen Märkten. Sie waren unbenutzt als das damalige Königliche Museum für Völkerkunde sie erwarb. Hauptkatalog: "Tabakspfeife, Kopf und Rohr aus Messing gegossen. Kopf mit 2 Reihen von Spiralen verziert, auf der vorderen Fläche sitzt ein Vogel, auf dem Knie ein aus Spiralen gebildeter hohler Kegel."
Ethnologisches Museum
Um 1900 rauchten Könige, Würdenträger und Familienoberhäupter im Grasland von Kamerun gerne Tabak. Je höher der Rang des Rauchers war, desto prachtvoller sollte die Pfeife sein. Diese Tabakspfeife ist aus gegossenem Messing. Sie wurde von Künstlern in dem Königreich Bamum in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts hergestellt. Um 1908 gab der Ethnologe Bernhard Ankermann (*1869 - †1943) während einer Forschungsreise nach Kamerun Dutzende von Tabakspfeifen bei lokalen Künstlern in Auftrag. Er kaufte andere Pfeifen in lokalen Märkten. Sie waren unbenutzt als das damalige Königliche Museum für Völkerkunde sie erwarb.
Ethnologisches Museum
Um 1900 rauchten Könige, Würdenträger und Familienoberhäupter im Grasland von Kamerun gerne Tabak. Je höher der Rang des Rauchers war, desto prachtvoller sollte die Pfeife sein. Diese Tabakspfeife ist aus gegossenem Messing. Sie ist mit einem Muster aus halbierten Spiralen verziert und wurde von Künstlern in dem Königreich Bamum in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts hergestellt. Es ist nicht klar, ob sie je geraucht wurde. Um 1908 gab der Ethnologe Bernhard Ankermann (*1869 - †1943) während einer Forschungsreise nach Kamerun Dutzende von Tabakspfeifen bei lokalen Künstlern in Auftrag. Er kaufte andere Pfeifen in lokalen Märkten. Sie waren unbenutzt als das damalige Königliche Museum für Völkerkunde sie erwarb. Hauptkatalog: "Tabakspfeife, Kopf aus Messing gegossen, ganz kurzes Holzrohr, in dem ein langes Messingrohr steckt. In beiden Seiten des Knies je ein mit der Basis frei hervorrangendes Dreieck. Oberer Rand des Kopfes und Basis des Dreiecks mit halbierten Spiralen verziert."
Ethnologisches Museum
Um 1900 rauchten Könige, Würdenträger und Familienoberhäupter im Grasland von Kamerun gerne Tabak. Je höher der Rang des Rauchers war, desto prachtvoller sollte die Pfeife sein. Diese Tabakspfeife ist aus gegossenem Messing. Sie Künstlern in dem Königreich Bamum in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts hergestellt. Der Pfeifenkopf stellt den Kopf eines Europäers mit einer Mütze dar. Viele Tabakpfeifenköpfe vom Kameruner Grasland haben die Form von menschlichen Köpfen aus Ton oder Messing. Vermutlich war das Rauchen aus dem Kopf eines Menschen, insbesondere aus dem Kopf eines abgebildeten Herrschers oder Würdenträgers, ein Zeichen der Macht und Kraft. Hier ist der abgebildete Kopf allerdings nicht von einem lokalen Herrscher sondern von einem Europäer. Damit versuchte der Künstler vermutlich symbolisch anzudeuten, dass der Raucher auch Macht über die Europäer haben könnte. Es ist nicht klar, ob die Preife je geraucht wurde. Um 1908 gab der Ethnologe Bernhard Ankermann (*1869 - †1943) während einer Forschungsreise nach Kamerun Dutzende von Tabakspfeifen bei lokalen Künstlern in Auftrag. Er kaufte andere Pfeifen in lokalen Märkten. Sie waren unbenutzt als das damalige Königliche Museum für Völkerkunde sie erwarb. Hauptkatalog: "TAMTON Tabakspfeife. Kopf und Rohr aus Messing auf einem gemeinsamen kurzen Holzrohr steckend. Kopf in Gestalt eines Europäerkopfes mit Mütze. Am Rohr hinten ein Haken" [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Karteikarte "Tabakspfeife, Messing m. Vogel auf d. Unterseite d. Kopfes, außerdem m. kl. aufliegenden Spiralen verziert."
Ethnologisches Museum
Hauptkatalog: "Tabakspfeife aus Messing gegossen, mit Kupfer überzogen u. Spiralornamentik versehen. Nachahmung in d. Form einen europ. Thonpfeife" ohne Maßangabe