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Objekttyp: Taufhäubchen
Museum Europäischer Kulturen
Das Taufhäubchen ist mit weißem Baumwollgarn und bunten Glasperlen gestrickt. Auf dem Hinterkopf ist mit hellblauen Perlen ein siebenzackiger Stern eingearbeitet. Um den Stern ist eine Blumenborte aus Perlen in verschiedenen Rot- und Grüntönen gestaltet. Das gestrickte Lochmuster ist mit je fünf hellblauen Perlen verziert. Die Strickerei endet in zwei Blumenborten. Der Häubchenrand ist mit einer gerafften Tüllspitze verziert. Zum Schließen sind zwei Bindebänder angebracht.
Museum Europäischer Kulturen
Das Taufhäubchen besteht aus einem Streifen rosa Stoff, der im Scheitelpunkt gekraust und oben zusammengenäht ist. Er ist mit einem gemustertem Tüllstoff überzogen. Am Rande und auf dem Scheitel sind Tüllrüschen angebracht. Das Häubchen ist mit einem Kranz künstlicher Blumen, einer einzelnen Rose an der Stirn und hellroten Schleifen verziert. Am Rand befinden sich hellrote Bindebänder. Das Häubchen stammt aus der Sammlung Mötzel aus Nördlingen, Bauernstube genannt. Friedrich Mötzel (1897-1971) hat sie in jungen Jahren in den Dörfern des Nördlinger Ries gesammelt. Nach dem Konkurs seines Bankhauses wählte Friedrich Mötzel im Alter von 74 Jahren den Freitod.
Museum Europäischer Kulturen
Das Taufhäubchen ist eine Häkelarbeit aus Silberlahn und Seidengarnen in den Farben rosa, gelb, hell- und dunkelgrün, orange und rost mit umlaufener Tüllspitzenrüsche. Es ist mit weißem Seidentaft gefüttert. Vom Hinterkopf verlaufen sternförmige Streifen in lila und gelb aus einem zentralen Punkt. Den Mützenrand zieren eingehäkelte Blütenranken.